Corporate Learning Camp 2026 (#clc26)
Das Corporate Learning Camp 2026 (#clc26) ist vorbei. Letzte Woche haben sich wieder über 150 Teilgeber:innen vor Ort in Hamburg und online getroffen, um über eine bunte Palette an Themen zu diskutieren (wer genau wissen will, über was diskutiert wurde, wirft am besten einen Blick auf den Sessionplan).
Gastgeber war wieder die Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) und das hieß: ideale Räumlichkeiten, eine lückenlose Organisation, ein tolles Catering, ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Hamburg und Online und vieles mehr. Das Motto des diesjährigen BarCamps lautete „learning beyond teaching“.
Hier ein paar Stichworte, die ich aus meinen und anderen Sessions sowie aus Gesprächen beim Kaffee mitgenommen habe:
- In der Session „Das CLC Buch: Was geht noch? (Rückblick & Ausblick)“ haben wir zuerst noch einmal das abgeschlossene Buchprojekt bzw. Buch gefeiert. Dann habe ich einen kurzen Ausblick gewagt: Ich würde gerne mit Interessierten in der Community ein zweites Buchprojekt starten, das Thema wäre „Persönliches Wissensmanagement“ und erste Konturen habe ich in der Session in die Runde geworfen. Und ich habe angekündigt, das Ganze in den nächsten Tagen in einem entsprechenden „Mach mit!“-Aufruf auszuformulieren.
… - In einer weiteren Session haben Christian Kaiser und ich das „Ministerium für Neugier und Zukunftslust“ vorgestellt („CLC meets Botschafter:innen des Ministerium für Neugier und Zukunftslust – Brainstorming für ein kokreatives Miteinander“). Das Interesse war groß und der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt! Wir hatten den Eindruck, dass das Thema bei vielen der Anwesenden direkt „gearbeitet“ hat, es gab spannende Rückmeldungen und erste Ideen und, wenn wir die Hinweise auf Mastodon und LinkedIn richtig deuten, auch zahlreiche spontane Anmeldungen. Wir wollen das Thema jedenfalls auf dem Camp für Neugier und Zukunftslust in Bamburg noch einmal aufgreifen und dann mit Interessierten beider Communities das Brainstorming online fortsetzen.
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Ausschnitt aus dem Sessionplan vom #clc26
- Digitale Souveränität war ein wiederkehrendes Stichwort. Schon lange arbeitet die CLC ja daran, den Austausch auf Mastodon voranzubringen. Man wurde also sanft, aber bestimmt immer wieder auf die Plattform hingewiesen. Es gab eine Mastowall (sagt man das so?) im Foyer. Und Karlheinz Pape und Simon Dückert moderierten eine Session zum Thema „Mastodon als Lernbooster – Microblogging in Plain German“. Daneben war es vor allem Harald Schirmer, der – anknüpfend an die Initiative des Digital Independence Day – immer wieder anbot, Interessierten gerne Rede und Antwort zu stehen. Der Beitrag auf seinem Blog, „Dezentral statt Monopol – Ein Plädoyer für digitale Vielfalt“, steht schon auf meiner Leseliste!
… - Podcasting war ein weiteres Stichwort. Zum einen gab es wieder einen Podcast-Tisch, den Christoph Haffner über beide Tage hinweg moderierte. Ich vermute, dass hier unzählige Folgen entstanden sind, auf die wir uns in den nächsten Tagen freuen dürfen. Und Giovanna Lo Presti, Katrin Zinke und Nicole Reese luden am zweiten Tag ein, mit ihnen über die Zukunft des CLC Podcast nachzudenken („CLC goes Podcast – Die CLC Mediencrew stellt sich und das nächste Community Medienpojekt vor“). Hier ist also auch noch einiges zu erwarten.
… - Ich habe dann noch Sessions über die regionalen Communities der CLC besucht, zum Wissensmanagement und zum Verhältnis von KI und Personalentwicklung. Aber während ich das schreibe, fällt mir auf, dass KI zwar wieder viel Platz im Sessionplan eingenommen hat, bei mir aber in diesem Jahr nur am Rand mitgelaufen ist.
Diese Stichworte bilden natürlich nur einen kleinen, persönlich gefärbten Ausschnitt dieser beiden Tage in Hamburg ab! Weitere Eindrücke finden sich zum Beispiel in der CLC-Gruppe auf LinkedIn und auf Mastodon.
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