Posted on 17 July 2009 by jrobes
That’s it. Mein Verhältnis zu Bananen wird zukünftig ein anderes sein. Aber darum geht es gar nicht: Es geht um die Frage, warum dieses Video als “Training Video” funktioniert:
“- It’s short–less than a minute.
- It reminds us of how we usually peel a banana and the problems with it. …”
Michele Martin, The Bamboo Project, 15. Juli 2009
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Posted on 09 July 2009 by jrobes
Wir sind in der Wissensgesellschaft angekommen. Als Schreiber/ Leser von Blogs ist uns die Rolle des Wissensarbeiters sicher sympathisch. Wobei wir als Wissensarbeiter eher wissen, was wir nicht tun, nämlich in irgendeiner Form materielle Dinge bearbeiten oder produzieren. Was wir tun, ist weit weniger klar und eindeutig, weshalb sich die Definitionen von Wissensarbeit immer gerne auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zubewegen: Es kommen irgendwie Informationen rein und es gehen Informationen raus. Was vielleicht ein gutes Indiz dafür ist, dass sich das Nachdenken über Wissensarbeit lohnt.
Zum Beispiel die Frage, die Michele Martin in diesem Beitrag anspricht: Sind nicht viele Formen der Wissensarbeit heute nichts anderes als Routinetätigkeiten, eingebunden in Prozesse, Regeln und Policies, immer mit der Gefahr verbunden, entweder durch Software ersetzt oder outgesourct zu werden? Während die Zahl derer, die wirklich kreativ und innovativ sein dürfen, eher abnimmt? Folgende Überlegungen knüpft Michelle Martin an diese Beobachtung:
- Wen meinen wir eigentlich, wenn wir von “Wissensarbeitern” sprechen?
- Bedeutet die Tatsache, dass das Konzept des Wissensarbeiters in Unternehmen so wenig Aufmerksamkeit findet, vielleicht, dass es dort viel spannender (= wichtiger, gewinnbringender) ist, sich mit dem Management der eben genannten Routinetätigkeiten auseinanderzusetzen?
- Übernehmen Technologien nicht immer mehr Anteile wissensbasierter Arbeitsprozesse, wie z.B. das Recherchieren, Filtern und Bewerten?
- Und schließlich: was bedeutet das alles für die Weiterbildung?
Michele Martin, The Bamboo Project, 8. Juli 2009
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Posted on 22 June 2009 by jrobes
Eine interessante These: “I think we’re going to see a move away from companies and organizations to individuals as the consumers of learning products and services.” Auch hierzulande kann man ja beobachten, dass die Aufwände der Privathaushalte für Weiterbildung, auch für berufsbezogene Weiterbildung, seit Jahren steigen (wenn ich jetzt nichts durcheinander bringe). Aber reicht das bereits, um von einem Trend zu sprechen? Michele Martin stützt ihre These mit dem Hinweis auf die immer kürzeren Zeiten, die man heute in einem Job bleibt, bevor man zum nächsten wechselt; dann weist sie auf die steigende Zahl der Freelancer, Selbständigen und Zeitarbeiter hin, die sich selbst um ihre Weiterbildung bemühen müssen. Dann die KMUs, die nicht in Bildung investieren wollen oder können. Ich würde noch die Wissensarbeiter anführen, die das Bildungsbudget ihres Arbeitgebers am liebsten nach eigenen Interessen und Bedürfnissen managen. Aber ist das schon ein Bildungsmarkt, der sich lohnt?
Michele Martin, The Bamboo Project, 16. Juni 2009
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Posted on 28 January 2009 by jrobes
Wer sich derzeit mit Community-Portalen und offenen Lernumgebungen beschäftigt, steht vor einer wachsenden Auswahl an Systemen. Viele davon sind Open Source, setzen aber in der Regel unterschiedliche Akzente. Wer auf ein strukturiertes, kursbasiertes Konzept setzt, landet vielleicht bei Moodle; wer ein CMS mit integrierten Web 2.0-Features möchte, bei Drupal; oder man versucht es mit einem Wiki. Oder man wählt eine Plattform, die die Community-Idee in den Mittelpunkt stellt, wie z.B. Ning oder Mixxt. Christoph Till hat hier einen nützlichen Vergleich beider Systeme erstellt. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal an das lesenswerte Resumee Michele Martins erinnert, die vor einigen Wochen mit Blick auf ihren offenen Online-Kurs auch die verschiedenen Optionen abwägte. Und an Dave Cormier, der sich gerade in “How to choose the right CMS for Education” mit Wordpress, Moodle und Drupal auseinandergesetzt hat.
Christoph Till, Daily Pod, 16. Januar 2009
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Posted on 08 December 2008 by jrobes
In den letzten Wochen haben ja verschiedene längere Online-Kurse stattgefunden, die direkt die Bildungs-Community ansprachen, unter anderem der “Work Literacy online learning event”. Michele Martin war eine der Organisatoren und zieht hier ein ausführliches Resümee. Die Stichworte, die sie liefert, sind sicher auch in anderen Zusammenhängen interessant. So zum Bespiel, wenn sie ihre Entscheidung für Ning (Community) und gegen Moodle (CMS/LMS) und Wordpress (Blog) als Kurs-Plattform reflektiert. Sie betont auch, dass die dezentrale, offene Struktur dieses Events für sie bedeutet hat, immer wieder die einzelnen Fäden durch Verlinkungen und eigene Beiträge zusammenzuführen. Ein kürzerer Kurs und mehr Struktur stehen deshalb auch auf ihrer Liste für den Fall einer Wiederholung. Und war der Kurs jetzt ein Erfolg? Abgesehen von der abnehmenden Beteiligung (mit der aber zuweilen auch ein einstündiges Webinar zu kämpfen hat) zieht Michele ein positives Fazit:
“What I do think we managed to do was create and foster a community of practice that, for a period of time, brought together a large group of people who wanted to work together on learning about using Web 2.0 tools for learning. Through this network of connections and discussion, we also created an excellent resource that will be available to other people who may want to explore these tools on their own, at their leisure.”
Michele Martin, The Bamboo Project Blog, 14. November 2008
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Posted on 15 October 2008 by jrobes
“Blogs” stehen in dieser Woche auf der Agenda des Kurses “Web 2.0 for Learning Professionals”, auf den ich vor einigen Tagen bereits hingewiesen hatte. Michele Martin beschreibt deshalb einführend, was Bloggen bedeuten kann: “Blogging is Learning” bestätigen ihr aktive Blogger. Weblogs sind darüber hinaus “a type of social networking tool”, auf das viele Learning Professionals nicht mehr verzichten möchten. Und wer noch nie mit Blogs zu tun hatte, dem empfiehlt Michele Martin die schrittweise Annäherung - vom “Spectator” und “Joiner/ Collector” zum “Creator”.
Auf ihrem eigenen Blog, “The Bamboo Project”, hat Michelle Martin das Thema “Blogging for Learning” übrigens weiter verfolgt. Zum Beispiel, indem sie vorschlägt, eine “Blog Challenge” zu starten: “What is a Blog Challenge? In a blog challenge, several bloggers work together on a group learning project over a period of time–a few days, a week, a month. Each day during the challenge, learning activities are posted for bloggers to engage in and then blog about. Challenge participants also visit and comment on each others blogs to provide feedback and support during the challenge. The 31-Day Comment Challenge and the 31 Days to Building a Better Blog were both examples of blog challenges.” Interessant!
Michele Martin, Work Literacy, 1. Oktober 2008
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