Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Are We Recreating Segregated Education Online?

MOOC-Anbieter sind angetreten, um neuen Zielgruppen den Zugang zu hochwertigen Bildungsangeboten zu ermöglichen. Doch die Suche nach tragfähigen Geschäftsmodellen und zahlungswilligen Kunden kam dazwischen. Vor diesem Hintergrund sieht Amy Ahearn heute zwei Kursmodelle, die er „content-driven“ und „connection-driven“ nennt:

– Content-Driven experiences emphasize what you’ll learn. These are the resources that are typically still free like MOOCs, Khan Academy videos, TED videos, and some adaptive learning platforms.
– Connection-Driven experiences emphasize who you’ll learn with and from. These tend to be small seminar-style workshop classes hosted online — or customized certificate options built into larger online courses. Because there is consumer demand for more human elements in an online learning experience, this is where the business models are moving.“

Kurz: Formen der Interaktion und des Austauschs sind wichtig für erfolgreiche Lernprozesse, aber sie kosten Ressourcen. Also wiederholt sich hier, was auch im klassischen Bildungssystem zu beobachten ist. Wer kleine Klassen, Gruppenarbeit und den direkten Austausch mit Lehrenden und Mitlernern will, muss dafür zahlen. Ob die Appelle helfen, die der Autor an die Beteiligten – Lehrende, Kursanbieter, Philanthropen, Staat – richtet?
Amy Ahearn, EdSurge, 7. September 2017

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