Tag Archive | "prensky"

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Digital Visitors and Digital Residents

Posted on 04 June 2010 by jrobes

Es gibt ja viele, die Marc Prensky’s bekannte Unterscheidung in “Digital Natives, Digital Immigrants” für zumindest missverständlich halten. Auch mir gefällt es besser, von “residents” und “visitors” zu reden - und Lernkonzepte an die entsprechenden Zielgruppen zu knüpfen. In der kürzest möglichen Erklärung von Michael Feldstein heißt es: “digital residents see the web as a social space while digital visitors see it as a collection of tools.”

Ausführlicher beschreibt David White (Oxford) hier, warum er diese Begrifflichkeit entwickelt hat. Und jüngst hat ja auch Peter Kruse in seinem Vortrag auf der re:publica im April diese Unterscheidung noch einmal aufgegriffen (”Ist die Nutzung des Internets eine Glaubensfrage?”).
Michael Feldstein, e-Literate, 2. Juni 2010

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Gibt es eine “Net Generation”? Dekonstruktion einer Mystifizierung

Posted on 06 January 2010 by jrobes

Inzwischen ist Rolf Schulmeisters Auseinandersetzung mit dem Konzept der “net generation” auf 168 Seiten angewachsen und liegt in der dritten erweiterten Version vor. An der Struktur des Reports hat sich nichts geändert. Am Anfang steht nach wie vor der Überblick über die “Propagandisten der Net Generation”, allen voran Marc Prensky. Dann wertet Rolf Schulmeister eine breite Palette empirischer Studien aus, um die mit dem Konzept der “net generation” verknüpften Konstrukte, Annahmen und Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Jetzt hat Rolf Schulmeister weiteres Material in seine Untersuchung aufgenommen, ohne von seinem Gesamturteil abzurücken:
“Der bedeutsamste Vorwurf, den man den Schreibern der Millenials oder der Net Generation machen kann, ist der, dass sie mit dem Klischee der Generation die fundamentale Diversität der Jugend bzw. der Lernenden zukleistern und damit genau jene Lernercharakteristika verdecken, die für Erzieher und Pädagogen, für Lehrer und Hochschullehrer essentiell sind.” (S. 152)

Auch bei der dritten, zugegeben etwas schnelleren Lektüre gefällt mir die klare Sprache, die Rolf Schulmeister pflegt. “Es fehlt die Forschung, es werden unbelegte Behauptungen aufgestellt” (S.21), ist der offene Vorwurf, den sich Prensky und Co. wiederholt gefallen lassen müssen. Aber es geht auch subtiler, z.B. wenn Rolf Schulmeister über die Quelle, in der ein Aufsatz Marc Prensky’s erschienen ist, nachschiebt: “Inzwischen ist die Zeitschrift eingestellt worden.” (S. 5 - und wir ahnen warum!) Oder wenn er bei einer anderen Quelle betont, dass sie “von angesehenen Wissenschaftlern” (S. 32) stammt (als ob damit jeder Irrtum ausgeschlossen sei).

Wenn ich auch in weiten Teilen der Argumentation Rolf Schulmeisters folge und zustimme (lediglich bei einigen Web 2.0-Wendungen wäre ich mit Blick auf die Weiterbildung offensiver), so möchte ich andererseits den Beitrag der “Propagandisten” nicht missen. Die schnellen, oft ohne empirische Absicherung hingeworfenen Konzepte - von der “net generation”, über “e-learning 2.0″ bis zum “connectivism” - entzünden häufig erst eine Diskussion und setzen Phantasie, in Theorie und Praxis, frei. Und sie führen zu Untersuchungen wie der vorliegenden.
Rolf Schulmeister, Hamburg, Dezember 2009 (pdf)

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H. Sapiens Digital: From Digital Immigrants and Digital Natives to Digital Wisdom

Posted on 06 February 2009 by jrobes

“In 2001, I published “Digital Natives, Digital Immigrants,” a two-part article that explained these terms as a way of understanding the deep differences between the young people of today and many of their elders …. Although many have found the terms useful, as we move further into the 21st century when all will have grown up in the era of digital technology, the distinction between digital natives and digital immigrants will become less relevant. Clearly, as we work to create and improve the future, we need to imagine a new set of distinctions. I suggest we think in terms of digital wisdom.”

Unsere Möglichkeiten, unsere Sinne sind begrenzt (Arnold Gehlen!?). Technologien helfen uns, diese Begrenzungen zu überwinden. Das ist nun beileibe nicht neu. Aber Marc Prensky spitzt diese Beziehung zu, indem er sagt, dass die digitalen Technologien und Kulturen nicht nur unseren Erfahrungshorizont radikal erweitern, sondern dass wir morgen Klugheit und Weisheit gar nicht mehr von “digital enhancements” trennen können. Nicholas Carr fragte vor einigen Monaten vorsichtig: “Is Google making us stupid?” Marc Prensky ist sich sicher: “Digital technology is making us smarter.”
Marc Prensky, Innovate, Vol. 5, Issue 3, Februar/ März 2009

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Gibt es eine “Net Generation”?

Posted on 20 March 2008 by jrobes

Wir hören derzeit viel von der Net Generation, den Digital Natives und Millenials. Da wächst offensichtlich eine Generation heran, die bestens mit dem Internet und anderen Technologien vertraut ist, neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt hat und, darauf aufbauend, neue Anforderungen stellt. Vor allem, wenn es um Lernen und Bildung geht.

Grund genug für Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg, einmal hinter die Kulissen dieses Konzepts zu schauen. Ihn treibt der Verdacht, dass es für dieses Bild einer ganzen Generation keine empirischen Grundlagen gibt. Herausgekommen ist dabei eine systematische Auseinandersetzung mit Argumenten und Fakten, über 100 Seiten lang, die Schulmeister “work in progress” genannt und dankenswerterweise online zugänglich gemacht hat. Continue Reading

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ENGAGE ME OR ENRAGE ME

Posted on 26 October 2007 by jrobes

Marc Prensky (”Digital Natives, Digital Immigrants”) hat diese Slides auf der AECT (Association for Educational Communications and Technology)-Konferenz in Anaheim (Kalifornien) präsentiert. 273 Folien! Eine komplette und trotzdem kurzweilige Story, deren Hauptdarsteller die “digital natives” und ihre Erwartungen an Schule und Bildung sind. Mit vielen treffenden und humorvollen Bildern!
Marc Presnky, AECT Convention 2007, Anaheim, 25 Oktober 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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