JOCHEN ROBES ÜBER BILDUNG, LERNEN UND TRENDS

Meine KI kennt meine Wissensbasis

Dieser Beitrag von Barbara Geyer nimmt viele Stichworte auf, mit denen ich mich auch beschäftige. Sie steigt mit ihren Zettelkasten-Erfahrungen ein und kommt zu dem Schluss: „Die Zettelkasten-Phase dauerte Jahre“ und ist gescheitert, weil es zwar immer wieder spannend war, einen Zettelkasten aufzusetzen, aber weniger spannend, ihn dauerhaft zu pflegen. Der Grund: Ihr Arbeitsalltag und ihre Arbeitsroutinen spielen sich in verschiedenen Tools ab, in denen Notizen, Links, Beiträge usw. festgehalten werden. Aber diese Systeme stehen unabhängig voneinander.

Das kann mit KI, so die Hoffnung von Barbara Geyer, anders werden. Dafür setzt sie ganz auf etwas, was sie ihren „Büro-Modus“ der KI nennt. Hier wird es jetzt etwas technisch. Es kommen „Connectoren“ ins Spiel, die auf offenen Standards wie MCP (Model Context Protocol) aufsetzen und aus unverbundenen Systemen eine wirklich „persönliche Wissensbasis“ schaffen. Aber Barbara Geyer ist mir da schon mindestens einen Schritt voraus. Ich stecke noch im „Archiv-Modus“, wie sie es nennt.
Barbara Geyer, KI in Lehre und Weiterbildung, 13. April 2026