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Open Educational Resources. A Catalyst for Innovation

Posted on 04 December 2015 by jrobes

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Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo eine OER-Tagung stattfindet oder eine OER-Publikation erscheint. Kostprobe gefällig? Der heutige Newsletter des Deutschen Bildungsservers weist auf zwei OER-Studien und eine kommende OER-Veranstaltung in Berlin hin; vorgestern fand in Stuttgart die OPEN! 2015 statt; und auch auf der gerade laufenden Online Educa gibt es eine Fülle an Veranstaltungen mit OER-Bezug. Die Bedeutung all dieser Aktivitäten einzuordnen, fällt inzwischen vermutlich selbst OER-Experten schwer.

Trotzdem ragt die vorliegende OECD-Publikation aus diesem Meer an Ereignissen heraus. Schon, weil sie die Verbindung zu ihrem Vorläufer, “Giving Knowledge for Free”, zieht, der 2007 erschienen ist und eine erste größere Bestandsaufnahme des Themas bot. Die Studie ist in 11 Kapitel aufgeteilt. Ihr Ziel: “It seeks to provide a state of the art review of evidence on OER practice and impacts, and evaluate the remaining challenges for OER entering the mainstream of educational practice.” (S. 3)

Die Perspektive: OER wird als “soziale Innovation” verstanden, “which can only be successful if it leads to new social practices” (S. 90).
Dominic Orr, Michele Rimini and Dirk Van Damme, OECD, 1. Dezember 2015 (pdf)

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Bildung auf einen Blick 2011: Höchste Zeit für Hochqualifizierte

Posted on 16 September 2011 by jrobes

Wer sich für Weiterbildung interessiert, für das selbstorganisierte und informelle Lernen mit Hilfe neuer Medien und Technologien, wird in der jährlich erscheinenden OECD-Publikation “Bildung auf einen Blick” keine entsprechenden Hinweise finden (zumindest nicht, soweit es die vorliegenden Zusammenfassungen und Kommentare andeuten). Es geht um Investitionen in Bildungssysteme, die immer eng mit bildungspolitischen Fragen verknüpft sind. Was bietet also der aktuelle Bericht? Die Antwort ist (auch) eine Frage der Perspektive: Offizielle Kommentare weisen gerne auf die Entwicklungssprünge hin, die Deutschland auf verschiedenen Gebieten zwischen 1995 und 2010 gemacht hat (z.B. “In Deutschland lohnt sich Bildung ganz besonders”, KMK-Überschrift). Andere merken an, dass Deutschland auf vielen wichtigen Feldern zum Teil weit unter dem OECD-Durchschnitt liegt (s. “Höchste Zeit für Hochqualifizierte”, DIPF-Überschrift). Zum Beispiel, was die Studienanfängerquote oder den Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt betrifft.
Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK), 13. September 2011
prh, InfoWeb Weiterbildung, 13. September 2011

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Bildung auf einen Blick 2010

Posted on 09 September 2010 by jrobes

Die OECD hat gerade wieder ihren jährlichen Bildungsbericht veröffentlicht und damit Kennzahlen zur Bildungsökonomie, den Bildungsergebnissen, zu den Investitionen in Bildung und zur Bildungsbeteiligung vorgelegt. Das BMBF freut sich wie immer (”Bildung lohnt sich!”) und feiert unverdrossen auch letzte Tabellenplätze: so ist die Studienanfängerquote in Deutschland zwar mittlerweile auf 36 % (2008) gestiegen, doch der OECD-Durchschnitt liegt leider bei 56 %! Und während in Deutschland 25 % eines Jahrgangs einen Studienabschluss erwirbt (BMBF: “Studierende erfolgreich!”), sind es OECD-weit schon 38 %.

Es lohnt sich also, zum Vergleich auch die OECD-Berichterstattung heranzuziehen. Und zur Abrundung des Themas noch einen Blick in die TAZ zu werfen, wo es ganz richtig heißt: “Bildungsstudie als Grabbelkiste” (Christian Füller, 8. September 2010).
Bundesministerium für Bildung und Forschung  (BMBF), 7. September 2010

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The High Cost of Low Educational Performance

Posted on 13 April 2010 by jrobes

Diese OECD-Publikation ist vielleicht nicht nur für Liebhaber bildungsökonomischer Problemstellungen interessant. Denn die Frage, inwieweit sich Bildung (Weiterbildung, e-Learning usw.) “rechnet”, begegnet uns ja immer wieder. Und genauso schnell schieben wir sie in der Regel beiseite, um sie Spezialisten zu überlassen. Die OECD-Autoren stellen jedenfalls fest: “The relationship between cognitive skills and economic growth has now been demonstrated in a range of studies.” (S. 13) Auf dieser Grundlage entwerfen sie Szenarien wie z.B. das Folgende: “Bringing all countries up to the average performance of Finland, OECD’s best performing education system in PISA, would result in gains in the order of USD 260 trillion.” (S. 6)

Natürlich geht es hier um Langzeitbetrachtungen. Und natürlich gibt es an jeder Stelle Dutzende Fragezeichen, was das kausale Beziehungsgeflecht zwischen “cognitive skills” und “economic growth” angeht. Auf die gehen aber die Autoren ausführlich ein. Wer sich also einmal anders vom “Wert” der Bildung überzeugen lassen will, findet hier Argumente.
OECD, 2010 (pdf)

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Education Today. The OECD Perspective

Posted on 09 April 2009 by jrobes

Auf 96 Seiten haben die OECD-Experten die wichtigsten Ergebnisse ihrer Bildungsstudien der letzten Jahre zusammengefasst. Vom Kindergarten bis zur Hochschule, vom Lebenslangen Lernen bis zu Fragen der Bildungsrendite. Alles mit Verweisen auf die entsprechenden Publikationen sowie teilweise mit direkten Links zu den Originalstatistiken. Blättert man durch die einzelnen Bildungsstationen und -felder, so könnte man meinen, dass Bildungstechnologien bzw. e-Learning keine große Rolle spielen. Auf E-Learning wird kurz im Rahmen der Hochschullehre verwiesen (”E-learning has not yet revolutionised learning and teaching in higher education systems”, S. 44), “Internet” und “Web ” ergeben genau einen einzigen Treffer im gesamten Dokument. Die Fragen und Antworten zur Bildung scheinen woanders zu liegen.
OECD Centre for Educational Research and Innovation, 19. März 2009

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Bildung auf einen Blick 2008

Posted on 11 September 2008 by jrobes

Das Netz ist gerade voll von Presseberichten zur jährlichen OECD-Publikation und man hat wieder den Eindruck, dass für jeden etwas dabei ist. So ist die Pressemeldung der Bundesregierung überschrieben mit “Deutsche Bildung: Auf dem richtigem Weg”, aber auf der deutschen OECD-Seite lesen wir: “Deutschland verliert bei der Ausbildung von Hochqualifizierten international weiter an Boden”. Die einen feiern die traditionell hohe Zahl von Abschlüssen im Sekundarbereich II, leicht steigende Zahlen von Studienanfängern sowie die im OECD-Vergleich hohe Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland. Die anderen finden dagegen den Anteil der Studienanfänger sowie der Hoch- und Fachhochschulabsolventen je Jahrgang äußerst bescheiden. Weitere Kapitelüberschriften des OECD-Kommentars: “Bedarf an Hochqualifizierten kaum zu decken” und “Bildungsausgaben sinken gegen OECD-Trend”.

Eine abschließende Bemerkung: Es ist sicher richtig, dass der OECD-Bericht einen konsequenten Zusammenhang zwischen Bildung, Qualifizierung und Arbeitsmarkt herstellt. Es ist aber problematisch, wenn dadurch der Eindruck erweckt wird, als würden höhere Bildungsausgaben und höhere Zahlen von Studienabschlüssen automatisch die Probleme des Arbeitsmarktes lösen. Hier passen Globalisierung und nationale Interpretationen einfach nicht zusammen.
OECD, 10 September 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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