Posted on 18 June 2009 by jrobes
Mark Granovetter’s vielzitierte Studie, “The strength of weak ties”, sei stellvertretend für einen Ansatz genannt, der sich “social network analysis” nennt. Doch was heißt “Ansatz”: “Social network analysis is neither a theory nor a methodology. Rather, it is a perspective or a paradigm. It takes as its starting point the premise that social life is created primarily and most importantly by relations and the patterns they form.” So schreibt Barry Wellman, einer der führenden Vertreter dieser Disziplin, in dieser kompakten Einführung, die er zusammen mit Alexandra Marin, geschrieben hat. “A thriving research area”, sagt Wellman, was man sich auch mit Blick auf die Popularität von Facebook, Twitter & Co. gut vorstellen kann. Hier aber geht es um einen Überblick, akademisch, grundsätzlich, begriffsklärend, doch sehr interessant.
Alexandra Marin und Barry Wellman, Handbook of Social Network Analysis (forthcoming), 11. Juni 2009 (pdf)
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Posted on 29 February 2008 by jrobes
Man muss kein großer Prophet sein, um hier einen Trend zu erkennen. Auslöser ist die Popularität von Social Networking Sites wie MySpace, Facebook oder Xing. Mit ihnen ist zugleich der Wunsch gewachsen (oder sollte man vielleicht besser sagen: wieder erwacht?), mehr über die Dynamik unserer Netzwerke zu erfahren. Genauso interessant sind natürlich auch die Beziehungen, die sich z.B. in wechselseitigen Blog-Kommentaren und Verweisen, in unseren Emails und Instant Messages manifestieren. Das ist Gegenstand der Social Network Analysis und einer Vielzahl von Versuchen, diese Netzwerke zu visualisieren. Fast wöchentlich erscheinen derzeit neue Tools und Plugins, viele mit interessanten Ideen und Ansätzen. Das ist auch Gegenstand dieses Artikels.
“The idea of a social graph - a representation of a person’s network of friends, family, and acquaintances - gained currency last year as the popularity of online social networks grew … The push to understand the nature and potential value of links between people online has led to imaginative ways to represent such networks.” (via George Siemens)
Erica Naone, Technology Review, März/ April 2008
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