Posted on 29 October 2010 by jrobes
Es ist ein naheliegender Gedanke, dass zur Wissensgesellschaft auch Wissensregionen gehören, in denen sich die Wissensträger, also wir, auf verschiedenen Handlungsfeldern (Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur) bewegen. Wer sich als Wissensregion auszeichnen kann, besitzt heute einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, so die Überzeugung. Aber kann man für eine Region auch eine Wissensbilanz erstellen? Nun, man kann - ganz pragmatisch - thematische Schwerpunkte setzen (”Attraktive Region”, “Exzellenz in Lehre und Bildung”, “Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur”, “Innovationskraft”) und entsprechende messbare Indikatoren suchen. Und “messbar” ist hier natürlich das Zauberwort! 20 solcher Indikatoren hat man jedenfalls in der vorliegenden Wissensbilanz für FrankfurtRheinMain gefunden. Und der Vergleich mit den anderen zehn Metropolregionen in Deutschland macht daraus eine kurzweilige und interessante Lektüre. “Dies ist der erste Bericht dieser Art für eine Metropolregion in Deutschland”, heißt es auf den Seiten des Planungsverbandes.
Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, 21. Oktober 2010
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Posted on 31 March 2009 by jrobes
Als ich gestern in den Räumlichkeiten des Planungsverbands beim Treffen der AG “Wissensbilanz” war (ja, die Region FrankfurtRheinMain plant die Erstellung einer Wissensbilanz, und wir versuchen gerade, passende und aussagekräftige Indikatoren zu identifizieren, an deren Entwicklung sich die Region messen lassen will, aber das nur am Rande …), wurde auch die dritte, noch druckfrische Auflage des Wissensatlas FrankfurtRheinMain verteilt. Wieder mit vielen Informationen über die Hochschulen, Forschung und Entwicklung, Branchenschwerpunkte, Schnittstellen, Qualifikation und Weiterbildung in der Metropolregion. Und zum ersten Mal auch mit einem Überblickskapitel über die elf deutschen Metropolregionen und damit der Möglichkeit des direkten Vergleichs und der Einordnung. Alles ist online verfügbar. Dort findet man auch Hintergrundmaterial zur Initiative “Wissensregion FrankfurtRheinMain”, die 2005 vom Planungsverband, zusammen mit weiteren Institutionen der Region, ins Leben gerufen wurde.
Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, März 2009
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Posted on 10 October 2008 by jrobes
Zwei Tage KnowTech liegen hinter mir. Kurz einige Eindrücke:
- Die Stimmung: gut! Mit 500 Teilnehmern konnte man die Zahl des Vorjahres deutlich steigern.
- Der Trend: Das 2.0 dominierte das Programm. Was bei den letzten Positionspapieren des BITKOM sicher keinen überraschen durfte. Nur die Veranstaltung selbst pflegt noch den 1.0-Charme.
- Die Keynotes: Professionell, aber nicht inspirierend. Claus E. Heinrich (Vorstand SAP) beschrieb die globalen, dynamischen und vernetzten Strukturen, in denen sich Unternehmen wie SAP heute bewegen. Bernhard Beck (Vorstand und Arbeitsdirektor EnBW) schaffte es nicht ganz, der eigenen Messlatte (”Wissen macht glücklich!”) gerecht zu werden. Said Zahedan (Microsoft) zeigte uns, wie die “Cloud” zum “Dreh- und Angelpunkt für die Wissensverarbeitung” wird. Und Markus Bentele (Rheinmetall) stellte vor, wie sich sein Unternehmen strategisch dem Thema “Collaboration 2.0″ stellt.
Dann durfte ich in kleinerem Kreis zusammen mit Günther Szogs (Commerzbank) das Forum “Wissen - Macht - Finanzen” moderieren - mit wirklich hervorragenden und anregenden Referenten: Leif Edvinsson, der für ein Quer- und Anders-Denken warb; Søren B. Henriksen, der das dänische Arbeitsmodell hoch hielt; Günter Koch und die Wissensbilanz; Christian Garbe, der Wissensvernetzung am Business Case des FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie vorstellte; Olaf Kaltenborn, der den Wandel der Goethe-Universität auf einige Stichpunkte brachte; Jacques van der Meer, der sich als Banker sichtbar freute, über die Wissenswirtschaft nachdenken zu dürfen. Und abschließend fasste Peter Pawlowsky (TU Chemnitz) auf wunderbare Weise die wichtigsten Gedanken des gesamten Vormittags zusammen.
Am Nachmittag habe ich dann selbst im Forum 1 (”Transformation zum Unternehmen 2.0 - Social-Networking-Lösungen im Business-Einsatz”) zum Thema “Communities” präsentiert, aber dazu gibt es später noch einen separaten Eintrag. (Weitere Stimmen zur KnowTech: Communixx, SLTalk)
Für mich und einige andere Teilnehmer der KnowTech ging es dann gleich weiter zur Unterzeichnung der Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain in der Deutschen Nationalbibliothek. Hier hielt Bernhard von Mutius den Festvortrag und schenkte uns die schöne Aufforderung: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen und des der anderen!” Und: “The Link is the Thing.” Dann war Feierabend.
KnowTech 2008, 8./9. Oktober 2008
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Posted on 04 June 2008 by jrobes
Im globalen Wettbewerb der Wissensökonomien müssen sich heute nicht nur Unternehmen ihren Platz sichern. Auch Regionen sehen sich zunehmend gefordert, als Wissensstandorte in der Öffentlichkeit präsent zu sein. So auch die Region FrankfurtRheinMain. Vor diesem Hintergrund haben sich bereits 2005 der Planungsverband, das IHK-Forum Rhein-Main, die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und das Institut für Neue Medien zusammengetan und die Initiative “Wissensregion FrankfurtRheinMain” gegründet. Ein Arbeitsergebnis des Initiativkreises ist z.B. der “Wissensatlas FrankfurtRheinMain”, der bereits in der zweiten Auflage vorliegt. Er gibt einen Überblick über alle möglichen Facetten der Wissensregion, von den Hochschulen bis zur Technischen Infrastruktur. Ein neues, spannendes Projekt wird die Erstellung einer “Wissensbilanz” für die Region FrankfurtRheinMain sein. Das ist aber noch “work in progress”. Gestern ging es z.B. darum, für die strategischen Ziele der Region einzelne Indikatoren bzw. Messgrößen zu bestimmen - aussagekräftige, konsensfähige, pragmatische und durchaus werbende Indikatoren. Keine leichte Aufgabe. Aber ein angenehmer und lehrreicher Austausch. Ich informiere weiter.
Wissensportal FrankfurtRheinMain
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