Tag Archive | "Web 2.0"

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Massenkurse im Internet: Wirklich eine Bildungsrevolution?

Posted on 11 November 2013 by jrobes

In der Bildsprache des Gartner Hype-Cycle würde man wohl sagen, dass die MOOC-Welle auch hierzulande langsam den “Gipfel der überzogenen Erwartungen” erreicht. Gerade ist wieder eine Reihe von MOOCs zu Ende gegangen (vhsMOOC, mgmt20), andere sind jüngst auf der iversity-Plattform gestartet. Es gibt mehr (lesenswerte) Erfahrungsberichte, als ich verlinken kann. Deshalb an dieser Stelle nur eine dosierte Auswahl.

Zum Beispiel diesen Überblick von Martin Lindner, der sich vor allem an Bildungsanbieter richtet. Er listet aktuelle Entwicklungen rund um MOOCs auf, schreibt über die Motive einiger Mitspieler und ist, Hype hin oder her, insgesamt optimistisch: “Es kann gut sein, dass in zwei Jahren niemand mehr von MOOCs spricht. Aber was dahintersteckt, bleibt ganz sicher aktuell: die neuen Formen von offenem, web-basierten und vernetzten Lernen.”
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 8. November 2013

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Erfolgsmessung im Enterprise 2.0

Posted on 06 September 2013 by jrobes

Wie kann man den Erfolg von Social Networking-Plattformen und Communities messen? Einfach die Aktivitäten auf der Plattform auszuzählen, hilft oft nicht richtig weiter, da es entweder an klaren Zielgrößen mangelt (wie viele Blogposts sind “gut”?) oder es offen bleibt, ob die Aktivitäten den Mitgliedern oder der Sache auch etwas gebracht haben. Also am besten beides kombinieren, um festzustellen, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der faktischen Nutzung und dem wahrgenommenen Nutzen.

Alexander Stocker (Kompetenzzentrum - Das Virtuelle Fahrzeug, Graz) und Johannes Müller (Siemens Schweiz AG) sind diesen Weg gegangen und stellen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor. Das Ganze bezieht sich auf die Siemens-Plattform “References+”, “a Web 2.0 platform for the global exchange of business-related knowledge, experiences and best-practices”. Ein Blick in die Studie lohnt sich schon deshalb, weil “References+” bereits eine längere (Erfolgs-) Geschichte aufzeigen kann, was nicht zuletzt den Aktivitäten von Johannes Müller “vor Ort” und der kontinuierlichen, sehr transparenten Dokumentation einzelner Entwicklungsschritte zu danken ist.
Alexander Stocker, Alexander Stockers Weblog zu Web 2.0 für Unternehmen, 5. September 2013

Exploring Factual and Perceived Use and Benefits of a Web 2.0-based Knowledge Management Application. The Case References+ from Alexander Stocker

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Partizipative Veranstaltungsformate und Web 2.0

Posted on 06 June 2013 by jrobes

“Beim Einsatz von Web 2.0 in der Bildungsarbeit muss es nicht um E-Learning oder reine Online-Aktivitäten gehen. pb21.de prüft vor allem, in welcher Weise Social Media Präsenzveranstaltungen wie Unterricht, Workshops oder Tagungen bereichern kann. Dieses Dossier fasst bisherige Artikel rund um die Frage zusammen, wie Veranstaltungen mit Diensten des Web 2.0 partizipativer gestaltet werden können.” Die Kapitelüberschriften dieses Dossiers lauten “Social Media in Präsenzveranstaltungen”, “Barcamps und Unkonferenzen” und “Grundlagen”. Eine interessante Sammlung von Ressourcen.
Jöran Muuß-Merholz, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 21. Mai 2013

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Web 2.0 als Basistechnologien für CSCL-Umgebungen

Posted on 19 June 2012 by jrobes

Das Begriffsungetüm “computer-supported cooperative/collaborative learning” (CSCL) hält sich hartnäckig. Aber hier spielt es nur in der Überschrift eine Rolle. Ansonsten haben Martin Ebner und Anja Lorenz einen Einführungstext geschrieben, in dem zuerst der Begriff Web 2.0, wie O’Reilly ihn verstanden hat, erklärt wird. Und dann werden der Reihe nach Social Networking Services, Wikis, Weblogs, Microblogging, Media Sharing und Social Bookmarking vorgestellt. Was mir gefällt, sind die Screenshots, auf denen wichtige Funktionen der einzelnen Instrumente numeriert sind, um sie anschließend im Text schrittweise vorzustellen.
Martin Ebner und Anja Lorenz, in: CSCL-Kompendium 2.0. Haake, J., Schwabe, G., Wessner, M. (Hrsg.). 2012. Oldenbourg, München, S. 97-111 (via Scribd)

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The 7 differences between Intranets, Collaborative Intranets (or 2.0) and Enterprise Social Networks

Posted on 08 May 2012 by jrobes

Wer über informelles Lernen, Social Learning oder Social Media in der Weiterbildung von Unternehmen oder Organisationen nachdenkt, landet schnell bei der technischen Infrastruktur, die diese Lernaktivitäten unterstützt. Hier hilft die vorliegende Unterscheidung in Intranets, Collaborative Intranets (2.0) und Enterprise Social Networks, auch wenn die Autorin die einzelnen Spielfelder etwas mechanisch und nicht ganz ohne Eigenwerbung beschreibt. Aber es schließt in jedem Fall nahtlos an die Slides an, die ich gestern online unter dem Stichwort “Enterprise 2.0″ im Rahmen der Lehrveranstaltung “Web 2.0 und die Gesellschaft” an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT) präsentiert habe.
Patricia Fernandez Carrelo, ZyncroBlog, 7. Mai 2012

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Lebensphasen von Online- Communities am Beispiel der Mediencommunity

Posted on 21 December 2011 by jrobes

Die Mediencommunity ist eine Online-Community, das „Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche”. Sie wurde in den Jahren 2009-2011 als BMBF/ESF-Förderprojekt entwickelt, hat heute über 3.000 registrierte Nutzer und verzeichnet täglich ca. 800 Besuche und 16.000 Seiten-Abrufe. In diesem Beitrag werden die Lebensphasen der Mediencommunity beschrieben - ausführlich, sehr offen und nachvollziehbar.

Die einzelnen Lebensphasen lauten im Anschluss an Etienne Wenger (“Cultivating Communities of Practice”, 2002):
1) Die Entdeckung des Potenzials (Startphase),
2) die Phase des Zusammenwachsens,
3) die Reifungsphase,
4) die Verantwortungsphase und
5) die Umwandlungsphase.

Leider kann ich beim Lesen nicht ganz ausblenden, dass die letzten Community-Phasen mit dem Ende des Förderprojekts zusammenfallen, und ich frage mich, ob diese Tatsache das Bild in irgendeiner Form beeinflusst. Wie auch immer, das Fazit der Autorinnen ist sicher auch für andere Projekte und Initiativen interessant: „Auf der Basis des Modells können die einzelnen Phasen der Community-Entwicklung antizipiert und gezielt unterstützt werden. Somit stellt das Fünf-Phasen-Modell einen konzeptionellen Rahmen dar, welcher zur Anleitung von Maßnahmen zur Kultivierung und zum Management von Online-Communities als sehr nützlich erscheint.” (S. 22)
Ilona Buchem und Anne König, e-teaching.org, 19. Dezember 2011

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DGFP Studie: Megatrends und HR Trends

Posted on 15 December 2011 by jrobes

Nur in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich der Personalbereich regelmäßig mit Zukunftsszenarien und Megatrends. Hier wird eine Chance vertan, heißt es diplomatisch in der vorliegenden Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Aber im Mittelpunkt stehen hier die Trends selbst, allen voran der demografische Wandel und der Wertewandel als Megatrends. An ihnen wird in den kommenden drei Jahren das Personalmanagement nicht vorbeikommen, so die Einschätzung der Befragungsteilnehmer. Wenn man dann von den Megatrends zu den HR Trends kommt, führen folgende Themen die Liste an: die Erhaltung und Förderung des Mitarbeiter-Engagements, die Bindung der strategisch wichtigen Mitarbeitergruppen an das Unternehmen sowie das Employer Branding.

Qualifizierung, Weiterbildung oder Kompetenzentwicklung nehmen keine prominenten Plätze auf der Zukunftsagenda ein, sind aber natürlich implizit in vielen Themen enthalten. Noch ein interessanter Punkt: Während 2009 nur 13 Prozent der Befragten dem Thema Web 2.0/ Social Media eine Bedeutung für die Personalarbeit zusprachen, sind es 2011 schon 51 Prozent. Na also!
Christiane Geighardt-Knollmann, Deutsche Gesellschaft für Personalführung, PraxisPapier 7/2011 (pdf)

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Focus on e-learning

Posted on 16 September 2011 by jrobes

Ohne den letzten E-learning Market Update von Kineo wäre diese Studie an mir vorbei gegangen: Die HR Experten des britischen CIPD haben im Rahmen ihrer „2011 Learning and Talent Development“-Untersuchung auch wieder nach dem Stand von e-Learning gefragt, 601 Antworten erhalten und diese separat ausgewertet. Wie geht es also e-Learning in UK? Nun, es ist da und wird von 78% aller Organisationen eingesetzt. Der Anteil von e-Learning an allen Trainingsaktivitäten liegt zwar immer noch weit unter 50%, aber er wird weiter steigen, so die Einschätzung der Befragten.

Was die Einsatzfelder betrifft, steht Compliance (z.B. Gesundheit und Sicherheit, Hygiene, Datensicherheit) weit an der Spitze, gefolgt von Produkt- und IT Trainings. Und die „completion rates“ der Lerner sind immer noch Anlass zur Sorge. Im Rahmen der Studie wurde auch nach dem Einsatz neuer Medien und Web 2.0-Tools gefragt. Die Antworten - Online Virtual Learning Management Systems (23%), Virtual Classrooms (21%), Blended Learning-Programme (73%) - zeigen wieder einmal, dass es noch eine Weile dauern wird, bis Interviewer und Interviewte auch das informelle Lernen in Netzwerken abseits der Lernplattformen mit e-Learning verbinden.
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), 15. Juni 2011

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Die Universität neu definieren

Posted on 15 April 2011 by jrobes

Ich bin nicht sicher, ob es die einzelnen Beiträge der 24. Ausgabe der eLearning Papers schaffen, dem Titel gerecht zu werden. Auch fehlt ein programmatischer Einstieg, der Weichen stellt und versucht, die einzelnen Puzzlesteine zusammenzufügen. Im kurzen Editorial werden lediglich die Rahmenbedingungen und Herausforderungen moderner Hochschullehre beschrieben. Die einzelnen Beiträge wiederum decken ein breites Themenfeld ab: es reicht von der Einführung von e-Learning; über “Exams to go” als Fortführung eines Lernens, das immer mehr auf Open Educational Resources (OER) setzt; eine Web 2.0-Case Study; bis zur Auseinandersetzung mit der Frage der Bewertung und Qualitätssicherung Technologiegestützter Lernumgebungen. Und noch mehr. Wie immer ein weites Feld.
eLearning Papers, 24/ 2011, 15. April 2011

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Herausforderung Web 2.0

Posted on 09 December 2010 by jrobes

Vor einigen Jahren war es gang und gäbe, dass Hochschulen ihre vielfältigen Online-Aktivitäten in einer E-Learning-Strategie bündelten. Neue didaktische Szenarien wurden diskutiert, E-Learning-Kompetenzzentren entstanden, Vermarktungschancen wurden abgewogen. Sind jetzt mit Blick auf das Web 2.0 ähnliche Anstrengungen zu erwarten? Wahrscheinlich nicht. Im Moment tauscht man Handreichungen wie die Vorliegende aus, in der Anwendungen beschrieben und Einsatzszenarien in Forschung, Lehre und Verwaltung skizziert werden. Bottom-up, sehr vorsichtig und pragmatisch. Erst auf den letzten Seiten wird auf die “Spannungen zwischen der lebensweltlichen Nutzung und dem Einsatz von Web 2.0 in den Hochschulen” (S.36) hingewiesen. Die “Förderung der Medienkompetenz” sollte unterstützt werden (S.34), die “Schaffung von Anlaufstellen in der Hochschule, die Support im Umgang mit Web 2.0 bieten” erscheint ratsam (S.45).

Und schließlich heißt es: “Generell steht zu erwarten, dass sich die Hochschulen im Zuge der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen des Internets und der Internetnutzung wenn schon nicht dramatisch, so doch sukzessive verändern werden.” (S.45) Aber das ist hier nicht das Thema. (via e-teaching.org)
HRK-Handreichungen, Beiträge zur Hochschulpolitik, 11/2010 (pdf) 

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JIM-Studie 2010

Posted on 30 November 2010 by jrobes

Wer sich nicht mit Schlagworten wie “net generation” oder “digital natives” zufrieden geben, sondern seine Beobachtungen auf solides Datenmaterial stützen will, kommt hierzulande an der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) nicht vorbei. Im dreizehnten Jahr wird nun über das Medienverhalten der Jugendlichen berichtet, keine leichte Aufgabe, wenn man nur bedenkt, wie unscharf heute der Medienbegriff ist und wie schwer die einzelnen Medien voneinander zu trennen sind (Stichwort “Medienkonvergenz”).

In der Pressemitteilung heißt es: “Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation - meist in Communities und mit Instant Messenger.” Das Zeitbudget fürs Fernsehen wird im Klappentext nicht explizit erwähnt, aber - nach einem Blick in die Studie - auf “etwa 2 Stunden am Tag” beziffert. Ansonsten scheint der Umgang mit dem Internet bewusster geworden zu sein, ist doch z.B. “die Bereitschaft persönliche Daten im Internet zu verbreiten gegenüber dem Vorjahr rückläufig”.

Und welche Rolle spielen Social Media? Hier heißt es: “Wie schon im Vorjahr gezeigt, stoßen die meisten Web 2.0-Anwendungen auch 2010 bei den Jugendlichen auf wenig Interesse. Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.”

Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer des Jahres 1.208 Jugendliche telefonisch befragt. Die Untersuchung bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 26. November 2010

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Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?

Posted on 08 October 2010 by jrobes

Die Diskussion um die Zukunft von Lernplattformen wird weitergehen. Aus Sicht der Unternehmen und Organisationen (Anwender) geht es vor allem um die Schnittstellen zu anderen HR-Systemen, das LMS als Business Case (Lizenzen, Outsourcing, Open Source) sowie, mittelfristig, um die Integration informeller Austauschprozesse (Enterprise 2.0). Aus Sicht der Hochschulen kommen noch die Stichworte “PLE” und “ePortfolios” hinzu. Dann geht es beim Thema Lerninfrastrukturen immer auch um unterschiedliche Geschwindigkeiten: Im einen Fall dienen Lernplattformen auch heute noch als Vehikel, um Lehrer, Trainer und Lernende mit e-Learning-Szenarien vertraut zu machen; im anderen Fall wiederum stehen sie einer umfassenden Nutzung von Social Media eher im Weg. Und dann kommen die unterschiedlichen, individuellen Erfahrungen der Wissensarbeiter in der Edu-Community hinzu.

Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, hat jetzt die Gelegenheit: Mehr als zwei Dutzend Beiträge sind zum 15. WissensWert Blog Carnival eingetroffen, zu dem André Stöhr als Gastgeber geladen hatte.
Beiträge zum 15. Blog Carnival, in: WissensWert, September 2010

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Learning on the job

Posted on 24 June 2010 by jrobes

Es ist eine Sache, wenn in den Blogs und Communities über einen Trend berichtet wird. Es ist eine andere, wenn dieser Trend auch in den Business Schools und Standesvereinigungen der Branche angekommen ist. Hier ist es das Global Focus Magazine des EFMD, der European Foundation for Management Development, in dem Charles Jennings vom “return of workplace learning” berichtet. Jennings beschreibt kurz und knapp, wie das “classroom model” in den letzten Jahrzehnten zum vorherrschenden Paradigma in Corporate Training wurde, wie damit aber auch “the vital link between learning and work” verloren ging. Jetzt scheinen die Zeichen günstig zu stehen, um wieder zum alten Ideal zurückzukehren: denn die neuen Netztechnologien und “the rise of knowledge work” machen workplace learning attraktiv und notwendig zugleich. “The use of effective workplace learning approaches is not a desirable but an essential in 21st century knowledge work.” Es folgt ein interessanter Hinweis auf IBM’s “learning maturity”-Modell.

Schön, dass das EFMD alle Artikel des Magazins online zugänglich macht! Auch die der älteren Ausgaben!
Charles Jennings, Global Focus Magazine, Volume 4, Issue 1, 2010 (pdf)

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E-learning: progress and prospects

Posted on 20 October 2009 by jrobes

Das Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD) hat zu fast allen HR-Themen kurze Factsheets veröffentlicht, die den Stand der Diskussion festhalten. Das E-Learning-Factsheet wurde vor einigen Wochen wieder einmal aktualisiert. Es startet jetzt mit einer kurzer Definition von E-Learning: “learning that is delivered, enabled or mediated using electronic technology for the explicit purpose of training in organisations”. Dann wird das Feld etwas systematischer zwischen Web-based training, supported online learning und informal e-learning aufgeteilt. Dem letzten Punkt folgt ein Absatz zu “Web 2.0 or social networking”. Etwas E-Learning-Statistik und einige praktische Ratschläge für Einsteiger runden das Factsheet ab. Eine - wie immer beim CIPD - nützliche Übersicht.
Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), Juli 2009

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Die Zukunft von E-Learning

Posted on 23 September 2009 by jrobes

Ich bin gerade von der “Zukunft Personal” aus Köln zurück, wo ich die beiden letzten Tage verbracht habe, zuerst als Referent auf dem eKnowledgement-Forum, dann als Aussteller und Besucher. Kurz zu meinem Vortrag: Hier habe ich versucht aufzuzeigen, dass es verschiedene Formen von und Sichtweisen auf E-Learning gibt. Aufhänger dafür waren die letzten BITKOM- und MMB-Berichte. Anschließend ging es vom traditionellen E-Learning via Web-based Training zu den neuen Formen des informellen E-Learnings. Um auf die damit verbundenen neuen Aufgaben des Bildungsmanagements hinzuweisen, bin ich noch exemplarisch auf die Punkte “Technologie” und “Lerner” etwas näher eingegangen. Eine Mischung aus Einführung und Überblick, gerichtet an Personaler, die wissen wollen, wie es mit E-Learning weitergeht. Mich hat vor allem gefreut, dass trotz der frühen Stunde alle Plätze im Forum besetzt waren (ca. 40 Besucher?). Titel meines Referats: “Die Zukunft von E-Learning”, und die Präsentation liegt wie immer auf Slideshare.

Noch ein paar Worte zur Messe: Man darf sicher sagen, dass der Bereich “eKnowledgement” auf der “Zukunft Personal” noch, wie sagt man so schön, ausbaufähig ist. Gerade mal eine Handvoll Anbieter waren anwesend. Das war auf dem DGFP-Kongress in Wiesbaden vor einigen Wochen nicht anders. E-Learning ist für die großen Messen und Kongresse im HR Bereich kein Thema. Es ist nicht so einfach zu verstehen. Denn mittlerweile dürfte E-Learning in vielen Personalabteilungen angekommen sein, aber scheinbar überlässt man bis heute, von einigen zaghaften Versuchen in der Vergangenheit abgesehen, das Feld klaglos den Personalentwicklern, E-Learning-Experten und ihrer Leitmesse LEARNTEC. Doch es scheint Bewegung in die Messe- und Kongresslandschaft zu kommen, war in Köln zu hören. Man will zukünftig wieder mehr in das Thema investieren. Höchste Zeit, denn “von unten” drängen die EduCamps und zeigen, dass man Bildungsinteressierte auch ganz anders zusammenbringen kann. Ich bin jedenfalls gespannt!

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DNAdigital. Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen

Posted on 25 March 2009 by jrobes

DNAdigital ist eine Initiative, die aus einer Arbeitsgruppe des dritten Nationalen IT-Gipfels im letzten Jahr hervorgegangen ist. Ihr Ziel ist es, einen Dialog zwischen Digital Natives und Managern der deutschen Industrie in Gang zu setzen. Dabei hat man in den letzten Monaten bereits einiges bewegt, man hat sich getroffen, hat geschrieben, gebloggt, getwittert, interviewt. Man ist online (www.dnadigital.de), als Netzwerk und offen für alle Interessierte. Und jetzt hat man - quasi über Nacht - den Stand der Diskussion in Buchform präsentiert.

Das Buch versammelt die Ideen dieser noch jungen Community in ganz verschiedenen Formaten. Ein kurzes „Manifest der Digital Natives”, dann ein Twitter-Interview, eine Konversation (überhaupt gibt es hier viel Dialogisches!), dann ein Tagebuchauszug und einige wenige klassische Artikel. BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer mit einem Grußwort, Don Tapscott mit einem Beitrag.

Das Herzstück des Buches ist aus meiner Sicht ein längeres Interview (S. 81-99) mit Peter Kruse (nextpractice), in dem es viel Platz für Zwischentöne, Nachdenkliches und offene Fragen gibt. So zum Beispiel zum Gegensatz zwischen Netzwerk und Hierarchie, der sich wie ein roter Faden auch durch viele andere Beiträge zieht: Hier unterstreicht Peter Kruse, dass es künftig darauf ankommen wird, je nach Situation intelligent zwischen beiden Strukturen zu wechseln. Das erfordert neue Kompetenzen für Manager wie für Digital Natives. Weitere Stichworte des Interviews sind die Unterscheidung von Schwarmintelligenz und kollektiver Intelligenz, die Zukunft der „Superdilettanten” und die Bedeutung von Reputation in Netzwerken. Ein Must-Read!

Noch eine Anmerkung: In meinem Regal stehen noch einige Bücher, die die “Humanisierung der Arbeitswelt” im Titel oder Untertitel haben. Das waren die 1970er Jahre. Heute geht es stattdessen um die „digitale Öffnung und die digitale Modernisierung der Arbeitswelt” (S.15). Tempi passati. Zum Schluss noch einen Dank an die Herausgeber, die das Buch unter einer Creative Commons-Lizenz offen bzw. als pdf zum Download ins Netz gestellt haben!
Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.), Februar 2009 (via Scribd)

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WWWeblern Gipfel

Posted on 23 March 2009 by jrobes

Die traditionellen Konferenzformate stehen auf dem Prüfstand, neue werden lebhaft diskutiert. In ein paar Tagen gibt es das nächste EduCamp. Dann wieder die Scope. Und Unconferences. Und Knowledge Cafes. Neben den großen Events, die den Markt der Anbieter und Kunden abbilden möchten (und sich damit immer schwerer tun!), werden neue, spannende  Versuche riskiert, der Diskussion um ein anderes Lernen eine Plattform zu geben. Natürlich stehen dabei die virtuellen Netzwerke und kollaborativen Möglichkeiten des Webs im Zentrum.

Vor einigen Tagen hat in New York eine Konferenz stattgefunden, die sich “Hacking Education” genannt hat. Ihr Motto: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Durchgeführt von einem Start-Up (Union Square Ventures), mit rund 80 Teilnehmern, darunter z.B. Sir Ken Robinson, Steven Johnson oder Danah Boyd. Die Beiträge der Konferenz liegen jetzt vor - als sortierter Twitter-Stream! “Arguably the best part of the conference was the lively discussion on twitter.”

hackedu_200903.gif

Aber die Geschichte geht noch weiter: Martin Lindner (wwweblernen) hat das Ereignis aufgeschnappt und plant bereits eine “Hacking Education” im deutschsprachigen Raum, möglicherweise im Oktober: “Die Bildung hacken. Den Claim der HackingEducation Konferenz (#hackedu) ins Deutsche bringen: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Dazu Praktiker und Denker versammeln, die sich mit Bildung im Web-Zeitalter befassen und die gedanklich/praktisch jenseits der Mauern der drei großen deutschen Bildungsburgen operieren: Schule - Uni - berufliche (Weiter-)Bildung. Aus den Sonntagsreden-Diskursen ausbrechen. Workshopartig erkunden, wie und warum Web-Technologien zu “Open Education” zwingen. Nicht gutgemeinte Weltverbesserung, sondern überlegen, was gegenwärtig ohnehin passiert, unterschwellig. Und dann Möglichkeiten suchen, wie man das “hacken” könnte.”

Hier geht es zum aktuellen Stand der Planungen …
Martin Lindner, wwweblern, 22./ 23. März 2009

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Personal Learning Environments: von der Lehr- zur Lernplattform

Posted on 18 March 2009 by jrobes

Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.

“Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.

Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
Michael Kerres, Blog, 16. März 2009

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CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions

Posted on 13 March 2009 by jrobes

Die Vorträge des Forums auf der diesjährigen CeBIT sollen nach Angaben der Projektleitung circa 3.000 Besucher gehört haben. Wer zumindest mit Blick auf die Folien der Referenten prüfen will, ob er etwas verpasst hat, kann das jetzt tun. Man findet auf den Seiten des Forums z.B. Peter Baumgartner (”Web 2.0 und Social Software - Neue Trends im E-Learning und Blended Learning”), Willms Buhse (”Enterprise 2.0 - Lernen von den Rockstars“) und Martina Göhring (”Gelernt ist nicht genug - effizientes Wissensmanagement in der betrieblichen Praxis mit Web 2.0“). Aber empfehlen möchte ich Rolf Schmidt-Holtz (CEO, Sony BMG Music Entertainment) mit seinem Vortrag Ist eLearning tot? Zukunft Bildung und Lernen in der digitalen Wissensgesellschaft, auch wenn mir wohl unterrichtete Kreise zugetragen haben, dass er diesen Vortrag gar nicht selbst gehalten hat, weil ihn Wichtigeres bereits nach New York eilen ließ.
CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions, 3.-8. März 2009

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Handbook of Emerging Technologies for Learning

Posted on 13 March 2009 by jrobes

Eine “resource for educators planning to incorporate technologies in their teaching and learning activities” nennen George Siemens und Peter Tittenberger dieses Handbuch. Nichts Systematisches, eher eine Materialsammlung (61 Seiten!). Am besten hat mir das letzte Kapitel (”Tools”) gefallen, in dem sie mit Hilfe eines kurzen Fragenkatalogs (”What it is?”, “How does it work?”, “How can it be used for teaching and learning?”) einzelne Web-Instrumente und Bildungstechnologien einordnen. Auch wenn der Fokus dieses Handbuchs auf Higher Education liegt, lohnt ein Blick.
George Siemens und Peter Tittenberger, University of Manitoba, März 2009 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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