Tag Archive | "shirky"

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Small Change. Why the revolution will not be tweeted

Posted on 05 October 2010 by jrobes

Malcolm Gladwell hat sich die Frage gestellt, welche Art von Aktivitäten eigentlich durch Social Media und Social Networking initiiert werden. Und ist dazu in die 1960er Jahre zurückgegangen, in die Zeit der Bürgerrechtskämpfe in den USA. “High-risk activism” nennt Gladwell die Proteste dieser Jahre, gegründet auf “strong ties” und hierarchische Strukturen. Und heute? Wie sind die Bewegungen der Netze einzuordnen, denen in kurzer Zeit Millionen folgen? Eine Renaissance des “social activism” etwa, wie viele sagen? Nein, es ist etwas völlig anderes, sagt Malcolm Gladwell. Denn die “weak ties” der sozialen Online-Netzwerke motivieren nur zu “low-risk activism”.  Und an die Adresse von Clay Shirky (”Here Comes Everybody”) gerichtet:

“Fifty years after one of the most extraordinary episodes of social upheaval in American history, we seem to have forgotten what activism is.”

Ein “must read”! Allein schon, weil es diese kluge Replik von David Weinberger provoziert hat (”Gladwell discovers it takes more than 140 characters to overturn a government”).
Malcolm Gladwell, The New Yorker, 4. Oktober 2010

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Why email is NOT good enough for communication today

Posted on 09 July 2010 by jrobes

Besser kann man es nicht ausdrücken: “When it comes to communication in the 21st century, email is NOT good enough. … Many messages we create still SHOULD be sent with a “one to one” or “one to a defined many” distribution, but many of our ideas CAN and SHOULD be shared with “an undefined many.” When we share ideas in this way, there is NO LIMIT to the number of people who could theoretically encounter and be influenced by our ideas.”
Der Autor wirbt insbesondere für Clay Shirky (Buch) und Posterous  (Tool).
Wesley Fryer, Moving at the Speed of Creativity, 8. Juli 2010

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Does the Internet Make You Smarter? … Dumber?

Posted on 09 June 2010 by jrobes

Macht das Internet uns schlauer? Oder dümmer? Die Frage ist nicht neu, und es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Experten und prominente Autoren unter solch simplen Schlagworten versammeln lassen. In diesem Fall sind es Clay Shirky (smarter) und Nicholas Carr (dumber). Wobei Nicholas Carr etwas besser dasteht, weil er sich in seinem Beitrag auf konkrete Forschungsergebnisse bezieht (ohne dass ein Leser diese Quellen auf die Schnelle einordnen könnte), während Clay Shirky auf den gesellschaftlichen Fortschritt vertraut und darauf, dass wir unseren “cognitive surplus” gewinnbringend einsetzen. Beide Parteien, das nur am Rande, können natürlich nicht zusammenfinden, weil der eine auf der neuro- und kognitionswissenschaftlichen Ebene argumentiert (Carr), während der andere an die Dynamik sozio-technischer Systeme glaubt (Shirky).
Clay Shirky, The Wallstreet Journal, 4. Juni 2010
Nicholas Carr, The Wallstreet Journal, 5. Juni 2010

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How Twitter can make history

Posted on 23 June 2009 by jrobes

Wieder hat ein aktuelles Ereignis (Iran) dafür gesorgt, dass wir alle ganz fasziniert auf die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten schauen. Ganz oben steht dabei Twitter. Die Medien sind derzeit voll von Artikeln und Berichten, unmöglich, alles aufzunehmen und zu verlinken. Clay Shirky hat meine Filter im zweiten Anlauf genommen, weil der Autor und die Bühne der TED Talks immer Kurzweil und Qualität versprechen. Auch dieses Mal gibt es 17 Minuten unterhaltsam aufbereitete Medien- und Sozialgeschichte, um die neue Qualität des Internets und der Kommunikation auf den Punkt zu bringen. Wenn auch Shirky’s Beispiele noch nicht aus dem Iran, sondern aus China und den USA kommen.
Clay Shirky, TED Talks, Juni 2009 

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Newspapers and Thinking the Unthinkable

Posted on 19 March 2009 by jrobes

Clay Shirky (”Here Comes Everybody”) ist bei weitem nicht der Erste, der das Ende der Zeitungen feststellt und den durch das Internet in Gang gesetzten Wandel mit dem der Gutenberg-Ära vergleicht. Aber er bringt aktuelle Entwicklungen schön auf den Punkt, und der Text hat in den letzten Tagen weite Verbreitung gefunden.
“Society doesn’t need newspapers. What we need is journalism. For a century, the imperatives to strengthen journalism and to strengthen newspapers have been so tightly wound as to be indistinguishable. That’s been a fine accident to have, but when that accident stops, as it is stopping before our eyes, we’re going to need lots of other ways to strengthen journalism instead.”

Alte Geschäfts- und Organisationsmodelle sterben, neue entstehen. Es ist durchaus legitim, über Parallelen im Umgang mit Wissen und Bildung nachzudenken.
Clay Shirky, Blog, 13. März 2009

Nachtrag (10.04.2009): Jeff Jarvis (”The speech the NAA should hear”) adressiert die gleiche Nachricht und liefert gleich noch ein schönes Zitat:
“You all remember the quote from a college student in The New York Times a year ago, the one that has kept you up at night. Let’s say it together: “If the news is that important, it will find me.” What are you doing to take your news to her? You still expect her to come to you - to your website or to the newsstand - just because of the magnetic pull of your old brand. But she won’t, and you know it. You lost an entire generation. You lost the future of news.”

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Is Google Making Us Stupid?

Posted on 25 August 2008 by jrobes

atlantic_200808.gifDie Diskussion, die Nicholas Carr mit seinem Essay in Atlantic Monthly losgetreten hat, zieht Kreise. Auf den Seiten von Edge z.B. hat sich eine Reihe von Zeitgenossen versammelt um auszuloten, was die technischen Entwicklungen der letzten Jahre (für die stellvertretend Google herhalten muss) für uns bedeuten. Kontroverse, aber durchweg interessante Perspektiven, übrigens mit Referenzen auf den Britannica Blog, wo das Thema ebenfalls angekommen ist. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist schwierig. Aber sicher nicht zufällig wird oft an McLuhan und daran erinnert, dass Technologien nicht nur neutrale Werkzeuge und Transportmittel für Informationen sind, sondern selbst Anlass für Veränderungen. Und ich zitiere hier - quasi als Einstiegsdroge - einen kurzen Ausschnitt aus dem Artikel des Agent Provocateur:

“As the media theorist Marshall McLuhan pointed out in the 1960s, media are not just passive channels of information. They supply the stuff of thought, but they also shape the process of thought. And what the Net seems to be doing is chipping away my capacity for concentration and contemplation. My mind now expects to take in information the way the Net distributes it: in a swiftly moving stream of particles. Once I was a scuba diver in the sea of words. Now I zip along the surface like a guy on a Jet Ski.”
W. Daniel Hillis, Kevin Kelly, Larry Sanger, George Dyson, Jaron Lanier, Douglas Rushkoff, W. Daniel Hillis, David Brin, in: Edge. The Reality Club, Juli 2008

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Clay Shirky at Web 2.0 Expo SF 2008

Posted on 21 May 2008 by jrobes

Clay Shirky (”Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations”) erzählt hier die bekannte Geschichte vom Web 2.0, aber unterhaltsam, mit neuen Facetten und Argumenten. Zum Beispiel: Wie kann man nach der Zeit fragen, die es kostet, Blogs zu lesen und gar zu bloggen, wenn wir uns die Milliarden Stunden anschauen, die Menschen vor dem Fernsehen verbringen? Doch der Prozess ist nicht mehr umzukehren: Medien, das heißt heute, nicht mehr nur passiv zu konsumieren, sondern zu produzieren, zu konsumieren und zu teilen!
Clay Shirky, Web2Expo, San Francisco, 22 - 25 April 2008 (blip.tv)

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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