Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Personalentwicklung und Zugang zum e-Learning

Dieser Artikel liest sich wie eine ausführliche To-Do-Liste, anknüpfend an die in Lissabon im März 2000 formulierte Vorgabe, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wissensökonomie der Welt zu machen („Europa muss/ soll …“). E-Learning ist auch Thema, aber nur als Baustein einer zukünftigen e-Europe-Agenda 2010 und weniger prominent, als es der Titel vermuten lässt.

Interessant sind zwei Hinweise: Da heisst es zum einen, „Informelles Lernen am Arbeitsplatz muss anerkannt und zugelassen werden, und es müssen interoperable e-Portfolios für Lernende entwickelt werden, die von Arbeitgeber zu Arbeitgeber weitergereicht werden können.“ Hier bin ich wirklich gespannt, wie die Umsetzung dieser e-Portfolios aussehen wird!

Und an anderer Stelle wird ein Bericht von PwC („Rethinking the European ICT Agenda. Ten ICT-breakthroughs for Reaching Lisbon Goals“, 2004) zitiert, indem es heisst: „Um der Abwanderung von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken, schlägt der Bericht vor, dass ‚Europa eine gemeinsame Strategie in diesem Bereich formulieren sollte. Europa ist am besten bedient, wenn sichergestellt wird, dass Verluste von Arbeitsplätzen nicht durch unnötige Mängel des europäischen Arbeitsmarkts und das Geschäftsklima verursacht werden.'“ Mein spontaner Gedanke: Defensiver kann man eine Antwort auf die Anforderungen einer zukünftigen globalen Arbeitsteilung kaum formulieren!
Michelle Selinger, elearningeuropa.info, 5 Januar 2005
[Kategorien: e-learning, ePortfolios]

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