Archive | January, 2015

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MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning

Posted on 30 January 2015 by jrobes

Auf der LEARNTEC hatte ich gestern ein Zeitfenster, um einen Überblick über Massive Open Online Courses (MOOC) zu geben. Eingestiegen bin ich mit einer kurzen Zusammenfassung der Jahre 2008 bis 2015, um dann aufzuzeigen, wie Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren können. Die verschiedenen Optionen habe ich mit mir bekannten Beispielen verlinkt.

“- MOOCs als externe Ressourcen mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu Business- und Management-Themen
- MOOCs als Marketing-Instrumente zur Stärkung der eigenen Marke … für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber …
- MOOCs als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities
- MOOCs als Trendsetter … und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen
- MOOC-Anbieter als Bildungspartner für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten Weiterbildungsmaßnahmen”

Jochen Robes, LEARNTEC, Karlsruhe, 29. Januar 2015 (via SlideShare)

MOOCs: Chancen und Herausforderungen für Corporate Learning from Jochen Robes

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L&D outside the box

Posted on 30 January 2015 by jrobes

Als Begleitmusik zu den großen Bildungsmessen im Januar (LEARNTEC, Learning Technologies) braucht es natürlich auch Appelle an Learning & Development Professionals. Einen solchen kurzen Appell hat Harold Jarche verfasst. Im ersten Teil erinnert er daran, dass Training bei großen Unternehmensinvestitionen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Und: “Vergessen Sie alles, was Sie gelernt haben!” ist ein Satz, dem auch heute noch Berufseinsteiger häufig begegnen. Hier muss L&D ansetzen: Verdeutlichen, dass Arbeiten und Lernen längst zusammenfällt. Personal Knowledge Mastery (Persönliches Wissensmanagement) könnte ein Ansatzpunkt sein.
Harold Jarche, Blog, 29. Januar 2015

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„Learning & Performance Ecosystems“ in Unternehmen – Stand und Herausforderungen

Posted on 29 January 2015 by jrobes

Schon vor einigen Wochen hat Marc Rosenberg das Bild eines umfassenden “learning and performance ecosystems” gezeichnet, mit dem er versucht zu verdeutlichen, dass Lernen nicht nur in Kursen und Web-based Trainings (”structured learning”) stattfindet, sondern auch Social Networking, Knowledge Management, Performance Support, Zugang zu Experten und Talent Management umfasst. Jetzt hat die eLearning Guild ihre Mitglieder gefragt, wie weit denn die einzelnen Bausteine dieses Ökosystems in ihren Häusern entwickelt sind. Dabei zeigt sich (wenig überraschend), dass die formal organisierte Aus- und Weiterbildung gut, der Zugang zu Experten sowie Vernetzung und Collaboration dagegen kaum entwickelt sind. Christoph Meier stellt die Ergebnisse kurz vor und schließt: “Unternehmen und Organisationen, die Lernen, Entwicklung und Leistungsunterstützung stärker in die Arbeitsprozesse integrieren wollen, müssen vor allem hier ansetzen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 28. Januar 2015

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“Online First” im Corporate Learning – wie beim Guardian

Posted on 29 January 2015 by jrobes

“Online First” heißt es beim britischen Guardian, erzählt Karlheinz Pape. Die Online-Ausgabe ist dort das Primäre, das Umfassendere, das Multimediale, das Unabgeschlossene. Dort findet auch die Einbindung der Leser statt, als Autoren, als Kommentatoren und als Moderatoren. Die Print-Ausgabe als Derivat. Könnte “Online First” nicht auch für die betriebliche Weiterbildung funktionieren, fragt er weiter? Der Bildungsexperte als Online-Netzwerker und Community Manager, die Inhalte als “Work in progress”, das Seminar als Derivat, in dem, wenn notwendig, Fragen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden? Ich denke, in diese Richtung sollte es gehen.
Karlheinz Pape, Corporate Learning - Training und Wissensmanagement, 25. Januar 2015

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What does the term “blended learning” mean”? The results

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Der Begriff “Blended Learning” erlebt gerade wieder eine Renaissance. So überschreiben z.B. die britischen E-Learning-Experten von Kineo ihren aktuellen Newsletter mit den Worten “2015: The Year of the Blend That Works”. Der Begriff hält sich so hartnäckig, weil er für die Integration neuer Online-Formate in klassische Bildungscurricula steht und für alle die mit diesem Change verbundenen Fragen und Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist fast jede Veränderung ein “Blend”, und das war sicher auch der Anlass für Jane Hart, noch einmal nachzufragen. Drei Definitionen des Begriffs “Blended Learning” bot sie zur Auswahl an. 750 Leser antworteten. Und stimmten mehrheitlich nicht für die Übersetzung, die Jane Hart (und auch mir) am sympathischsten ist.

“A: A training programme containing a mix of face-to-face-and e-learning: 49%
B: A training activity containing a range of formats and media: 21%
C: A strategic L&D approach to supporting a wide range of learning initiatives: 23%
D: Other: 7%”

Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 25. Januar 2015

Nachtrag (30.01.): Der Besuch von Jane Hart war übrigens auch einer der Höhepunkte auf der diesjährigen LEARNTEC. Hier die Slides ihres Vortrags über “Learning in the Modern Workplace”. Übrigens ganz ohne “Blended Learning”.

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Assessment, Certification, and Quality Assurance in Open Learning

Posted on 28 January 2015 by jrobes

Die 40. Ausgabe der eLearning Papers widmet sich ganz den Fragen der Qualitätssicherung im Umgang mit Open Educational Resources, Massive Open Online Courses und anderen offenen Lernangeboten und Lernmaterialien im Netz. Ich empfehle, gleich mit der englischen Ausgabe zu beginnen, da die deutsche Übersetzung des Editorials, die um den Begriff des “offenen Lernens” kreist, eher verwirrt. Ich bin die einzelnen Beiträge kurz überflogen und bei einer Matrix hängengeblieben, die die Qualität von Assessments (”robustness”) und die Formen des Leistungsnachweises (”formality of recognition”) zusammenbringt. Untersuchungsgegenstand sind MOOCs, die ja von der einfachen Teilnahmebescheinigung bis zur Anerkennung von ECTS-Punkten mit einer breiten Palette von Abschlüssen arbeiten (”An Assessment-Recognition Matrix for Analysing Institutional Practices in the Recognition of Open Learning”).
Christian M. Stracke und Tapio Koskinen, eLearning Papers, No 40, Januar 2015

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Multiple Choice and Testing Machines: A History

Posted on 27 January 2015 by jrobes

Wieder ein lesenswertes Stück Bildungsgeschichte! Dieses Mal fragt Audrey Watters nach der Herkunft des Multiple Choice-Testes. Sie findet die Wurzeln in den USA, im ersten Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts, im Ersten Weltkrieg, denn Multiple Choice schien der Königsweg, um standardisiert, schnell und effizient das Wissen (der Rekruten) zu testen. Die Technik, z.B. IBM’s 805 Test Scoring Machine, nahm einige Jahre später die Vorgabe dankbar auf. Nur auf die Frage, warum es in der Regel fünf Antwortoptionen sind (und nicht drei oder 30), hat Audrey Watters (noch) keine Antwort gefunden.
Audrey Watters, Hack Education, 27. Januar 2015

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Two challenges for Ken Robinson

Posted on 26 January 2015 by jrobes

Keine Liste von TED Talks, die sich mit Bildung beschäftigen, auf der Ken Robinson nicht ganz oben steht. Sein Vortrag  “How schools kill creativity” (2008) ist schon fast legendär. Und trotzdem: Bryan Alexander, selbst kein Unbekannter in der Community, glaubt, “blind spots” in Ken Robinsons’ Präsentationen entdeckt zu haben:

1. No politics? “So, challenge the first: does Robinson really want us to avoid social and political action to improve education?”
2. Economic inequality? “Does Sir Ken see the driving force of widening income inequality as of secondary importance to larger issues, or does he deem it something educators should not engage with at this time?”
Die Antwort steht noch aus.
Bryan Alexander, Blog, 24. Januar 2015

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Personalisiertes Lernen: Big Data fördert Massenindividualisierung in der Bildungswelt

Posted on 23 January 2015 by jrobes

Nora S. Stampfl nimmt den Faden auf, den Jörg Dräger (CHE) vor einigen Monaten ausgelegt hatte. “Personalisierung trotz Massifizierung” hieß es damals, als die MOOC-Welle Deutschland erreicht hatte. Nora S. Stampfl schreibt jetzt: “Es werden nicht MOOCs allein sein, die eine neue Herangehensweise an Lernen und Lehren fördern. Erst ihr Zusammenspiel mit Big Data und Learning Analytics kann Bahnbrechendes hervorbringen und komplett veränderte Bildungswelten formen. Deren Kern wird in der Idee bestehen, die herkömmliche Fließband-Bildung nach Einheitsmaß durch personalisierte Lernpfade zu ersetzen.”

Maßgeschneidertes Lernen und individuelle Lernpfade auf der einen, Big Data und “Big Brother is watching you” auf der anderen Seite. Was im Artikel allerdings zu kurz kommt, ist der Blick auf die aktuellen Interessen, die hinter diesen Optionen, hinter “Algorithmen” und “Data” stehen.
Nora S. Stampfl, Berliner Gazette, 21. Januar 2015

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Personal knowledge mastery

Posted on 22 January 2015 by jrobes

Ich teile Harold Jarche’s Begeisterung für Personal Knowledge Management (PKM). “Personal knowledge management”, so Harold Jarche, “is the only solid foundation of organizational knowledge management (KM)”. In dieser Präsentation hat er noch einmal einige der Modelle und Schaubilder zusammengefasst, die sein Verständnis von PKM beschreiben und einordnen.
Harold Jarche, SlideShare, 20. Januar 2015

Personal knowledge mastery from Harold Jarche

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Gaming in Education: Gamification?

Posted on 22 January 2015 by jrobes

Nichts, was nicht schon gesagt wurde. Doch hier noch einmal übersichtlich. Die vier Methoden - Achievements, Badges, Levels/ Ranks, Leaderboards - werden zuerst in ihrem ursprünglichen Kontext beschrieben (”in gaming”) und dann auf Lernumgebungen übertragen (”in education”). Denn: “… engaging and motivating students can be a challange.”
Elliott Bristow, The Edublogger, 20. Januar 2015

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Seeking the unique pedagogical characteristics of social media

Posted on 21 January 2015 by jrobes

Tony Bates ist beim Schreiben seines Buches “Teaching in a Digital Age” beim Stichwort “Social Media” angekommen. In diesem Kontext stellt er Social Media noch einmal kurz vor, verlinkt einige Beispiele, bevor er sie aus mediendidaktischer Sicht näher einordnet. Hier einige Punkte aus seiner Summary:

“- learners now have powerful tools through social media for creating their own learning materials or for demonstrating their knowledge.
- courses can be structured around individual students’ interests, allowing them to seek appropriate content and resources to support the development of negotiated competencies or learning outcomes.
- …
- many students will still need a structured approach that guides their learning
- teacher presence and guidance is likely to be necessary to ensure high quality learning via social media.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 20. Januar 2015

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Draw Me: A History of MOOCs

Posted on 21 January 2015 by jrobes

Zuerst nimmt uns Audrey Watters auf eine kleine Zeitreise mit: zu den ersten Anbietern von Fernlernkursen (”correspondence courses”). Vor allem die Art Instruction School, gegründet 1914, hat es ihr mit ganz bezaubernden Werbeplakaten und -texten angetan. “Draw Me” war ein Slogan aus dieser Zeit. Von “Draw Me” ist der Bogen schnell gespannt zu “Code Me”, mit dem MOOC-Anbieter heute ihre Kunden suchen. Und dabei, ganz nebenbei, so Audrey Watters, ihre Sicht der Dinge verbreiten.

“The parallels between the correspondence courses of the early twentieth century and the MOOCs (their venture-funded variety, I should be clear) are quite indicative of how we have long viewed educational “content delivery,” particularly when developed and delivered by a for-profit enterprise.”
Audrey Watters, Hack Education, 20. Januar 2015

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Informelles Lernen: Herausforderungen & Good Practice Beispiele?

Posted on 20 January 2015 by jrobes

Das Kontinuum-Modell, das Tanja Fandel-Meyer hier präsentiert, ist ein guter Ausgangspunkt, um Lernaktivitäten einzuordnen und über die Rolle von Learning Professionals zu reflektieren. Anlass ihrer Zusammenstellung, die auch verschiedene Good-Practice-Beispiele verlinkt und mit Herausforderungen zum Thema schließt, war ein Innovations-Workshop von getAbstract.
Tanja Fandel-Meyer, scil-Blog, 20. Januar 2015

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70:20:10 – Above All Else It’s a Change Agent

Posted on 20 January 2015 by jrobes

Es muss Charles Jennings eine Herzensangelegenheit gewesen sein, diesen Beitrag zu schreiben. Denn seine wichtigste Botschaft wiederholt er mehrmals: Die 70-20-10-Aufteilung ist keine Vorgabe, die empirisch erhoben und abgesichert ist und jetzt nur noch akkurat umgesetzt werden muss. “70-20-10″ ist vielmehr etwas, was Charles Jennings “reference model” und “change agent” nennt. Also, ein Anlass, über bestehende Strukturen, Prozesse und Angebote nachzudenken und sie zu ändern. Kurz: “70:20:10 is primarily an agent of change for extending our thinking about learning beyond the classroom and other structured, event-based development activities.”
Charles Jennings, Workplace Performance, 20. Januar 2015

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What Do We Mean By Open Education

Posted on 19 January 2015 by jrobes

“Open” ist längst zum deutungsoffenen Etikett geworden. Denn was bedeutet es, wenn Olaf Scholz, wie vor einigen Tagen geschehen, Hamburgs “Open Online University” ankündigt? Heißt hier “open” offen für jeden Interessierten, heißt es kostenlos, wird sie “open” wie in Open Data oder Open Educational Resources? Oder “open for business”, wie Audrey Watters in ihrer Aufzählung der Möglichkeiten endet. Sie schließt deshalb zurecht: “We can’t simply let one adjective - “open” - be the substitute for the hard work (the political work even) of rethinking what learning can look like.”
Audrey Watters, Hack Education, 16. Januar 2015

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Transferring Expertise: The Best Way to Move Tacit Knowledge

Posted on 19 January 2015 by jrobes

Der Einstieg: “One of the really tough nuts to crack in KM has been how to transfer the knowledge of experts to those less skilled.” Es gibt verschiedene Szenarien, in denen diese Frage regelmäßig auftaucht: wenn neue Mitarbeiter ein Unternehmen betreten; wenn erfahrene Mitarbeiter das Unternehmen verlassen; wenn Unternehmen das Wissen ihrer Experten organisationsweit zugänglich machen wollen. Beim Versuch, den letzten Fall technisch zu lösen, sind ja viele Wissensmanagement-Projekte gescheitert. Nancy Dixon plädiert deshalb für einen Prozess, den sie “See, Do, Teach” nennt: Ein Lerner begleitet einen Experten im Hintergrund (See), dann begleitet der Experte den Lerner (Do), und dann betritt der nächste Lerner die Bühne (Teach). Das Modell ist charmant, weil es nicht auf die sterile Vermittlung von Wissen, sondern auf das Sammeln eigener Erfahrungen setzt. Inwieweit es Unternehmen als Prozess (Teach) etablieren können, ist sicher von Fall zu Fall zu prüfen.
Nancy Dixon, conversation matters, 5. Januar 2015

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Predictions for 2015: Redesigning the Organization for A Rapidly Changing World

Posted on 16 January 2015 by jrobes

bersin_201501.jpgDie Berater und Analysten um Josh Bersin haben zum Jahreswechsel wieder das Personalmanagement vermessen. Natürlich geht das nicht ohne die üblichen Spannungsbögen (”enormous change”, “big year” usw.). Aber die Entwicklungen, die sie in ihren zehn Thesen beschreiben, sind für viele Unternehmen bereits Realität und für andere ein Blick in die nahe Zukunft. Das Kapitel über Corporate Learning wird wie folgt zusammengefasst:

“2015 is a transformational year for L&D; organizations should redesign their ‘learning architecture,’ and bring formal, informal and the exploding world of external content into an integrated digital learning experience for employees.”

MOOCs sind ein Thema (”a world of content is exploding”); Learning Management Systeme sollten in der Lage sein, Empfehlungen und individuelle Lernpfade zu liefern (”Big Data analytics”); Unternehmen sollten eine “complete learning experience” im Blick haben, die sowohl Raum für persönliche Begegnungen, als auch den schnellen, komfortablen Zugriff auf Online-Inhalte einschließt.
Josh Bersin/ Bersin by Deloitte, Josh Bersin’s Blog, 6. Januar 2015

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#Googleglass out, other smart tech in? Where is #educational bonus?

Posted on 16 January 2015 by jrobes

Die Frage ist berechtigt: Wie soll man aus pädagogischer Sicht mit all den neuen technologischen Entwicklungen umgehen? Vielleicht ist Google Glass, das gerade wieder zurück in die Werkstatt geschoben wurde, gar nicht mal das beste Beispiel, weil es die wenigsten Schulen und Hochschulen hierzulande auf ihrem Investitionsplan hatten. Ignatia de Waard spannt den Bogen deshalb auch weiter.

“All of the apps can offer educational value, but I keep wondering what the extra bonus would be. What can it teach us that we were not able to be taught in the past. What does it allow me to do, that really lifts learning to the next level?”
Inge/ Ignatia de Waard, @Ignatia Webs, 16. Januar 2015

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About Magenta MOOC

Posted on 15 January 2015 by jrobes

Eines der Unternehmen, die sich bereits auf das Abenteuer “Corporate MOOC” eingelassen haben, ist die Deutsche Telekom. 2014 hat der erste “Magenta MOOC” stattgefunden. Auf der Webseite der Telekom heißt es: “To cope successfully with constant change needs an innovative mindset, entrepreneurial spirit and an appropriate culture of sharing and learning. The Magenta MOOC is a first step towards new ways of international, cross-disciplinary and virtual collaboration within Deutsche Telekom.” Entsprechend lautete das Motto des dreimonatigen Online-Kurses “Share your entrepreneurial spirit”. In einem Artikel (“Corporate MOOCs: Unterstützung der lernenden Organisation”, leider hinter einer Bezahlschranke) beschreibt Eva Strube, Personalentwicklerin bei der Telekom, wie man sich mit dem MOOC-Modell der Leuphana Universität Lüneburg angefreundet hat, das dreierlei ermöglicht:

“- den offenen Austausch und die länder- und bereichsübergreifende Vernetzung einer großen Anzahl von Teilnehmenden in der Organisation [im konkreten Fall 3.500 registrierte MOOC-Teilnehmer];
- das Lernen im Team zur Förderung der virtuellen Kollaboration und der Innovationskraft im Konzern [hier 140 Teams à 5 Teilnehmer] und
- das individuelle, selbstgesteuerte Lernen der Teilnehmenden mit Bezug zum eigenen beruflichen Arbeitsumfeld.”

Auf der Webseite finden sich weitere Informationen und Kurzfilme zum Magenta MOOC, auch die Videos, die für die einzelnen Themenwochen produziert wurden. Der besagte Artikel von Eva Strube schließt mit einem Fazit und einem Fragezeichen: “Für den ersten Magenta MOOC zieht die Telekom ein positives Fazit. …  ist die Frage offen, wie der organisationale Wandel, der im Rahmen des MOOC angeregt wurde, verstetigt werden kann.”
Deutsche Telekom, 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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