Posted on 17 February 2010 by jrobes
Ich weiß nicht, ob hier eine unsichtbare Hand gerade die Fäden zusammenführt, aber Luis Suarez (jener IBM-Mitarbeiter, der vor einigen Monaten seinen Email-Kanal abschaltete) hat sich auch Gedanken über den Wert von Blog-Kommentaren gemacht. Nicht empirisch, sondern, indem er über Ziele und Motive von Bloggern laut nachdenkt. Wie auch immer, für Luis Suarez ist die Kommentar-Funktion elementar, unabhängig davon, ob und wie oft sie von Lesern genutzt wird. Agree, wenn ich auch überrascht bin, wie eng die Diskussion hier bei einer Funktion einer Social Media-Anwendung bleibt …
Luis Suarez, elsua.net, 8. Februar 2010
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Posted on 18 September 2009 by jrobes
Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009
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Posted on 14 January 2009 by jrobes
Das SCOPE_08-Booklet ist da: Eine Sammlung von Interviews und Artikeln, die locker um die Agenda der SCOPE-Konferenz kreisen. Die “digital natives” und ihre Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen bildet dabei den roten Faden, an dem sich fast alle Autoren orientieren. Zum Beispiel Luis Suarez (IBM), der ausführlich über seine “Stop emailing”-Aktion erzählt; Beate Bruns (time4you) über zwei Jahre “Corporate Blogging”; Martin Lindner (Research Studios Austria) über “Microcontent”, “Microlearning” und die neue Aufmerksamkeitsökonomie; Matthias Schuster und Michael Heuser (T-Systems) über Web 2.0-Initiativen in ihrem Unternehmen; ein kleiner Beitrag von Don Tapscott (”How to Hire the Net Generation”) und nicht zuletzt Peter Kruse (nextpractice) mit klugen Anmerkungen zur Frage, warum und wie sich Unternehmen mit der neuen Netzwerkkultur auseinandersetzen sollten:
“Hierarchie und Netzwerk bilden keinen unversöhnlichen Gegensatz, sondern ein produktives, aber schwer zu balancierendes Spannungsverhältnis. Wenn Führung in der Lage ist, sich je nach Anforderung zwischen den organisatorischen Polen hin und her zu bewegen, wird die Verwendung von Web 2.0-Technologien ebenso schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltagshandelns der Mitarbeiter werden wie Fax, Handy und e-mail.”
SCOPE_09. Web meets HR, 13. Januar 2009
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Posted on 29 October 2008 by jrobes
Luis Suarez hat vor neun Monaten ein Experiment gestartet, das ihm bis heute einige Aufmerksamkeit (z.B. in der New York Times) beschert: Er hat Schluss mit Emails gemacht. Konsequent. Dazu muss man wissen, dass Luis Suarez bei IBM angestellt ist, einem Unternehmen mit knapp 400.000 Mitarbeitern. Dazu lebt er auf den Kanarischen Inseln und arbeitet mit Teams und Kollegen in den Staaten und in den Niederlanden. Geht das so ohne weiteres? Nun, Suarez ist “Social Media Evangelist” bei IBM und seine Aufgabe ist es, Mitarbeiter mit den neuen technischen Möglichkeiten des Zusammenarbeitens vertraut zu machen. Insofern war er vielleicht prädestiniert für diesen Schritt.
In diesem unterhaltsamen Interview erzählt er über seine Hintergründe und Motivation: dass er für die vielen Möglichkeiten werben möchte, mit denen heute effektiver kommuniziert werden kann; dass er eine Generation kommen sieht, die “always connected” ist und diese Vernetzung auf vielen Wegen lebt, zu denen Emails definitiv nicht gehören; und dass er natürlich niemanden hindert bzw. hindern kann, ihm Emails zu schicken, dass er aber für sich intelligentere Wege gefunden hat, darauf zu antworten.
Ich kann das Interview, auch wenn es 40 Minuten dauert, unbedingt empfehlen! Auch wenn bei vielen Blog-Lesern und Twitter-Fans die Anzahl der Emails heute nicht mehr das zentrale Problem darstellen mag. Aber es gibt kaum einen spannenderen Weg, für Social Media zu werben, als die “Story”, die Luis Suarez erzählt!
Luis Suarez, interviewt von Ulrike Reinhard, Björn Bauer und Dominic Wind, whois blog, 25. Oktober 2008
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