JOCHEN ROBES ÜBER BILDUNG, LERNEN UND TRENDS

Furchtdidaktik und KI

Der Titel gehört zur heutigen Reflexion von Barbara Geyer. Darin setzt sie sich – wie immer sehr ausführlich und mit vielen Beispielen, Analogien und Geschichten – mit dem auseinander, was man gerne  „Bewahrpädagogik“ und sie, Barbara Geyer, „Furchtdidaktik“ nennt:

„Die Furchtdidaktik fragt nicht, welche Kompetenzen ich vermitteln möchte, sondern welche Werkzeuge ich verbieten muss, damit niemand auf die Idee kommt, sie zu benutzen. Sie fragt nicht, was eine Seminararbeit zeigen soll, sondern wie ich verhindere, dass sie mit KI geschrieben wird. Sie fragt nicht, wie ich Studierende zum Lesen bringe, sondern wie ich Aufgaben gestalte, die ChatGPT nicht beantworten kann.“

Barbara Geyer ist nun in in ihrem Masterstudiengang „E-Learning und Wissensmanagement“ einen anderen Weg gegangen. Sie hat Studierende aufgefordert, die KI aktiv einzusetzen, um ein Lernspiel zu entwickeln. In ihrem Beitrag geht sie detailliert darauf ein, welche Ergebnisse die Studierenden entwickeln haben und wie sie den neuen didaktischen Ansatz einschätzen.

„Was die Spiele meiner Studierenden zeigen, ist nicht, dass KI immer hilft oder immer schadet. Sie zeigen, dass die Unterscheidung nicht im Werkzeug liegt, sondern in der Aufgabe.“ Interessant!
Barbara Geyer, KI in Lehre und Weiterbildung, 20. Mai 2026 

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