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Evaluation von E-Portfolio-Software

Posted on 03 June 2009 by jrobes

Es gibt vier gute Gründe, sich diesen Abschlussbericht näher anzuschauen: Erstens findet man einige Hinweise zur Frage, was denn eine E-Portfolio-Software ist (mit Referenzen an Serge Ravet und Graham Attwell). Zweitens lässt sich das Bewertungsverfahren der “Qualitativen Gewichtung und Summierung” gut auf andere Software-Systeme übertragen. Drittens schließt die Evaluation mit kurzen Steckbriefen der 12 Produkte der Shortlist. Und viertens gibt es für Eilige den Bericht auch als … Poster!

“Ist MySpace ein E-Portfolio? Oder 43things? Oder XING? E-Portfolios sind ein neuer Softwaretypus und es ist derzeit noch relativ unklar, welche Funktionen obligatorisch - also die charakteristischen Eigenschaften ausmachen - und welche Funktionen bloß fakultativ („nice to have”) sind.”

Der Bericht ist im Frühjahr 2008 im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung als Entscheidungshilfe für die Implementierung von E-Portfolios an (österreichischen) Hochschulen entstanden. Weitere Informationen zum Projekt auf den Seiten von Peter Baumgartner.
Klaus Himpsl und Peter Baumgartner, Teil III des BMWF-Abschlussberichts “E-Portfolio an Hochschulen”. Krems 2009 (pdf)

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The ePortfolio is dead? Long life to Digital Identity!

Posted on 10 April 2008 by jrobes

Interessant, dass dieses Fragezeichen ausgerechnet vom Direktor des European Institute for E-Learning (ElfEL) gesetzt wird, das federführend an der Gründung des Europortfolio-Konsortiums beteiligt war; interessant auch, dass das Fragezeichen bereits zu einem Zeitpunkt gesetzt wird, zu dem ePortfolios immer noch mehr Geheimtipp als Trend sind.

Serge Ravet formuliert vorsichtig. Einerseits steht ja noch die Idee im Raum, dass “in 2010, every citizen will have an ePortfolio”. Andererseits werden Portfolio-Ideen nicht nur in der Bildung, sondern auch in Healthcare und Politik diskutiert. Ravet sieht deshalb eine “digital identity” als übergreifendes Konzept. Und er fährt fort: “If modern education consists in developing one’s identity, then digital education must become one of the priorities of education, along with physical or moral education.”

Helen Barrett hat an anderer Stelle diese Zeilen kommentiert und ihre Sicht auf die Entwicklung der ePortfolio-Idee beschrieben.
Serge Ravet, Learning Futures, 6 April 2008

PS: In einem aktuellen Eintrag nimmt Ravet das Thema noch einmal auf und fragt, welche Konsequenzen diese Entwicklung für technische Systeme und Lösungen mit sich bringt:
“I see a bright future for ePortfolio platform providers. … I see an even brighter future for DIMS (Digital Identity Management Systems). Just have a look at current social software (Gaia online, FaceBook or Linkedin) and you might have a hint of what I mean…”

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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