Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Welche „Digitalen“ Kompetenzen benötigen wir in Zukunft? Ein Fallbeispiel mit generischem Wert

Das Fallbeispiel stammt aus der Schweizerischen Post. Joël Krapf ist Mitarbeiter, schreibt gerade an seiner Dissertation zum Thema und lässt uns über die Schulter auf das „laufende Verfahren“ schauen. Der Reihe nach: Über die Bedeutung digitaler Kompetenzen war man sich auch bei der Schweizerischen Post schnell einig. Um dann bei der Frage zu landen, was eigentlich unter „digitalen Kompetenzen“ zu verstehen ist.

Also hat man sich im ersten Schritt die vielen vorhandenen Modelle angeschaut und ist zu einer Unterscheidung gekommen: zwischen allgemeinen Kompetenzen, um in einer digitalen Welt erfolgreich bestehen zu können, und spezifischen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Tools. Im zweiten Schritt hat man 3.000 Kolleg*innen der Post gefragt, ob es sich auch aus ihrer Sicht um die „richtigen“ und „wichtigen“ Kompetenzen handelt. Die Richtung, so das Feedback der Befragten, stimmte. Also sind die Projektleiter im nächsten Schritt hingegangen und haben das Modell inhaltlich und grafisch angepasst (siehe unten).

Daepp, U. (2017): SkillChange Digitale Transformation. Welche (neuen) Kompetenzen benötigen die Mitarbeitenden der Schweizerischen Post im Zuge der Digitalen Transformation. unveröffentlichte Bachelorarbeit: Universität St.Gallen.

Wer jetzt vielleicht neugierig fragt, welche Kompetenzen denn wie und wann entwickelt werden, muss noch etwas Geduld mitbringen (und den Blog abonnieren). Gerade für die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen ist das sicher eine spannende Frage (via Sabine Seufert).
Joël Krapf, Blog, 24. Juni 2017

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