Archive | digital natives/ net generation

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15 Jahre JIM-Studie

Posted on 20 January 2014 by jrobes

jim_201401.jpgSeit 15 Jahren erhebt und dokumentiert der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland, jährlich zusammengefasst in der “JIM-Studie”. Das haben die Initiatoren zum Anlass genommen, diese Entwicklung mit seinen Veränderungen und Highlights nachzuzeichnen. Wie heißt es so schön: “Aus der ehemaligen “Multimedia-Generation” sind inzwischen “Digital Natives” geworden.” Aber vielleicht noch wichtiger: Aus 5 Prozent regelmäßigen Internetnutzern im Jahr 1998 wurden bis heute 89 Prozent.

Dabei betonen die Herausgeber, dass neue Medien und Technologien die “alten” bis heute keineswegs verdrängen, sondern ergänzen und erweitern. Einzelne Plattformen, auch auf dem Internet, mögen in der Gunst wechseln, die Bedürfnisse der Jugendlichen sind jedoch gleich geblieben.

Ansonsten ist es eine wunderbar aufgemachte, reich bebilderte Studie. 15 Jahre auf die schönsten Punkte gebracht!
Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), 5. Dezember 2013

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JIM-Studie 2013

Posted on 04 December 2013 by jrobes

Die JIM-Studie, das jährliche, repräsentative Standardwerk zur Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland hält wieder eine Fülle von Daten und Informationen bereit. Seit nunmehr 15 Jahren versucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs), uns für die Veränderungen im Großen und Kleinen zu sensibilisieren. Denn 179 Minuten sind die zwölf- bis 19-Jährigen im Durchschnitt täglich online. Das sind immerhin 49 Minuten (!) mehr als im Vorjahr, was die Experten auf die starke Verbreitung internetfähiger Mobiltelefone zurückführen.

jim_201312.jpgAuch die anderen Medien, Fernsehen, Radio, Buch, haben noch ihren festen Platz im Alltag der Jugendlichen. Aber die spannenden Bewegungen spielen sich mittlerweile im Netz ab. Das übrigens auch 48 Minuten am Tag für die Schule genutzt wird. Ansonsten lesen wir über die Nutzung von Online-Communities, über “Twitter” als Randphänomen, über die Popularität von YouTube, die durchschnittliche Zahl von Kontakten und Freunden sowie die wichtigsten Handy-Spiele und Apps (”WhatsApp” und Facebook).

Zusammengefasst: Das mobile Internet ist “im Alltag angekommen”, das Smartphone präsentiert sich mehr und mehr als “multifunktionale Plattform” und Medienkompetenz gewinnt “nochmals an Bedeutung hinzu”.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 29. November 2013

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Die „Netzgeneration“ - Empirische Untersuchungen zur Mediennutzung bei Jugendlichen

Posted on 09 June 2011 by jrobes

Irgendwie hat es dieser L3T-Artikel heute in meine #opco11-Zeitung (paper.li) geschafft und weil er zur gestrigen Session mit Rolf Schulmeister passt, will ich dem Wink folgen. Die Botschaft der Autorin, Patricia Arnold, ist eindeutig: Das Konzept der “Netzgeneration” (oder “net generation”) hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Es ist und bleibt ein Mythos. Können sich die Bildungsinstitutionen also bequem zurücklehnen? Nein, so Patricia Arnold, es gilt nur, bei der Einführung neuer Lern- und Lehrformen “die Diversität des Medienhandelns und der Kompetenzniveaus hinreichend zu berücksichtigen”. Weitere Hinweise und Links im Artikel.
Patricia Arnold, in: In: Martin Ebner und Sandra Schön (Hrsg.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, 2011

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Dear Baby Boomers, Gen Xers, Gen Yers … Can We Please Move On?

Posted on 16 September 2010 by jrobes

Luis Suarez (IBM) argumentiert und handelt an verschiedenen Fronten. Aktuell reichen seine Themen von “A World Without E-mail” bis zu den “Top 5 iPad Apps of the Week”. Der gemeinsame Nenner ist die Produktivität von Wissensarbeitern. Deshalb stört es ihn auch, wenn andauernd von einer einzelnen Generation die Rede ist, den “Millennials”, der “net generation”, der “generation y”, die mit ihren Ansichten und Bedürfnissen die Arbeitswelt verändern wird. Sein (guter) Punkt:

“I wonder when people are going to realise that this is not about Baby Boomers, Gen Xers or Gen Yers (Or Millennials) having their own needs within the corporate world. This is all about working styles; about identifying the strengths from one and another and make them work together in a rather complex business environment where what matters is how people collaborate and share their knowledge across to become more productive at what they already do.”
Luis Suarez, elsua.net, 8. September 2010

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Digital Visitors and Digital Residents

Posted on 04 June 2010 by jrobes

Es gibt ja viele, die Marc Prensky’s bekannte Unterscheidung in “Digital Natives, Digital Immigrants” für zumindest missverständlich halten. Auch mir gefällt es besser, von “residents” und “visitors” zu reden - und Lernkonzepte an die entsprechenden Zielgruppen zu knüpfen. In der kürzest möglichen Erklärung von Michael Feldstein heißt es: “digital residents see the web as a social space while digital visitors see it as a collection of tools.”

Ausführlicher beschreibt David White (Oxford) hier, warum er diese Begrifflichkeit entwickelt hat. Und jüngst hat ja auch Peter Kruse in seinem Vortrag auf der re:publica im April diese Unterscheidung noch einmal aufgegriffen (”Ist die Nutzung des Internets eine Glaubensfrage?”).
Michael Feldstein, e-Literate, 2. Juni 2010

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“Wissen vermitteln ist primitiv”

Posted on 20 April 2010 by jrobes

Schönes TAZ-Interview mit Michael Wesch, der durch seine YouTube-Videos über das Studieren und Lernen (z.B. “A Vision of Students Today”) populär geworden ist. Hier berichtet er von seinen eigenen Erfahrungen im Alltag der Hochschullehre. Folgende Stichworte habe ich mir notiert:
- “Lehren als eine subversive Tätigkeit” (Postman/ Weingartner)
- “… in den Bildungsinstitutionen finden Sie das neue und informelle Lernen kaum”
- “… weil das System des Lernens große Trägheitsmomente in sich trägt”

Sebastian Hirsch, Interview mit Michael Wesch, TAZ, 20. April 2010 

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Students, Internet, eLearning and Web 2.0

Posted on 15 April 2010 by jrobes

Rolf Schulmeister legt hier noch eine Schüppe drauf: “The vast majority of all students were not familiar with most Web 2.0 applications and did not use them.” Nichts zu sehen also von der vielbeschworenen “net generation”! Das ist ein Ergebnis einer Befragung von 2.000 Studierenden im deutschsprachigen Raum, die im Juni/ Juli 2008 durchgeführt wurde. Auch der Umgang mit Lernmaterialien im Netz, also eher e-Learning 1.0, scheint für viele Studierende noch nicht selbstverständlich zu sein. Das ist die eine Seite der Medaille. Naheliegend ist aber auch der Schluss, dass Studierende mit Web 2.0-Instrumenten nicht vertraut sind, weil diese nicht Teil der Hochschullehre und -didaktik sind.
Rolf Schulmeister, in: Martin Ebner und Mandy Schiefner (Eds): Looking Toward the Future of Technology-Enhanced Education: Ubiquitous Learning and the Digital Native. IGI Global 2010, p. 13-36 (pdf)

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Die neue Lerngeneration

Posted on 03 July 2009 by jrobes

In der neuen Ausgabe der eLearning Papers geht es auf den ersten Blick gar nicht um eine Beschreibung der “new millenium learners”, was der Titel vermuten lässt; sondern es geht um die Darstellung einer entstehenden neuen Lernlandschaft, “einer Landschaft, die von einer Reihe neuer IKT-Tools, Social-Computing-Anwendungen (Web 2.0 und Learning 2.0) sowie mobilen und spielegestützten Bildungsangeboten gebildet wird”. So erinnern Vojko Strahovnik und Biljana Mećava an das didaktische Potenzial des Erzählens und zeigen am Beispiel von drei Projekten, wie man Storytelling mit den Möglichkeiten des Web 2.0, vor allem Weblogs, verbinden kann (”Geschichtenerzählen und Web 2.0-Dienste: eine Synthese alter und neuer Lernmethoden”). Marc Rittberger und Ingo Blees beziehen sich auf Konzepte der “Persönlichen Lernumgebung” (Graham Attwell), von “eLearning 2.0″ (Stephen Downes) und des “connectivism” (George Siemens), um anschließend eine Web 2.0-gestützte Lernumgebung vorzustellen, die an der FH Darmstadt getestet und evaluiert wurde (”Web 2.0-Lernumgebung: Konzept, Implementierung, Evaluation”).
eLearning Papers, Nr. 15, Juni 2009

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Note to President Obama: Want to Fix the Schools? Look to Portugal!

Posted on 02 July 2009 by jrobes

Das Problem: “More young Americans on a proportionate basis drop out of school today than at any other time in our history.” In der folgenden, etwas kurzatmigen Analyse führt Don Tapscott (”Grown up digital”) aus, dass Schüler heute (!?) von der Schule schlicht gelangweilt sind. Es ist die Schule des Industriezeitalters. Der Sprung vom digitalen Alltag ins analoge Schuldasein ist einfach zu groß. So weit, so bekannt. Neu ist für mich aber der Verweis auf Portugal!

“This means that nearly nine out of 10 students in Grades 1 to 4 have a laptop on their desk. The impact on the classroom is tremendous, as I saw this spring when I toured a classroom of seven-year-olds in a public school in Lisbon. It was the most exciting, noisy, collaborative classroom I have seen in the world.

The teacher directed the kids to an astronomy blog with a beautiful color image of a rotating solar system on the screen. “Now,” said the teacher, “Who knows what the equinox is?”
Nobody knew.
“Alright, why don’t you find out?”
The chattering began, as the children clustered together to figure out what an equinox was. Then one group lept up and waved their hands. They found it! They then proceeded to explain the idea to their classmates. This, I thought, was the exact opposite of everything that is wrong with the classroom system in the United States.”
Don Tapscott, The Huffington Post, 2. Juli 2009

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Educating the Net Generation

Posted on 19 June 2009 by jrobes

Der Titel dieses Reports ist etwas unglücklich, weil er bereits durch eine andere populäre Arbeit besetzt ist (siehe Diana G. Oblinger & James L. Oblinger). Doch die Lektüre lohnt sich, weil die Autoren eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema riskiert haben (das “riskiert” bezieht sich auf die Tatsache, dass der Projektstart in die zweite Hälfte des Jahres 2006 zurückreicht). Zwei Kapitel bilden das Herzstück der Arbeit: In “Investigating the Net Generation” werden die Ergebnisse der Befragung von über 2.600 Studierenden und Lehrenden zusammengefasst. Es geht um Technologien, Bildungstechnologien und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen und Vorlieben. In “Implementing Emerging Technologies” werden acht konkrete Lernszenarien vorgestellt und ausgewertet - unter pädagogischen, technischen und administrativen Gesichtspunkten (das wiederum erklärt das lange Zeitfenster der Studie).

Als Teaser kurz die wichtigsten Botschaften der Executive Summary:
“1. The rhetoric that university students are Digital Natives and university staff are Digital Immigrants is not supported.
2. There is great diversity in students’ and staff experiences with technology, and their preferences for the use of technology in higher education.”

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The Facebook Generation vs. the Fortune 500

Posted on 01 April 2009 by jrobes

Gary Hamel (”The Future of Management”) hat eine Liste mit “12 work-relevant characteristics of online life” zusammengestellt, um die Fortune 500-Companies auf die Facebook-Generation vorzubereiten. Ein Einstieg in die Diskussion:
“1. All ideas compete on an equal footing. …
2. Contribution counts for more than credentials. …
3. Hierarchies are natural, not prescribed. …
4. Leaders serve rather than preside. …
5. Tasks are chosen, not assigned. …
6. Groups are self-defining and -organizing. …
7. Resources get attracted, not allocated. …
8. Power comes from sharing information, not hoarding it. …
9. Opinions compound and decisions are peer-reviewed. …
10. Users can veto most policy decisions. …
11. Intrinsic rewards matter most. …
12. Hackers are heroes. …”
Gary Hamel, The Wall Street Journal/ Blogs, 24. März 2009

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DNAdigital. Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen

Posted on 25 March 2009 by jrobes

DNAdigital ist eine Initiative, die aus einer Arbeitsgruppe des dritten Nationalen IT-Gipfels im letzten Jahr hervorgegangen ist. Ihr Ziel ist es, einen Dialog zwischen Digital Natives und Managern der deutschen Industrie in Gang zu setzen. Dabei hat man in den letzten Monaten bereits einiges bewegt, man hat sich getroffen, hat geschrieben, gebloggt, getwittert, interviewt. Man ist online (www.dnadigital.de), als Netzwerk und offen für alle Interessierte. Und jetzt hat man - quasi über Nacht - den Stand der Diskussion in Buchform präsentiert.

Das Buch versammelt die Ideen dieser noch jungen Community in ganz verschiedenen Formaten. Ein kurzes „Manifest der Digital Natives”, dann ein Twitter-Interview, eine Konversation (überhaupt gibt es hier viel Dialogisches!), dann ein Tagebuchauszug und einige wenige klassische Artikel. BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer mit einem Grußwort, Don Tapscott mit einem Beitrag.

Das Herzstück des Buches ist aus meiner Sicht ein längeres Interview (S. 81-99) mit Peter Kruse (nextpractice), in dem es viel Platz für Zwischentöne, Nachdenkliches und offene Fragen gibt. So zum Beispiel zum Gegensatz zwischen Netzwerk und Hierarchie, der sich wie ein roter Faden auch durch viele andere Beiträge zieht: Hier unterstreicht Peter Kruse, dass es künftig darauf ankommen wird, je nach Situation intelligent zwischen beiden Strukturen zu wechseln. Das erfordert neue Kompetenzen für Manager wie für Digital Natives. Weitere Stichworte des Interviews sind die Unterscheidung von Schwarmintelligenz und kollektiver Intelligenz, die Zukunft der „Superdilettanten” und die Bedeutung von Reputation in Netzwerken. Ein Must-Read!

Noch eine Anmerkung: In meinem Regal stehen noch einige Bücher, die die “Humanisierung der Arbeitswelt” im Titel oder Untertitel haben. Das waren die 1970er Jahre. Heute geht es stattdessen um die „digitale Öffnung und die digitale Modernisierung der Arbeitswelt” (S.15). Tempi passati. Zum Schluss noch einen Dank an die Herausgeber, die das Buch unter einer Creative Commons-Lizenz offen bzw. als pdf zum Download ins Netz gestellt haben!
Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.), Februar 2009 (via Scribd)

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„Millennials vor den Toren” – Anspruch der Internet-Generation an IT

Posted on 25 February 2009 by jrobes

Die wichtigsten Erkenntnisse, die die Berater aus der Befragung von 570 Personen ziehen: Die Millennials (hier die Jahrgänge ‘77-’94) haben Anforderungen an IT und Kommunikation, die weit über den Status Quo in Unternehmen hinausgehen. “Sie erwarten mobiles und flexibles Arbeiten. Sie wollen mit den Anwendungen ihrer Wahl kommunizieren und mit den Geräten ihrer Wahl arbeiten.” Dann folgen einige Zahlen, die diese Aussage stützen. Und der Hinweis auf ein “gering ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein” dieser Zielgruppe, dem, so die Experten, entsprechende “IT-Sicherheitsstrategien” gegenüber stehen sollten. Ein oft gehörter Satz, der leider häufig mehr negative (Kontrolle) als positive (Aufklärung) Aktivitäten freisetzt.
Accenture, 27. Januar 2009 (pdf)

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Digital native students? Web 2.0-Nutzung von Studierenden

Posted on 09 February 2009 by jrobes

Können wir davon ausgehen, dass die jüngeren Generationen, also die “digital natives”, auch die Web 2.0-Kompetenzen besitzen, die viele mit ihnen verbinden? Die Autoren haben ihre Zweifel und sich die Umfragen näher angeschaut, die in den letzten Semestern an der TU Graz und Universität Zürich durchgeführt wurden. Ihr Fazit: Die technische Infrastruktur der Studierenden ist okay, aber eine “net generation” scheint deshalb noch nicht an den Hochschulen angekommen zu sein. Kurz: “Ebenso ist zumindest für die Generation der Studierenden eine Änderung der Haltung vom Konsumenten zum Produzenten … aufgrund unserer Untersuchungen über die Nutzung von Web 2.0 an Universitäten nicht haltbar.” Zumindest nicht in Graz und Zürich.
Martin Ebner und Mandy Schiefner, e-teaching.org, 26. Januar 2009 

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How Web 2.0 and Generation Y are changing the way management work is done

Posted on 06 February 2009 by jrobes

Variationen eines Themas. Die Präsentationen von Vertretern der London Business School, Mircrosoft, Accenture u.a. liefern eine Reihe von interessanten Stichworten zur Begegnung mit der neuen Generation von Mitarbeitern. Was sie auszeichnet (”gamer generation”), was sie bewegt (”social networking”), vor welchen Herausforderungen das Management steht (”management 2.0″ und “employee engagement”) und wie schwer es sich heute tut, damit souverän umzugehen: “… but as many as two thirds of UK companies have banned social networking websites in 2008″ (You at Work). Die Konferenz, zu der das Management Innovation Lab der London Business School eingeladen hatte, hat am 28. Januar 2009 stattgefunden.
London Business School, MLab, 28. Januar 2009

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H. Sapiens Digital: From Digital Immigrants and Digital Natives to Digital Wisdom

Posted on 06 February 2009 by jrobes

“In 2001, I published “Digital Natives, Digital Immigrants,” a two-part article that explained these terms as a way of understanding the deep differences between the young people of today and many of their elders …. Although many have found the terms useful, as we move further into the 21st century when all will have grown up in the era of digital technology, the distinction between digital natives and digital immigrants will become less relevant. Clearly, as we work to create and improve the future, we need to imagine a new set of distinctions. I suggest we think in terms of digital wisdom.”

Unsere Möglichkeiten, unsere Sinne sind begrenzt (Arnold Gehlen!?). Technologien helfen uns, diese Begrenzungen zu überwinden. Das ist nun beileibe nicht neu. Aber Marc Prensky spitzt diese Beziehung zu, indem er sagt, dass die digitalen Technologien und Kulturen nicht nur unseren Erfahrungshorizont radikal erweitern, sondern dass wir morgen Klugheit und Weisheit gar nicht mehr von “digital enhancements” trennen können. Nicholas Carr fragte vor einigen Monaten vorsichtig: “Is Google making us stupid?” Marc Prensky ist sich sicher: “Digital technology is making us smarter.”
Marc Prensky, Innovate, Vol. 5, Issue 3, Februar/ März 2009

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Geschichten über die Zukunft des Lernens 02 - Web meets HR

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Das SCOPE_08-Booklet ist da: Eine Sammlung von Interviews und Artikeln, die locker um die Agenda der SCOPE-Konferenz kreisen. Die “digital natives” und ihre Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen bildet dabei den roten Faden, an dem sich fast alle Autoren orientieren. Zum Beispiel Luis Suarez (IBM), der ausführlich über seine “Stop emailing”-Aktion erzählt; Beate Bruns (time4you) über zwei Jahre “Corporate Blogging”; Martin Lindner (Research Studios Austria) über “Microcontent”, “Microlearning” und die neue Aufmerksamkeitsökonomie; Matthias Schuster und Michael Heuser (T-Systems) über Web 2.0-Initiativen in ihrem Unternehmen; ein kleiner Beitrag von Don Tapscott (”How to Hire the Net Generation”) und nicht zuletzt Peter Kruse (nextpractice) mit klugen Anmerkungen zur Frage, warum und wie sich Unternehmen mit der neuen Netzwerkkultur auseinandersetzen sollten:
“Hierarchie und Netzwerk bilden keinen unversöhnlichen Gegensatz, sondern ein produktives, aber schwer zu balancierendes Spannungsverhältnis. Wenn Führung in der Lage ist, sich je nach Anforderung zwischen den organisatorischen Polen hin und her zu bewegen, wird die Verwendung von Web 2.0-Technologien ebenso schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltagshandelns der Mitarbeiter werden wie Fax, Handy und e-mail.”
SCOPE_09. Web meets HR, 13. Januar 2009

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Generation Y goes to work

Posted on 09 January 2009 by jrobes

Hängt das Wohl und Wehe unserer Zukunft wirklich einzig an der “net generation”? Der Economist schwört in diesen Wochen seine Leser jedenfalls darauf ein. Jede Woche mindestens ein Artikel. Flexibel, kreativ, technisch kompetent sind sie, und die aktuelle Wirtschaftskrise mag dazu führen, dass sie auch endlich die Einstellung zur Arbeit entwickeln, die Manager oft bei ihnen vermissen. “Net geners” und “command-and-control”-Manager gehen aufeinander zu. Alles hart an der Grenze zur belanglosen Verallgemeinerung.
Economist, 30. Dezember 2008 

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The net generation. The kids are alright

Posted on 17 November 2008 by jrobes

Da kommt Arbeit auf Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Uni Hamburg, zu! Denn Don Tapscott, dessen Arbeit aus dem Jahr 1997, “Growing Up Digital”, mitverantwortlich für die Karriere des Begriffs der “Net Generation” ist, hat ein neues Werk veröffentlicht. Es heißt (Achtung!) “Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World” und beruht auf der Beobachtung von fast 8.000 Personen aus 12 Ländern, die zwischen 1978 und 1994 geboren sind. Tapscott, so ist in der jüngsten Ausgabe des Economist nachzulesen, spricht von der “smartest generation ever”. Acht Normen prägen, so der Autor, das Weltbild dieser Generation:

“Net Geners value freedom and choice in everything they do. They love to customise and personalise. They scrutinise everything. They demand integrity and openness, including when deciding what to buy and where to work. They want entertainment and play in their work and education, as well as their social life. They love to collaborate. They expect everything to happen fast. And they expect constant innovation.”

Grund genug für Arbeitgeber, sich mit diesen Anforderungen aktiv auseinanderzusetzen. Aber Tapscott identifiziert auch zwei Problemstellen: zum einen bestehende Bildungssysteme, die verhindern, dass ein Drittel der “Net Geners” ihr Potenzial ausschöpfen; zum anderen die fehlende Sensibilität dieser Generation für Privatheit. Mehr über Tapscott’s Studie, sobald mir das Buch vorliegt; aber vielleicht nimmt ja in der Zwischenzeit auch Rolf Schulmeister die Frage “Gibt es eine »Net Generation«?” noch einmal auf …
Economist, 13. November 2008 

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elearning: promises and practices

Posted on 16 October 2008 by jrobes

Eine phantastische Präsentation! Gehalten von Peter Tittenberger vom Learning Technologies Centre an der University of Manitoba auf der IACE-T Konferenz in Amman. Seine Stichworte sind “Change pressures” (”information growth”, “open movement”, “student habits”) und “How does education respond?” (”values of formal education”, “the role of elearning”). Enjoy!! (via Ellen Trude)
Peter Tittenberger, IACE-T Conference (via Slideshare) , 15. Oktober 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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