Posted on 10 May 2011 by jrobes
Vor ein paar Tagen hatte ich mit Sascha Reimann (managerSeminare) über Communities, Communities of Practice und Netzwerke geplaudert, ihre Möglichkeiten, ihre Grenzen sowie ihre Unterschiede. In der aktuellen Ausgabe von Training aktuell ist jetzt der Artikel erschienen, der gut zum Thema unserer OpenCourse-Woche passt. Findet auch Nicole Bußmann (@NicoleBussmann), die ihn mir bzw. uns netterweise zur Verfügung stellt.
“Der Begriff ist in Mode: Immer häufiger bezeichnen sich Expertenrunden – Verbands-Foren, Xing-Gruppen oder andere Plattformen für den fachlichen Austausch – als Communities of Practice. Auch wenn der Begriff streng genommen nicht immer zutrifft (s. Kasten S. 40), markiert seine Konjunktur einen Trend, der selbstorganisierte Weiterbildung mit dem von Social Media geprägten Netzwerkgedanken verbindet.”
Sascha Reimann, Training aktuell, Mai 2011, S. 39-41 (pdf)
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Posted on 06 May 2011 by jrobes
“Have you ever thought about how completely irrelevant structured learning is?” Mit diesem Satz von George Siemens startet eine kurze Video-Präsentation zum Connectivism. Im Hintergrund läuft Eric Whitacre’s Virtual Choir. Sehr schön.
Debbie Kroeker, Vimeo, 15. April 2011
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Posted on 05 May 2011 by jrobes
Ellen Trude berichtet hier von einer unternehmensinternen Weiterbildung mit dem programmatischen Titel “Enjoy Social Media”. Langsam scheint sich also durchzusetzen, dass die neuen technischen Möglichkeiten nicht nur für das Branding, Marketing und Recruiting interessant sind, sondern zunehmend den Arbeitsalltag aller Mitarbeiter zu prägen. Bleibt nur noch die Frage, wie man das Thema vermittelt, ohne in überholte Muster und Routinen zu verfallen. Also:
“Bei Enjoy Social Media: … wird nichts gelehrt: es gibt keine Vorträge, PowerPoint-Sessions, Handbücher, ist die Trainingsunterlage im pdf-Format Geschichte. Alle Inhalte sind “offen”, das heißt, können (und sollen) von den Lernenden verändert werden. …”
Mehr von Ellen Trude über das Projekt am 11. Mai im Rahmen unseres OpenCourses oder im aktuellen Werk von Armin Trost und Thomas Jenewein, “Personalentwicklung 2.0″.
Ellen Trude, trainingkonzepte, 4. Mai 2011
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Posted on 02 May 2011 by jrobes
Claude Almansi nimmt das aktuelle Themenheft der “International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL)” zum Anlass, um über einige grundlegende Dinge in Massive Open Online Courses (MOOC) nachzudenken. Ihre Schlussfolgerung: Manches ist komplizierter vielschichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Zum Beispiel die berühmt-berüchtigten “Lurker”, die in den Statistiken von Online-Aktivitäten auftauchen, ohne selbst etwas aktiv bzw. kreativ beizutragen. Zum einen: “Lurking is not a problem, as long as lurkers are learning.” Zum anderen geht es um unterschiedliche Haltungen und Persönlichkeiten der Teilnehmer, die verschiedene Formen der Teilnahme mit sich bringen, so Almansi.
Der Beitrag ist auch so interessant, weil die Autorin auf einige jüngste Erfahrungen aus Open Online-Kursen wie z.B. PLENK 2010 zurückgreift. Sie weist darauf hin, dass PLENK zuletzt 1.616 Anmeldungen hatte, hinter denen jedoch nur 40-60 aktive Teilnehmer standen. Und sie erklärt sehr anschaulich, wie sich für sie als “digital immigrant” das konnektivistische Lernen durch das Netz verändert hat:
“Example: I am presently in charge of the Conferences page here. As I am not an academic - nor likely to be able to afford the costs of attending most conferences - this task would have been totally beyond me in pre-digital times. As I explained in the introduction of that page, now, I strive to update it via indications sent by e-mail, added to the comments of that page, gathered from mailing-lists, social networks, etc. To these information resources, I recently added Lanyrd, a twitter-based application: if you sign in to it with your twitter account, you will see which conferences your twitter contacts are attending in the near future.”
Ich habe Lanyrd sofort ausprobiert: “We’ve found 19 conferences your Twitter contacts are interested in.”
Claude Almansi, Educational Technology & Change (ETC), 19. April 2011
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Posted on 29 April 2011 by jrobes
So, es ist vollbracht! Nachdem uns die Ostertage und das schöne Wetter immer wieder im Plan zurückgeworfen haben, steht jetzt das Wichtigste für unser OpenCourse-Projekt, das am Montag beginnt. 11 Wochen wollen wir mit allen, die Zeit und Interesse haben, diskutieren, was die Weiterbildung heute und morgen bewegen und verändern könnte. Wir, das sind neben mir das Team von studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung an der Goethe-Universität Frankfurt, also Claudia Bremer, Detlef Krömker, Ralph Müller und David Weiß. Die Agenda haben wir bewusst weit gespannt, um möglichst viele Teilnehmer zum Mitmachen zu motivieren. Denn neben der Bildung als Thema soll es natürlich auch darum gehen, wie wir das Internet und Social Media für einen solchen offenen Austausch nutzen und mit dem Austausch unmittelbar Erfahrungen mit neuen Lernformen gewinnen können.
Alles weitere findet man auf den Seiten des OpenCourses. Oder man folgt in den nächsten Tagen und Wochen Twitter (opco11). Oder man aktualisiert seinen Newsreader (RSS). Oder man macht aktiv mit … Die Teilnahme ist für jeden offen. Den Hinweis “es sind noch Plätze frei” können wir uns ja im Netz sparen.
OpenCourse 2011, 2. Mai - 17. Juli 2011
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