JOCHEN ROBES ÜBER BILDUNG, LERNEN UND TRENDS

Choosing to Stay Human

Der letzte Beitrag von KI-Experte Ethan Mollick ist im Kern, der Titel deutet es schon an, ein längerer Appell. Er warnt vor etwas, das er „cognitive surrender“ nennt, also Handlungen oder Routinen umstandslos an KI-Systeme auszulagern. Dabei ist er auch skeptisch, zu viel Hoffnung auf die Anbieter großer Sprachmodelle zu setzen. Denn während diese auf der einen Seite auf unterschiedliche Art und Weise, aber doch in ähnlicher Form, einen „Lern-Modus“ ihrer Nutzer unterstützen, nehmen zugleich KI-Agenten ihnen diese eigenständige „Arbeit“ wieder ab.

By the way, Ethan Mollick zitiert in seinen Ausführungen verschiedene Studien, in denen unsere KI-Nutzung begleitet und ausgewertet wird. Aber zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass je nach Design diese Studien alles Mögliche hervorbringen und wir uns auf ihren Ergebnissen nicht ausruhen sollten.

„The point isn’t to avoid AI but to be intentional about it by making a conscious choice about AI use, rather than reflexive dependence or reflexive avoidance. … The most important thing we can do is keep asking what to hand over and what to keep for ourselves… and not expect anyone, including the AI, to answer that for us.“
Ethan Mollick, One Useful Thing, 26. Mai 2026 

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