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Wissensmanagement und –bilanzierung

Posted on 04 December 2008 by jrobes

Auch wenn erst fünf Teile der sechsteiligen Artikelserie erschienen sind: Das Ganze ist (bzw. wird) ein nützlicher Überblick zum Thema - von der Beschreibung der wichtigsten Elemente einer Wissensbilanz (Teil 1), der Ergebnisse einer Online-Umfrage (Teil 2), des Vorgehens beim Erstellen einer Wissensbilanz (Teil 3), über den Erfahrungsbericht eines Anwenders, der badenIT (Teil 4), bis zur Zusammenfassung eines Podiumsgesprächs, an dem u.a. auch Günter Koch, der “Erfinder” der Wissensbilanz, und Rainer Schütterle (KSC) teilgenommen haben. Tenor: Die Wissensbilanz ist sinnvoll und “hip”, aber in der Praxis noch lange nicht angekommen. Einige Gründe sind vielleicht in der Anmerkung von Kirsten Hirschmann (Hirschmann Laborgeräte) zu finden:

“Die Studie des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater zeigt, dass nur 4% eine Wissensbilanz erstellt haben. Wir mit unserem Unternehmen sind nicht dabei. Wissensbilanz klingt gut, aber der kleine Mittelstand hat noch ein paar andere Themen, bevor er sich mit der Dokumentation von Wissen beschäftigt. Es ist nicht so, dass wir nichts dokumentieren. Da gibt es beispielsweise auch gesetzliche Vorschriften wie bei der Arbeitnehmererfindervergütung und einiges mehr. Der kleine Mittelständler zeichnet sich dadurch aus, nahe am Mitarbeiter zu sein. Deshalb weiß ich bei allen meinen 110 Beschäftigten, wo deren Wissen steckt, wo ihre Vorzüge liegen und welche Kapazitäten sie haben. Bei größeren Unternehmen mit mehr Hierarchiestufen macht eine Wissensbilanz sicherlich mehr Sinn.” (via Boris Jäger)
Günter Monjau, perspektive mittelstand, 28. November 2008

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Bildungscontrolling: Geschäftemacherei oder Notwendigkeit?

Posted on 28 October 2008 by jrobes

Nachdem ich gesehen hatte, dass es das akademische Pseudonym „Dr. Richard Gris” („Die Weiterbildungslüge”) auch in diese Ausgabe des österreichischen Online-Magazins geschafft hat, wollte ich das Dokument gleich wieder schließen. Aber dann habe ich dem ersten Reflex widerstanden. Es geht schließlich um die Frage, ob und wie man den Erfolg von Weiterbildung messen kann. „Richard Gris” darf natürlich in seinem einleitenden Beitrag gleich die „Bildungscontrolling-Lüge” entlarven: „Bildungscontrolling ist die scheinheilige Antwort auf die Sehnsucht der Personaler nach Kosten-Nutzen-Kalkülen.” Okay, die Täter-/Opfer-Frage ist damit geklärt. Günter Koch geht einen Schritt weiter und wirbt für die Wissensbilanz und damit eine langfristig angelegte Auseinandersetzung, um Wissensprozesse zu erfassen und „anfassbar” zu machen. Sein Erfolgsmodell ist das Austrian Research Center, Österreichs größte außeruniversitäre Forschungsorganisation. Guido Betz argumentiert anschließend für klare Zielsetzungen mit konkreten Kennziffern, wenn man über Erfolge diskutieren will. Und setzt auf Entwicklungsprogramme, die konkrete Arbeitsprojekte in den Mittelpunkt stellen. Abschließend arbeitet sich Sven Grote an verschiedenen Mythen des Bildungscontrollings ab.

Fazit: Die Beiträge holen die Leser dort ab, wo wahrscheinlich viele von ihnen stehen. Irgendwo zwischen Kirkpatricks-Ebenen-Modell und nagenden Zweifeln an der Sinnhaftigkeit solcher Anstrengungen. Allerdings nutzen die Autoren nicht die Chance, gelungene Beispiele für den Umgang mit der Frage der Messbarkeit von Bildung bzw. ihrem Erfolg zu präsentieren. Die Wissensbilanz einmal ausgenommen.
BILDUNGaktuell, 27. Oktober 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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