JOCHEN ROBES ÜBER BILDUNG, LERNEN UND TRENDS

Was Forschung zu KI-Lernen zeigt – und was das für Weiterbildung bedeuten kann

In diesem Beitrag werfen die Expert:innen des Instituts CONEDU in Graz einen differenzierten Blick auf die Erfahrungen und Möglichkeiten des KI-Einsatzes in der Weiterbildung. Dabei unterscheiden sie zwischen der mikrodidaktischen Gestaltung konkreter Lehr-Lernsettings einerseits und der strategischen Programmplanung von Bildungsanbietern andererseits. Ausgangspunkt ist ein systemisch-konstruktivistisches Verständnis von Erwachsenenbildung.

Auf der Ebene konkreter Lehr-Lernsettings eignet sich KI, so heißt es, besonders gut für adaptives Üben, niedrigschwelliges Feedback, formative Diagnostik, dialogische “Scaffolds” („Gerüste“) und Reflexionsanlässe in frühen und mittleren Lernphasen.

„Lernwirksam ist eine KI die Lernende unterstützt, ihren Lernstand besser einzuschätzen, häufiger als bisher Rückmeldung zu erhalten, Aufgaben in passender Schwierigkeit zu bearbeiten, Denkwege zu vergleichen und Reflexion zu strukturieren oder Worte dafür zu finden.“

Und Bildungsanbieter sollten im KI-Zeitalter die „Gestaltung von Lernarchitekturen“ in den Vordergrund rücken, wobei die KI durch adaptive Aufgabenformate, Erinnerungslogiken, Feedbackschleifen oder lernstandsbezogene Hinweise unterstützen kann.
Institut CONEDU, 7. Mai 2026

Bildquelle: CONEDU

 

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