Posted on 22 January 2010 by jrobes
“Even outside of learning management systems (LMS) learners have an impressive and constantly rising amount of learning content and tools: Wikis, Weblogs, media portals as FlickR or YouTube or social networking sites as MySpace or LinkedIn offer a lot of (learning) opportunities that are not always easy to handle and organise.” So beginnen Martin Ebner u.a. ihr Editorial. Aber wie bringt man diese Informationen sinnvoll zusammen? Personal Learning Environments (PLE) sind die populärste Übersetzung von MashUps im Bildungsumfeld und stehen für eine nicht-institutionelle, lerner-zentrierte Perspektive aufs Lernen. Die fünf Artikel dieser Spezialausgabe werfen kurze Schlaglichter auf das Thema, weisen auf einzelne Projekte und kleine Lösungen in diesem Forschungsfeld. PLEs sind (auch) ein Thema. Ein sehr offenes Feld.
International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), Vol. 5, 2010, Januar 2010
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Posted on 05 February 2008 by jrobes
Folgende Zahlen habe ich vor einigen Tagen gelesen:
- 2007 wurden schätzungsweise 831.000 neue Videos auf YouTube geladen.
- Ínsgesamt wurden im letzten Jahr ungefähr 1,2 Millionen Videos (”user-generated videos”) veröffentlicht, zusammen mit 26,5 Millionen Kommentaren.
- 22,4 Billionen Views von “user-generated videos” wurden verzeichnet, eine Steigerung von 70 Prozent gegenüber 2006.
Das alles ist nachzulesen in einem aktuellen Report von AccuStream iMedia Research.
Okay, auch wenn wir mal die empirische Qualität dieser Zahlen außer Acht lassen, bleibt in jedem Fall mehr als ein Trend übrig. Das finden auch das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative, die sich jetzt zum fünften Mal aufgemacht haben, den kommenden Entwicklungen in der Bildungstechnologie einen Namen zu geben. Wie immer wurden wieder sechs Trends nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgeteilt:
- ein Jahr oder weniger: Grassroots Video und Collaboration Webs
- zwei bis drei Jahre: Mobile Broadband und Data Mashups
- vier bis fünf Jahre: Collective Intelligence und Social Operating Systems
Was auffällt: Für Virtual Worlds & Second Life sowie game-based learning hat es in diesem Jahr nicht gereicht. Aber es stellt halt jedes Jahr eine Auswahl dar, wie die Herausgeber schreiben. Wie auch immer, es gibt eine Fülle von Informationen und Einschätzungen - sowohl zu übergreifenden technischen und bildungspolitischen Entwicklungen als auch zu den Trends selbst. Hier finden sich viele Beispiele und Lesehinweise, denen ich selbst mal in ruhiger Stunde nachgehen werde. Auch wenn sich die identifizierten Trends vor allem auf das Lehren und Lernen an den Hochschulen beziehen, sind die Einschätzungen der Bildungsexperten leicht auf andere Zusammenhänge zu übertragen. Kurz: Wie immer ist dieser Horizon Report eine Fundgrube!
The New Media Consortium, 2008
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