AI Can Build Your Course, but Can it Design the Learning?
Philippa Hardman hat wieder einmal ein sehr interessantes, umfangreiches Experiment durchgeführt und führt uns hier Schritt für Schritt durch ihre Erkenntnisse. Den Ausgangspunkt bildet natürlich (wieder) die Frage, ob KI in Zukunft Bildungsexpert:innen (L&D) überflüssig macht. Denn jetzt können ja Fachexpert:innen hingehen und mit Hilfe generativer KI ihre Online-Kurse selbst bauen. „… why the company needs an L&D function at all when a domain expert can produce a course in an afternoon.“
Also hat sie genau diesen Fall einmal mit vier KI-Modellen durchgespielt. Sie bekamen alle dieselbe Aufgabe: „You’re an expert in instructional design. Read the document attached. Then help me turn it into a short elearning for new starters.“ Dann hat sie sich eine bewährte Checkliste genommen und die Ergebnisse ausgewertet. Das ist jetzt auch der Part, den ich hier überspringe … (aber nachzulesen empfehle).
Ihre Einschätzung: Wenn man den Design-Prozess von Bildung ernst nimmt, muss sich L&D keine Sorgen machen. Denn die KI-Modelle können nicht nach dem „Warum“ des Lernens fragen, sondern nur durchschnittliche Online-Module umsetzen.
„So these models have learned design artefacts in extraordinary volume and design method barely at all. They know what e-learning looks like. They have very little access to why any of it looks that way and whether it actually works or not.
That produces a completely consistent behaviour: ask an LLM for an e-learning module and it generates the statistical centre of every e-learning module it has ever seen. What AI produces isn’t the output of a design process. It’s the output of a sampling process — the statistical centre of every e-learning module it has ever seen.“
Philippa Hardman, Dr Phil’s Newsletter, 24. Juli 2026
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