Tag Archive | "siemens"

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Online, Bigger Classes May Be Better Classes

Posted on 01 September 2010 by jrobes

Wenn ein Thema es in den “Chronicle” geschafft hat, ist es angekommen. Auch wenn der Titel etwas irreführend ist, es geht um “Open Teaching” und die erste Welle an offenen Online-Kursen. Der Artikel gibt einen guten Überblick, erweist dem “Massive Open Online Course” bzw. MOOC von Stephen Downes und George Siemens die nötige Referenz, geht aber auch auf die Herausforderungen ein, die viele mit dem neuen Konzept verbinden: Verlust an Privatheit und Kontrolle, Lernen im geschützten Raum, Copyright-Fragen. Trotzdem herrscht ein sympathisierender Grundton, auch wenn der letzte Absatz Lernplattformen wie Blackboard und der Frage gehört, ob sich heute geschlossene Systeme öffnen können.
Marc Parry, The Chronicle of Higher Education, 29. August 2010 

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How do you manage your information?

Posted on 23 August 2010 by jrobes

… fragt George Siemens und gibt uns Einblicke in sein persönliches Informations- und Wissensmanagement - in Wort und Bild:
“Managing resources is one of the most important skills for students (people!) to master. I started blogging in 2000 and have spent a significant amount of time trying to devise an information management system that I can use to make sense of a topic or discipline.”
George Siemens, Athabasca Landing, 21. August 2010

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Reflections on open courses

Posted on 20 August 2010 by jrobes

“Open Courses” sind aktuell eine der spannendsten Bewegungen im Online-Lernen. Sie sind die logische Weiterentwicklung dessen, was MIT 2002 mit der Publikation seiner Kursmaterialien im Netz losgetreten hat. Sie sind zudem eng verknüpft mit der Idee des Connectivism und damit eine interessante Verbindung von Theorie und didaktischem Design. Die hier vorliegenden Überlegungen von George Siemens, einem der aktivsten Initiatoren von “Open Courses”, fassen die bis heute gemachten Erfahrungen zusammen. Sein Fokus liegt dabei auf zwei Fragen: “How do MOOCs reflect effective practices within the digital economy?” und “In terms of discourses, literacies, and prior knowledge, what digital skills are privileged and rewarded within the MOOC environment?”  Um diese Fragen herum gruppiert er eine Reihe von interessanten Beobachtungen über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Formats. Einige will ich an dieser Stelle kurz festhalten: Continue Reading

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PLENK2010

Posted on 13 August 2010 by jrobes

Am 13. September beginnt PLENK2010, ein weiterer „connectivist course” zum Thema “Personal Learning Environments, Networks, and Knowledge”. Dazu gehört z.B. die Frage, wie (persönliche) Lernumgebungen aussehen können, die über die klassische Lernplattform und traditionelle Kursformate hinausgehen. Der Kurs wird Teilnehmern wieder eine Möglichkeit bieten, sich nicht nur mit einem Thema (PLENK), sondern zugleich auch mit lerntheoretischen Grundlagen (connectivism) und didaktischem Design (open course) zu beschäftigen. Die Gastgeber (facilitators) des Kurses werden George Siemens, Stephen Downes, Dave Cormier und Rita Kop sein, organisiert und sponsored wird er vom Technology Enhanced Knowledge Research Institute (TEKRI) an der Athabasca University (Kanada) mit der technischen Infrastruktur und dem Support, der aus ähnlichen „open course”-Formaten bekannt ist.
Stephen Downes, stephen’s web, 12. August 2010

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Connectivism in the Enterprise

Posted on 16 July 2010 by jrobes

George Siemens hat ja schon einige Male versucht zu erklären, was Connectivism bedeutet und sogar schon ein ganzes Buch darüber geschrieben (”Knowing Knowledge”). Dieser Artikel ist sicher einer der verständlicheren, auch weil er hier versucht, die Brücke zu Corporate Learning zu schlagen. Sein Fahrplan: Traditionelles, kurs-basiertes Lernen will vermitteln, was bereits bekannt ist. Aber das ist zu wenig in heutigen, schnelllebigen und komplexen Zeiten. Viel wichtiger sind Lernprozesse, in denen Mitarbeiter selbst Verbindungen zwischen Informationen und Personen durch soziale und technische Netzwerke herstellen. “The distinction in a connectivist course is that the learner - the employee - pulls together the various sources of information into a coherent whole.”
George Siemens, elearnspace, 15. Juli 2010

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Ein Jahr Microblogging bei Siemens

Posted on 12 July 2010 by jrobes

1.331 Beiträge von 384 Autoren in einem Jahr. Hinter diesen Zahlen stehen zwei Vorteile des Microbloggings, auf die die Autoren hinweisen: ein schnellerer Informationsfluss und -austausch sowie eine effektivere Unterstützung der weltweiten Vernetzung im Unternehmen. Der Microblogging-Dienst ist übrigens Teil der Community-Lösung von Siemens, “References@BT”, auf die ich an dieser Stelle schon öfters hingewiesen habe (z.B. hier).
Alexander Stocker und Johannes Müller, Computerwelt, 7. Juli 2010

Nachtrag (12.07.2010): Gerade entdeckt, dass die Autoren auch eine Langfassung dieses Artikels geschrieben und auf Scribd veröffentlicht haben: “Enterprise Microblogging als “Add-on” des Wissensmanagements”.

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Systemic Changes in Higher Education

Posted on 09 June 2010 by jrobes

Ein weiterer Artikel, der die Zukunft der Hochschulen zur Diskussion stellt. Zwei Trends bzw. Treiber stellen die Autoren heraus: (a) den immer einfacheren Zugang der Lerner zu Informationen sowie (b) die neuen Möglichkeiten, auch ohne “mediating agents” in Lernprozessen miteinander zu interagieren. Noch haben die Hochschulen nur vereinzelt auf diese Veränderungen reagiert. Und auch die Autoren nähern sich - nach einem längeren Blick in die Geschichte - eher fragend der zukünftigen Rolle der Hochschulen. Ihr heutiges Geschäftsmodell baut auf “content creation and navigation, interactions between learners and faculty, and accreditation” auf. Diese Einheit, so die Autoren, steht infrage, nicht zuletzt durch die technologischen Möglichkeiten der Netze und Vernetzung.
George Siemens und Kathleen Matheos, in: in education, Special Issue, Part 2, 2010, 16(1) May

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Technology & Social Media

Posted on 02 June 2010 by jrobes

Die zweite Ausgabe von in education ist jetzt online. in education ist ein “peer-reviewed, open access journal”, und Gastgeber Alec Couros hat eine Reihe viel versprechender Artikel und Autoren versammelt. Drei Beiträge habe ich mir spontan angekreuzt: “Systemic Changes in Higher Education” (George Siemens, Kathleen Matheos), “Facebook as as Source of Informal Teacher Professional Development” (Camille Rutherford) und die Review des neuen Buches von Anya Kamenet, “DIY U”. Wenn sich die Gelegenheit gefunden hat, darüber Näheres.
in education, Special Issue, Part 2, 2010, 16(1) May

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The Ideals and Reality of Participating in a MOOC

Posted on 19 May 2010 by jrobes

Wer sich für das Format des Open Online-Kurses näher interessiert, ist hier richtig. Zugleich ist es ein weiterer Artikel, der die Erfahrungen des “CCK08″ - des “Connectivism and Connective Knowledge”-Kurses von George Siemens und Stephen Downes -  auswertet, also jenes Online-Kurses, der in der EduCommunity und darüber hinaus den Startschuss für dieses Format gegeben hat. Die Autoren fragen in kritischer Sympathie, inwieweit es den Initiatoren/Facilitators gelungen ist, die eigenen Ansprüche umzusetzen, also Connectivism nicht im klassischen Stil zu lehren, sondern seine Grundprinzipien - “autonomy, diversity, openness and connectedness” - in eine entsprechende Lernumgebung zu überführen. Continue Reading

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The value of critique

Posted on 19 May 2010 by jrobes

Der Open Course in Education Futures ist in der fünften Woche. Von den Inhalten und Aktivitäten habe ich leider wenig mitbekommen, aber es sind einige kritische Stimmen zum Kursverlauf aufgetaucht, die für eine generelle Bewertung des Open Course-Modells interessant sind. Ein Teil der Kritik kreist nämlich um die Erwartungen der Gastgeber und Teilnehmer. Nun können zwei Gastgeber (die nebenher auch noch ganz andere Dinge unternehmen) bei 700 Teilnehmern gar nicht anders, als diesen Teilnehmern viel Verantwortung zu übergeben - auch für die Organisation ihrer Lernprozesse. „Highly decentralized” nennen sie deshalb ihren Ansatz. Auf der anderen Seite steht auch über diesem Projekt „Course”, und das weckt bei vielen Teilnehmern Erwartungen, was Struktur, Führung, Übersicht und Orientierung betrifft. George Siemens und Dave Cormier machen aus dieser Situation das Beste, indem sie die Kritik offen aufnehmen und versuchen, Missverständnisse auszuräumen.
George Siemens, elearnspace, 16. Mai 2010

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The Importance of Elgg in the Future of Learning

Posted on 12 May 2010 by jrobes

Der Titel des Beitrags wirkt sehr “mächtig”, als ob an Elgg das Wohl und Wehe des Lernens hängt. Elgg, kurz eingeschoben, ist eine in der Learning Community bekannte und verbreitete Social Networking Plattform (Open Source). Dass sie es derzeit in die Schlagzeilen schafft, hängt damit zusammen, dass eine andere Social Networking Plattform, nämlich Ning, kürzlich ihr Geschäftsmodell geändert hat. Die Community ist verunsichert: Wo wird das informelle Lernen, wo werden PLEs künftig eine Heimat haben? George Siemens, und jetzt bin ich wieder beim Titel, votiert für Elgg. In den zahlreichen Kommentaren werden die Alternativen diskutiert - von Wordpress/ Buddypress, über das jetzt kommerzielle Ning, bis zu Drupal. Nur Moodle fällt nicht …
George Siemens, elearnspace, 6. Mai 2010 

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TEDxNYed Videos

Posted on 21 April 2010 by jrobes

George Siemens spricht hier über “collapsing to connections” - 18.18 Minuten, frei, ohne Slides, sehr persönlich. So geschehen im Rahmen der TEDxNYED am 6. März 2010. Dabei schlägt er einen Bogen von seinen ersten Jahren in Mexiko, dem Wechsel nach Kanada zur Idee des “Connectivism” (ohne zu theoretisieren) und wie er diese Idee im Konzept der offenen Online-Kurse mit Stephen Downes und Dave Cormier umzusetzen versucht.

“When we learn transparently, we become teachers. The act of showing others how we’re learning is an instructional task. In the same regard every expression is an opportunity for connection in the digital space.”
Für später: Auch die Präsentationen der anderen Referenten dieses Events, z.B. Henry Jenkins, Michael Wesch, David Wiley, Lawrence Lessig und und … sind online und bestimmt lohnenswert!
George Siemens, elearnspace, 19. April 2010

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Open Course in Education Futures

Posted on 19 April 2010 by jrobes

Wieder eine Chance auszuprobieren, was ein “open decentralized online course” sein kann: George Siemens und Dave Cormier laden ein, sich in den nächsten acht Wochen an der Diskussion der “future of education” zu beteiligen. Eine zentrale Anlaufstelle im Netz steht; man kann sich für News eintragen;  ein erster grober Zeitplan liegt vor; dann haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, Blogs einzurichten, ich habe erste Forumseinträge gelesen. Und es gibt die Bitte, Beiträge zum Thema bzw. Projekt mit dem Tag “edfutures” zu kennzeichnen, damit sie in die Diskussion aufgenommen werden können. George Siemens gibt hier eine kurze Einführung. Ich werde sicher in den nächsten Wochen regelmäßig vorbeischauen und berichten.

“Open courses extend the concept of “open educational resources” by making not only the content but also the learning and interaction within a course freely available. … During the eight-weeks of this course, we will explore approaches to separating “the nonsense” from “the potential” proclamations of education’s future.”
George Siemens und Dave Cormier, April 2010

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How Does the Educational System Becomes Decentralized?

Posted on 11 March 2010 by jrobes

Manchmal wünschte ich mir, in diese Interviews mit Experten würden etwas mehr aktuelle Bezüge einfließen. Also z.B. den Interviewten fragen, womit er sich gerade beschäftigt, warum er an diesem Ort ist, was er von der Nachricht xy oder dem gerade gehörten Statement hält, usw. Vor allem, wenn es wie im Fall George Siemens schon eine Fülle von Interviews im Netz gibt. Anyway, auch dieses Interview ist hörenswert und enthält schöne Antworten, zum Beispiel auf die Frage “Can you make friends with people you don’t know or you only “virtual”?” und zur “role of theory”. Und natürlich Einschätzungen von George Siemens zum Online-Kurs “Connectivism and Connective Knowledge (CCK)”. Dankenswerterweise gibt es eine hilfreiche thematische Gliederung des 40-minütigen Videos.
Ulrike Reinhard, Conversations At the Beginning of a New Time, 8. März 2010

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BarCamp-Kultur. Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitybildung?

Posted on 24 February 2010 by jrobes

Und schon gibt es eine Diplomarbeit zum “Unkonferenzformat BarCamp”. Entstanden ist sie natürlich an der TU Ilmenau, wo auch 2008 das erste EduCamp im deutschsprachigen Raum stattfand. Marcel Bernatz hat sich dort die Frage gestellt, warum BarCamps so populär sind, ob sie als Lernorte funktionieren und ob sich dort Netzwerke oder gar Wissensgemeinschaften bilden. Das Rüstzeug für den empirischen Teil der Arbeit holt er sich bei Etienne Wenger (Communities of Practice) und George Siemens (Konnektivismus). Interessant ist auch das Kapitel zum Konferenzformat selbst, indem er die Spielregeln vorstellt, nach denen BarCamps “ticken” (und ich kann bestätigen, dass man sich auf dem letzten EduCamp in Hamburg ziemlich exakt daran gehalten hat!). Die Ergebnisse seiner Untersuchung bestätigen, dass BarCamps gut in diese Zeit passen. Marcel Bernatz fasst zusammen, “dass das Format die wesentlichen Charakteristiken einer Lernökologie erfüllt und sogar vorsichtig als optimale Lernumgebung bezeichnet werden kann” (S. 108). Wenn das kein Grund für einen Besuch ist …
Marcel Bernatz, 16. November 2009

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LearnTrends 2009

Posted on 20 November 2009 by jrobes

Im Moment finden die Learning-Konferenzen im Wochentakt statt. Gerade zu Ende gegangen ist die “LearnTrends 2009 - The Corporate Learning Trends and Innovations Conference”, online & free und eigentlich ein Muss für alle, die an Corporate/ Workplace Learning interessiert sind. Aber bei den Gastgebern George Siemens, Tony Karrer und Jay Cross konnte man auch darauf vertrauen, dass alle Veranstaltungen aufgezeichnet werden und online zur Verfügung stehen. So bereits geschehen. Referenten waren u.a. Jane Hart, Harold Jarche, Nancy White. Einige der Themen: “Microlearning”, “Building a Social Learning Environment”, “Personal Knowledge Management”, “Reinventing Organizational Learning”, “Enterprise 2.0, Convergence, & Innovation”. “Convergence” war das Motto der Konferenz.
LearnTrends 2009, Ning, 17.-19. November 2009

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A chat with Stephen Downes on OER

Posted on 19 November 2009 by jrobes

Stephen Downes steht hier Jane Park von Creative Commons Rede und Antwort. Das Interview streift interessante Punkte wie Open Access, Open Educational Resources sowie damit verbundene Fragen der CC-Lizensen. Zum Schluss gleitet das Gespräch etwas in Details ab, aber auf dem Weg dahin werden einige grundsätzliche Fragen zum Konzept von “Openness” angesprochen.
Jane Park, CC Talks With, 12. Oktober 2009

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Future of learning: LMS or SNS?

Posted on 13 November 2009 by jrobes

George Siemens misst das Online-Lernen aus. Dabei orientiert er sich an den Ansätzen, die Google und Facebook verkörpern: “Google looked at the web and saw information to organize. Facebook looked at the same web and saw people who needed to be connected.” Hier, so George Siemens, gibt Facebook die Richtung vor, auch wenn sich so mancher mit deren Geschäftsphilosophie nicht anfreunden mag. Was bedeutet das für die Weiterbildung?

“First: Most organizations currently use a learning management system (LMS) such as Moodle or Desire2Learn. These systems are content-centric. Their objective is to organize and manage content, just as Google did in early 2000. Because higher education is particularly enamored with content, an LMS is a critical service. It’s completely the wrong model, however, and this will become increasingly apparent in the next several years.”

Aber der wichtigste Punkt ist ein anderer: “Fourth: Managing abundance and complexity requires a different view of teaching and learning than currently forms the foundation of education.”

Hier beginnen mit Blick auf die Praxis in vielen Organisationen und Unternehmen die Missverständnisse (auch bei Siemens): Denn dort, in der Weiterbildung der Organisationen und Unternehmen, geht es nicht um das Management von Komplexität! Lernplattformen werden eingesetzt, um den Umgang mit Produkten, Software oder Prozessen zu schulen oder über gesetzliche Regularien zu informieren. Diese Anforderungen sind nicht komplex, sie sind oft nicht einmal kompliziert, sondern schlicht “simple” (siehe das Cynefin-Framework von David Snowden). Wer es heute mit komplexen oder “chaotischen” Problemen im Arbeitsalltag zu tun hat, wird in den Lernplattformen dieser Welt keine Antworten finden. Da hat George Siemens wieder Recht. 22 Kommentare bis heute …
George Siemens, Connectivism, 10. November 2009

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Connectivism and Connective Knowledge 2009

Posted on 16 September 2009 by jrobes

Die zweite Auflage des “Connectivism and Connective Knowledge course” hat gerade begonnen. Wieder führen George Siemens und Stephen Downes über 12 Wochen Interessierte durch das Thema, wieder heißt es “walk the talk”, denn der Kurs ist nichts anderes als die praktische Umsetzung ihrer Vorstellung von “connectivism”. Wie im letzten Jahr ist das Herzstück dieses Kurses ein Tag, “cck09″, der die verschiedenen Stränge, Diskussionen und Informationen zusammenhält. Diese Dezentralität ist vielleicht - neben dem Austausch über die Sache selbst - das wirklich Faszinierende an diesem Kurs, der zugleich mit der uns bekannten Vorstellung von Kurs brechen will.

Aber es gibt natürlich auch einige konkrete Anlaufpunkte: Der tägliche Newsletter, “The Daily”, in dem die weltweiten Aktivitäten zusammengeführt werden; ein Wiki, in dem Ablaufplan und Organisatorisches zu finden sind; eine kurze Video-Einführung von George Siemens, in der er das Experiment vorstellt, aber auch auf die Unterschiede zum letzten Jahr eingeht. Eine Moodle-Plattform mit Diskussionsforen, Recordings usw. Mehrere Konferenzen wurden dieses Mal in den Ablauf integriert. Interessierte können sich zudem an der University of Manitoba einschreiben, um ein Certificate in Emerging Technologies for Learning zu erlangen.
George Siemens und Stephen Downes, Connectivism & Connective Knowledge, 14. September - 6. Dezember 2009

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FIVE QUESTIONS…For George Siemens

Posted on 29 April 2009 by jrobes

Lisa Neal Gualtieri, Editor-in-Chief des eLearn Magazine, interviewt George Siemens. Nachdem sie Antworten zum aktuellen Zustand des Bildungssystems, zur Bedeutung des formalen Lernens und zur Vermittlung von grundlegenden Werten und Fähigkeiten erhalten hat, fragt sie ihren Gesprächspartner noch, welchen Rat er jetzt jemandem geben könne, der sich an die Entwicklung von e-Learning begibt. George Siemens: “Approaches to learning design, development, and delivery will obviously vary by discipline, grade/age level, and the context in which learning will be delivered. To simplify the process, I’d recommend designers consider three elements: Context … Connections … Choice.”
Lisa Neal Gualtieri, Interview mit George Siemens, eLearn Magazine, 21. April 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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