Posted on 21 July 2009 by jrobes
14 kurze Videoepisoden, in denen Peter Schütt, Social Software-Evangelist bei IBM, dafür wirbt, Unternehmens- und Kommunikationsprozesse einmal ganz anders zu denken: nicht hierarchisch, sondern sozial und vernetzt. Er erzählt von Reisekostenabrechnungen am Wochenende, Social Tagging, der deutschen Angst vor Veränderung, twitternden IBM-Mitarbeitern und kleinen Jungs, die den Ball nicht abspielen. In der letzten Episode geht es konkret um Weiterbildung und hier lautet seine Botschaft: “Wir müssen alle abschreiben lernen!” Wer heute Fragen alleine löst und nicht “social” denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. So ungefähr jedenfalls.
Peter Schütt im Gespräch mit Ulrike Reinhard, SCOPE 09, 9. Juli 2009
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Posted on 01 February 2008 by jrobes
Drei Tage LEARNTEC liegen hinter mir; viele Begegnungen, Gespräche und Vorträge, eine verschleppte Erkältung und wie immer das Gefühl, auf vielen interessanten Präsentationen und Orten nicht gewesen zu sein. Natürlich waren auch Messe und Kongress selbst wieder ein Thema, die Zahl der Aussteller, der Besucher und die Schatten, die die CeBIT mit ihrem neuen Forum Learning & Knowledge Solutions heute schon auf die LEARNTEC wirft. Aber das wird sicher an anderer Stelle noch intensiv diskutiert und bewertet werden. Also zur Sache.
Am ersten Tag durfte ich ja selbst den Workshop “Web 2.0-gestütztes Wissensmanagement” moderieren und mich darüber freuen, dass das Thema bei Simon Dückert (Cogneon), Gabi Reinmann (Uni Augsburg) und Peter Schütt (IBM) in besten Händen lag! Zuerst stellte Simon Dückert (”Enterprise 2.0 – eine Revolution im Denken ist gefragt”) auf einer Zeitachse wichtige Management-Modelle vor, um schließlich zu einer Arbeitsdefinition von Enterprise 2.0 sowie einer Reihe von Leitthesen zu gelangen. Sehr interessante Thesen übrigens, da sie teilweise das Profitinteresse unmittelbar an ethisch-moralische Werte koppeln! (hier nachzulesen)
Gabi Reinmann widmete sich in ihrem Vortrag (”Knowledge Blogs zwischen Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit”) der psychologischen Dimension des Bloggens. Konkret: Welche Motive treiben eigentlich Knowledge Blogger? Ihre Antwort: das Bedürfnis nach Kompetenzerfahrung, nach sozialer Eingebundenheit sowie nach Autonomieerleben. Aber wie selbstbestimmt muss, wie fremdbestimmt kann Bloggen sein? (einige Antworten, Hintergründe und offene Fragen sind dankenswerter Weise bereits im aktuellen Arbeitsbericht des Instituts für Medien und Bildungstechnologie nachzulesen!). Aber Vorsicht, denn wenn man einmal die psychologische Brille aufgesetzt hat, ist es mit der Leichtigkeit des Bloggens vorbei!!
Im Anschluss steuerte Peter Schütt (”Erfahrungen mit Web 2.0-orientiertem Business Social Networking bei IBM”) noch eine interessante Perspektive bei. Natürlich berichtete er über die vielfältigen Web 2.0-Initiativen in der IBM. Aber dann “riskierte” er auch den expliziten Hinweis, dass die Einführung von Social Networking in Unternehmen nicht an eine bestimmte Unternehmenskultur gebunden ist: Social Networking auf Web 2.0-Grundlage ist vielmehr, so Peter Schütt, eine wirtschaftliche Notwendigkeit, wenn man den Anforderungen gerecht werden will, die Netzwerkökonomie, Demographie und Innovationsmanagement im globalen Wettbewerb heute stellen.
LEARNTEC, 29 Januar 2008
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Posted on 26 October 2007 by jrobes
Gerade bin ich wieder aus Berlin zurück, wo gestern die Neuauflage einer Veranstaltung aus dem Frühjahr stattfand. Andrea Back vom Learning Center der Uni St. Gallen hatte wieder eingeladen und über 50 Teilnehmer waren gekommen. Mehr als ich erwartet hatte! An den Präsentationen hatten wir nichts Grundlegendes geändert, es war also wieder eine Mischung aus Überblick und Praxiserfahrungen. Am Ende des Tages waren wir uns aber einig, dass man die Vorstellung der Web 2.0-Dienste zukünftig sicher kürzer fassen kann. Viele wissen heute, was Weblogs, Wikis und soziale Netze sind, so dass man sich mehr auf Wirkmechanismen von Web 2.0 - den “long tail”, die “strength of weak ties,”, “push & pull” usw. - konzentrieren kann. Neben den Praxiserfahrungen selbstverständlich!
Eine interessante Folie aus dem Vortrag von Peter Schütt (IBM) will ich nicht vorenthalten. Sie unterstreicht noch einmal, dass es nicht nur die “Millennials” gibt, sondern dass mit jeder Generation ganz bestimmte Herausforderungen verbunden sind:
Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Learning Center, 25 Oktober 2007
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