Tag Archive | "seely brown"

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Are All Employees Knowledge Workers?

Posted on 12 April 2010 by jrobes

Der Artikel enthält einen politisch korrekten Kern: “Everyone, even the most unskilled worker, will be viewed as a critical problem-solver and knowledge-worker contributing to performance improvement.” Viele gängige Klassifizierungen - von den “high potentials”, der “creative class” (Richard Florida) bis zu eben jenem “knowledge worker” - schließen einen Großteil der Leistungsträger aus ihren Überlegungen und Anstrengungen aus. Zu Unrecht, wie die Autoren meinen. Wie gesagt, politisch korrekt, aber irgendwie auch nicht richtig weiterführend. Spannender fand ich dagegen eine fast beiläufige Bemerkung über eine zweite Grenze, die immer noch gerne gezogen wird:

“Yet, if we take talent development seriously, we begin to realize that, in the words of Bill Joy, “There are always more smart people outside your company than within it.” If we are serious about developing our own talent, we must find more ways to connect with and collaborate with all of those smart people outside our organization. We should aggressively create opportunities for people within our organization to work together with leading edge talent outside our organization so that both sides can develop their talent even more rapidly. In driving scalable learning, we must expand our horizons far beyond the boundaries of our own firm.”
John Hagel III, John Seely Brown und Lang Davison, Harvard Business Review Blog, 5. April 2010

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A Better Way to Manage Knowledge

Posted on 29 January 2010 by jrobes

John Hagel III und John Seely Brown werben hier für etwas, das sie “creation spaces” nennen und das sie traditionellen Ansätzen von Knowledge Management gegenüberstellen. In “creation spaces” wird neues Wissen geschaffen, kollaborieren und kommunizieren Mitarbeiter, werden institutionelle Barrieren überwunden. Die Gegenüberstellung ist pointiert und geht deshalb darüber hinweg, dass es manchmal auch nützlich sein kann, bestimmte Erfahrungen zu reflektieren und zu dokumentieren. Aber sicher sind dafür offene Netzwerke bessere Ort als geschlossene Datenbanken.

“This focus on knowledge creation shifts the motivations of participants. Knowledge management systems desperately try to persuade participants to invest time and effort to contribute existing knowledge with the vague and long-term promise that they themselves might eventually derive value from the contributions of others. In contrast, creation spaces focus on providing immediate value to participants in terms of helping them tackle difficult performance challenges while at the same time reducing the effort required to capture and disseminate the knowledge created.”
John Hagel III and John Seely Brown, Harvard Business Review Blogs, 19. Januar 2010

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The New Organization Model: Learning at Scale

Posted on 12 March 2009 by jrobes

Verweilen wir noch einen Moment auf der strategischen Wolke, wechseln aber von London nach Harvard: John Hagel III, John Seely Brown (JSB) und Lang Davison haben dort einen kurzen proklamatorischen Text abgelegt, nicht einer ihrer besten, aber gut verlinkt und mit allen wichtigen Stichworten (”talent”, “innovation”, “learning”). Auch ihnen geht es um den Wandel von Organisationen, “from institutions designed for scalable efficiency to institutions designed for scalable learning”.

“That’s because a rapid rate of innovation cannot be programmed from above. At best what institutional leaders can do is to create the environments - the “creation spaces” - that foster innovation and faster learning. But here’s the rub: many of these institutional leaders are caught in the mindsets of the previous generation of infrastructures and the related assumption that scalable efficiency is the key to success. Talent, on the other hand, is under increasing pressure to get better faster and will either leave institutions that cannot help them or become catalysts for change within those institutions.”
John Hagel III, John Seely Brown (JSB) und Lang Davison, Harvard Business Publishing, The Big Shift, 11. März 2009

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How World of Warcraft Promotes Innovation

Posted on 19 January 2009 by jrobes

Ich kann mir zwar nicht so richtig vorstellen, wie zwei angesehene Management-Experten nächtelang World of Warcraft (WoW) gespielt haben. Aber irgendwie haben sie das Online-Spiel schätzen gelernt. Ihre Botschaft: Wer Innovation wirklich auf die Agenda setzen will, sollte die Finger von Seminaren und Workshops lassen. Denn: “Training programs are effective only at transferring what we already know to others.” Doch: “How do we create powerful platforms jointly to innovate and develop new knowledge that no one had before?” Wer sich diese Frage stellt, sollte sich mit den Prinzipien auseinandersetzen, die WoW weltweit so herausfordernd, beliebt und erfolgreich gemacht haben. John Hagel und John Seely Brown haben daraus acht “bottom-line lessons for executives” gemacht und jede einzelne ist die Lektüre wert!
John Hagel und John Seely Brown, Business Week/ Innovation on the Edge, 14. Januar 2009

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Opening Up Education. The Collective Advancement of Education through Open Technology, Open Content, and Open Knowledge

Posted on 17 September 2008 by jrobes

open_education_200909.gifDas Buch scheint ein “Must-Read” zu sein, aber da ich noch keine Ahnung habe, wann und wie ich mich den über 450 Seiten nähern soll, bringe ich hier schon mal den Hinweis. John Seely Brown hat das Vorwort geschrieben, David Kahle, David Wiley und Diana Oblinger (u.a.) steuern Artikel bei, und ich zitiere einfach mal die Zeilen, die Stephen Downes beim Überfliegen irgendwo im Buch gefunden und in einem Post festgehalten hat:

“Given the abundance of open education initiatives that aim to make educational assets freely available online, the time seems ripe to explore the potential of open education to transform the economics and ecology of education.”  Das bei diesem Thema das gesamte Werk online zur Verfügung steht, bedarf eigentlich keiner Erwähnung, oder?
Toru Iiyoshi und M. S. Vijay Kumar (Hrsg.), MIT Press, September 2008

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The Social Life of Information

Posted on 05 August 2008 by jrobes

Das Buch ist zwar erst ein paar Jahre alt, genauer gesagt: es wurde im März 2000 zum ersten Mal veröffentlicht, aber schon ein Klassiker. Also habe ich den Urlaub genutzt, um diese Lücke zu schließen. Was darf man bei diesem Titel erwarten? Vielleicht einen Klassiker des Wissensmanagements? Nun, das ist das Buch zweifellos auch, aber im Kern ist es ein Plädoyer gegen Technikgläubigkeit, gegen technokratische Managementmodelle und für den sozialen Kontext, der Dinge erst zum Laufen bringt. “Technology-centered tunnel vision” auf der einen, “social and moral blindness” auf der anderen Seite.

Den Tunnelblick spüren die Autoren in verschiedenen Ideen und Konzepten auf: virtuelle Agenten (robots), das Homeoffice, das papierlose Büro, die elektronische Zeitung, die virtuelle Firma, die virtuelle Universität, die digitale Bibliothek. Alles schön und gut, technisch machbar, möglicherweise effizient, aber man übersieht hier, dass in all den Beispielen nicht nur Informationen übertragen werden und ein menschlicher Träger durch einen technischen ersetzt wird. Informationen besitzen ein “social life”, von dem sie nicht getrennt werden können. “Practice” und “context” sind hier die Stichworte. Informationen und Informationstechnologien können nie die Beziehungen zwischen Menschen ersetzen.

So zum Beispiel Lernen: Lernen ist mehr als Informationsübertragung, “learning involve more than information” (S. 125) “learning a practice … involves becoming a member of a ‘community of practice’” (126); und: “in all, whether the task is deemed high or low, practice is an effective teacher and the community of practice an ideal learning environment.” (127) So argumentieren die Autoren in Anlehnung an Lave und Wenger.

Das Buch atmet viel Zeitgeist. Es ist geschrieben zum Höhepunkt des dot-com Booms, als man dem e-business ja wirklich fast alles zutraute. Einige Beispiele sind heute in den Hintergrund gerückt, wie z.B. robots, über die ich nur noch im Zusammenhang mit Spam lese. Und bei anderen Beispielen wie z.B. Bibliotheken ist es noch keineswegs klar, wie sie sich mit den neuen technischen Möglichkeiten arrangieren. Und das Buch ist geschrieben, bevor alle Welt begann, fasziniert auf Web 2.0 und Social Software zu schauen. Leider.
John Seely Brown und Paul Duguid, Harvard Business Press 2000, 330 Seiten

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McAfee and Davenport: Revisiting the Debate

Posted on 12 June 2008 by jrobes

Im aktuellen Kundenmagazin von EMC wird ein Blick auf die laufende enterprise 2.0-Debatte geworfen. Dabei fällt den Autoren auf, dass enterprise 2.0-Technologien gerne eine hohe strategische Bedeutung zugesprochen wird, im gleichen Atemzug aber eine Mehrheit zugibt, gar keine genaue Vorstellung von der Sache zu haben. Viel Raum für Deutungen also. Aber im Mittelpunkt der Ausgabe stehen die Protagonisten der Debatte, Andrew McAfee und Thomas Davenport, die hier noch einmal ihre Argumente austauschen dürfen. Und nach wie vor hat Thomas Davenport den skeptischen Part. Ach ja, auf den letzten Seiten kommt auch John Seely Brown zu Wort und outet sich als “chief of confusion”. Alles klar?
ON - Life in information, EMC, 2/2008 (pdf)

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Web 2.0 Is the Future of Education

Posted on 10 March 2008 by jrobes

Steve Hargadon ist in der e-Learning-Community (und ich gebrauche den Begriff im weitesten Sinne) kein Unbekannter. Er führt mindestens zwei Blogs, schreibt zusätzlich auf TechLearning, einem Gruppenblog, ist aktives Classroom 2.0-Mitglied und Ning-Consultant. Also nicht ganz unvorbelastet, was Web 2.0 betrifft. Jetzt hat Steve ein kleines Manifest verfasst, viel Bekanntes, aber mit Begeisterung und Überzeugung vorgetragen:
“I believe that the read/write Web, or what we are calling Web 2.0, will culturally, socially, intellectually, and politically have a greater impact than the advent of the printing press. I believe that we cannot even begin to imagine the changes that are going to take place as the two-way nature of the Internet begins to flower, and that even those of us who have spent time imagining this future will be astounded by what happens.”

Es folgen zehn Trends, sieben “Erste Schritte” für Bildungsexperten sowie eine tiefe Verbeugung vor John Seely Brown, der, so der Autor, auf einige Formulierungen nicht unerheblichen Einfluss gehabt haben soll.
Steve Hargadon, Weblog, 4 März 2008

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Unlocking Knowledge, Empowering Minds

Posted on 08 February 2008 by jrobes

2001 verkündete MIT publikumswirksam, dass es in den nächsten Jahren alle Kursmaterialien online und for free zur Verfügung stellen werde. Das war der Startschuss für MIT OpenCourseWare. Viele sprachen damals von einem genialen Marketing-Coup, der es sicher auch war. Aber es war auch der Startschuss für eine ganze Bewegung, der viele weitere Initiativen folgten. So wurde z.B. aus MIT OCW das OCW Consortium mit über 100 Institutionen. 2006 zog dann die Open University mit OpenLearn nach. Heute ist Open Educational Resources (OER) eine feste Größe nationaler wie internationaler Bildungspolitik.

Vor einigen Wochen hatte MIT nun allen Grund zu feiern: wie angekündigt stehen alle Materialien zu den 1.800 Kursen des MIT Curriculums jetzt online, 90 Prozent des Lehrkörpers hatte sich aktiv an dem Projekt beteiligt und 35 Millionen Menschen wurden seitdem erreicht. Also lud man ein, z.B. Thomas Friedman, der über “the world is flat” sprach, setzte ein Panel, u.a. mit John Seely Brown, aufs Podium, organisierte ein Filmteam und stellte jetzt alles ins Netz für die, die aus der Ferne anstoßen wollen. Zum Wohl!
MIT OpenCourseWare, Milestone Celebration, 28 November 2007

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Minds on Fire: Open Education, the Long Tail, and Learning 2.0

Posted on 01 February 2008 by jrobes

Aus zwei Gründen lohnt die Lektüre: Erstens bringen die Autoren auf elegante Art und Weise den “Long Tail” in die Bildungsdiskussion. Und zweitens belegen sie mit vielen interessanten Beispielen, wie das Internet verschiedene Aspekte des “social learning” unterstützt. Wikipedia, Second Life, e-Science, Open Educational Resources sind einige Stichworte, die fallen. “Social learning”, so John Seely Brown und Richard P. Adler, ist das “We participate, therefore we are”, oder noch klarer: “Mastering a field of knowledge involves not only ‘learning about’ the subject matter but also ‘learning to be’ a full participant in the field.”

“The building blocks provided by the OER movement, along with e-Science and e-Humanities and the resources of the Web 2.0, are creating the conditions for the emergence of new kinds of open participatory learning ecosystems that will support active, passion-based learning: Learning 2.0.
This new form of learning begins with the knowledge and practices acquired in school but is equally suited for continuous, lifelong learning that extends beyond formal schooling.”

John Seely Brown und Richard P. Adler, EDUCAUSE Review, Vol. 43, No. 1 (January/February 2008), S.16–32

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