Posted on 26 October 2010 by jrobes
Rolf Schulmeister schafft es, in den 2:28 Minuten dieses Videos noch eine interessante Botschaft loszuwerden: dass nämlich zur Beschäftigung mit Medienkompetenz auch die Frage gehört, mit welchen Medien wir es in Zukunft überhaupt zu tun haben werden. Wobei dieser Hinweis natürlich den Begriff der Medienkompetenz selbst in Frage stellt: Sollten wir dann nicht besser gleich auf eine “digital literacy” zielen? Aber, okay, das Problem wiederholt sich hier natürlich wieder. Also am besten ”kritisches Denken” als übergreifendes Lernziel?
Martin Ebner, E-Learning Blog, 25. Oktober 2010
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Posted on 15 April 2010 by jrobes
Rolf Schulmeister legt hier noch eine Schüppe drauf: “The vast majority of all students were not familiar with most Web 2.0 applications and did not use them.” Nichts zu sehen also von der vielbeschworenen “net generation”! Das ist ein Ergebnis einer Befragung von 2.000 Studierenden im deutschsprachigen Raum, die im Juni/ Juli 2008 durchgeführt wurde. Auch der Umgang mit Lernmaterialien im Netz, also eher e-Learning 1.0, scheint für viele Studierende noch nicht selbstverständlich zu sein. Das ist die eine Seite der Medaille. Naheliegend ist aber auch der Schluss, dass Studierende mit Web 2.0-Instrumenten nicht vertraut sind, weil diese nicht Teil der Hochschullehre und -didaktik sind.
Rolf Schulmeister, in: Martin Ebner und Mandy Schiefner (Eds): Looking Toward the Future of Technology-Enhanced Education: Ubiquitous Learning and the Digital Native. IGI Global 2010, p. 13-36 (pdf)
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Posted on 16 February 2010 by jrobes
Nur wenige Tage, nachdem sein Artikel über die “Kommentarkultur in Weblogs” die Runde machte, hat Rolf Schulmeister ausführlich Stellung genommen. Dabei bezieht er sich auf die offene Gemeinschaftsrezension auf Etherpad. “Zufrieden zurücklehnen? Neeee, nu wirds ernst: Ich möchte einige Behauptungen der Rezension nicht so stehen lassen und einige Missverständnisse aufklären”, schreibt er. Die Punkte, die er zurechtrückt, sind nachvollziehbar und für mich (auch) ein Grund, mich nicht an dieser Gemeinschaftsarbeit zu beteiligen.
Einen wichtigen Punkt, der an verschiedenen Stellen angemerkt wurde, spart er jedoch aus. Rolf Schulmeister schreibt in seiner Replik: “Es geht um die Prüfung der Hypothese, die Kommentare könnten einen Diskurs generieren.” Es ist für mich und andere nicht nachvollziehbar, warum sich dieser Diskurs - ob durch die Blog-Posts oder die Kommentare ausgelöst - in den Kommentaren widerspiegeln muss? Und um eine Rückfrage gleich vorwegzunehmen: Ich sehe nicht, dass sich durch “dieses Feature [Kommentare, J.R.] Weblogs von Websites” unterscheiden, sondern durch ihre Einbettung in einen durch Social Media geprägten Lebenszusammenhang. Konkret: Ich habe Zweifel am Sinn der Hypothese, nicht an ihrer empirisch-methodologischen Umsetzung.
Rolf Schulmeister, Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg, Februar 2010 (pdf)
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Posted on 12 February 2010 by jrobes
“Huch, ich werde beforscht”, twitterte gestern Joachim Wedekind, als er Rolf Schulmeisters Analyse der Kommentarkultur in Weblogs vor sich liegen hatte. Mir geht es genauso, aber nachdem ich meine Neugierde befriedigt habe, will ich - aller Befangenheit zum Trotz - eine kurze Einschätzung versuchen. Auf eine Zusammenfassung des Artikels verzichte ich an dieser Stelle, es sind nur ca. 20 Seiten! Continue Reading
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Posted on 20 January 2010 by jrobes
Ich freue mich schon auf das EduCamp in Hamburg, das am 5./6. Februar meine Konferenzwoche abschließen wird. Auch weil für Samstag eine Podiumsdiskussion zum Thema “Das Internet – ein Bildungsraum?” angesetzt ist. Rolf Schulmeister, einer der Podiumsteilnehmer, hat vorab 14 Thesen in die Runde geworfen. In diesen Thesen wirft er einen gewohnt kritischen Blick auf die Web 2.0-Nutzung der Studierenden und warnt vor übertriebenen Erwartungen. Und er stellt in den Raum, dass Web 2.0-Methoden sich nicht für alle Arten des Lernens eignen. Dort, wo es ernst wird, wo es um “Prüfungen und Benotung von Leistungen” geht, wo “die Hochschule ihrer Aufgabe der Bewertung und Selektion der Studierenden nachkommen” muss, hört der Spaß mit Web 2.0 und der “freiwilligen Partizipation” auf.
Ich finde, das sind spannende Thesen! In denen übrigens das Verhältnis der Hochschullehrer zum Web 2.0 etwas zu kurz kommt, aber das nur am Rande. Wer sich auf Hamburg einstimmen will, wirft am besten hier einen Blick auf die laufende Debatte.
Rolf Schulmeister, Januar 2010 (pdf)
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Posted on 06 January 2010 by jrobes
Inzwischen ist Rolf Schulmeisters Auseinandersetzung mit dem Konzept der “net generation” auf 168 Seiten angewachsen und liegt in der dritten erweiterten Version vor. An der Struktur des Reports hat sich nichts geändert. Am Anfang steht nach wie vor der Überblick über die “Propagandisten der Net Generation”, allen voran Marc Prensky. Dann wertet Rolf Schulmeister eine breite Palette empirischer Studien aus, um die mit dem Konzept der “net generation” verknüpften Konstrukte, Annahmen und Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Jetzt hat Rolf Schulmeister weiteres Material in seine Untersuchung aufgenommen, ohne von seinem Gesamturteil abzurücken:
“Der bedeutsamste Vorwurf, den man den Schreibern der Millenials oder der Net Generation machen kann, ist der, dass sie mit dem Klischee der Generation die fundamentale Diversität der Jugend bzw. der Lernenden zukleistern und damit genau jene Lernercharakteristika verdecken, die für Erzieher und Pädagogen, für Lehrer und Hochschullehrer essentiell sind.” (S. 152)
Auch bei der dritten, zugegeben etwas schnelleren Lektüre gefällt mir die klare Sprache, die Rolf Schulmeister pflegt. “Es fehlt die Forschung, es werden unbelegte Behauptungen aufgestellt” (S.21), ist der offene Vorwurf, den sich Prensky und Co. wiederholt gefallen lassen müssen. Aber es geht auch subtiler, z.B. wenn Rolf Schulmeister über die Quelle, in der ein Aufsatz Marc Prensky’s erschienen ist, nachschiebt: “Inzwischen ist die Zeitschrift eingestellt worden.” (S. 5 - und wir ahnen warum!) Oder wenn er bei einer anderen Quelle betont, dass sie “von angesehenen Wissenschaftlern” (S. 32) stammt (als ob damit jeder Irrtum ausgeschlossen sei).
Wenn ich auch in weiten Teilen der Argumentation Rolf Schulmeisters folge und zustimme (lediglich bei einigen Web 2.0-Wendungen wäre ich mit Blick auf die Weiterbildung offensiver), so möchte ich andererseits den Beitrag der “Propagandisten” nicht missen. Die schnellen, oft ohne empirische Absicherung hingeworfenen Konzepte - von der “net generation”, über “e-learning 2.0″ bis zum “connectivism” - entzünden häufig erst eine Diskussion und setzen Phantasie, in Theorie und Praxis, frei. Und sie führen zu Untersuchungen wie der vorliegenden.
Rolf Schulmeister, Hamburg, Dezember 2009 (pdf)
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Posted on 10 July 2009 by jrobes
Das ist der zweite Artikel aus dem aktuellen Band der Reihe “Medien in der Wissenschaft”, den ich mir vorgenommen habe: Rolf Schulmeister versucht darin, zwei Perspektiven gerecht zu werden: Zum einen, wie der Titel schon sagt, erinnert er daran, dass “gemessen an seiner Zukunft […] der heutige Computer eine ‘Krücke’” ist. Web 2.0 ist gerade mal ein Anfang, das Beste liegt noch vor uns. Zum anderen sind Rolf Schulmeister aber “technophile Web 2.0-Anhänger” auch nicht geheuer, so dass er zugleich auf die Widersprüche der aktuellen Entwicklung hinweist: auf die nach wie vor bestehenden kulturellen Barrieren; die Schwierigkeiten, kritisches Denken unter den Bedingungen der Kurz- und Echtzeitkommunikation zu entwickeln sowie auf das Nebeneinander von Personalisierung und Kollaboration. Seine Quintessenz:
“Wir sollten also mehr Geduld aufbringen, wenn wir erleben wollen, dass E-Learning die Masse der Studierenden erreicht. Bis dahin werden einige Trends wieder verschwunden sein. Was langfristig überleben wird, was langfristig neu entstehen wird, das ist aber nicht oder nur wenige Jahre vorhersehbar.”
Rolf Schulmeister, in: E-Learning: Eine Zwischenbilanz. Ullrich Dittler, Jakob Krameritsch, Nicolae Nistor, Christine Schwarz, Anne Thillosen (Hrsg.), Waxmann 2009, S. 317-323
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Posted on 28 April 2009 by jrobes
Im einleitenden Kapitel heißt es: “Der in den folgenden Abschnitten vorgestellte Qualitätsrahmen hat zum Ziel, die verschiedenen Dimensionen von eLearning-Arrangements zu erfassen, zu kategorisieren und zu beschreiben sowie eLearning-Anwendern eine praktische Planungs- und Entscheidungshilfe hinsichtlich der Ausrichtung und Aufwandsschätzung der dazu notwendigen IT-Dienstleistungen anzubieten.” Konkret: Die Vielfalt der Formen, in denen e-Learning auftreten kann, haben die Autoren im ersten Schritt in einer Reihe von didaktischen Szenarien gebündelt und exemplarisch beschrieben. Die entwickelten Szenarien unterscheiden sich vor allem mit Blick auf den Grad der Virtualität, den Grad der Medialität und die Größe der Lerngruppen. Das macht es im zweiten Schritt möglich, aus den Szenarien konkrete Hilfestellungen für den IT-Support und -Service abzuleiten.
Beide Arbeitsschritte sowie ihre Ergebnisse lassen sich durchaus auf Zusammenhänge außerhalb des Hochschulbereichs übertragen (auch wenn es dazu eine “griffigere” Präsentationsform braucht). Auf eine wichtige Einschränkung ihrer Arbeit weisen die Autoren selbst hin: “Es geht bei der Kategorienbildung primär um formales Lernen, um planbares Lernen, und nicht um informelles Lernen oder beiläufiges Lernen.” (S. 26) Die Verknüpfung bzw. Integration einer zentralen IT-Infrastruktur und individueller Lernumgebungen (PLE) ist deshalb kein Thema.
Der “Hamburger” Referenzrahmen ist das Ergebnis eines Verbundprojekts, das im Rahmen des Programms „Neue Medien in der Bildung II” des BMBF gefördert wurde. Erfreulicherweise steht es unter einer Creative Commons-Lizenz als PDF zum Download zur Verfügung.
Rolf Schulmeister, Kerstin Mayrberger, Andreas Breiter, Arne Fischer, Jörg Hofmann und Martin Vogel: Didaktik und IT-Service-Management für Hochschulen - Referenzrahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung von eLearning-Angeboten. Hamburg/Bremen 2008
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Posted on 26 March 2009 by jrobes
Diese Frage hat Rolf Schulmeister kürzlich im Rahmen der Veranstaltung “Personal Learning Environments in der Schule” zu beantworten versucht. Der Vortrag (Video und Folien) steht jetzt online. Was man hier sehen und hören kann, ist Grundlagenarbeit. Rolf Schulmeister hinterfragt systematisch die Begriffe “Personal”, “Learning” und “Environment” und setzt gut begründete Fragezeichen hinter einige Lesarten des Konzepts. Was bei der Vielzahl von Bildern, Ideen und Konzepten, die mit den Stichworten PLE oder VLE verbunden wird, auch nicht allzu schwer ist. Hier kurz die Mahnungen, die am Ende des Vortrags an der Wand des Konferenzsaals stehen:
“- Ein PLE ist nicht Anstoß, Quelle oder Motiv für Lernen.
- Lernen findet nicht nur im Virtuellen statt.
- Gefährlich wäre eine Reduktion der Aufgaben auf das, was im PLE möglich ist
- Vorsicht vor der völligen Verlagerung des institutionellen auf das informelle Lernen
- Die Lehrorganisation: Klappt eine „Verordnung” von PLEs?
- Intentionales, kommunikatives Handeln, absichtsvolle Kommunikation versus „wisdom oft he crowd”"
Rolf Schulmeister, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, 13. März 2009
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Posted on 17 November 2008 by jrobes
Da kommt Arbeit auf Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Uni Hamburg, zu! Denn Don Tapscott, dessen Arbeit aus dem Jahr 1997, “Growing Up Digital”, mitverantwortlich für die Karriere des Begriffs der “Net Generation” ist, hat ein neues Werk veröffentlicht. Es heißt (Achtung!) “Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World” und beruht auf der Beobachtung von fast 8.000 Personen aus 12 Ländern, die zwischen 1978 und 1994 geboren sind. Tapscott, so ist in der jüngsten Ausgabe des Economist nachzulesen, spricht von der “smartest generation ever”. Acht Normen prägen, so der Autor, das Weltbild dieser Generation:
“Net Geners value freedom and choice in everything they do. They love to customise and personalise. They scrutinise everything. They demand integrity and openness, including when deciding what to buy and where to work. They want entertainment and play in their work and education, as well as their social life. They love to collaborate. They expect everything to happen fast. And they expect constant innovation.”
Grund genug für Arbeitgeber, sich mit diesen Anforderungen aktiv auseinanderzusetzen. Aber Tapscott identifiziert auch zwei Problemstellen: zum einen bestehende Bildungssysteme, die verhindern, dass ein Drittel der “Net Geners” ihr Potenzial ausschöpfen; zum anderen die fehlende Sensibilität dieser Generation für Privatheit. Mehr über Tapscott’s Studie, sobald mir das Buch vorliegt; aber vielleicht nimmt ja in der Zwischenzeit auch Rolf Schulmeister die Frage “Gibt es eine »Net Generation«?” noch einmal auf …
Economist, 13. November 2008
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Posted on 04 September 2008 by jrobes
Rolf Schulmeisters Antwort, erstmals im Januar dieses Jahres veröffentlicht, hat jetzt schon wesentlich zu einem differenzierteren Umgang mit der “net generation” und ähnlicher Generationenkonzepte beigetragen. Jetzt liegt eine Überarbeitung der Studie vor, mit der der Autor seine Arbeit am Thema vorerst abschließt. Die Version 2 enthält 30 zusätzliche Seiten, um, so Rolf Schulmeister, aktuelle empirische Studien und Präzisierungen in der Argumentation aufzunehmen. Ich habe die Versionen nicht verglichen, aber Mandy Schiefner findet die zweite Version “sachlicher und begründeter”. Und deshalb übernehme ich auch ihre Leseprobe, in der Rolf Schulmeister die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz von Web 2.0-Technologien in der Lehre nennt:
“Der Web 2.0-Technologie werden hohe Erwartungen entgegengebracht. Es werden Hoffnungen auf ein anderes Lernen in sie gesetzt, als würde der bloße Einsatz von Weblogs und Portfolios das selbsttätige Lernen befördern. Der Einsatz von Web 2.0-Methoden zum Lernen stellt enorme Vorbedingungen an die Selbstständigkeit der Lernenden, denn Web 2.0 beruht auf zwei nicht ganz selbstverständliches Säulen des Lernens: der Bereitschaft zum kooperativen Lernen und dem Willen zum Feedback. Beide setzen Selbstorganisation voraus, das »Kernstück der Web 2.0-Bewegung« (Reinmann 2008). Selbstorganisation kann aber nicht bei allen Lernenden vorausgesetzt werden, eher bei einer Minderheit von Lernenden, wie die vielen Studien und Zeugnisse zu dem hohen Anteil von Studierenden zeigen, die zur Prokrastination oder zum Lurking neigen.” (S.111)
Rolf Schulmeister, Hamburg 2008 (pdf)
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Posted on 02 April 2008 by jrobes
Nach Rolf Schulmeisters Kritik am Konzept der “net generation” liest man Artikel zu diesem Thema etwas sorgfältiger: Im ersten Kapitel versucht Diana Oblinger in bekannter Weise den nach 1982 Geborenen gerecht zu werden (”… technology is an integral part of their lives”), bevor sie anschließend davor warnt, davon auszugehen, Studierende seien automatisch “technologically savvy”, im Gegenteil. Und dann folgen die vielleicht wichtigsten Sätze:
“Learners need skills that go far beyond reading, memorisation and communication. Educational institutions have an obligation to help students ultivate those skills that learners have the most difficulty attaining on their own, such as: judgement …, synthesis …, research …, practice …, negotiation.”
Diana Oblinger, in: BECTA, “Emerging technologies for learning”, Vol. 3, 1 April 2008 (pdf)
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Posted on 20 March 2008 by jrobes
Wir hören derzeit viel von der Net Generation, den Digital Natives und Millenials. Da wächst offensichtlich eine Generation heran, die bestens mit dem Internet und anderen Technologien vertraut ist, neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt hat und, darauf aufbauend, neue Anforderungen stellt. Vor allem, wenn es um Lernen und Bildung geht.
Grund genug für Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg, einmal hinter die Kulissen dieses Konzepts zu schauen. Ihn treibt der Verdacht, dass es für dieses Bild einer ganzen Generation keine empirischen Grundlagen gibt. Herausgekommen ist dabei eine systematische Auseinandersetzung mit Argumenten und Fakten, über 100 Seiten lang, die Schulmeister “work in progress” genannt und dankenswerterweise online zugänglich gemacht hat. Continue Reading
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