Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Hamburg gestaltet Zukunft der digitalen Hochschullehre

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie man das Akronym HOOU ausspricht. Am besten gar nicht, sondern brav von „Hamburg Open Online University“ sprechen. Die ist nämlich heute, knapp drei Jahre nach der Grundsteinlegung, als „öffentlicher Prototyp“ gestartet. In der Pressemitteilung des Hamburger Senats heißt es einleitend:

„Das digitale Kooperationsprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) aller staatlichen Hamburger Hochschulen und des UKE geht heute (19. September 2017) mit einer ersten prototypischen Version ans Netz. Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen auf einer gemeinsamen Plattform innovative digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen.“

Der Senat, heißt es, unterstützt die HOOU auch in ihrer weiteren Projektphase von 2017 bis Ende 2018 mit rund 8,86 Millionen Euro (nach 3,7 Millionen Euro für 2015/2016). Da sich das Angebot auch an „Interessierte außerhalb der Hochschulen“ richtet, werde ich in den nächsten Tagen mal schauen, ob das „Nicht-Hamburger“ einschließt.
Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle, 19. September 2017

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