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WWWeblern Gipfel

Posted on 23 March 2009 by jrobes

Die traditionellen Konferenzformate stehen auf dem Prüfstand, neue werden lebhaft diskutiert. In ein paar Tagen gibt es das nächste EduCamp. Dann wieder die Scope. Und Unconferences. Und Knowledge Cafes. Neben den großen Events, die den Markt der Anbieter und Kunden abbilden möchten (und sich damit immer schwerer tun!), werden neue, spannende  Versuche riskiert, der Diskussion um ein anderes Lernen eine Plattform zu geben. Natürlich stehen dabei die virtuellen Netzwerke und kollaborativen Möglichkeiten des Webs im Zentrum.

Vor einigen Tagen hat in New York eine Konferenz stattgefunden, die sich “Hacking Education” genannt hat. Ihr Motto: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Durchgeführt von einem Start-Up (Union Square Ventures), mit rund 80 Teilnehmern, darunter z.B. Sir Ken Robinson, Steven Johnson oder Danah Boyd. Die Beiträge der Konferenz liegen jetzt vor - als sortierter Twitter-Stream! “Arguably the best part of the conference was the lively discussion on twitter.”

hackedu_200903.gif

Aber die Geschichte geht noch weiter: Martin Lindner (wwweblernen) hat das Ereignis aufgeschnappt und plant bereits eine “Hacking Education” im deutschsprachigen Raum, möglicherweise im Oktober: “Die Bildung hacken. Den Claim der HackingEducation Konferenz (#hackedu) ins Deutsche bringen: “re-imagining how education should look in a web 2.0 world”. Dazu Praktiker und Denker versammeln, die sich mit Bildung im Web-Zeitalter befassen und die gedanklich/praktisch jenseits der Mauern der drei großen deutschen Bildungsburgen operieren: Schule - Uni - berufliche (Weiter-)Bildung. Aus den Sonntagsreden-Diskursen ausbrechen. Workshopartig erkunden, wie und warum Web-Technologien zu “Open Education” zwingen. Nicht gutgemeinte Weltverbesserung, sondern überlegen, was gegenwärtig ohnehin passiert, unterschwellig. Und dann Möglichkeiten suchen, wie man das “hacken” könnte.”

Hier geht es zum aktuellen Stand der Planungen …
Martin Lindner, wwweblern, 22./ 23. März 2009

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Die besten deutschen Weblern-Blogs

Posted on 17 February 2009 by jrobes

Gerade angefangen zu bloggen und gleich Ansprüche formulieren! So ist’s recht! Martin Lindner hat sich durch die Weiterbildungs-/ Medienpädagogen-/Lerntechnologie-/ Lehrer-Blog-Szene gearbeitet, seine Lektüre in eine kommentierte Übersicht gepackt und gleich einige Hausaufgaben formuliert. Danke, Martin!

“Damit ein Blog funktioniert, braucht es (1) eine lebendige, direkte und unperfekte Schreib-Stimme, und (2) einen konsequenten Blickwinkel aus der User-Sicht. Und dazu (3) ein Netzwerk von geistesverwandten Blogs, damit gedankliche Kettenreaktionen in Gang kommen, ohne sich (4) auf eine Insider-Sicht beschränken. Schwierig. (Und ja, ich muss das selber erst üben.)”
Martin Lindner, wwweblernen, 16. Februar 2009

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LEARNTEC (3): Was ist Content ohne Kontext?

Posted on 06 February 2009 by jrobes

Dritter Tag der LEARNTEC. Am Morgen ein kurzer Abstecher zum Thema “Gamebased Learning: Serious Games”, das Gernold Frank von der FHTW Berlin moderierte. Ganz unterhaltsam, aber richtig warm geworden bin ich mit der Sache nicht. Die “Freiwilligkeit” des Spielens (Linda Breitlauch) und die von Unternehmen gesetzten Lernziele wollen für mich noch nicht aufgehen. Nicht ohne Reibung und Widersprüche, aber ich arbeite dran! Für den Nachmittag hatte ich zugesagt, am Workshop zum “E-Learning-Wirtschaftsranking” teilzunehmen, das das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Oktober letzten Jahres zum ersten Mal erstellt hatte. Die Diskussion drehte sich vor allem um Methodisches (”wer gehört zur E-Learning-Branche?”, “wie valide sind die gelieferten Zahlen?”, “sollen sich Unternehmen auch anonym beteiligen dürfen?”). Nun, gegen etwas Lobbyismus ist ja im Grunde nichts einzuwenden. Dann, gegen 16:15 Uhr und kurz vor Toresschluss, bin ich noch schnell zu einer Podiumsdiskussion “Content im Kontext”, die Christina Neuhoff (time4you) leitete. Ich hatte gehofft, hier noch Peter Baumgartner zu treffen, aber er war dann schon auf dem Weg nach Krems. So musste hier in erster Linie der Vertreter der HUK Coburg “seinen” Kontext erläutern und ich konnte nur einige allgemeine Hinweise auf Trends in Corporate Learning beisteuern. Das war’s.

Ob ich noch eine Bewertung dieser LEARNTEC 2009 schaffe (oder ob ich einfach auf meine Anmerkungen der letzten Jahre verweise), entscheidet das Wochenende. Aber eine gute Nachricht doch an dieser Stelle: Martin Lindner und CHECK.point eLearning haben sich gefunden und verlinkt: www.wwweblernen.de (Arbeiten, leben und lernen im Web) heißt die Seite. Mit ersten Eindrücken von Kongress und Messe!
CHECK.point eLearning, Februar 2009
Martin Lindner, www.wwweblernen.de, 6. Februar 2009

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Geschichten über die Zukunft des Lernens 02 - Web meets HR

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Das SCOPE_08-Booklet ist da: Eine Sammlung von Interviews und Artikeln, die locker um die Agenda der SCOPE-Konferenz kreisen. Die “digital natives” und ihre Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen bildet dabei den roten Faden, an dem sich fast alle Autoren orientieren. Zum Beispiel Luis Suarez (IBM), der ausführlich über seine “Stop emailing”-Aktion erzählt; Beate Bruns (time4you) über zwei Jahre “Corporate Blogging”; Martin Lindner (Research Studios Austria) über “Microcontent”, “Microlearning” und die neue Aufmerksamkeitsökonomie; Matthias Schuster und Michael Heuser (T-Systems) über Web 2.0-Initiativen in ihrem Unternehmen; ein kleiner Beitrag von Don Tapscott (”How to Hire the Net Generation”) und nicht zuletzt Peter Kruse (nextpractice) mit klugen Anmerkungen zur Frage, warum und wie sich Unternehmen mit der neuen Netzwerkkultur auseinandersetzen sollten:
“Hierarchie und Netzwerk bilden keinen unversöhnlichen Gegensatz, sondern ein produktives, aber schwer zu balancierendes Spannungsverhältnis. Wenn Führung in der Lage ist, sich je nach Anforderung zwischen den organisatorischen Polen hin und her zu bewegen, wird die Verwendung von Web 2.0-Technologien ebenso schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltagshandelns der Mitarbeiter werden wie Fax, Handy und e-mail.”
SCOPE_09. Web meets HR, 13. Januar 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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