Tag Archive | "olpc"

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Negroponte hacks off Africa

Posted on 10 June 2013 by jrobes

“Negroponte hacks off Africa” habe ich einmal mit “Negroponte geht Afrika auf die Nerven” übersetzt. Zum Hintergrund: Nicholas Negroponte steht ja für das Projekt “One Laptop per Child” (OLPC), an dem sich seit 2007 auch einige afrikanische Staaten beteiligt haben. Donald Clark, gerade auf der eLearning Africa-Konferenz gewesen, beklagt in diesem Beitrag den “educational colonialism” und den Personenkult um Nicholas Negroponte. Der Beitrag ist kurz, aber nicht einfach, weil das Thema, je nach Perspektive, viele Facetten aufweist. Wie heißt es in einem Kommentar zum Beitrag: “Nicholas is not OLPC, and OLPC is not Nicholas …”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 5. Juni 2013

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Can One Laptop Per Child Save the World’s Poor? An Expert Analysis

Posted on 19 January 2011 by jrobes

Eine umfassende, kritische, aber jederzeit sachliche Analyse “of one of the most ambitious educational reform initiatives to date”. Sechs Jahre ist es her, seitdem Nicholas Negroponte die Idee vorstellte, 150 bis 200 Millionen Laptops an die Kinder der ärmsten Länder zu verteilen, weniger als 2 Millionen Laptops sind seitdem wirklich ausgeliefert worden und nicht alle haben ihren Bestimmungsort erreicht. Die Autoren beschreiben noch einmal systematisch die Vision hinter One Laptop per Child (OLPC) sowie die theoretischen Grundlagen des Projekts (”the constructionist learning theory of Seymour Papert”), geben einen exzellenten Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand und zeigen die Schwachstellen des Projekts auf. Kurz: “a technocentric vision”.

“The analysis reveals that provision of individual laptops is a utopian vision for the children in the poorest countries, whose educational and social futures could be more effectively improved if the same investments were instead made on more sustainable and proven interventions.”

“Regrettably, there is no magic laptop that can solve the educational problems of the world’s poor.” (via jowede)
Mark Warschauer und Morgan Ames, in: Journal of International Affairs, Vol. 64, No. 1, Fall/Winter 2010 (via OLPC//News, 12. Januar 2011)

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A Ghana XO Pilot Visit Strengthens My Skepticism of OLPC

Posted on 24 August 2010 by jrobes

Kritische Stimmen sind ja mittlerweile ein fester Bestandteil des OLPC-Projekts, aber das hier ist eine sehr kritische! Reine Geldverschwendung, urteilt Ben Colmery nach einem Besuch in Ghana: “Just inserting computers is not really a game changer. Not in my experience. Not when skills are not included.” Auch der Urheber von OLPC, Nicholas Negroponte, kommt nicht gut weg. Sehr anschaulich geschrieben!
Ben Colmery, OLPC// News, 18. August 2010

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Nicholas Negroponte’s open letter about India’s $35 tablet device for education

Posted on 19 August 2010 by jrobes

Indiens Bildungsminister Kapil Sibal plant einen 35 Dollar Tablet-PC für Schüler und Studenten und Nicholas Negroponte hat diese Ankündigung zum Anlass genommen, seine Erfahrungen aus dem One-Laptop-Per-Child-Projekt in einem offenen Brief weiterzugeben. Hier ein Auszug:

“Tablets are indeed the future. OLPC announced its own eight months ago. However, caution is needed with regard to one aspect of tablets: learning is not media consumption. It is about making things. The iPad is a consumptive tool by design. OLPC urges that you not make this mistake.”
Seb Schmoller, Fortnightly Mailing, 31. Juli 2010

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Das erste BarCamp in Äthiopien: Blogosphäre, eLearning und One Laptop per Child – ein Interview

Posted on 16 August 2010 by jrobes

In diesem interessanten Interview mit Jörn Schultz, der im Ethiopian Engineering Capacity Building Program (ECBP) an dem Aufbau von eLearning an äthiopischen Universitäten arbeitet, steckt vieles drin: Einblicke in die technische Infrastruktur des Landes, den Ausbau der Hochschulen und das Potenzial von e-Learning, etwas über die Idee, gerade dort ein BarCamp zu initiieren und einige kritische Anmerkungen zum One-Laptop-Per-Child-Projekt in Äthiopien.

“Offizielles Motto des BarCamps ist “New Learning | New Thinking | New Behavior”. Wir wollen, dass die Teilnehmer erfahren, dass sie durch eigene Initiative, kreatives Denken und Zusammenarbeit viel mehr erreichen können, als wenn sie auf Hilfe und Anweisungen von anderswo warten. Technologie kann ein effizientes Werkzeug sein, aber die Hauptsache ist die Einstellungsänderung und die verstärkte Zusammenarbeit.”
peer, Interview mit Jörn Schultz, LoadBlog, 15. August 2010

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A Is for App: How Smartphones, Handheld Computers Sparked an Educational Revolution

Posted on 31 March 2010 by jrobes

Ein schöner, optimistischer Artikel. Im Zentrum stehen dieses Mal nicht der XO-Laptop und das OLPC-Projekt, sondern der TeacherMate (”… that is getting educational futurists excited”). Aber die Stories ähneln sich, aktuell verstärkt durch die Mobile Computing-Welle, durch iPhone und iPad. Seth Weinberger, der Vater des TeacherMate sagt am Ende: “The main transformational change that needs to happen is for the teacher to transform from the purveyor of information to the coach.”
Anya Kamenetz, Fast Company, 1. April 2010

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First Experiences with OLPC in European Classrooms

Posted on 04 November 2009 by jrobes

Es ist schon kurios, dass es das One Laptop Per Child-Projekt braucht, um in Styria (Österreich) Erfahrungen mit dem Einsatz von Laptops in der Grundschule zu sammeln. Sind denn Software sowie mögliche Services und Erfahrungen, die mit den XO-Rechnern daherkommen, wirklich so spezifisch, dass die Ziele mit anderer Hard- und Software nicht zu erreichen gewesen wären? Können die in diesem Kontext gesammelten Erfahrungen wirklich von der weltweiten OLPC-Community genutzt werden? Wie auch immer, einige Antworten versucht der vorliegende Bericht, einige Fragen bleiben unbeantwortet. Was in jedem Fall hängen bleibt, ist “u-Learning” oder “ubiquitous learning”:
“Enhancing traditional as well as online teaching and learning standards by ubiquitous devices is called: u-Learning.
u-Learning = {u-Environment, u-Contents, u-Behavior, u-Interface, u-Service}.”
Martin Ebner, Johannes Dorfinger, Walther Neuper, Christian Safran, in: E-Learn - World Conference on E-Learning in Corporate, Government, Healthcare, & Higher Education, 2009

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One Laptop Per Child - The Dream is Over

Posted on 11 September 2009 by jrobes

“It’s time to call a spade a spade. OLPC was a failure. … The laptops were designed without end-user input, they cost too much both to produce and to run, and they’re now being outcompeted by commercial laptops. Only about a million OLPCs have shipped so far.” Die Argumente der Autorin sind nicht neu. Aber sie stehen auf einer Seite, die “UN Dispatch” heißt und von der UN unterstützt wird, so dass Nicholas Negroponte selbst antwortet:

“The dream is not over. When OLPC started there were no low cost laptops. We created the category less than four years ago and it now represents almost one third of the world production of latops. I am not aware of too many technologies that have gone from “impossible” to such wide adoption. …

As a small non-profit, humanitarian organization, it is hard to battle giants who view children as a market, not a mission, and have other agendas. In spite of all that, the change is huge. I no longer hear people arguing against “one laptop per child” as a concept. The issue is purely a matter of funding and there are many ways to do that. Wait and see.”
Nicholas Negroponte
Alanna Shaikh, UN Dispatch/ Alanna Shaikh’s blog, 9. September 2009

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One Laptop Per Child: Vision vs. Reality

Posted on 26 May 2009 by jrobes

In der Diskussion zwischen Joachim Wedekind und Richard Heinen, auf die ich gestern hingewiesen hatte, ging es nicht um die Frage, ob das OLPC-Projekt, gemessen an seinen ursprünglichen Zielen, ein Erfolg oder Misserfolg ist. Der vorliegende Artikel stellt jedoch genau diese Frage ins Zentrum und versucht eine Antwort. Die Autoren stehen auf dem Standpunkt, dass das Projekt aus heutiger Sicht ein Fehlschlag ist. Zum einen hatte man schlicht die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen eines Innovationsprojekts dieser Größenordnung unterschätzt. Und zum anderen hatte man nicht mit der Reaktion der IT-Industrie gerechnet (bzw. rechnen können), die zuerst ihre Marktanteile davon schwimmen sah, bevor man mit der rasanten Entwicklung der Netbooks entgegensteuerte. Der Artikel hinterlässt irgendwie den Eindruck, als ob ein Projekt wie OLPC, ein globales Bildungsprojekt, gar nicht funktionieren kann - und setzt damit zugleich hinter die Vision ein Fragezeichen. Von daher kann ich nur empfehlen, auch den Kommentar von Edward Cherlin zum Artikel zu lesen.
Kenneth L. Kraemer, Jason Dedrick und Prakul Sharma, Communications of the ACM, Vol. 52, No. 6, Pages 66-73

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Pädagogische Konzepte versus Hardware

Posted on 25 May 2009 by jrobes

Joachim Wedekind (IWM) und Richard Heinen (Schulen ans Netz) diskutieren die Frage, was wir in Deutschland aus dem OLPC-Projekt lernen und in unserem Bildungssystem umsetzen können. Man ist sich (leider!?) in fast allen Punkten einig. Es kann gar nicht genug geschehen: jedem Schüler (und Lehrer) seinen Rechner, mit Hard- und Software gemäß OLPC-Vorbild, und, wenn es für die Bildungspolitik sein muss, das Ganze als vierjähriger Modellversuch verpackt. Vom “Medien- oder Laptop-Projekt zum Bildungsprojekt” (Heinen) und “von der punktuellen Nutzung des Rechners in ausgewählten Unterrichtssituationen” zur “alltäglichen und selbstverständlichen Integration” (Wedekind). Die Diskussion ist Teil des Schwerpunktthemas “OLPC” der aktuellen Ausgabe von LOG IN.
Diskussion zwischen Richard Heinen und Joachim Wedekind, LOG IN, Nr. 156 (2009) 

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Konnektivismus & OLPC

Posted on 17 March 2009 by jrobes

Anja C. Wagner hat im letzten Semester an der FHTW Berlin den Online-Kurs “Connectivism and Connective Learning” von George Siemens und Stephen Downes zum Gegenstand des Masterstudiengang-Kurses Didactics of Media gemacht. Sie und die Studierenden trieb die Frage, “inwiefern die OLPC-Initiative als angewandte, medienpolitische Form des Konnektivismus betrachtet werden kann”. Das Kursdesign - an einem globalen Kurs teilnehmen, sich mit dem OLPC beschäftigen, einen Wikipedia-Artikel schreiben - liest sich sehr spannend; allerdings lässt der kritische Erfahrungsbericht auch Fragen zurück: Denn OLPC wird hier nicht als Projekt mit seinen unzähligen Facetten, sondern vor allem als Technologie vorgestellt; und der Konnektivismus erscheint als bunte Mischung aus Lehrsätzen und Appellen. Aber ich denke, das ist noch ein Grundproblem dieses Ansatzes, mit dem ich auch an anderen Stellen zu kämpfen habe.

Fazit: Viel Kleingärnterarbeit ist bereits erfolgt im OLPC-Universum, aber noch wenig vernetzte Anbindung der Schulen untereinander. Nicht als kolonialistische Gutmenschen-Arbeit, sondern als tatsächliche Macht der sozial Schwachen. Hier besteht noch viel Forschungs- und v.a. konkrete Aktivistenarbeit.”
Anja C. Wagner, eduFutureBlog 2.0, 19. Februar 2009 

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The Netbook Effect: How Cheap Little Laptops Hit the Big Time

Posted on 27 February 2009 by jrobes

Nein, das wird auch in Zukunft ein Blog bleiben, in dem es um Bildung und Bildungstechnologien gehen soll. Aber vielleicht gilt es an dieser Stelle ein historisches Ereignis zu würdigen: Denn, wie Stephen Downes vor einigen Tagen anmerkte, “the One Laptop Per Child project will most likely be remembered for the revolution in computing it caused rather than for the computer itself”. Es ist eine Investition in Bildung (und nicht in Militär- oder Weltraum-Projekte) mit weit reichenden sozialen und technologischen Folgen. Diesen Bogen zeichnet der Artikel nach: Vom OLPC zu Netbooks und Clouds: “Netbooks prove that the “cloud” is no longer just hype. It is now reasonable to design computers that outsource the difficult work somewhere else. The cloud tail is wagging the hardware dog. … It’s the rise of the very small machines.” Womit ein wesentlicher Teil unserer zukünftigen Lerninfrastruktur beschrieben ist.
Clive Thompson, Wired, 23. Februar 2009

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Im blauen Licht der Zukunft

Posted on 16 February 2009 by jrobes

Sehr schön, manchmal zu schön, beschreibt der Reporter, wie “der Computer nach Mullosayyoo kommt”. Der Computer ist Teil des Projekts “One Laptop Per Child” (OLPC) und Mullosayyoo liegt in Äthiopien, wo Armut und Aufbruchstimmung, so heißt es, Hand in Hand gehen.

“Am Tag, an dem der Computer nach Mullosayyoo kommt, stehen die Kinder am Straßenrand und winken mit großen Sträußen gelber Blumen. Frauen tragen riesige Bündel mit frisch geschnittenem Gras nach Hause, um damit die Böden ihrer Hütten auszulegen. Sie bereiteten das Masqalfest vor, einen der wichtigsten christlich-orthodoxen Feiertage in Äthiopien, der mit großen Feuern im ganzen Land begangen wird. … Die Siedlung hat keinen Dorfplatz, keine Lichtmasten, kein Geschäft, nur eine Schule. In den Lehmhütten leben Kleinbauern, die mit mageren Ochsen vor dem Pflug Teff anbauen, eine Hirsesorte, aus der das Sauerteigfladenbrot Injera gebacken wird, das wichtige Grundnahrungsmittel in Äthiopien. Auf einen Computer hat hier niemand gewartet.” (via Learning Waves)
Claus Spahn, Die ZEIT, 29. Januar 2009

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One Laptop per Child: Refocusing on our mission

Posted on 13 January 2009 by jrobes

Als Nicholas Negroponte 2005 seine Idee vortug, waren alle begeistert: “To provide children around the world with new opportunities to explore, experiment and express themselves.” Ende 2007 war der XO-1, der “100-Dollar-Laptop”, da, und alle waren ganz wild darauf, einmal eines dieser grünen, knuddeligen Notebooks in den Händen zu halten. Heute, Anfang 2009, ist es schwer, jemanden zu finden, der noch richtig begeistert über das Projekt schreibt. Benjamin Cohen faßt einige Vorbehalte in seinem Seminarbericht zusammen. “Technologischer Determinismus” ist einer der Kritikpunkte: “How could the same laptop have the same meaning and value in, say, Nigeria and Indonesia, Papua New Guinea and Alabama, Malawi and Mongolia?” Bei dieser Gelegenheit: Auch die Deutsche Bank Research (!) kommentierte jüngst das Projekt, spricht von einem “wichtigen Beitrag”, um die Bildungschancen von Kindern in wirtschaftlich unterentwickelten Ländern zu verbessern, und fordert auf, hierfür noch mehr zu tun (wen, frage ich mich allerdings!?).

Und was sagt Nicholas Negroponte? Er ist derzeit der Überbringer schlechter Nachrichten: Denn die Wirtschaftskrise zwingt das Projekt, 32 und damit die Hälfte aller Mitarbeiter zu entlassen. Doch es geht weiter. Negroponte spricht gar von einer “exciting new direction for OLPC” und kündigt gleich den “$0 Laptop” an. Andere wie techdirt glauben derzeit eher, dass Markt und Wettbewerb die Vision Negroponte’s vollenden werden. “The invisible hand” also.
Official OLPC blog, 7. Januar 2009

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Why OLPC should be a for-profit business

Posted on 05 September 2008 by jrobes

Hier gibt es keine Neuigkeiten zum “One Laptop per Child”- Programm, sondern es wird die generelle Frage gestellt: Wäre das Projekt als kommerzielles Unternehmen besser gelaufen? Der Autor - als “Managing Director for Strategic Business Development at Intel in China” und mit Blick auf Intel’s Ambitionen mit dem “Classmate PC” - ist sicher befangen, aber nicht der Einzige, der solche Überlegungen anstellt. Seine Argumente: “As a for-profit company, OLPC would benefit from a business mindset, a vibrant and healthy ecosystem, and a competitive environment that would benefit customers and create a real market leader.” Ja, wenn “to become a real market leader” das Ziel gewesen wäre … (via Stephen Downes)
Mark Beckford, One Laptop Per Child News, 5 September 2008

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Why Microsoft and Intel tried to kill the XO $100 laptop

Posted on 11 August 2008 by jrobes

Ich versuche, täglich wenigstens einem Artikel zu folgen, die Stephen Downes für uns ausgräbt und weiterleitet. Hier sagt schon der Titel, wo es lang geht. Drei Gründe bilden die Antwort auf das “why”:
“For three reasons the XO turned out to be a gross provocation to the big players in the computer industry. First, it was always going to be cheap, undercutting the competition by thousands. …
Second, the XO uses an AMD chip. …
Third, it does not use software by Apple or Microsoft. …”

Der Artikel ist etwas flapsig geschrieben, bietet aber - wieder einmal - einen guten Überblick über das OLPC-Projekt und die Interessen der üblichen Verdächtigen.
Bryan Appleyard, The Sunday Times, 10 August 2008

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OLPC Nigeria One Year Later: Hard Lessons Learned

Posted on 31 July 2008 by jrobes

Das ist sicher Wasser auf die Mühlen vieler Skeptiker! War man zu blauäugig? Hätte das Projekt nie stattfinden dürfen in “one of the most corrupt nations on the planet” (wie es in einem Kommentar heißt)? Wie auch immer: Berichtet wird von fehlenden Filtern, die das Aufrufen pornografischer Seiten verhindern, von viel zu hohen Energiekosten und politischen Ränkespielen um das OLPC-Projekt. Mit vielen Kommentaren.
Wayan Vota, One Laptop Per Child News, 29 Juli 2008

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OLPC: The Educational Philosophy Controversy

Posted on 20 June 2008 by jrobes

Die “großen” Medien erreichen die Nachrichten aus dem “One Laptop Per Child” (OLPC)-Projekt derzeit nicht: Mitglieder des Führungsteams haben in den letzten Wochen das Projekt verlassen, was für einige Unruhe sorgte; und über technische Neuerungen und Feldaktivitäten kann man regelmäßig auf den OLPC-Seiten lesen. Von daher ist der vorliegende Artikel ein informatives Update. Er erinnert an die pädagogischen Ziele des Projekte, an den “constructionism”, an Seymour Papert und Jean Piaget, nimmt kritische Argumente auf (”cultural imperialism”), bleibt aber optimistisch:
“The debate over One Laptop Per Child and Constructionism will likely burn hot for a long time. All the better. Now that countries that embrace Constructionism, such as Peru, are deploying laptops, the philosophy will be battle tested in the field. Educators will learn by doing, and good will come of it.”
Steve Hamm, BusinessWeek, 6 Juni 2008

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Essays by Marvin Minsky

Posted on 14 April 2008 by jrobes

Marvin Minsky ist einer der Pioniere auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und Begründer des Labors für KI am Massachusetts Institute of Technology. Auf dem OLPC-Wiki liegt jetzt eine Reihe interessanter Essays vor (Minsky nennt sie “Memos”), in denen Minsky diskutieren will, “how our computers could help to advance our children’s educational development”. Themen sind z.B. “What makes Mathematics hard to learn?” oder “Finding Mentors in Network Communities”. Daraus ein kurzer Ausschnitt:“Today, our networks are rapidly growing while, at the same time, the world-population is rapidly aging — and this could be a huge new source for mentoring. Soon we’ll have hundreds of millions of retired (and child-free) persons, and this will include great numbers of wise and experienced ones who’ve been left with more than enough “spare time” to mentor great numbers of children. …

How can we make productive connections to those millions of faraway mentors? This already happens spontaneously in many thousands of special-interest groups that exist on the World Wide Web. One trouble is that a good many such groups have had cycles in which they flourish, and then deteriorate—so we need to find ways to stabilize them.”
Marvin Minsky, One Laptop Per Child, Februar - April 2008

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HBS Cases: One Laptop per Child

Posted on 10 December 2007 by jrobes

Die Initiative, vorangetrieben von Nicholas Negroponte, ist jetzt Gegenstand einer aktuellen Case Study der Harvard Business School (”Marketing the ‘$100 PC’”). Während diese natürlich kostet (hier), gibt es diesen Überblick umsonst. Interessant sind die Hinweise auf die Strategie des “action pricings”: “… a technique where you set an almost impossible price target and then “engineer backwards” the design of the product to meet that price.” Aber auch, dass jetzt Player wie Microsoft, Intel und Lenovo das Segment des “bottom-of-the-pyramid market” entdeckt haben, gehört heute zum Case “OLPC”. Wenn es auch dessen Erfolg nicht unbedingt erleichtert.
Martha Lagace (Q&A with John A. Quelch), HBS Working Knowledge, 10 Dezember 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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