Tag Archive | "Web 2.0"

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E-learning: progress and prospects

Posted on 20 October 2009 by jrobes

Das Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD) hat zu fast allen HR-Themen kurze Factsheets veröffentlicht, die den Stand der Diskussion festhalten. Das E-Learning-Factsheet wurde vor einigen Wochen wieder einmal aktualisiert. Es startet jetzt mit einer kurzer Definition von E-Learning: “learning that is delivered, enabled or mediated using electronic technology for the explicit purpose of training in organisations”. Dann wird das Feld etwas systematischer zwischen Web-based training, supported online learning und informal e-learning aufgeteilt. Dem letzten Punkt folgt ein Absatz zu “Web 2.0 or social networking”. Etwas E-Learning-Statistik und einige praktische Ratschläge für Einsteiger runden das Factsheet ab. Eine - wie immer beim CIPD - nützliche Übersicht.
Chartered Institute for Personnel and Development (CIPD), Juli 2009

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Die Zukunft von E-Learning

Posted on 23 September 2009 by jrobes

Ich bin gerade von der “Zukunft Personal” aus Köln zurück, wo ich die beiden letzten Tage verbracht habe, zuerst als Referent auf dem eKnowledgement-Forum, dann als Aussteller und Besucher. Kurz zu meinem Vortrag: Hier habe ich versucht aufzuzeigen, dass es verschiedene Formen von und Sichtweisen auf E-Learning gibt. Aufhänger dafür waren die letzten BITKOM- und MMB-Berichte. Anschließend ging es vom traditionellen E-Learning via Web-based Training zu den neuen Formen des informellen E-Learnings. Um auf die damit verbundenen neuen Aufgaben des Bildungsmanagements hinzuweisen, bin ich noch exemplarisch auf die Punkte “Technologie” und “Lerner” etwas näher eingegangen. Eine Mischung aus Einführung und Überblick, gerichtet an Personaler, die wissen wollen, wie es mit E-Learning weitergeht. Mich hat vor allem gefreut, dass trotz der frühen Stunde alle Plätze im Forum besetzt waren (ca. 40 Besucher?). Titel meines Referats: “Die Zukunft von E-Learning”, und die Präsentation liegt wie immer auf Slideshare.

Noch ein paar Worte zur Messe: Man darf sicher sagen, dass der Bereich “eKnowledgement” auf der “Zukunft Personal” noch, wie sagt man so schön, ausbaufähig ist. Gerade mal eine Handvoll Anbieter waren anwesend. Das war auf dem DGFP-Kongress in Wiesbaden vor einigen Wochen nicht anders. E-Learning ist für die großen Messen und Kongresse im HR Bereich kein Thema. Es ist nicht so einfach zu verstehen. Denn mittlerweile dürfte E-Learning in vielen Personalabteilungen angekommen sein, aber scheinbar überlässt man bis heute, von einigen zaghaften Versuchen in der Vergangenheit abgesehen, das Feld klaglos den Personalentwicklern, E-Learning-Experten und ihrer Leitmesse LEARNTEC. Doch es scheint Bewegung in die Messe- und Kongresslandschaft zu kommen, war in Köln zu hören. Man will zukünftig wieder mehr in das Thema investieren. Höchste Zeit, denn “von unten” drängen die EduCamps und zeigen, dass man Bildungsinteressierte auch ganz anders zusammenbringen kann. Ich bin jedenfalls gespannt!

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DNAdigital. Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen

Posted on 25 March 2009 by jrobes

DNAdigital ist eine Initiative, die aus einer Arbeitsgruppe des dritten Nationalen IT-Gipfels im letzten Jahr hervorgegangen ist. Ihr Ziel ist es, einen Dialog zwischen Digital Natives und Managern der deutschen Industrie in Gang zu setzen. Dabei hat man in den letzten Monaten bereits einiges bewegt, man hat sich getroffen, hat geschrieben, gebloggt, getwittert, interviewt. Man ist online (www.dnadigital.de), als Netzwerk und offen für alle Interessierte. Und jetzt hat man - quasi über Nacht - den Stand der Diskussion in Buchform präsentiert.

Das Buch versammelt die Ideen dieser noch jungen Community in ganz verschiedenen Formaten. Ein kurzes „Manifest der Digital Natives”, dann ein Twitter-Interview, eine Konversation (überhaupt gibt es hier viel Dialogisches!), dann ein Tagebuchauszug und einige wenige klassische Artikel. BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer mit einem Grußwort, Don Tapscott mit einem Beitrag.

Das Herzstück des Buches ist aus meiner Sicht ein längeres Interview (S. 81-99) mit Peter Kruse (nextpractice), in dem es viel Platz für Zwischentöne, Nachdenkliches und offene Fragen gibt. So zum Beispiel zum Gegensatz zwischen Netzwerk und Hierarchie, der sich wie ein roter Faden auch durch viele andere Beiträge zieht: Hier unterstreicht Peter Kruse, dass es künftig darauf ankommen wird, je nach Situation intelligent zwischen beiden Strukturen zu wechseln. Das erfordert neue Kompetenzen für Manager wie für Digital Natives. Weitere Stichworte des Interviews sind die Unterscheidung von Schwarmintelligenz und kollektiver Intelligenz, die Zukunft der „Superdilettanten” und die Bedeutung von Reputation in Netzwerken. Ein Must-Read!

Noch eine Anmerkung: In meinem Regal stehen noch einige Bücher, die die “Humanisierung der Arbeitswelt” im Titel oder Untertitel haben. Das waren die 1970er Jahre. Heute geht es stattdessen um die „digitale Öffnung und die digitale Modernisierung der Arbeitswelt” (S.15). Tempi passati. Zum Schluss noch einen Dank an die Herausgeber, die das Buch unter einer Creative Commons-Lizenz offen bzw. als pdf zum Download ins Netz gestellt haben!
Willms Buhse und Ulrike Reinhard (Hrsg.), Februar 2009 (via Scribd)

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WWWeblern Gipfel

Posted on 23 March 2009 by jrobes

Die traditionellen Konferenzformate stehen auf dem Prüfstand, neue werden lebhaft diskutiert. In ein paar Tagen gibt es das nächste EduCamp. Dann wieder die Scope. Und Unconferences. Und Knowledge Cafes. Neben den großen Events, die den Markt der Anbieter und Kunden abbilden möchten (und sich damit immer schwerer tun!), werden neue, spannende  Versuche riskiert, der Diskussion um ein anderes Lernen eine Plattform zu geben. Natürlich stehen dabei die virtuellen Netzwerke und kollaborativen Möglichkeiten des Webs im Zentrum.

Vor einigen Tagen hat in New York eine Konferenz stattgefunden, die sich “Hacking Education” genannt hat. Ihr Motto: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Durchgeführt von einem Start-Up (Union Square Ventures), mit rund 80 Teilnehmern, darunter z.B. Sir Ken Robinson, Steven Johnson oder Danah Boyd. Die Beiträge der Konferenz liegen jetzt vor - als sortierter Twitter-Stream! “Arguably the best part of the conference was the lively discussion on twitter.”

hackedu_200903.gif

Aber die Geschichte geht noch weiter: Martin Lindner (wwweblernen) hat das Ereignis aufgeschnappt und plant bereits eine “Hacking Education” im deutschsprachigen Raum, möglicherweise im Oktober: “Die Bildung hacken. Den Claim der HackingEducation Konferenz (#hackedu) ins Deutsche bringen: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Dazu Praktiker und Denker versammeln, die sich mit Bildung im Web-Zeitalter befassen und die gedanklich/praktisch jenseits der Mauern der drei großen deutschen Bildungsburgen operieren: Schule - Uni - berufliche (Weiter-)Bildung. Aus den Sonntagsreden-Diskursen ausbrechen. Workshopartig erkunden, wie und warum Web-Technologien zu “Open Education” zwingen. Nicht gutgemeinte Weltverbesserung, sondern überlegen, was gegenwärtig ohnehin passiert, unterschwellig. Und dann Möglichkeiten suchen, wie man das “hacken” könnte.”

Hier geht es zum aktuellen Stand der Planungen …
Martin Lindner, wwweblern, 22./ 23. März 2009

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Personal Learning Environments: von der Lehr- zur Lernplattform

Posted on 18 March 2009 by jrobes

Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.

“Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.

Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
Michael Kerres, Blog, 16. März 2009

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CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions

Posted on 13 March 2009 by jrobes

Die Vorträge des Forums auf der diesjährigen CeBIT sollen nach Angaben der Projektleitung circa 3.000 Besucher gehört haben. Wer zumindest mit Blick auf die Folien der Referenten prüfen will, ob er etwas verpasst hat, kann das jetzt tun. Man findet auf den Seiten des Forums z.B. Peter Baumgartner (”Web 2.0 und Social Software - Neue Trends im E-Learning und Blended Learning”), Willms Buhse (”Enterprise 2.0 - Lernen von den Rockstars“) und Martina Göhring (”Gelernt ist nicht genug - effizientes Wissensmanagement in der betrieblichen Praxis mit Web 2.0“). Aber empfehlen möchte ich Rolf Schmidt-Holtz (CEO, Sony BMG Music Entertainment) mit seinem Vortrag Ist eLearning tot? Zukunft Bildung und Lernen in der digitalen Wissensgesellschaft, auch wenn mir wohl unterrichtete Kreise zugetragen haben, dass er diesen Vortrag gar nicht selbst gehalten hat, weil ihn Wichtigeres bereits nach New York eilen ließ.
CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions, 3.-8. März 2009

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Handbook of Emerging Technologies for Learning

Posted on 13 March 2009 by jrobes

Eine “resource for educators planning to incorporate technologies in their teaching and learning activities” nennen George Siemens und Peter Tittenberger dieses Handbuch. Nichts Systematisches, eher eine Materialsammlung (61 Seiten!). Am besten hat mir das letzte Kapitel (”Tools”) gefallen, in dem sie mit Hilfe eines kurzen Fragenkatalogs (”What it is?”, “How does it work?”, “How can it be used for teaching and learning?”) einzelne Web-Instrumente und Bildungstechnologien einordnen. Auch wenn der Fokus dieses Handbuchs auf Higher Education liegt, lohnt ein Blick.
George Siemens und Peter Tittenberger, University of Manitoba, März 2009 (pdf)

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E-Learning setzt sich durch

Posted on 06 March 2009 by jrobes

Der Hightech-Verband BITKOM hat den Auftrag gegeben, das Institut für Medien und Kompetenzforschung (MMB) hat ihn umgesetzt. Befragt wurden Personalverantwortliche in den Top-500 Unternehmen. Was kam heraus? 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten nutzen heute E-Learning. E-Learning hat sich etabliert, Nachholbedarf gibt es noch im Mittelstand, so die BITKOM. Ansonsten sticht eine Aussage heraus, die von BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover präsentiert wurde: „Der Einsatz von Web-2.0-Anwenungen gibt dem E-Learning einen enormen Schub“. Konkret: 41 Prozent der Befragten setzen Virtual Classrooms und Videokonferenzen ein, 35 Prozent Wikis und Weblogs, 27 Prozent Podcasts und Videocasts, 25 Prozent Simulationen, Planspiele und game-based learning, 22 Prozent Communities. Das ist erfreulich zu lesen, übertrifft aber meine Alltagserfahrungen deutlich!
Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 4. März 2009

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Anleitung zum Handeln: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 05 February 2009 by jrobes

Was bisher geschah: Der erfolgreiche Einsatz von Social Software erfordert die richtigen kulturellen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Hier betritt “enterprise 2.0″ die Bühne, so die Autoren, und die Arbeit fängt an. “Integration” ist das erste und zentrale Stichwort des dritten Teils dieser wunderbaren Serie. Dann “Prioritäten”. In “Piloten” denken. Sehr schön auch: “Kultur (vor)leben”. Und: “Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung.” Gut gefallen haben mir zuletzt die folgende Fragen, die aus dem abstrakten Wunsch nach enterprise 2.0 einen konkreten Einstieg machen:

- Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
- Wo landen die Ideen Deiner Kunden?
- Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
- Wer ist schon engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen werden?

Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, T-Systems Multimedia Solutions, 4. Februar 2009 (via Slideshare)

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Web meets HR @T-Systems

Posted on 03 December 2008 by jrobes

T-Systems ist nicht das erste Unternehmen, das über den Hebel “Technik” Alt und Jung zusammenbringt. Aber es bleibt eine schöne Idee, ganz gleich, ob man sie unter “intergenerativem Personalmanagement”, “Web 2.0″ oder “Mentoring” ablegt:
“2. Junge Mitarbeiter zeigen Managern 2.0
15-20 junge T-Systems Mitarbeiter geben ihr 2.0 Wissen an das Management von T-Systems weiter. Unter dem Stichwort “mentoring” werden in bis zu 6 Sessions die Manager in Sachen 2.0 “belehrt”. D.h. sie bekommen gezeigt, was youtube tatsaechlich ist, sie gehen auf myspace und ICQ u.v.a.m. Das Ganze findet jeweils zwischen einem Youngster und einem Manager statt.”

Ulrike Reinhard, SCOPE09, 25. November 2008

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KnowTech 2008

Posted on 10 October 2008 by jrobes

Zwei Tage KnowTech liegen hinter mir. Kurz einige Eindrücke:

  • Die Stimmung: gut! Mit 500 Teilnehmern konnte man die Zahl des Vorjahres deutlich steigern.
  • Der Trend: Das 2.0 dominierte das Programm. Was bei den letzten Positionspapieren des BITKOM sicher keinen überraschen durfte. Nur die Veranstaltung selbst pflegt noch den 1.0-Charme.
  • Die Keynotes: Professionell, aber nicht inspirierend. Claus E. Heinrich (Vorstand SAP) beschrieb die globalen, dynamischen und vernetzten Strukturen, in denen sich Unternehmen wie SAP heute bewegen. Bernhard Beck (Vorstand und Arbeitsdirektor EnBW) schaffte es nicht ganz, der eigenen Messlatte (”Wissen macht glücklich!”) gerecht zu werden. Said Zahedan (Microsoft) zeigte uns, wie die “Cloud” zum “Dreh- und Angelpunkt für die Wissensverarbeitung” wird. Und Markus Bentele (Rheinmetall) stellte vor, wie sich sein Unternehmen strategisch dem Thema “Collaboration 2.0″ stellt.

Dann durfte ich in kleinerem Kreis zusammen mit Günther Szogs (Commerzbank) das Forum “Wissen - Macht - Finanzen” moderieren - mit wirklich hervorragenden und anregenden Referenten: Leif Edvinsson, der für ein Quer- und Anders-Denken warb; Søren B. Henriksen, der das dänische Arbeitsmodell hoch hielt; Günter Koch und die Wissensbilanz; Christian Garbe, der Wissensvernetzung am Business Case des FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie vorstellte; Olaf Kaltenborn, der den Wandel der Goethe-Universität auf einige Stichpunkte brachte; Jacques van der Meer, der sich als Banker sichtbar freute, über die Wissenswirtschaft nachdenken zu dürfen. Und abschließend fasste Peter Pawlowsky (TU Chemnitz) auf wunderbare Weise die wichtigsten Gedanken des gesamten Vormittags zusammen.

Am Nachmittag habe ich dann selbst im Forum 1 (”Transformation zum Unternehmen 2.0 - Social-Networking-Lösungen im Business-Einsatz”) zum Thema “Communities” präsentiert, aber dazu gibt es später noch einen separaten Eintrag. (Weitere Stimmen zur KnowTech: Communixx, SLTalk)

Für mich und einige andere Teilnehmer der KnowTech ging es dann gleich weiter zur Unterzeichnung der Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain in der Deutschen Nationalbibliothek. Hier hielt Bernhard von Mutius den Festvortrag und schenkte uns die schöne Aufforderung: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen und des der anderen!” Und: “The Link is the Thing.” Dann war Feierabend.
KnowTech 2008, 8./9. Oktober 2008

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Personal Learning Environments

Posted on 29 September 2008 by jrobes

Sehr pragmatisch geht Stephen Downes in dieser Präsentation mit der Frage um, was eine (seine) persönliche Lernumgebung auszeichnet: “a place to store (and share) my photos”; “a place to store (and share) my videos”; “a place to write an essay with my colleague in Montreal”; “a way to stay up to date - right up to the date”; “a way to save on phone calls”; “knowing where I’m staying before I get there”; “an easy way to draw pictures”. Dann taucht er tiefer in das Thema ein, stellt Grundprinzipien und Technologien heraus. Kein Aktionsplan, aber ein hilfreicher Überblick. Vielleicht auch ein Stichwort für die Begegnung mit Stephen auf der SCOPE in Heidelberg am Mittwoch.
Stephen Downes, Slideshare, 25. September 2008

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Examples of eLearning 2.0

Posted on 22 September 2008 by jrobes

“During my presentation last Thursday that was an introduction to eLearning 2.0 as part of an online event for the eLearningGuild, I mentioned a few common ways that I’ve seen eLearning 2.0 approaches used in corporate learning settings:

Alongside Formal Learning
- Blog as writing tool
- Wiki as a collaborative learning tool

Editable reference materials (Wiki)
- Internal / External Product information
- Process information
- Sales scenarios
- Frequently Asked Questions (FAQ) / support information
- Online reference / glossary

Experience Capture
- New-hire blog
- Maintaining a “lab or project notebook”

RSS Reader, Podcasts - Steady Drip”

Und dann hat Tony Karrer seine Zuhörer nach weiteren Ideen gefragt - und eine lange Liste bekommen, umfangreicher als der Input des Experten.  Der aber das letzte Wort behält: “I always suggest people shouldn’t try to come up with a big eLearning 2.0 strategy and worry about culture change, but should instead look for tactical implementations that just make sense. These make sense.”
Tony Karrer, eLearning Technology, 22 September 2008

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Delusion 2.0: forgetting the silent majority

Posted on 17 September 2008 by jrobes

Web 2.0, Enterprise 2.0, Managers 2.0, Libraries 2.0, Learning 2.0, Business 2.0, Education 2.0. Der Autor macht sich einige Gedanken, wohin diese 2.0-Invasion führen kann. Ein Punkt hat mir besonders gut gefallen: “This is one of the biggest fallacies of the whole ‘2.0′ movement. While the Web 2.0 provides us with the opportunity to participate, we simply don’t all want to be participating. I believe there’s a silent majority that prefer to be consumers and not participators.” (via David Gurteen)
Lucas McDonnell, lucasmcdonnell.com, 2 September 2008

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Spass beim Lernen? eVideo Online-Konferenz 2008

Posted on 15 September 2008 by jrobes

Anja Wagner hatte mich vor einigen Wochen gebeten, etwas zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” zu erzählen. Was ich heute auch gerne gemacht habe. Nach einigen technischen Anlaufschwierigkeiten fand die Session pünktlich um 17:00 Uhr mit ca. 25 Teilnehmern statt. Wieder einmal ein “Virtual Classroom”-Erlebnis - und wieder einmal die Fragezeichen, was da “auf der anderen Seite” wohl angekommen ist. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet hier die Slides und hier den Zugang zur Aufzeichnung. Überhaupt läuft die Veranstaltung noch bis zum 19. September, so dass sich ein Blick ins Programm noch lohnen kann.
Jochen Robes, eVideo Online-Konferenz 2008, 15 September 2008 

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Web 2.0 in der Lehre

Posted on 15 September 2008 by jrobes

Die Idee ist naheliegend und verleiht dem Portal durchaus etwas “Magazin-Charakter”: Warum nicht regelmäßig alte und neue Beiträge zu einem Thema bündeln und auf diese Weise die Diskussion und Aufmerksamkeit steuern? Von “Themenspecials” spricht das Team von e-teaching.org und das zweite ist jetzt dem Thema “Web 2.0″ gewidmet: “Im Mittelpunkt steht dabei die Praxis: Welche Chancen bieten Wikis, Weblogs, Social Bookmarking und Social Tagging und andere neue Tools in der Lehre - und welche Grenzen hat der Einsatz? Wie können Lehrende und Studierende mit der Vielfalt der neuen Werkzeuge umgehen? Was ist inhaltlich und didaktisch sinnvoll? Diskutiert wird auch, ob der Einsatz von Web 2.0-Werkzeugen zu einer Veränderung der Lernkultur führt, wie neue Wortschöpfungen wie „E-Learning 2.0″ oder „Studium 2.0″ nahelegen, und was das für die Hochschulen bedeutet.”

Bestehende Ressourcen wurden zu diesem Zweck noch einmal zusammengefasst. Neue sind hinzugekommen, wie z.B. die Artikel  “Lehre im Web 2.0 - Didaktisches Flickwerk oder Triumph der Individualität?”, “Web 2.0 - Technik - Werkzeuge” und “Unterwegs auf dem Wiki-Way. Wikis in Lehr- und Lernsettings”.
e-teaching.org, September 2008

Nachtrag (20.09.2008): Diese Woche wurde e-teaching.org mit dem renommierten Medida-Prix 2008 ausgezeichnet. Glückwunsch auch von dieser Stelle!

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Will E-Learning die?

Posted on 12 September 2008 by jrobes

“YES, we think so”, meinen Martin Ebner und Mandy Schiefner. Warum? Weil neue Generationen mit eigenen Erfahrungen und Anforderungen in die Schulen und an die Arbeitsstätten kommt, neue Kommunikationsformen und -formate wie z.B. Microcontent Alltag werden. Das wird auch das Lernen radikal verändern. Das uns vertraute e-Learning wird verschwinden, während netzgestützte Technologien neue Lernhorizonte eröffnen. “Information chunks and mashups”, “individualism”, “informal learning”, “problem based learning” und die “new role of teachers” zählen die Autoren auf, um diese Zukunft zu beschreiben. Herausgekommen ist eine komprimierte Übersicht, die allerdings Übergänge, Praxis und Empirie ausspart. Der Artikel ist übrigens einer von zwölf Beiträgen in einem Sammelband, der sich ganz mit der Zukunft von e-Learning beschäftigt.

“The main focus behind these entire concept is the term «learning». We have to think about the best terms and conditions of learning, with or without media and technology.”
Martin Ebner und Mandy Schiefner, in: E-Learning: 21st Century Issues and Challenges, Hrsg. von Audrey R. Lipshitz und Steven P. Parsons, Nova Publishers, 2008, S. 69-82 (pdf)

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Gibt es eine »Net Generation«? (Version 2)

Posted on 04 September 2008 by jrobes

Rolf Schulmeisters Antwort, erstmals im Januar dieses Jahres veröffentlicht, hat jetzt schon wesentlich zu einem differenzierteren Umgang mit der “net generation” und ähnlicher Generationenkonzepte beigetragen. Jetzt liegt eine Überarbeitung der Studie vor, mit der der Autor seine Arbeit am Thema vorerst abschließt. Die Version 2 enthält 30 zusätzliche Seiten, um, so Rolf Schulmeister, aktuelle empirische Studien und Präzisierungen in der Argumentation aufzunehmen. Ich habe die Versionen nicht verglichen, aber Mandy Schiefner findet die zweite Version “sachlicher und begründeter”. Und deshalb übernehme ich auch ihre Leseprobe, in der Rolf Schulmeister die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz von Web 2.0-Technologien in der Lehre nennt:

“Der Web 2.0-Technologie werden hohe Erwartungen entgegengebracht. Es werden Hoffnungen auf ein anderes Lernen in sie gesetzt, als würde der bloße Einsatz von Weblogs und Portfolios das selbsttätige Lernen befördern. Der Einsatz von Web 2.0-Methoden zum Lernen stellt enorme Vorbedingungen an die Selbstständigkeit der Lernenden, denn Web 2.0 beruht auf zwei nicht ganz selbstverständliches Säulen des Lernens: der Bereitschaft zum kooperativen Lernen und dem Willen zum Feedback. Beide setzen Selbstorganisation voraus, das »Kernstück der Web 2.0-Bewegung« (Reinmann 2008). Selbstorganisation kann aber nicht bei allen Lernenden vorausgesetzt werden, eher bei einer Minderheit von Lernenden, wie die vielen Studien und Zeugnisse zu dem hohen Anteil von Studierenden zeigen, die zur Prokrastination oder zum Lurking neigen.” (S.111)
Rolf Schulmeister, Hamburg 2008 (pdf)

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Building the Web 2.0 Enterprise

Posted on 30 July 2008 by jrobes

Zum zweiten Mal nach 2007 hat McKinsey weltweit Unternehmen nach dem Stand von Web 2.0 gefragt. Viel hat sich nicht verändert. Das Thema ist nach wie vor auf der Agenda, es sind steigende Investments zu erwarten, wobei der interne Einsatz von Web 2.0-Technologien den externen (”interfacing with customers” und “interfacing with partners/ suppliers”) überwiegt. Web Services, Blogs, RSS und Wikis sind die verbreitetsten Tools. Der Bericht ist kurz und beschränkt sich auf die Präsentation und Zusammenfassung der Antworten. Aber manchmal ist es ja gerade ein Schaubild von McKinsey, das hilft.
McKinsey, The McKinsey Quarterly, 30 Juli 2008

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Learning Delphi 2008 – Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren

Posted on 03 July 2008 by jrobes

“Wie wird die Weiterbildung in Unternehmen im Jahr 2011 aussehen? Welche Trends werden dann das digitale Lernen bestimmen – und über welche Innovationen spricht man nicht mehr? Was wird dies für die Weiterbildungswirtschaft in Deutschland bedeuten? Diesen Fragen stellten sich im Frühjahr 2008 insgesamt 53 E-Learning-Experten.” Die wichtigsten Ergebnisse: Wenn es um die Nutzung neuer Lerntechnologien geht, werden Lerner-Communities und Wikis die größte Bedeutung zugesprochen. Und nach dem wichtigsten E-Learning-Trendthema befragt, antworteten die Experten am häufigsten mit “Social Web” bzw. “Social Networks”. “Offensichtlich stehen die Zeichen gut für solche Werkzeuge, die von vielen Beteiligten ohne großen Aufwand für gemeinsame Ergebnisse genutzt werden können”, folgern die Autoren.
MMB-Trendmonitor I/ 2008, 3 Juli 2008 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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