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Geschichten über die Zukunft des Lernens 02 - Web meets HR

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Das SCOPE_08-Booklet ist da: Eine Sammlung von Interviews und Artikeln, die locker um die Agenda der SCOPE-Konferenz kreisen. Die “digital natives” und ihre Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen bildet dabei den roten Faden, an dem sich fast alle Autoren orientieren. Zum Beispiel Luis Suarez (IBM), der ausführlich über seine “Stop emailing”-Aktion erzählt; Beate Bruns (time4you) über zwei Jahre “Corporate Blogging”; Martin Lindner (Research Studios Austria) über “Microcontent”, “Microlearning” und die neue Aufmerksamkeitsökonomie; Matthias Schuster und Michael Heuser (T-Systems) über Web 2.0-Initiativen in ihrem Unternehmen; ein kleiner Beitrag von Don Tapscott (”How to Hire the Net Generation”) und nicht zuletzt Peter Kruse (nextpractice) mit klugen Anmerkungen zur Frage, warum und wie sich Unternehmen mit der neuen Netzwerkkultur auseinandersetzen sollten:
“Hierarchie und Netzwerk bilden keinen unversöhnlichen Gegensatz, sondern ein produktives, aber schwer zu balancierendes Spannungsverhältnis. Wenn Führung in der Lage ist, sich je nach Anforderung zwischen den organisatorischen Polen hin und her zu bewegen, wird die Verwendung von Web 2.0-Technologien ebenso schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltagshandelns der Mitarbeiter werden wie Fax, Handy und e-mail.”
SCOPE_09. Web meets HR, 13. Januar 2009

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SCOPE 08

Posted on 02 October 2008 by jrobes

Heute ist ein Übergangsgang. Gestern die SCOPE 08 in Heidelberg und gleich geht es nach Münster, wo ich morgen beim “Münsterland Giro 2008″ die Radsaison ausklingen lassen werde. Deshalb nur einige erste, schnelle Eindrücke zur SCOPE: die Organisatoren, allen voran Ulrike Reinhard, haben wieder Mut gezeigt, Neues auszuprobieren, und das ist es, was den Charme der Veranstaltung ausmacht. Keine fertigen Referate, sondern Themenangebote und Open Space, dazwischen Trommeln, ein Zeichner, also Raum für Kreativ-Künstlerisches, ein durchgehender Twitter-Stream (#scope08) und zwei externe Referenten, die via Skype in die Konferenz geschaltet wurden. Stephen Downes aus Moncton/Kanada und Peter Kruse aus Bremen, die sich beide als Interviewpartner uns Teilnehmern zur Verfügung stellten. Und das treffendste Statement kam für mich von Peter Kruse (nextpractice), der offensichtlich zum ersten Mal in dieser Form mit einer externen Veranstaltung kommunizierte und davon sprach, dass ihn gerade deswegen die Teilnahme angesprochen hatte - als persönliche Herausforderung und Lernerfahrung! Was will man mehr!
SCOPE 08, 1. Oktober 2008

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Personal Learning Environments

Posted on 29 September 2008 by jrobes

Sehr pragmatisch geht Stephen Downes in dieser Präsentation mit der Frage um, was eine (seine) persönliche Lernumgebung auszeichnet: “a place to store (and share) my photos”; “a place to store (and share) my videos”; “a place to write an essay with my colleague in Montreal”; “a way to stay up to date - right up to the date”; “a way to save on phone calls”; “knowing where I’m staying before I get there”; “an easy way to draw pictures”. Dann taucht er tiefer in das Thema ein, stellt Grundprinzipien und Technologien heraus. Kein Aktionsplan, aber ein hilfreicher Überblick. Vielleicht auch ein Stichwort für die Begegnung mit Stephen auf der SCOPE in Heidelberg am Mittwoch.
Stephen Downes, Slideshare, 25. September 2008

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It can be done

Posted on 18 September 2008 by jrobes

Im Oktober werde ich auf der SCOPE in Heidelberg sein. Meine Aufgabe dort: Eine Q&A-Session mit Stephen Downes zu moderieren. Und so ergab es sich, dass ich am Dienstag mit Stephen via Skype sprechen konnte und folgende Zeilen auf dem SCOPE-Blog festgehalten habe (dort findet sich auch das Audio!):

“Gesagt, getan. Gestern hatte ich das Vergnügen, Stephen Downes zu interviewen. Stephen ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner, denn neben seinem normalen Arbeitspensum betreut er in diesen Wochen zusammen mit George Siemens noch einen Online-Kurs über “Connectivism & Connective Knowledge”. Also habe ich die Chance genutzt, ein paar Fragen loswerden: Was hinter diesem Kurs steckt, wie er funktioniert, wie man als Teilnehmer den Überblick behält und welche Rolle er in diesem Mega-Projekt spielt. Und die vielleicht interessanteste Antwort hatte Stephen auf meine Frage, woran er den Erfolg dieses Projektes misst: “It can be done!”, sagte Stephen.”
Jochen Robes, SCOPE 08 - The Future of Learning & Working, 17 September 2008

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SCOPE Camp

Posted on 28 May 2008 by jrobes

Gestern war das SCOPE Camp in Hamburg, und auch wenn ich Frankfurt nicht verlassen habe, war ich doch dabei. Denn in der letzten Woche hatte eine der Organisatorinnen, Ulrike Reinhard, mich und einige andere gefragt, ob wir nicht Mittags die Ergebnisse der Hamburger Arbeitsgruppen online kommentieren möchten. Gesagt, getan. Hamburg diskutierte, bloggte, und wir nutzten die Kommentarfunktion. Und dadurch, dass ein Video mit der Vorstellungsrunde der Teilnehmer sofort ins Netz gestellt wurde, war Hamburg auch für uns Externe keine ‘black box’. Kurz, mir haben Austausch und Format der Veranstaltung sehr gefallen!

Wer noch einen Anreiz zum Stöbern benötigt: Hier sind die Fragen, um die sich die Diskussionen des gestrigen Tages gedreht haben:
“1. Wie kann ein persoenliches LernCockpit aussehen? Wie komme ich zu Paul (= persoenliche Arbeits- und Lernumgebung)?
2. Wie bringe ich eine Commuty of Practice erfolgreich zum laufen?
3. Wieviel Hierarchie braucht die Organisation und was funktioniert durch Selbstorganisation viel besser?”

SCOPE Camp, Blog, 27 Mai 2008

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Jay Cross im SCOPE Interview zu ‘Informelles lernen”

Posted on 27 March 2008 by jrobes

Können wir über informelles Lernen reden wie über ein Training oder einen Kurs? Bringen uns Fragen wie die Folgenden weiter: “Wie führt man informelles Lernen am besten ein?” - “Ist informelles Lernen ‘driven by’ Web 2.0-Technologien?” - “Gibt es gesicherte Daten, die den Erfolg von informellem Lernen belegen?” Ich glaube nicht, und auch Jay Cross hat in diesem Interview so seine Schwierigkeiten.

Der Begriff des “informellen Lernens” führt uns doch vor Augen, dass wir die meisten Antworten im (Arbeits-)Alltag abseits von Kursen und Lernprogrammen suchen und finden. Wenn ich dem informellen Lernen näher kommen will, muss ich mich mit diesen Prozessen beschäftigen: Wo und wann suchen Mitarbeiter nach Antworten? Wo finden sie diese Antworten heute - und wo finden sie diese nicht? Und, daran anknüpfend, kann man nach Möglichkeiten suchen, sie dabei zu unterstützen. Das hat dann wenig mit Weiterbildung zu tun und mehr mit konkreten Jobs und Geschäftsprozessen. Was es für uns Personaler und Bildungsexperten manchmal nicht gerade leichter macht, hier mit Ideen und Hilfen anzusetzen.

Aber ich komme vom Interview ab, das viel Atmosphäre bietet und eigentlich “Jay Cross und Hund im Gespräch” heißen müsste.
Jay Cross im Interview mit Ulrike Reinhard, SCOPE 08, 16 März 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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