Posted on 25 September 2009 by jrobes
Viel Phantasie wird derzeit in die Frage gesteckt, wie denn Persönliche Lernumgebungen oder: “Personal Learning Environments” (PLE, siehe auch: Wikipedia) aussehen können. Philosophische, technische, didaktische und organisatorische Punkte werden diskutiert - mit offenem Ausgang. Wie sollen sich z.B. Hochschulen hier verhalten, ohne offen ihre LMS-Strategie zu unterlaufen? Und: Wie verträgt sich eine vorgegebene PLE-Struktur mit jenem “lerner-zentrierten Ansatz”, von dem gerne die Rede ist? Die Autoren liefern auf diese Fragen keine Antworten. Oder besser, sie liefern sie implizit, in dem sie das technische Konzept eines PLE-Prototypen vorstellen, der derzeit an der TU Graz entwickelt wird. Mit einem klaren Ziel: “It can be concluded that PLEs are the next generation environments, which help to improve the learning and teaching behaviour.”
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Gerald Till, Herbert Mühlburger, International Conference on Interactive Computer Aided Learning (ICL 2009), Villach/ Österreich, 23.-25. September 2009 (via E-Learning Blog)
Popularity: 21% [?]
Posted on 08 July 2008 by jrobes
Ja, die Zukunft der Bibliotheken ist immer noch nicht entschieden. Viele würden - mit Blick auf das Internet und das Nutzungsverhalten ihrer Zielgruppen - sagen, sie ist zumindest “gefährdet”. Andere, wie der Autor, versichern, das ist nichts Neues, denn “library world has been a leader in blending its programs and services with the latest trends and technology developments”. Jetzt also “mash ups”. Die Beispiele, die Tom Storey zu diesem Stichwort findet, reichen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart von Google Maps. Wie geht es weiter, wird am Ende gefragt: “Conversation and participation” sind die Stichworte, die Bibliothek als ein “community gathering place”. Alles sehr optimistisch.
Tom Storey, NextSpace, Nr. 9, Juni 2008
P.S.: In meinem Newsreader wartete auch noch der Link auf die aktuelle Ausgabe der Scandinavian Public Library Quarterly auf weitere Verwendung. Es geht um nichts weniger als “Library 1.0 - Library 2.0 - Library 3.0″, wie das Editorial verspricht. Also raus damit!
Popularity: 8% [?]