Erst priorisieren, dann dokumentieren: Fünf Lehren aus der KI-Doku der loscon26 – Teil 3
Drei Beiträge (ich verlinke hier den dritten) informieren über die interessante Feldstudie, die die Organisator:innen auf der #loscon26 noch an die KI-Dokumentation angehängt haben. Der Ausgangspunkt:
„Als am 24. Juni 2026 #LernOS Convention 2026 auf der Kaiserburg Nürnberg zu Ende ging, waren 33 Beiträge gehalten — Impulsvorträge, Lightning Talks, Workshops, Podcasts, vor Ort, online und in Satelliten. Und die Dokumentation? Lag schon da. Punktgenau zum Abschluss der Unkonferenz fertig — und zwar auch als gedrucktes Exemplar zum Durchblättern.“ (Teil 1)
Im Rahmen der Feldstudie konnten Teilnehmende dann die Dokumentationen verschiedener KI-Modelle vergleichen und bewerten. Ein externer Cloud-Dienst stand dabei zwei lokalen Sprachmodellen gegenüber. In ihrem Urteil waren sich die Teilnehmenden einig: Das cloud-basierte Modell lieferte unter allen Gesichtspunkten das beste Ergebnis. Doch, Achtung:
„Jetzt der Befund, der mich persönlich am meisten interessiert hat, weil es um die Abwägung von mehreren Kriterien geht, die sich nicht gleichzeitig maximieren lassen. Am Ende der Nachbefragung stand eine erzwungene Wahl: Wenn du dich für die Zukunft auf genau ein System festlegen müsstest — Cloud oder lokal? (Zur Erinnerung: Zwölf der 13 Befragten hatten die Cloud-Version gerade klar besser bewertet).
Das Ergebnis: 6 wählen Cloud, 4 wählen lokal, 3 bleiben unentschieden.“
„Datensouveränität“, schreibt Hans Gartner in Teil 2, „ist für einen relevanten Teil der Community ein eigenständiger Wert, kein Qualitäts-Ersatz.“
Die drei Beiträge sind wirklich lesenswert! Im dritten Beitrag werden die eigenen Erfahrungen und die Ergebnisse noch in fünf Lehren zusammengefasst und mit einem Ausblick auf die #loscon27 verbunden.
Hans Gaertner, CONNECT, 24. Juli 2026
Bildquelle: CONNECT (Cogneon)
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