Posted on 24 November 2009 by jrobes
Andrew McAfees neues Buch, “Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges”, soll nächste Woche auf meinem Tisch liegen. Hier gibt es ein Interview mit dem Autor, dem in nächster Zeit sicher weitere folgen werden. Andrew McAfee spricht über verschiedene Ansätze, Enterprise 2.0-Tools einzuführen, mögliche Hindernisse und Barrieren; was Enterprise 2.0 für den CIO einer Organisation und das mittlere Management bedeutet und wie man den Erfolg des Projektes messen kann. Video und Transkript.
“Andrew McAfee: I haven’t come across people who have done our old-fashioned technology ROIs1 and are happy with it. What I’ve seen instead is organizations that do a bit of thinking about: What do we want to have happen? What business need are we trying to address? What challenge, what opportunity, are we trying to seize here? And then think about which exact technologies they can deploy to help them with that.”
Interview mit Andrew McAfee, McKinseyQuarterly, November 2009
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Posted on 30 October 2009 by jrobes
“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Wenn es also darum geht, die Produktivität von Wissensarbeitern zu verbessern, müssen Lösungen hier ansetzen. Zwei Schritte werden vorgeschlagen:
“1) classify workers by their workflow profile - the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies.”
Damit man nachvollziehen kann, was sich ganz praktisch hinter der ersten Übung verbirgt, werden “12 types of collaboration work” als Gedankenfutter mitgegeben. Das ist wirklich schön und interaktiv gemacht und kann seinen Zweck erfüllen: nämlich Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen näher zu beschäftigen. Etwas kurz kommen die offenen Fragen weg, die dieser Change aufwirft: Ist das oben erwähnte “match new technologies to the workflows” ein “top down”-Prozess? Oder hat jeder Wissensarbeiter die Freiheit, sich aus dem wachsenden Angebot von Werkzeugen das auszusuchen, was ihm persönlich am besten passt?
James Manyika, Kara Sprague und Lareina Yee, McKinsey & Company, What Matters, 27. Oktober 2009

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Posted on 21 September 2009 by jrobes
Joachim Niemeier hat sich durch die Enterprise 2.0-Beiträge der letzten Tage gearbeitet (es waren wirklich einige!) und diese zusammengefasst. Es lohnt sich, kurz vorbeizuschauen! Es finden sich Hinweise auf Andrew McAfee und die aktuelle McKinsey-Studie; die Frage, was im Zentrum von Enterprise 2.0 stehen sollte (sehr schön: “unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich zu machen”); wie man den Nutzen oder ROI von Enterprise 2.0 misst; und wie “Best Practices” bei der Einführung von Enterprise 2.0 aussehen könnten (Dion Hinchcliffe) oder ob man nicht lieber von “lessons learned” oder “Fallstudien” sprechen sollte (Ross Dawson).
Joachim Niemeier abschließend: “Die Diskussion zwischen Dion Hinchcliffe und Ross Dawson erinnert mich an das alte Wortspiel „Die Dinge richtig tun” und „Die richtigen Dinge tun”. Eben die Frage nach der Effektivität, die nicht durch eine reine Input-Output-Betrachtung zu beantworten ist. „Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man mit Enterprise 2.0 nicht weit”! - damit könnte man aus meiner Sicht die Ergebnisse des Wochenrückblicks auf die einfache Formel bringen.”
Joachim Niemeier, centrestage, 20. September 2009
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Posted on 03 September 2009 by jrobes
Zum dritten Mal hat McKinsey weltweit Executives nach dem Stand von Web 2.0 gefragt. Das Gesamtbild ist unverändert positiv. Gefragt, von welcher Web 2.0-Technologie sie profitiert haben, wurden am häufigsten Video-Sharing, Blogs, RSS, Social Networking und Wikis genannt. 18% erwähnen bereits Microblogging. Wenn es darum geht, wie sie von Web 2.0-Technologien profitiert haben, stehen “increasing speed of access to knowledge” (für “internal purposes”) und “increasing effectiveness of marketing” (für “customer-related purposes”) an der Spitze. Wie schon in den letzten Jahren zeichnen die Ergebnisse ein extrem positives und fortgeschrittenes Bild, das der Wirklichkeit hierzulande einige Zeit voraus ist. Von daher habe ich mich über die folgenden Sätze besonders gefreut:
“Many companies experiment with Web 2.0 technologies, but creating an environment with a critical mass of committed users is more difficult. The survey results confirm that successful adoption requires that the use of these tools be integrated into the flow of users’ work.” Sehr schön ist auch das “interactive feature” mit weiteren Informationen.
McKinsey, The McKinsey Quarterly, September 2009
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Posted on 18 February 2009 by jrobes
Zuerst: McKinsey Quarterly twittert. Auch über die Inhalte dieses Artikels, mit dem sie ihre Versuche fortsetzen, Business und Management mit der neuen Web 2.0-Welt anzufreunden. Das tun sie, indem sie das Thema in den entsprechenden Kontext setzen: die Historie strategischer IT-Investments, die erklärten Web 2.0-Budgets, die Einschätzungen von CEOs. Die darin eingebetteten “six ways” der McKinsey-Autoren sind sicher keine abschließende ToDo-Liste für eine unternehmensweite Web 2.0-Implementierung, aber hilfreiche Empfehlungen, die einige leidvolle Erfahrungen gut auf den Punkt bringen:
“1. The transformation to a bottom-up culture needs help from the top. …
2. The best uses come from users-but they require help to scale. …
3. What’s in the workflow is what gets used. …
4. Appeal to the participants’ egos and needs-not just their wallets. …
5. The right solution comes from the right participants. …
6. Balance the top-down and self-management of risk.”
Und weil mir gerade der dritte Punkt besonders am Herzen liegt, hier noch ein weiterer Absatz im O-Ton:
“Perhaps because of the novelty of Web 2.0 initiatives, they’re often considered separate from mainstream work. Earlier generations of technologies, by contrast, often explicitly replaced the tools employees used to accomplish tasks. Thus, using Web 2.0 and participating in online work communities often becomes just another “to do” on an already crowded list of tasks.”
Michael Chui, Andy Miller und Roger P. Roberts, McKinsey Quarterly, Februar 2009
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Posted on 30 July 2008 by jrobes
Zum zweiten Mal nach 2007 hat McKinsey weltweit Unternehmen nach dem Stand von Web 2.0 gefragt. Viel hat sich nicht verändert. Das Thema ist nach wie vor auf der Agenda, es sind steigende Investments zu erwarten, wobei der interne Einsatz von Web 2.0-Technologien den externen (”interfacing with customers” und “interfacing with partners/ suppliers”) überwiegt. Web Services, Blogs, RSS und Wikis sind die verbreitetsten Tools. Der Bericht ist kurz und beschränkt sich auf die Präsentation und Zusammenfassung der Antworten. Aber manchmal ist es ja gerade ein Schaubild von McKinsey, das hilft.
McKinsey, The McKinsey Quarterly, 30 Juli 2008
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Posted on 19 October 2007 by jrobes
Zuerst präsentieren die Berater von McKinsey hier ein Ergebnis ihrer Beobachtungen und Analysen: “… how much information and knowledge flows through them [social and informal networks] and how little through official hierarchical and matrix structures.” Doch obwohl diese informellen Strukturen für den Arbeitsalltag unverzichtbar sind, haben sie doch einen gravierenden Nachteil: “… they can’t be managed.”
Und an dieser Stelle kommen die Autoren mit einem interessanten Vorschlag: Wenn man informelle Netzwerke nicht managen kann, muss man eben formelle Netzwerke daneben setzen! “To formalize a network, the company must define who will lead it — that is, the network owner — and make that leader responsible for investing in the network to build its collective capabilities, such as knowledge that is valuable for all members. The company can facilitate the development of a formal network by providing incentives for participating in it (such as community building off-sites) and for contributing to it (such as recognition for people who contribute distinctive knowledge).”
Mit diesem Ansatz argumentieren die Autoren explizit gegen komplexe Matrixstrukturen, die auch heute die Orgcharts vieler Großunternehmen dominieren. Warum aber das Stichwort “Communities of Practice” nicht fällt, bleibt ein Geheimnis.
Lowell L. Bryan, Eric Matson und Leigh M. Weiss, McKinsey Quarterly, 4/2007 (Registrierung erforderlich)
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