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Eigenständig denken mit KI: Das kleinste Denkprojekt im Alltag der Wissensarbeiter:in

Martin Lindner nimmt uns mit in die Untiefen der Wissensarbeit, die heute eine mit KI ist. Am Anfang seines Ordnungsversuchs steht eine Unterscheidung: zwischen „Aufgaben mit bekanntem Weg“ und „Aufgaben mit offenem Weg“. Bei der zweiten Kategorie wird es jetzt spannend. Hier empfiehlt uns Martin Lindner, nicht einfach loszulaufen bzw. loszuprompten. Sondern einer Abfolge von vier Arbeitsschritten zu folgen: 1. Aussäen, 2. Erkunden, 3. Prüfen und Zuspitzen, 4. Ablegen und auffindbar machen.

In seinem Beitrag beschreibt er noch genauer, was man auf jeder dieser Etappen tut und wie man KI gewinnbringend nutzt. Er spricht von vier Etappen für ein „minimales Denkprojekt“, weil sich auch große Aufgaben in kleinere Einheiten zerlegen lassen. Spannend!

„Am Ende hat nicht “die KI” eine Antwort ausgespuckt, sondern ihr habt eine tiefere und umfassendere Antwort auf euer Problem entwickelt. Und ihr habt das eigenständig getan, im Zusammenwirken mit der KI. Ihr habt viel schneller, tiefer und weiter gedacht, aber ihr habt euch das Denken nicht an die KI abgegeben. Die KI fungiert jetzt als euer kognitives Exoskelett, als Denkverstärker. Ihr entwickelt ein Gefühl von Agency und Selbstwirksamkeit im Umgang mit KI, das bisher den Meisten schmerzlich fehlt.“
Martin Lindner, LinkedIn, 2. Oktober 2026

Bildquelle: Martin Lindner

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