Tag Archive | "negroponte"

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E-learning Africa – 7 new narratives

Posted on 18 June 2013 by jrobes

Donald Clark war auf der eLearning Africa-Konferenz und schreibt: “Africa (whatever that is) wants to do things its own way. The people at this event wanted to change the old pessimistic narrative of poverty, starvation, AIDS, malaria and dependency, to a new narrative of optimism and self-sufficiency. I met nothing but friendly, enthusiastic, committed people, who want to do things the African way.”

In seiner Zusammenfassung unterstreicht er noch einmal die Bedeutung, die Mobile Learning in Afrika hat. Mobiles, so Donald Clark, sind das “GPS for learning” und der Ausgangspunkt für den Erwerb vielfältiger Schreib- und Lesefähigkeiten (”literacy skills”). Ansonsten: Mobiles und Notebooks schlagen Tablets, und Audio und Text sind wichtiger als Video. Eine Schattenseite: “Africa has had a swarm of mosquito projects, what it needs are more steady, long-lived tortoise projects.” Lesenswert!
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 12. Juni 2013

Nachtrag: Weiterführende Informationen finden sich im eLearning Africa Report 2013.

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Negroponte hacks off Africa

Posted on 10 June 2013 by jrobes

“Negroponte hacks off Africa” habe ich einmal mit “Negroponte geht Afrika auf die Nerven” übersetzt. Zum Hintergrund: Nicholas Negroponte steht ja für das Projekt “One Laptop per Child” (OLPC), an dem sich seit 2007 auch einige afrikanische Staaten beteiligt haben. Donald Clark, gerade auf der eLearning Africa-Konferenz gewesen, beklagt in diesem Beitrag den “educational colonialism” und den Personenkult um Nicholas Negroponte. Der Beitrag ist kurz, aber nicht einfach, weil das Thema, je nach Perspektive, viele Facetten aufweist. Wie heißt es in einem Kommentar zum Beitrag: “Nicholas is not OLPC, and OLPC is not Nicholas …”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 5. Juni 2013

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Can One Laptop Per Child Save the World’s Poor? An Expert Analysis

Posted on 19 January 2011 by jrobes

Eine umfassende, kritische, aber jederzeit sachliche Analyse “of one of the most ambitious educational reform initiatives to date”. Sechs Jahre ist es her, seitdem Nicholas Negroponte die Idee vorstellte, 150 bis 200 Millionen Laptops an die Kinder der ärmsten Länder zu verteilen, weniger als 2 Millionen Laptops sind seitdem wirklich ausgeliefert worden und nicht alle haben ihren Bestimmungsort erreicht. Die Autoren beschreiben noch einmal systematisch die Vision hinter One Laptop per Child (OLPC) sowie die theoretischen Grundlagen des Projekts (”the constructionist learning theory of Seymour Papert”), geben einen exzellenten Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand und zeigen die Schwachstellen des Projekts auf. Kurz: “a technocentric vision”.

“The analysis reveals that provision of individual laptops is a utopian vision for the children in the poorest countries, whose educational and social futures could be more effectively improved if the same investments were instead made on more sustainable and proven interventions.”

“Regrettably, there is no magic laptop that can solve the educational problems of the world’s poor.” (via jowede)
Mark Warschauer und Morgan Ames, in: Journal of International Affairs, Vol. 64, No. 1, Fall/Winter 2010 (via OLPC//News, 12. Januar 2011)

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A Ghana XO Pilot Visit Strengthens My Skepticism of OLPC

Posted on 24 August 2010 by jrobes

Kritische Stimmen sind ja mittlerweile ein fester Bestandteil des OLPC-Projekts, aber das hier ist eine sehr kritische! Reine Geldverschwendung, urteilt Ben Colmery nach einem Besuch in Ghana: “Just inserting computers is not really a game changer. Not in my experience. Not when skills are not included.” Auch der Urheber von OLPC, Nicholas Negroponte, kommt nicht gut weg. Sehr anschaulich geschrieben!
Ben Colmery, OLPC// News, 18. August 2010

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Nicholas Negroponte’s open letter about India’s $35 tablet device for education

Posted on 19 August 2010 by jrobes

Indiens Bildungsminister Kapil Sibal plant einen 35 Dollar Tablet-PC für Schüler und Studenten und Nicholas Negroponte hat diese Ankündigung zum Anlass genommen, seine Erfahrungen aus dem One-Laptop-Per-Child-Projekt in einem offenen Brief weiterzugeben. Hier ein Auszug:

“Tablets are indeed the future. OLPC announced its own eight months ago. However, caution is needed with regard to one aspect of tablets: learning is not media consumption. It is about making things. The iPad is a consumptive tool by design. OLPC urges that you not make this mistake.”
Seb Schmoller, Fortnightly Mailing, 31. Juli 2010

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One Laptop Per Child - The Dream is Over

Posted on 11 September 2009 by jrobes

“It’s time to call a spade a spade. OLPC was a failure. … The laptops were designed without end-user input, they cost too much both to produce and to run, and they’re now being outcompeted by commercial laptops. Only about a million OLPCs have shipped so far.” Die Argumente der Autorin sind nicht neu. Aber sie stehen auf einer Seite, die “UN Dispatch” heißt und von der UN unterstützt wird, so dass Nicholas Negroponte selbst antwortet:

“The dream is not over. When OLPC started there were no low cost laptops. We created the category less than four years ago and it now represents almost one third of the world production of latops. I am not aware of too many technologies that have gone from “impossible” to such wide adoption. …

As a small non-profit, humanitarian organization, it is hard to battle giants who view children as a market, not a mission, and have other agendas. In spite of all that, the change is huge. I no longer hear people arguing against “one laptop per child” as a concept. The issue is purely a matter of funding and there are many ways to do that. Wait and see.”
Nicholas Negroponte
Alanna Shaikh, UN Dispatch/ Alanna Shaikh’s blog, 9. September 2009

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One Laptop Per Child: Vision vs. Reality

Posted on 26 May 2009 by jrobes

In der Diskussion zwischen Joachim Wedekind und Richard Heinen, auf die ich gestern hingewiesen hatte, ging es nicht um die Frage, ob das OLPC-Projekt, gemessen an seinen ursprünglichen Zielen, ein Erfolg oder Misserfolg ist. Der vorliegende Artikel stellt jedoch genau diese Frage ins Zentrum und versucht eine Antwort. Die Autoren stehen auf dem Standpunkt, dass das Projekt aus heutiger Sicht ein Fehlschlag ist. Zum einen hatte man schlicht die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen eines Innovationsprojekts dieser Größenordnung unterschätzt. Und zum anderen hatte man nicht mit der Reaktion der IT-Industrie gerechnet (bzw. rechnen können), die zuerst ihre Marktanteile davon schwimmen sah, bevor man mit der rasanten Entwicklung der Netbooks entgegensteuerte. Der Artikel hinterlässt irgendwie den Eindruck, als ob ein Projekt wie OLPC, ein globales Bildungsprojekt, gar nicht funktionieren kann - und setzt damit zugleich hinter die Vision ein Fragezeichen. Von daher kann ich nur empfehlen, auch den Kommentar von Edward Cherlin zum Artikel zu lesen.
Kenneth L. Kraemer, Jason Dedrick und Prakul Sharma, Communications of the ACM, Vol. 52, No. 6, Pages 66-73

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Im blauen Licht der Zukunft

Posted on 16 February 2009 by jrobes

Sehr schön, manchmal zu schön, beschreibt der Reporter, wie “der Computer nach Mullosayyoo kommt”. Der Computer ist Teil des Projekts “One Laptop Per Child” (OLPC) und Mullosayyoo liegt in Äthiopien, wo Armut und Aufbruchstimmung, so heißt es, Hand in Hand gehen.

“Am Tag, an dem der Computer nach Mullosayyoo kommt, stehen die Kinder am Straßenrand und winken mit großen Sträußen gelber Blumen. Frauen tragen riesige Bündel mit frisch geschnittenem Gras nach Hause, um damit die Böden ihrer Hütten auszulegen. Sie bereiteten das Masqalfest vor, einen der wichtigsten christlich-orthodoxen Feiertage in Äthiopien, der mit großen Feuern im ganzen Land begangen wird. … Die Siedlung hat keinen Dorfplatz, keine Lichtmasten, kein Geschäft, nur eine Schule. In den Lehmhütten leben Kleinbauern, die mit mageren Ochsen vor dem Pflug Teff anbauen, eine Hirsesorte, aus der das Sauerteigfladenbrot Injera gebacken wird, das wichtige Grundnahrungsmittel in Äthiopien. Auf einen Computer hat hier niemand gewartet.” (via Learning Waves)
Claus Spahn, Die ZEIT, 29. Januar 2009

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One Laptop per Child: Refocusing on our mission

Posted on 13 January 2009 by jrobes

Als Nicholas Negroponte 2005 seine Idee vortug, waren alle begeistert: “To provide children around the world with new opportunities to explore, experiment and express themselves.” Ende 2007 war der XO-1, der “100-Dollar-Laptop”, da, und alle waren ganz wild darauf, einmal eines dieser grünen, knuddeligen Notebooks in den Händen zu halten. Heute, Anfang 2009, ist es schwer, jemanden zu finden, der noch richtig begeistert über das Projekt schreibt. Benjamin Cohen faßt einige Vorbehalte in seinem Seminarbericht zusammen. “Technologischer Determinismus” ist einer der Kritikpunkte: “How could the same laptop have the same meaning and value in, say, Nigeria and Indonesia, Papua New Guinea and Alabama, Malawi and Mongolia?” Bei dieser Gelegenheit: Auch die Deutsche Bank Research (!) kommentierte jüngst das Projekt, spricht von einem “wichtigen Beitrag”, um die Bildungschancen von Kindern in wirtschaftlich unterentwickelten Ländern zu verbessern, und fordert auf, hierfür noch mehr zu tun (wen, frage ich mich allerdings!?).

Und was sagt Nicholas Negroponte? Er ist derzeit der Überbringer schlechter Nachrichten: Denn die Wirtschaftskrise zwingt das Projekt, 32 und damit die Hälfte aller Mitarbeiter zu entlassen. Doch es geht weiter. Negroponte spricht gar von einer “exciting new direction for OLPC” und kündigt gleich den “$0 Laptop” an. Andere wie techdirt glauben derzeit eher, dass Markt und Wettbewerb die Vision Negroponte’s vollenden werden. “The invisible hand” also.
Official OLPC blog, 7. Januar 2009

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HBS Cases: One Laptop per Child

Posted on 10 December 2007 by jrobes

Die Initiative, vorangetrieben von Nicholas Negroponte, ist jetzt Gegenstand einer aktuellen Case Study der Harvard Business School (”Marketing the ‘$100 PC’”). Während diese natürlich kostet (hier), gibt es diesen Überblick umsonst. Interessant sind die Hinweise auf die Strategie des “action pricings”: “… a technique where you set an almost impossible price target and then “engineer backwards” the design of the product to meet that price.” Aber auch, dass jetzt Player wie Microsoft, Intel und Lenovo das Segment des “bottom-of-the-pyramid market” entdeckt haben, gehört heute zum Case “OLPC”. Wenn es auch dessen Erfolg nicht unbedingt erleichtert.
Martha Lagace (Q&A with John A. Quelch), HBS Working Knowledge, 10 Dezember 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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