Tag Archive | "open content"

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Learning, Freedom and the Web

Posted on 09 January 2012 by jrobes

mozilla_201201.jpgEtwas zum Stöbern: Ein wunderbar aufgemachtes Buch, geschrieben und zusammengestellt von Anya Kamenetz und einer Reihe von Mitstreitern, 250 Seiten, erhältlich als kostenloses PDF, als HTML5 oder als Print-Copy. Alles dreht sich um das Mozilla-Festival in Barcelona, wo sich Ende 2010 über 400 “Verrückte” trafen, um Lernen neu zu erfinden. Eine faszinierende Sammlung von Statements, Porträts und Projekten! In diesem Fall stimmt jede Zeile der Ankündigung:

“How can the ideas of the open source movement help foster learning? What are the most effective ways to bring learning to everyone? How does openness help the spread of knowledge? Part exhibition catalog, part manifesto, this is a concise, fun-to-read introduction to what Mozilla is doing to support learners everywhere.”
Anya Kamenetz and the participants of the 2010 Mozilla Festival, 10. Dezember 2011

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Now Available for Free Download: The Edupunks’ Guide!

Posted on 08 August 2011 by jrobes

In einigen Kreisen hat ja Anya Kamenetz bereits letztes Jahr mit ihrem Buch “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat sie vieles noch einmal in Form eines Handbuchs aufgearbeitet: mit konkreten Tipps, HowTo’s, Links und Erfahrungsberichten für den bildungshungrigen und unabhängigen Edupunk, “who doesn’t want to play by the old college rules”. Das schließt auf der einen Seite nahtlos an die Suche nach neuen Formen des Lernens und der Bildung in der Wissensgesellschaft an, an Open Courses und Social Learning; das ist zum anderen aber auch die unmittelbare Antwort auf die Krise des amerikanischen Hochschulsystems, das seine Teilnehmer mit immer höheren Kosten und damit meist mit immer höheren Krediten und Schulden belastet. Der ideale Leser dieses DIY-Guide ist deshalb der junge (amerikanische) Schulabsolvent, der Orientierung in den neuen Bildungsmöglichkeiten des Netzes sucht. Wer nicht in diese Zielgruppe fällt, liest vielleicht nur das “DIY Education Manual” oder die Kapitel unter “Open World” (”Open Content”, “Open Social Learning”, “Open Learning Institutions” und “Reputation Networks”).

“I want everyone who reads this book to get excited about taking charge of his or her own learning. Being an edupunk is not for the faint of heart. Without exception, the students I talked to said that being self-motivated and having good time management skills are absolutely essential for success along a DIY educational path. I would add that you need to be the type of person who’s willing to try something new, even if it’s a little unproven and untested.” (S. 4)

Nur am Rande noch: Dieser “Edupunks’ Guide” wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.
Anya Kamenetz, DIY U, 31. Juli 2011

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Let’s use video to reinvent education

Posted on 21 March 2011 by jrobes

Schon mal etwas von der “Khan Academy” gehört? Nun, das ist heute eine Sammlung von über 2.100 Videos, kurze Lehrfilme, 10-20 Minuten lang, in denen Salman Khan Dinge aus verschiedenen Fachgebieten erklärt. Die meisten Videos behandeln das Grundwissen der Mathematik. Alle wurden bis heute von Salman Khan selbst gedreht, der kürzlich seinen Job aufgegeben hat, um sich ganz dem Projekt der Khan Academy zu widmen. Bill Gates ist begeistert. Alles weitere erfährt man in diesem sympathischen Vortrag.

“Salman Khan talks about how and why he created the remarkable Khan Academy, a carefully structured series of educational videos offering complete curricula in math and, now, other subjects. He shows the power of interactive exercises, and calls for teachers to consider flipping the traditional classroom script — give students video lectures to watch at home, and do “homework” in the classroom with the teacher available to help.”
Salman Khan,  TED Blog, 9. März 2011

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OER, Toothbrushes, and Value

Posted on 03 March 2011 by jrobes

Es ist nicht das erste Fragezeichen hinter Open Educational Resources (OER) und wird auch sicher nicht das letzte sein. Doch das Bild bringt es genau auf den Punkt:

“I think OER are like toothbrushes.
Once upon a time there was a non-profit organization dedicated to oral hygiene. This organization applied for and received a large, multi-year grant to give away toothbrushes. They set up multiple distribution points around the country, and soon 10s of 1000s of people were dropping by to pick up toothbrushes each day. …”

DavidWiley, iterating toward openness, 28. Februar 2011

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Seven Things I Learned This Year

Posted on 16 December 2010 by jrobes

Tony Karrer ist einer der fleißigsten Schreiber, wenn es um E-Learning im Unternehmenskontext geht. Jetzt hat er seine Beiträge der letzten Monate ausgewertet und zusammengefasst. Was dabei herausgekommen ist, ist meinen eigenen Erfahrungen (und vielleicht generell den Erfahrungen hierzulande!) ein Stück voraus, aber nachvollziehbar:

1. Twitter is Much Better than I Thought for Learning
2. Learning Coach Model Very Powerful
3. iPad (and iPhone) are Much More Useful Than I Expected
4. LMS and Learning Tracking Still Struggling
5. Aggregation and Social Filtering Provide High Value
6. Open Content Potential But There are Challenges
7. Flash may Die and HTML 5 is Going to be Big

Mit zahlreichen Links und Referenzen.
Tony Karrer, eLearning Technology, 14. Dezember 2010

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Why Bother Being Open?

Posted on 23 November 2010 by jrobes

Ein interessanter Beitrag! Es geht um das MIT OpenCourseWare-Projekt. Dort - aber nicht nur dort, sondern in allen OER-Projekten! - werden ja erhebliche Anstrengungen unternommen, um vor der “Freigabe” von Lehr- und Lernmaterialien Urheberrechtsfragen zu klären und diese Materialien, wo immer möglich, unter eine Creative Commons-Lizenz zu stellen. Doch werden dann die Nutzer der OCW-Seiten gefragt, welche Vorteile sie in diesen Angeboten sehen, wird vieles genannt, aber das entscheidende Attribut, dass nämlich diese Materialien “open” sind, spielt dabei keine Rolle! Warum dann, fragt David Wiley ketzerisch, der ganze Aufwand?

“Why are we investing so much in the use of open licenses if open licenses don’t enable the benefits we care most about? And, If open licenses don’t enable the benefits we care most about, what benefits do they enable? Are those secondary benefits worth the very significant investment we’re making in them?”
David Wiley, iterating toward openness, 22. November 2010

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Freie elektronische Bildungsressourcen

Posted on 08 November 2010 by jrobes

Ein Heft über “freie offene Bildungsressourcen”, das nicht frei und offen ist? Ja, das geht und mit diesem Fragezeichen lebt die zeitschrift für e-learning - nicht nur bei diesem Thema - jetzt schon im fünften Jahr (ob sie damit gut lebt, ist eine andere Frage …) Immerhin steht das ausführliche Editorial online, in dem die Autoren den Nachholbedarf in Sachen OER (open educational resources) im deutschsprachigen Raum festhalten und einen Überblick über die Beiträge dieser Ausgabe geben. Gleichzeitig identifizieren sie auch hierzulande Bewegung, lassen sich doch “ein Viertel der in den letzen beiden Jahre für den mediendidaktischen Hochschulpreis (MedidaPrix) eingereichten Projekte als OER-Projekte klassifizieren”.
Peter Baumgartner und Sabine Zauchner, Editorial, in: zeitschrift für e-learning, 3/2010

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How TED Connects the Idea-Hungry Elite

Posted on 17 August 2010 by jrobes

Wer kennt TED noch nicht? Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass sich hinter dem Claim “Ideas worth spreading” eine stetig wachsende Zahl von atemberaubenden Reden und Präsentationen verbirgt, mit denen man Stunden im Netz verbringen kann (ich habe gerade “Lewis Pugh’s mind-shifting Everest swim” gesehen und konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, nach weiteren aktuellen Highlights zu suchen!). Jetzt legt Anja Kamenetz, DIY U-Autorin, noch einen drauf: In der aktuellen Ausgabe der Fast Company feiert sie TED als “new Harvard”, als “the global education brand of the 21st century” und als zukunftsweisendes Modell für “open education”. Das sehen selbst TED-Anhänger kritisch (z.B. Openculture: “Is TED the New Harvard?”).
Anja Kamenetz, Fast Company, 1. September 2010

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Openness and the Future of Education

Posted on 25 March 2010 by jrobes

wiley_201003b.gifDie “Openness”-Debatte dauert an. “Open Content” ist einer der Trends im jüngsten Horizon Report. “Open” ist auch das Stichwort, an dem sich viele Bildungsexperten in jüngster Zeit intensiv abgearbeitet haben, siehe die Beiträge von George SiemensFrances Bell, Jim Groom, Stephen Downes und Graham Attwell. Zu ihnen gehört von der ersten Stunde an David Wiley (Brigham Young University). Auch diese Präsentation ist sehenswert. Graham Attwell “like(s) the way his slides tell a story”. Dem kann ich nur zustimmen. Wer ungeduldig ist: Im letzten Drittel führt David Wiley die Diskussion in eine Sammlung konkreter Beispiele über, von MIT’s OpenCourseWare bis zur iTunes U.

Wer David Wiley selbst hören und sehen will, kann noch “A Parody of the Future of Education” aufsuchen, eine kurze bzw. kurzweilige Vorlesung, in der Wiley, ganz advocatus diaboli, seine Zweifel äußert, ob wir jemals vom klassischen Vorlesungsformat lassen können.
Graham Attwell, Pontydysgu - Bridge to Learning, 17. März 2010

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Horizon Report 2010

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Die siebte Auflage des Horizon-Reports (New Media Consortium/ EDUCAUSE Learning Initiative) ist da, das Standardwerk, wenn es um internationale Trends in der Bildungstechnologie geht. Wenn man sich die aktuellen Nennungen anschaut, könnte man fast meinen, die im Advisory Board vertretenen Experten wollten dieses Mal ganz auf der sicheren Seite sein. Mit “Mobile Computing” riskiert man heute wenig, und “Open Content” ist gerade in der Hochschullandschaft schon länger ein Top-Thema. Doch da das alles eine Frage der Perspektive ist, hier kurz die sechs Trends, aufgereiht wie immer nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption”:

- ein Jahr oder weniger: Mobile Computing und Open Content
- zwei bis drei Jahre: Electronic Books und Simple Augmented Reality
- vier bis fünf Jahre: Gesture-Based Computing und Visual Data Analysis

horizons_2004_2010.gif

Bei sieben Auflagen in Folge lohnt sich auch ein Blick auf die Bewegungen der Themen (siehe Grafik; zum Vergrößern anklicken): “social” ist z.B. als Stichwort von Anfang an dabei, seit 2006 (”phones in their pockets”) auch “mobile”. “Educational gaming” war lange ein Thema, wird aber seit 2008 nicht mehr genannt (was natürlich in zwei Richtungen gelesen werden kann!). Second Life (”virtual worlds”) tanzte nur den Sommer 2007, und ein Thema wie “Microblogging” ist an den Trendscouts ganz vorbei gegangen. Ansonsten ist auch der aktuelle Report wieder eine Fundgrube: von den einleitenden Megatrends, die das Spielfeld säumen, bis zu den vielen Beispielen und Referenzen, die für jedes Thema aufgeführt werden. Und mit etwas Glück wird das Multimedia Kontor Hamburg wieder für eine deutsche Übersetzung sorgen.
The New Media Consortium, 2010 (pdf)

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Open Ed 09

Posted on 15 September 2009 by jrobes

Dieses Video gibt einen wunderbaren Eindruck von der Open Education Conference, die vor einigen Tagen in Vancouver stattgefunden hat: Viele Protagonisten der OER-Bewegung waren dort, z.B. David Wiley, Stephen Downes, Jim Groom, Alan Levine, Leigh Blackall …  Sie antworten kurz auf Fragen wie “What is your favorite open education project?” und “Why do you love open educational resources (OER)?”. Die Antworten auf “Why do you love Vancouver?” sollte man je nach Gemütslage am Besten überspringen.

Wem das unterhaltsame Stimmungsbild nicht ausreicht, findet auf den Konferenzseiten weiteres Material inkl. der Videomitschnitte der Sessions. Und wer ganz viel Kondition hat, kann eine mehrstündige Unterhaltung zwischen Stephen Downes und David Wiley verfolgen.
Jane Park, blip.tv, 15. September 2009

opened_200909b.gif

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Open Teaching Multiplies the Benefit but Not the Effort

Posted on 16 July 2009 by jrobes

“When the costs of “open teaching” (freely allowing people outside the university to view course materials and informally participate in the course) are so low, I ask myself a question. Do we professors, who live rather privileged lives relative to the vast majority of the planet’s population, have a moral obligation to make our teaching efforts as broadly impactful as possible, reaching out to bless the lives of as many people as we can? Especially when participatory technologies make it so inexpensive (almost free) for us to do so?
I believe the answer is yes.”

David Wiley, der vielleicht prominenteste Vertreter der Open Content-Bewegung und gegenwärtig Gastblogger beim Chronicle of Higher Education, beschreibt anhand eigener Erfahrungen, welchen Gewinn es für alle Beteiligten, Lehrende wie Studierende, bringen kann, wenn sie die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, um ihre Arbeiten und Erfahrungen mit anderen außerhalb ihrer Hochschule zu teilen. Lesenswert!
David Wiley,  The Wired Campus, 15. Juli 2009

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The World is Open for a Reason: Make that 30 Reasons!

Posted on 07 July 2009 by jrobes

Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”.  Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”

Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”

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Universities will be ‘irrelevant’ by 2020, Y. professor says

Posted on 29 April 2009 by jrobes

Wieder eine starke Schlagzeile, die man vielleicht nicht wörtlich nehmen sollte. Aber die Botschaft dahinter ist klar: “America’s colleges and universities, says Wiley, have been acting as if what they offer — access to educational materials, a venue for socializing, the awarding of a credential — can’t be obtained anywhere else. By and large, campus-based universities haven’t been innovative, he says, because they’ve been a monopoly.”

Im Artikel werden die Appelle, die David Wiley (Brigham Young University) an seine Kollegen richtet, mit den Open Education- und Open Content-Aktivitäten in Beziehung gebracht, die David Wiley selbst maßgeblich initiiert hat. Wie zum Beispiel Flat World Knowledge, über das College Textbooks offen zum Download zur Verfügung gestellt werden können.
Elaine Jarvik, Deseret News, 20. April 2009

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Am I missing the point on open educational resources?

Posted on 21 November 2008 by jrobes

Open Educational Resources oder kurz: OER hat in den letzten zwei Jahren eine Dynamik entfaltet, die es schwer macht, noch den Überblick zu behalten. Dazu gehört auch, dass es immer häufiger Stimmen gibt, die das Projekt weitertreiben wollen, die darauf hinweisen, dass Open Resources z.B. nicht automatisch ein anderes Lehren & Lernen bedeutet und daher nur ein erster Schritt sein kann. In diesem Zusammenhang hat auch Brian Lamb kürzlich ein Fragezeichen gesetzt:
“… if we live in an era of information abundance, why is the primary drive around OERs the publication of more content? And what other activities around the open education movement might be an effective use of our energies? What other needs have to be met?”

Er hat damit eine Reihe von interessanten Kommentaren provoziert, z.B. von Alan Levine: “I’d push back on that question- even if we are in an era of Information Abundance, I’d argue you can never have too much. Or taking it another way, since people have been creating music for thousands of years, do we stop and say, “we have enough music, there is no need to create new or re-interpret.” Und George Siemens hat in diesem Zusammenhang gleich auf eine eigene Präsentation zum Thema hingewiesen (“Openness in Education”).
Brian Lamb, Abject Learning, 12. November 2008

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The Tower and The Cloud

Posted on 20 November 2008 by jrobes

Wieder steht Interessierten ein komplettes E-Book online zur Verfügung, thematisch passend zur Campus Innovation, die heute und morgen in Hamburg stattfindet. In diesem Band, an dem über 20 Autoren mitgewirkt haben, geht es nämlich um den Einfluss der IT auf die Hochschulen. Die Kapitelüberschriften lauten “Higher Education and Information Technology”, “The Globalization of Higher Education”, “Accountability”, “IT Governance”, “Open Information, Open Content, Open Source” und “Scholarship in a Cloudy World”.

Das Ausgangsszenario beschreibt Herausgeber Richard N. Katz folgendermaßen: “The elephant in the room is the question: If a 300-year-old-institution like Encyclopedia Brittanica can be threatened in five years by Wikipedia, can other aggregators of expertise (aka colleges and universities) be similarly challanged?”
Richard N. Katz, The Tower and The Cloud. Higher Education in the Age of Cloud Computing. EDUCAUSE, 2008

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Open Content - Open Access

Posted on 14 November 2008 by jrobes

“Openness” ist diese Woche Thema des CCK08. Das ist doch ein schöner Anlass, auf diese Publikation der FAZIT-Forschung hinzuweisen. Sie will einen Überblick über den “Status Quo von Open Content und seiner Entwicklungspotentiale unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Baden-Württemberg” geben. Die Aufgabe gelingt, soweit grundlegende Begriffe und die verschiedenen Erscheinungsformen von Open Content dargestellt werden. Allerdings ist für die Autoren Open Content langfristig nur als funktionierendes Geschäftsmodell denkbar, und hier wird die Lektüre manchmal etwas mühselig. Im Schlusskapitel zeigt man sich hin- und hergerissen: “Stark vereinfacht ließe sich die Situation von Open Content 2008 zusammenfassen in dem Satz: Gesellschaftlich spricht alles für Open Content, wirtschaftlich alles dagegen.”

Noch eine Ergänzung: “Open Educational Resources” wird nur kurz als eine Open Content-Variante vorgestellt. Auch auf das “Bildungsbündnis Open Content” und die “Stuttgarter Erklärung” wird hingewiesen, ohne allerdings zu erwähnen, dass man dort z.B. die Hochschulen des Landes vergeblich suchen wird.
Bernd Hartmann und Felix Jansen, FAZIT-Forschungsbericht/ Band 16, September 2008

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Offene Bildungsressourcen

Posted on 08 October 2008 by jrobes

Heute und morgen bin ich auf der KnowTech in Frankfurt, so dass nur die Zeit für einen Blick in die neueste Ausgabe der eLearning Papers blieb. Es geht um Open Educational Resources (OER), um ihre Entwicklung und ihr Einsatz in Bildungseinrichtungen, um Werkzeuge, mit denen Inhalte erstellt und gemeinsam genutzt werden können sowie um einen Vergleich mit der kollaborativen Entwicklung von Open Source-Software.

Neugierig hat mich der Erfahrungsbericht einer französischen Business School gemacht, der “Grenoble Ecole de Management” (”Open Educational Resources for Management Education: Lessons from experience”). Hier hat man sich - nach einer ersten, zweijährigen Forschungsstudie - entschlossen, eigene Ressourcen für die Management-Ausbildung im Netz verfügbar zu machen. OpenCim heißt das Projekt, Moodle ist die entsprechende Plattform und zu den Lernressourcen gehören nicht nur Präsentationen, sondern auch multimedial gestaltetes Lehrmaterial, gerichtet an eine französischsprachige Community. Das Fazit: “The world distribution of the registered users, … , shows that about half come from France, then North Africa and sub-Saharan Africa. These results clearly show the need of Francophone resources particularly in African countries. One of the objectives of OER is to ease the access to knowledge for developing countries who lack teaching resources. We think that we have met this objective.” Doch, das sehen auch die Autoren, kann der offene Zugang zu Lernressourcen nur ein erster Schritt sein: “One of our objectives for the future is to develop and organize learning communities among users. These communities have sometimes started to emerge spontaneously and we want to promote this development.” Weitere Schritte in Richtung Open Learning, wie sie z.B. Graham Attwell kürzlich beschrieben hat, sind allerdings nicht geplant. Aber da liegt Europa vielleicht einfach noch einen Schritt zurück.
eLearning Papers, Nr.10, September 2008

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Opening Up Education. The Collective Advancement of Education through Open Technology, Open Content, and Open Knowledge

Posted on 17 September 2008 by jrobes

open_education_200909.gifDas Buch scheint ein “Must-Read” zu sein, aber da ich noch keine Ahnung habe, wann und wie ich mich den über 450 Seiten nähern soll, bringe ich hier schon mal den Hinweis. John Seely Brown hat das Vorwort geschrieben, David Kahle, David Wiley und Diana Oblinger (u.a.) steuern Artikel bei, und ich zitiere einfach mal die Zeilen, die Stephen Downes beim Überfliegen irgendwo im Buch gefunden und in einem Post festgehalten hat:

“Given the abundance of open education initiatives that aim to make educational assets freely available online, the time seems ripe to explore the potential of open education to transform the economics and ecology of education.”  Das bei diesem Thema das gesamte Werk online zur Verfügung steht, bedarf eigentlich keiner Erwähnung, oder?
Toru Iiyoshi und M. S. Vijay Kumar (Hrsg.), MIT Press, September 2008

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Open Educational Resources: The Way Forward

Posted on 05 March 2008 by jrobes

Neuigkeiten von der Open Educational Resources (OER)-Bewegung: Die aktuelle Publikation beschreibt, wie es in den letzten Jahren gelungen ist, aus den Unterstützern dieser Bewegung eine lebendige Community of Interest zu bilden. Und welche Rolle wiederum das Internet dabei gespielt hat.“Between 2005 and 2007, a large Community of Interest of more than 600 members from more than half of the 192 Member States of UNESCO took part in online discussions on Open Educational Resources (OER) – open content for education. …

Over the period that the OER community has been in existence, we have been able to link many more people and institutions than would have been feasible through other means. Experts and neophytes alike have come together to learn from one another, share information and deliberate on related issues. Finally, after two years of intensive interaction, members expressed their opinion on the priority issues and the stakeholders that should take action to advance and support the growing movement.”

Ganz oben auf der ToDo-Liste der OER-Community steht “Awareness Raising”. Zu diesem Zweck gibt es ein Wiki, “OER Stories”, zu dem bereits über 10 Case Studies beigesteuert wurden - von OpenLearn bis Klagenfurt. (via Pontydysgu)
Susan D’Antoni, UNESCO International Institute for Educational Planning, Februar 2008 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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