Archive | January, 2013

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“Alles was in Zukunft nicht OER ist, wird es schwer haben zu bestehen.“

Posted on 31 January 2013 by jrobes

Martin Ebner hat diesen Satz (Titel) in einem Interview mit dem Magazin DIGITAL LERNEN gesagt. In diesem Zusammenhang fiel auch das Stichwort “Urheberrecht”. Die folgende Frage und die anschließende Antwort spiegeln sehr schön wider, dass nicht nur das Thema schwierig ist, sondern auch die Verständigung darüber:

“Ein Problem ist das Urheberrecht, das den freien Umgang mit Kulturgütern auch im Bildungskontext einschränkt. Wie kann man dies aus Ihrer Sicht lösen?

Die Frage ist so nicht richtig - das Urheberrecht ist eigentlich kein Problem. Es ist ein gutes Recht, welches Autorinnen und Autoren vor Missbrauch durch andere schützt. Unser Ziel ist es nicht, dieses zu ändern, sondern hinzuweisen und Bewusstsein über dieses Recht zu erreichen, so dass Inhalte, die frei zur Verfügung stehen sollen, auch als solche deklariert werden.”
Martin Ebner, E-Learning Blog, 31. Januar 2013

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e-learning in 6 seconds!

Posted on 31 January 2013 by jrobes

Video war auf der gerade zu Ende gegangenen Learntec ein großes Thema, auch wenn es auf den offiziellen Pressemitteilungen etwas kleiner als “mobile” oder “games” geschrieben wurde. Vielleicht zeigt diese App, mit deren Hilfe man kurze Videoclips aufnehmen und via Twitter in seinen Netzwerken teilen kann, wie der nächste Schritt aussieht: die Einbettung von Videos in unsere Alltagskommunikation. Dahinter steht übrigens Vine, ein Dienst, der kürzlich von Twitter übernommen wurde.
Jane Hart, Learning in the Social Workplace/ Jane Hart’s Blog, 24. Januar 2013

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Africa is the world’s fastest developing e-learning market

Posted on 30 January 2013 by jrobes

E-Learning und Afrika. Ab und zu werfe ich einen Blick auf die Nachrichten, die regelmäßig im Umfeld der Konferenz “eLearning Africa” verteilt werden. Aber sonst? Tony Bates weist hier auf einen Report hin, der einige Wissenslücken schließen könnte: Sam S. Adkins’ “The Africa Market for Self-paced eLearning Products and Services: 2011-2016 Forecast and Analysis”, Monroe WA: Ambient Insight, 2013. Dort heißt es einleitend:

“Africa is the most dynamic eLearning market on the planet. In the last two years, dozens of countries in Africa have embarked on new government-backed initiatives to integrate learning technology into education and training. …

There are three major catalysts in Africa:
- The wide scale digitization of academic content in every country analyzed in this report
- The explosion of online enrollments in higher education institutions
- And the sharp spike in the adoption of eLearning in the corporate segments in the booming economies.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 29. Januar 2013

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Wie gut sind Weiterbildungsdatenbanken? – Online-Umfrage des InfoWeb Weiterbildung gestartet

Posted on 30 January 2013 by jrobes

Es geht “nur” um eine Umfrage. Aber sie ist ein schöner Anlass, um einmal auf die Weiterbildungsdatenbanken hinzuweisen, die es hierzulande gibt. Da ist zum einen das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) selbst, eine Meta-Suchmaschine für Weiterbildungsangebote, die auf die Daten von über 80 kooperierenden Datenbanken zugreift. Darunter finden sich wiederum Spezial-Datenbanken wie ELDOC, die E-Learning-Weiterbildungsdatenbank des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die derzeit den Zugriff auf Informationen von über 1.760 Lernangeboten ermöglicht. Und es wäre sicher eine Diplomarbeit wert, um zu erfahren, wie die Betreiber solcher Datenbanken auf neue Angebotsformen im Netz reagieren, die sich mehr als Community denn als Kurs oder Programm präsentieren.
Doris Hirschmann, bildungsserver Blog, 28. Januar 2013

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Jeder zweite 14- bis 44-Jährige nutzt E-Learning

Posted on 29 January 2013 by jrobes

BITKOM-Präsident Dieter Kempf hat heute nicht nur die LEARNTEC in Karlsruhe eröffnet, er hat auch gleich belastbares Zahlenmaterial mitgebracht. Natürlich sind es gute Nachrichten, auch wenn an ihrer sprachlichen Verpackung dringend gearbeitet werden sollte: “Das digitale Lernen ist im öffentlichen Bewußtsein angekommen”, heißt es. Und: “Durch die rasante Entwicklung bei den Endgeräten sowie die vorhandenen großen Bandbreiten zur Übertragung von Bild und Ton haben wir heute die technischen Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Lernformen.”

Das Ganze hat Dieter Kempf in seiner Keynote noch um vier E-Learning-Trends, “Lernszenarien 2020″, ergänzt: “Mobile Learning”, “Social Learning”, “Serious Games” und “Virtuelle Klassenräume”. Wobei Mobile Learning, “ein Motor für die E-Learning-Wirtschaft insgesamt” (Dieter Kempf), dabei nichts weiter als die Nutzung von Tablets, Smartphones und Apps bedeutet. Warum es hier noch den Zusatz “2020″ braucht, wird nicht so recht deutlich.
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), Presseinformationen, 29. Januar 2013

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Offenes und selbstorganisiertes Lernen im Netz

Posted on 29 January 2013 by jrobes

blaschitz_2013012.jpgEs ist jetzt schon eine Weile her, dass ich diesen Erfahrungsbericht geschrieben habe, genaugenommen weit über ein Jahr. Seitdem ist einiges passiert, auf den opco11 folgte der opco12 und die vielen weiteren MOOCs. Immerhin habe ich in diesem Artikel einige der Aktivitäten des ersten MOOCs im deutschsprachigen Raum näher beschrieben, die sich so auch im opco12 nicht wiederholt haben. Er könnte also durchaus von dokumentarischem Interesse sein …
Jochen Robes, in: Edith Blaschitz u.a. (Hrsg.): Zukunft des Lernens: Wie digitale Medien Schule, Aus- und Weiterbildung verändern. Hülsbusch: Glückstadt 2012, S. 219-244

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The FOTA EduBeardStroke Parabola 2013

Posted on 28 January 2013 by jrobes

Was sind Vorhersagen eigentlich wert? Wer Anfang des letzten Jahres in den Horizon Report geschaut hat, wird dort nichts über MOOCs gefunden haben. Und doch erklärte die New York Times 2012 zum “Year of the MOOC”. Dann gibt es noch Gartners Hype Cycles, die jede Technologie zu einem fixen Punkt auf einer Linie reduzieren. Also hat David Kernohan seinen eigenen Cycle entwickelt:

“This diagram was prepared by taking one person who thinks too much about learning technology, leaving them on a train for a stupid amount of time and then marinating in beer and nachos.”
David Kernohan, Followers of the Apocalypse, 21. Januar 2013

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PSFK Future of Work Report 2013

Posted on 25 January 2013 by jrobes

Beeindruckend, was die Berater von psfk hier zusammengetragen haben! Der Report selbst kostet etwas (495 Dollar), aber die Slides machen mehr als neugierig. Die Research-Ergebnisse sind um vier “Macro Themes” herum gruppiert, “Ideal Workforce”, “Empowered Culture”, “Intuitive Connection” und “Agile Workplaces”, die mit weiteren Trends und konkreten Beispielen unterlegt werden. Schon in den “Key Takeaways” spielen “Knowledge” und “Learning” eine herausragende Rolle:

- “Living Knowledge: Information will flow across and up-and-down the organization constantly; instantly accessible by anyone who needs it.
- Constant Learning: Employee empowered education will help staff own the direction of the company”

PSFK, 6. Januar 2013 (via Slideshare)

PSFK Future of Work Report 2013 from PSFK

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A Bill of Rights and Principles for Learning in the Digital Age

Posted on 25 January 2013 by jrobes

Seit ein paar Tagen macht diese “Bill of Rights and Principles” die Runde, entworfen um die Jahreswende in Palo Alto und unterzeichnet von Namen, die in der Edu-Community (und darüber hinaus) Gewicht haben, wie z.B. John Seely Brown, Cathy N. Davidson, Sebastian Thrun und Audrey Watters. Ich kann im Moment die Bedeutung und Tragweite dieses Dokuments nicht einschätzen. Es ist eine Mischung aus politischen, didaktischen, technischen und moralischen Forderungen. Es fehlen ein “Gegenüber”, an den sich die Forderungen richten, und ein konkreter Anlass, auf den sie reagieren. Sie sind “amerikanisch” formuliert, die omnipräsenten MOOC-Initiativen und die mit ihnen verbundenen Fragezeichen vor Augen. Doch es sind gute und wichtige Rechte und Prinzipien. Und alle sind eingeladen, sie zu “hacken”.

“We believe that online learning represents a powerful and potentially awe-inspiring opportunity to make new forms of learning available to all students worldwide, whether young or old, learning for credit, self-improvement, employment, or just pleasure. We believe that online courses can create “meaningful” as well as “massive” learning opportunities. …

Our broad goal is to inspire an open, learner-centered dialogue around the rights, responsibilities, and possibilities for education in the globally-connected world of the present and beyond.”
Audrey Watters, Hack Education, 23. Januar 2013

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On the role of openness in education: A historical reconstruction

Posted on 24 January 2013 by jrobes

open_praxis_201301.jpgDer Beitrag ist im aktuellen Heft von “Open Praxis” erschienen, das sich ganz dem Thema “Openness in higher education” widmet. Die Autoren zeigen auf, dass “Openness” nicht nur ein aktuelles Phänomen ist, das von den Open Universities der sechziger Jahre direkt zu den MOOCs der Gegenwart führt. Im Gegenteil, seit dem Mittelalter, so die Autoren, sind immer wieder Initiativen entstanden, von “student universities”, über “coffee houses” bis zu “miners’ libraries”, die sich dem Prinzip der Offenheit verpflichtet fühlten. Leider haben die Autoren im Rahmen dieses Magazins nur Platz für einen kursorischen, anekdotischen Abriss und müssen darauf verzichten, das Thema systematisch in die Entstehungsgeschichte bürgerlicher Öffentlichkeit sowie das Spannungsverhältnis von “offen”, “öffentlich” und “privat” einzubetten (man vergisst allzu schnell, dass den aktuellen “open”-Initiativen genauso viele Bestrebungen gegenüberstehen, Bildung zu privatisieren!). Immerhin schaffen sie es aufzuzeigen, dass “openness” historisch, politisch, sozial und auch didaktisch alles andere als ein Selbstläufer ist.
Sandra Peter und Markus Deimann, Open Praxis, Vol 5, No 1 (2013)

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A Reference Model for Learning Analytics

Posted on 24 January 2013 by jrobes

Chapeau! Das ist nicht nur ein gelungener Überblick über das noch junge, aufstrebende Forschungsfeld “Learning Analytics”. (Als Gedächtnisstütze: “Generally, learning analytics deals with the development of methods that harness educational data sets to support the learning process.”) Die Autoren übersetzen das Thema darüber hinaus in ein Referenz-Modell, “based on four dimensions, namely data and environments (what?), stakeholders (who?), objectives (why?), and methods (how?)”. Dieses Modell scheint mir einen hervorragenden Orientierungsrahmen zu bieten, um zukünftige Arbeiten auf diesem Gebiet einzuordnen und zu gewichten. Die Autoren erproben es jedenfalls gleich an der Literatur der Jahre 2010 und 2011 und kommen hier zu einigen interessanten Erkenntnissen.
Chatti, M.A., Dyckhoff, A.L., Schroeder, U. und Thüs, H., in: International Journal of Technology Enhanced Learning (IJTEL), Vol. 4, No. 5/6, 2012, pp.318-331

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The University’s Dilemma

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Higher Education als Business Case? Warum nicht. Nach all den kurzatmigen Berichten über virtuelle Hörsäle und Professoren auf YouTube ist das mal eine andere Perspektive. Tim Laseter fordert jedenfalls die Hochschulen auf, sich schleunigst über ein neues, “more innovative” Geschäftsmodell Gedanken zu machen. Dabei gibt er ihnen zwei Aufträge mit auf den Weg: zum einen “Know Your Potential Rivals”. Und er zählt eine Reihe neuerer technologischer Entwicklungen und Projekte auf, ohne dass ich hier allerdings einen roten Faden erkennen konnte. Bleibt noch der zweite Auftrag, nämlich “Know Yourself”. Hier fordert er die Hochschulen auf, sich mit ihrer “value proposition” zu beschäftigen und sich klar auf einen Punkt zu konzentrieren (”Selection”, “Knowledge”, “Certification”, “Immersion”, aber es gibt sicher noch weitere Optionen). Diese Botschaft kommt jedenfalls klarer herüber.
Tim Laseter, strategy+business, Issue 69, Winter 2012, 27. November 2012

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MOOCs in Unternehmen als betriebliche Weiterbildung

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Auf einem Nebengleis des MMC13 haben gestern Martin Lindner, Karlheinz Pape, Ludwig Höfer, Ellen Trude und Dirk Burkamp in einem Google+ Hangout das Thema MOOCs einmal aus betrieblicher Sicht betrachtet. Das ging los mit grundsätzlichen Fragen wie: Sind MOOCs überhaupt ein Thema für Unternehmen? Nur für Unternehmen einer bestimmten Größenordnung? Macht es Sinn, vorhandene Social Networking-Strukturen noch um MOOCs zu ergänzen? Und führte zu konkreten Stichwortsammlungen wie: Für welche Themen könnten MOOCs passen? Die Diskussion ist angenehm informell, mit kleinen technischen Hängern und steht schon auf YouTube. Marc Schakinnis hat hier weitere Stichworte festgehalten.

Für das Protokoll würde ich an dieser Stelle noch ergänzen, dass MOOCs ja nur eine Form darstellen, um Anlässe für das informelle, netzgestützte Lernen zu schaffen. Wenn man sich heute links und rechts etwas umschaut, finden wir einstündige Live-Chats via Twitter (oder Yammer oder, zukünftig, MS Sharepoint/ Newsgator …), es gibt die guten, alten Blog Carnivals und einwöchige Jam-Sessions, die den aktuellen Produkt-Launch eines Unternehmens begleiten können. Von daher mag Größe zwar für MOOCs ein Kriterium sein, nicht aber für Verabredungen im Unternehmens-Netz, um sich themenbezogen auszutauschen.  
Marc Schakinnis, Mschaki’s BiWi Blog, 22. Januar 2013

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What Makes a MOOC Massive?

Posted on 23 January 2013 by jrobes

Wann ist ein Offener Online-Kurs eigentlich “massive”? Gibt es hier eine bestimmte Zahl oder Grenze? Die Frage taucht natürlich immer wieder auf, auch im Rahmen des aktuellen MMC13, und deshalb hat Stephen Downes noch einmal einige Argumente zusammengetragen. Dabei verweist er vor allem auf den Unterschied zwischen einer Gruppe und einem Netzwerk. Netzwerke besitzen tendenziell keinen Mittelpunkt, sind offen und durchlässig, lassen Differenzen zu und tendieren dazu, “massive” zu sein. Netzwerke können “kippen”, wenn diese Prinzipien vernachlässigt werden. Stephen Downes:

“The big danger, to my mind, in a large online course is that through strong group-formation activities, it can become a small online course. This happens when a central clique or insider group is formed, or where you have inner circles and outer circles.”

“Massive” ist ein OOC, wenn er mehr als 150 aktive (!) Teilnehmer hat, weil dann bestimmte Mechanismen in Gang gesetzt werden: “… people begin to be selective about which blogs they’re reading, and different (and interacting) subcommunities can form.” Ein guter Ausgangspunkt für weitere Diskussionen, z.B. die Frage, ob es unternehmensinterne MOOCs geben kann …
Stephen Downes, Half an Hour, 19. Januar 2013

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David Weinberger keynote address at KMWorld 2012: facilitating knowledge sharing

Posted on 22 January 2013 by jrobes

David Gurteen hat kürzlich auf diese Keynote von David Weinberger hingewiesen, die ich nur weiterempfehlen kann! Aus “netzphilosophischer Perspektive”, wenn man so will, nimmt David Weinberger (”Too Big to Know: Das Wissen neu denken, denn Fakten sind keine Fakten mehr, die Experten sitzen überall und die schlaueste Person im Raum ist der Raum”), unsere Vorstellungen von “Wissen” auseinander. Im Kern geht es ihm darum zu zeigen, wie wir (in der westlichen Welt) Wissen ganz bestimmte Eigenschaften zugeschrieben haben. Weinberger zählt auf: “singular, settled, unchanging, neat, scarce, impersonal”. Das Internet, das Web, der Hyperlink haben dazu geführt, dass wir heute Wissen wieder so sehen können, wie es uns schon immer begegnet ist: “overwhelming, unsettled, unresolved, messy, deeply, loosely connected, held together by interest”. Die Eigenschaften des Internets, so David Weinberger, sind die Eigenschaften, die wir Wissen zuschreiben (müssen). Seine Schlussfolgerung: “Networked knowledge may or may not be true-er about the human world, but it is true-er about human knowing.”
David Weinberger, KM World, 15. November 2012

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Social Media-Werkzeuge für Wissensarbeiter

Posted on 21 January 2013 by jrobes

In ihrer Zusammenstellung der “Top 100 Tools for Learning 2012″ hat Jane Hart einige Werkzeuge unter dem Begriff “Curation Tools” zusammengefasst. Ein noch relativ neuer Begriff, den Beth Kanter folgendermaßen beschrieben hat: “Content curation is the process of sorting through the vast amounts of content on the web and presenting it in a meaningful and organized way around a specific theme.” Im Rahmen der Multimediawerkstatt von studiumdigitale habe ich heute einige dieser Tools vorgestellt und diskutiert. Den Rahmen bildeten kurze Reflektionen zum Persönlichen Wissensmanagement.
Jochen Robes, SlideShare, 21. Januar 2013

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Der virtuelle Hörsaal

Posted on 18 January 2013 by jrobes

Jetzt auch im Spiegel: Jörn Loviscach und die Online-Kurse, die er für Udacity entwickelt. Gleichzeitig spricht er dort von einer “McDonaldisierung der Bildung”, die jedoch an unseren Grenzen Halt machen könnte: “In Deutschland, wo der Gebührendruck gewöhnlich entfällt, sind größere Verwerfungen unwahrscheinlich. Hier könnte die Technik, klug eingesetzt, vor allem das Studium vor Ort verbessern.”
Manfred Dworschak, Der Spiegel, 3/2013 (via Inverted Classroom in Deutschland)

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The Future of Mobile Learning

Posted on 18 January 2013 by jrobes

Eine kurze Bestandsaufnahme. Zuerst hält Elliott Masie fest, the potential for learning with mobile devices is conflicting with organizations’ readiness and key gaps in the marketplace”. Dann zeigt er auf, wo dieses Potential liegt und spricht von “device readiness”, “performance support” und “E-books on steriods”, aber auch von dem Bereich, “learning mobility design”, wo es spannend wird:

“- Just-in-time knowledge …
- Access to collaboration …
- Camera as learning tool …
- Location aspects …
- Proximity connections …
- In-the-ear prompting …”

Elliott Masie, Chief Learning Officer, 2. Januar 2013

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Peeragogy

Posted on 17 January 2013 by jrobes

Jay Cross, Howard Rheingold und einige weitere Autoren haben dieses Handbuch entwickelt, eine offene Ressourcensammlung im Netz: “… a practical guide to online co-learning, a living document that invites comment and invites readers to join the community of editors”. Vieles ist hier zusammengeführt, Theorie und Praxis, lose Ideen und ausführliche Manuals. Dazu viele Links und Referenzen. Das Handbuch skizziert sicher erste Umrisse einer “Web 2.0-Didaktik”, nach der Gabi Reinmann vor einigen Monaten fragte; und es ist gleichzeitig eine Abwendung von klassischen didaktischen Prinzipien und kommt mehr als “Hilfe zur Selbsthilfe” daher. Im einleitenden Teil wird auf die theoretischen Wurzeln des “peer-to-peer learning” verwiesen, auf Dewey, Vygotsky, Siemens, Pink und andere. In der Sektion “Organize” werden konkrete Formen des “peer learning” vorgestellt, wie z.B. MOOCs (”Connectivism in Practice - How to Organize a MOOC”). Kurz: Ich glaube, in diesem Handbuch stecken bereits viele Antworten auf Fragen, die sich bei der Beschäftigung mit dem selbstorganisierten Lernen im Netz stellen.

“Peeragogy is about peers learning together and helping each other learn. The idea is that each person contributes to the group in their own way. The contribution of each peeragogue depends on a healthy sense of self-awareness. You ask yourself, “What do I have to offer?” and “What do I get out of it?” We think you’ll come up with some exciting answers to those questions!”
Jay Cross, Internet Time Blog, 16. Januar 2013

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Woche 1: Wann ist ein MOOC ein MOOC? Eine Bestandsaufnahme

Posted on 16 January 2013 by jrobes

Der MOOC-Maker Course, oder kurz: #MMC13, hat heute begonnen, und die Gastgeber (Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink), Impulsgeber und Teilnehmer präsentieren schon am ersten Tag so viele Inhalte, Kommentare, Threads und Links, dass man sich fragt, wie das denn noch sechs Wochen gut gehen soll. Kurz noch einmal zur Erinnerung, wen dieser MOOC ansprechen will, nämlich alle:

“- die überlegen, diese offene Lehr-Lernform zukünftig anzubieten,
- die eigene MOOC-Erfahrungen miteinander auswerten wollen,
- die sich für Trends im Bereich Open Education interessieren.”

144 Personen stehen bereits auf der Teilnehmerliste. Ich gehöre dazu. Und hier eine erste, kurze Auswahl möglicher Startpunkte:
- Jasmin Hamadeh: “(Don’t) MOOC!”
- Hannes Klöpper: “How to MOOC - was ist ein MOOC?”
- Claudia Bremer: “Beitrag zum MOOC Maker MOOC #MMC13″
- Gudrun Reimerth: “#MMC13 Eindeutig auf der positiven Seite”
- M.L. Höfer: “#MMC13: “MOOCs im Intranet” sind der Grund, warum ich teilnehme”
- “HOW TO MOOC”-Community auf Google+

MMC13, 16. Januar 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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