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Promoting and assessing value creation in communities and networks: a conceptual framework

Posted on 18 May 2011 by jrobes

Ein spannendes Dokument, das versucht, vielen Ansprüchen gerecht zu werden: “This particular publication is about value creation in communities and networks”, schreiben die Autoren, zu denen der Schöpfer der “Communities of Practice”, Etienne Wenger, gehört. Und sie fahren fort: “It is a foundation paper presenting a framework for promoting and assessing value creation in communities and networks and aims to be sufficiently rigorous for researchers, useful for practitioners and informative for stakeholders. To this end it includes a theoretical framework and toolkit for helping professionals to tell stories on the value that networks and communities create when they are used for learning and to articulate how these activities result in desired outcomes that improve teaching practice.”

Auf der theoretischen Ebene erfahren wir einiges über “Communities” und “Netzwerke”, was beide Konzepte miteinander zu tun haben und warum die Grenzen zwischen ihnen fließend sein können. “Value creation” meint die Lernprozesse, die Communities und Netzwerke initiieren können. Die Autoren unterscheiden fünf Zyklen der “value creation”: “These cycles define a spectrum of value creation, from the day-to-day life of the community or network all the way to outcomes beyond its confines.”  Soweit der erste Eindruck. Ausführliche Würdigung folgt. (via Stephen Downes)
Etienne Wenger, Beverly Trayner und Maarten de Laat, Open Universiteit, 17. Mai 2011 (pdf)

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Die Kraft informeller Netzwerke

Posted on 14 October 2010 by jrobes

Seit Beginn der 1990er Jahre kursiert die Idee der Communities of Practice (CoP) durch die Management-Literatur und, etwas verhaltener, die Unternehmenspraxis. Die Idee hat Charme und beantwortet einen wiederkehrenden Bedarf: Auch unabhängig vom täglichen Geschäft Mitarbeiter mit ähnlicher Kompetenz und Expertise zusammenzuführen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Themen und Lösungen zu arbeiten. Von daher sind CoPs informeller als Projektteams, aber formeller als die offenen Netzwerke des Intranets oder Internets.

Trotzdem, so die Beobachtung der Autoren, wird das Potenzial der CoPs bei weitem nicht ausgeschöpft. Es fehlen in jüngster Zeit Erfolgsberichte. Deshalb raten sie: Klarere Ziele, mehr Strukturen und Vorgaben, mehr Aufmerksamkeit durch das Management, denn die Selbstorganisation der Expertenmitglieder ist “unberechenbar”. Hinzu kommt aus meiner Sicht ein weiteres Dilemma: Viele Experten investieren heute lieber Zeit und Energie in die informellen, internen wie externen Online-Netzwerke. Diese sind schneller, bauen auf bekannten Tools auf und sind einfacher in tägliche Routinen zu integrieren. Von daher werden auch formeller geführte CoPs immer wieder um ihre Berechtigung kämpfen müssen.
Richard McDermott und Douglas Archibald, Harvard Business manager, 8/ 2010 

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BarCamp-Kultur. Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitybildung?

Posted on 24 February 2010 by jrobes

Und schon gibt es eine Diplomarbeit zum “Unkonferenzformat BarCamp”. Entstanden ist sie natürlich an der TU Ilmenau, wo auch 2008 das erste EduCamp im deutschsprachigen Raum stattfand. Marcel Bernatz hat sich dort die Frage gestellt, warum BarCamps so populär sind, ob sie als Lernorte funktionieren und ob sich dort Netzwerke oder gar Wissensgemeinschaften bilden. Das Rüstzeug für den empirischen Teil der Arbeit holt er sich bei Etienne Wenger (Communities of Practice) und George Siemens (Konnektivismus). Interessant ist auch das Kapitel zum Konferenzformat selbst, indem er die Spielregeln vorstellt, nach denen BarCamps “ticken” (und ich kann bestätigen, dass man sich auf dem letzten EduCamp in Hamburg ziemlich exakt daran gehalten hat!). Die Ergebnisse seiner Untersuchung bestätigen, dass BarCamps gut in diese Zeit passen. Marcel Bernatz fasst zusammen, “dass das Format die wesentlichen Charakteristiken einer Lernökologie erfüllt und sogar vorsichtig als optimale Lernumgebung bezeichnet werden kann” (S. 108). Wenn das kein Grund für einen Besuch ist …
Marcel Bernatz, 16. November 2009

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How I use social media

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ein wunderschöner Wiedereinstieg ins regelmäßige Lesen und Bloggen für mich: Nancy White lässt die Zeit zwischen 1996 und heute Revue passieren und beschreibt, welche Rolle “social media” in ihrer persönlichen wie professionellen Entwicklung gespielt haben. Ihre Reflexionen beginnen mit Howard Rheingold’s Online Community “Electric Minds”, gehen weiter zu George Por’s “Knowledge Ecology University”, führen zu gemeinsamen Projekten mit Etienne Wenger und John Smith, bis zur aktuellen Buchveröffentlichung (”Digital Habitats: stewarding technology for communities”). Dann die längere Beschäftigung mit “visual thinking and visual practices”. Schließlich der Einstieg ins aktive Bloggen in 2004, der ihr Denken und ihre Arbeit noch einmal auf eine ganz neue Weise transparent gemacht hat. Für Nancy White sind “social media” eine andauernde Entwicklung und Bereicherung und sie zählt für jede einzelne Station auf, was das genau bedeutet (bitte nachlesen!). Ihr Resumee:

“So what are the patterns?
First, it has been useful for me to recognize that social media has a role in my life as an individual, as a member of communities and groups, and as a participant in these wider, free-ranging things we call networks. Individual - Group - Network -> the whole spectrum. I find this amazing.

Second, my activities can be loosely grouped into the following.
- Learning
- Getting work done
- Finding and connecting with people
- Getting stuff (search, content, etc.)
- Exploring and pushing my own boundaries

My practices have been radically changed and shaped - yes, even transformed - by social software.”
Nancy White, Full Circle Associates, 4. August 2009 

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More Human Than Human

Posted on 09 June 2009 by jrobes

Jay Cross hat so oft über das Ende klassischer Trainingsabteilungen geschrieben, dass sich jetzt der eine oder andere Trainer fragt, was eigentlich aus ihm wird. Nun, wenn man bei Weiterbildung an informelles Lernen, Web 2.0 und Communities of Practices denkt, fällt einem schon die eine oder andere Aufgabe ein, die auf dem Weg dorthin erledigt werden muss. Jay Cross nennt Aufgaben und Rollen. Und verweist auf Etienne Wenger, der zuletzt den “community technology steward” eingeführt hat. Nur, warum er Trainern, die sich in der Mehrzahl noch nicht einmal mit e-Learning auseinandergesetzt haben, diesen Ball immer wieder zuspielt, wird nicht so Recht klar.
Jay Cross, Chief Learning Officer, Juni 2009

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Renaissance der Community

Posted on 10 October 2008 by jrobes

Ich habe immer Hemmungen, im Rahmen einer Präsentation Themen auf einfache ToDo-Listen oder Tipps runterzubrechen. Welchen Rat auch immer ich so geben würde, er würde im Einzelfall nie passen. Auf der anderen Seite stelle ich spätestens am Vortag einer Konferenz fest, dass mir wieder einmal die Zeit gefehlt hat, ein Thema systematisch und mit einer klaren “Botschaft” vorzustellen. So stellt auch die vorliegende Präsentation nicht mehr als eine erste Annäherung dar.

Eine kurze Lesehilfe: Es geht um Communities und Netzwerke und das Potenzial, das Web 2.0 hier Organisationen und Unternehmen eröffnet. Notwendig ist es aus meiner Sicht, sich auf diesem Weg mit vier Fragestellungen auseinanderzusetzen: 1) Steuerung vs. Selbstorganisation; 2) Offenheit vs. Geschlossenheit; 3) Formal vs. Informell; 4) Individuum vs. Community.
Jochen Robes, KnowTech 2008, Slideshare, 9. Oktober 2008

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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