Rita Kop (National Research Council of Canada) hat hier einige Erfahrungen, aber vor allem Daten aus PLENK2010, dem Open Online Course zu Personal Learning Environments, Networks and Knowledge, zusammengetragen. Ich kann einen Blick in der verlinkte Präsentation empfehlen: Es sind zum Teil sehr interessante Versuche, die Aktivitäten der Teilnehmer abzubilden und zu analysieren. Alles noch sehr ergebnisoffen und sicher erst ein Anfang, aber spannend! Ich denke, es geht in die Richtung, die George Siemens u.a. derzeit unter dem Stichwort “Learning Analytics” diskutieren:
Wikipedia: “Learning analytics is the use of intelligent data, learner-produced data, and analysis models to discover information and social connections for predicting and advising people’s learning.” (hier geht es zur aktuellen Konferenz, die am Sonntag startet) Rita Kop, Blog, 24. Februar 2011
Der Autor hat seine Erfahrungen mit PLENK2010 in vier “lessons learned” zusammengefasst: “- Lesson 1: Learning in a MOOC is Possible
- Lesson 2: Learning Often Occurs Through the Back Channels
- Lesson 3: Learning Without Being Assessed
- Lesson 4: Learning Needs a Daily Reminder”
Zwei Kapitel zum “Connectivism” und zum Kurs “PLENK2010″ bieten den notwendigen Kontext. Und die Erfahrungen sind aus meiner Sicht gut auf andere Lernsituationen und -prozesse übertragbar. Dalit Levy, PLENK2010, 9. Dezember 2010
Dave Cormier war einer der Gastgeber von PLENK2010 (Personal Learning Environments Networks and Knowledge 2010), dem Massive Open Online Course (MOOC), der vor knapp vier Wochen zu Ende ging. In einer kleinen, dreiteiligen Videoreihe hat er jetzt noch einmal zusammengefasst, was ein MOOC ist, wie man sich in einem MOOC bewegt (”Success in a MOOC”) und wie Wissen in einem MOOC entsteht (”Knowledge in a MOOC”). Dave Cormier: “This video introduces you to how a massive open online course is one way of learning in a networked world.” Dave Cormier, YouTube, 8. Dezember 2010
Wer es wie ich nur selten schafft, dem Curriculum eines offenen Kurses wie PLENK2010 zu folgen, freut sich bestimmt über solche Zusammenfassungen. Stefanie Panke berichtet von Woche 4 (”Theoretical Background for Personal Learning Environments”), Woche 5 (”Evaluating personal learning environments”) und Woche 6 (”Personal Learning Literacies”) und davon, wie schwierig es ist, in einem MOOC den roten Faden nicht zu verlieren:
“Lately, I’ve had a hard time keeping up with and documenting my attendance at PLENK2010, mainly because I missed several Web meetings and found it difficult to follow the discussion. Looking at the discussion forums, I sense that this is a common experience. Recurring reasons for passive participation or dropping out altogether are the lack of structure and the feeling that “it’s all been said.” Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 22. Oktober 2010
Das Thema PLE bzw. PLE vs. LMS hat in diesen Wochen Konjunktur. Unser September-Blog Carnival hat zur Frage “Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?” schon gut ein Dutzend Links und Beiträge zusammengeführt. Und auch in PLENK2010, dem Open Course von George Siemens, Dave Cormier u.a., geht es diese Woche um nichts anderes: “PLEs and LMSs. Key questions arise as to the role that PLEs play in relation to structured enterprise-controlled systems (VLEs and LMS). Can PLEs be seen as institutional level software? Do PLEs require dramatic reform of the education system? Must PLEs and LMS be seen as antagonistic to each other? Why can’t they just get along?”
Zur Einstimmung haben die Initiatoren eine Reihe von Artikeln zusammengetragen, Ältere, Aktuelle und einen Beitrag, den Dave Cormier frisch für PLENK2010 geschrieben hat: “PLE vs. LMS - disaggregate power, not people”. Wobei man mit diesem Beitrag nicht in die Diskussion einsteigen sollte. PLENK2010, 19. September 2010
In diesen Tagen starten ja einige Open Courses (zuletzt habe ich auf Jane Harts Tutorial “How to use social media in your job” hingewiesen). Heute fällt der Startschuss zu PLENK 2010, “Personal Learning Environments, Networks and Knowledge”, und es gibt gute Gründe, vielleicht gerade diesen Kurs auszuwählen, wenn man sich auf das Experiment “Open Course” einmal einlassen will:
a) zwei der Initiatoren von PLENK2010, Stephen Downes und George Siemens, haben vor zwei Jahren mit ihrem Connectivism-Kurs (CCK08) die Welle losgetreten und können bereits auf einige Erfahrungen mit den Unwägbarkeiten von Open Courses zurückgreifen; b) PLENK2010 wird ausdrücklich als “connectivist course” bezeichnet, was eine enge Verbindung von Theorie und Didaktik sowie regelmäßige Reflektionen über das Format selbst mit sich bringt; was c) sicher auch dadurch unterstützt wird, dass das Format bzw. Personal Learning Environments zugleich auch Thema des Kurses ist.
Ich habe jedenfalls am Freitag gleich die Probe aufs Exempel gemacht und an der ersten Elluminate-Session, eine Art “Welcome”, teilgenommen. 75 Teilnehmer aus allen Ecken der Welt hatten sich eingeklinkt. Personal Learning Environments, Networks, and Knowledge 2010 (PLENK)