Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

German OER Practices and Policy — from Bottom-up to Top-down Initiatives

“But where is Germany?“ hieß es noch auf dem ersten World Open Educational Resources (OER)-Kongress 2012 in Paris. Seitdem ist einiges passiert. Was genau, das beschreiben die Autoren in diesem Länderreport, der im Auftrag des UNESCO Institute for Information Technologies in Education erstellt wurde. Nach einer kurzen, einleitenden Chronik gehen sie zuerst auf die Merkmale und Besonderheiten des deutschen Bildungssystems ein. Statistisches ziehen sie aus den 491 Einträgen mit Deutschland-Bezug, die die OER World Map verzeichnet. Schließlich folgt die Darstellung einzelner OER-Projekte, sowohl der Leuchttürme wie die Hamburg Open Online University (HOOU) und OERinfo als auch einer Auswahl von bottom up-Aktivitäten wie OERcamps und -MOOCs. Auch Leerstellen werden ausgewiesen („Apart from the several projects in the course of the OERinfo funding programme (see Section 6.6) the authors are not aware of any governmental activity related to vocational training.“)

Der Report schließt mit drei Szenarien, in denen spekuliert wird, wie sich das Thema nach den September-Wahlen entwickeln wird. Die Autoren sind dabei verhalten optimistisch:

„Despite of all the activity mentioned in this report, OER has not reached the educational mainstream in Germany yet. But it seems to be moving in the right direction.“ (S. 76)

Dominic Orr, Jan Neumann und Joeran Muuss-Merholz, UNESCO Institute for Information Technologies in Education, Moskau 2017 (pdf)

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