Posted on 12 February 2010 by jrobes
“Huch, ich werde beforscht”, twitterte gestern Joachim Wedekind, als er Rolf Schulmeisters Analyse der Kommentarkultur in Weblogs vor sich liegen hatte. Mir geht es genauso, aber nachdem ich meine Neugierde befriedigt habe, will ich - aller Befangenheit zum Trotz - eine kurze Einschätzung versuchen. Auf eine Zusammenfassung des Artikels verzichte ich an dieser Stelle, es sind nur ca. 20 Seiten! Continue Reading
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Posted on 12 October 2009 by jrobes
Michael Kerres hat eine Landkarte erstellt, die die wichtigsten E-Learning-Akteure an deutschen Hochschulen zeigt (darauf bezieht sich auch der Titel des Artikels). Er hat im gleichen Atemzug auch “acht Thesen zum Status des eLearning an Hochschulen” formuliert. Sie unterstreichen, und das war sicher auch ein Anliegen von Michael Kerres, dass E-Learning heute Hochschulalltag ist, ein Alltag, der weit über Content, Lernprogramme und Lernplattformen hinausgeht. So heißt es z.B. in der 2. These: “ELearning bezieht sich immer seltener auf komplexe, aufwändig erzeugte Contents, sondern auf Lernumgebungen, in denen Informationen und Materialien eingestellt werden und soziale Interaktionen stattfinden.”
Weitere Stichworte der Thesen sind Vorlesungsaufzeichnungen, Communities, Medienkompetenzen und Supportleistungen. Das Stichwort “Persönliche Lernumgebung” fällt nicht explizit. Vermisst habe ich beim ersten Lesen aber einen anderen Punkt: E-Learning, so weit gefasst wie Michael Kerres es vorschlägt, könnte für Hochschulen eine Chance darstellen, sich anderen gesellschaftlichen Gruppen zu öffnen. “Open Educational Resources” und “Open Access” wären Stichworte, die in diese Richtung weisen - oder vielleicht eine neunte These.
Michael Kerres, CHECKPOINT eLearning, 12. Oktober 2009
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Posted on 25 September 2009 by jrobes
Peter Baumgartner hat sich für seine Keynote auf der MoodleMoot 2009 an der TU Wien folgende Frage gestellt: “Wenn ein wesentliches Kennzeichen von Web 2.0 die (massenhafte) Kooperation im (grenzenlosen) Austausch von (gemeinsam) produzierten Materialien ist, was bedeutet das für Lernprozesse, die auf geschützten “Lerninseln” (Kursräume innerhalb eines Lernmanagement Systems) stattfinden?”
In seiner Antwort bietet er zwei Varianten für das Zusammenspiel von LMS und Web 2.0 an: “Lernmanagementsysteme können also selbst in meiner umfassenden Definition von Web 2.0 durchaus Social Software durchaus sinnvoll nutzen: Einerseits (wie bisher) dadurch, dass ausgehend von der Aufgabe (Lernaktivität) vom LMS auf diese Ressourcen “da draußen” im Internet verwiesen wird, andererseits aber auch dadurch, dass Web 2.0 Aktivitäten (”da draußen”) für das Lernen in den geschützten LMS-Kursräumen einbezogen werden.”
Wie sein Vorschlag genau zu lesen ist, bleibt allerdings unklar. Eingangs weist Peter Baumgartner noch darauf hin, dass “der entscheidende Punkt bei Web 2.0″ die Vernetzung von Personen ist (und bezieht sich dabei auf Michael Kerres, der seiner Ansicht nach zu sehr auf die Verknüpfung von Inhalten abzielt). Dann lässt er aber offen, wie diese Netzwerk-Aktivitäten in die “geschützten LMS-Kursräume” integriert werden können - wenn es nicht wieder nur um die Verlinkung von Inhalten geht. Aber vielleicht betrifft seine Einladung, entsprechende Erfahrungen mitzuteilen, genau diesen Punkt.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 24. September 2009
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Posted on 18 June 2009 by jrobes
Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) denkt darüber nach, wie und in welcher Form Lehrende auf bestehendes Videomaterial zugreifen und in ihre Veranstaltungen einbinden können. Noch führt aus seiner Sicht der Weg an YouTube nicht vorbei. Aber zukünftig? “Ich bin mir sicher, dass das Videoformat auch für den Bildungssektor in den nächsten Monaten an Bedeutung zunehmen wird. Aber wird Youtube die Plattform dafür sein?” Ganz praktisch hat er sich auf verschiedenen Plattformen nach interessanten Angeboten umgesehen, auf YouTube einen eigenen Kanal erstellt und dort eine Reihe von kurzen Filmen verlinkt, die sich mit Bildungsthemen beschäftigen. Wer also mal Skinner, Rogers, Papert, Berners Lee oder Watzlawick sehen und hören will, findet hier eine Auswahl.
Michael Kerres, Notizblock von Michael Kerres, 17. Juni 2009
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Posted on 18 March 2009 by jrobes
Michael Kerres hat vor einigen Tagen auf der Tagung “Personal Learning Environments in der Schule” an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (Schweiz) präsentiert, diese Präsentation vertont und jetzt online verfügbar gemacht. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema “Schul-IT trifft Web 2.0″, wobei Schule hier durch jede andere Bildungsinstitution, ja, auch durch die betriebliche Weiterbildung ersetzt werden könnte. Die Fragen, die Michael Kerres stellt: Wie finden bestehende Learning Management Systeme, die Michael Kerres im Kern als “Lehrplattformen” identifiziert, und die individuellen Lern- und Kommunikationsaktivitäten der Teilnehmer (Schüler, Studierende, Mitarbeiter) im Web 2.0 zueinander? Wie können diese Systeme miteinander kommunizieren? Und, wenn man sich auf diese Sichtweise einlässt, bedeutet es nicht, einen umfassenden Change Prozess einzuleiten, der weit über einzelne IT-Anschaffungen, Lehrerfortbildungen und Programmentwicklungen hinausgeht? Ein schöner Vortrag, ein schönes Format und eine gute Einstimmung für meine morgige Fahrt zum MoodleMoot nach Bamberg.
“Was ist dann (wenn überhaupt) das Besondere/ das Neue an dieser Diskussion? Bislang standen “Lehrplattformen” und “Lernangebote” im Vordergrund, die WIR uns ausgedacht haben: Was sind Funktionen von “Learning Managemnet Systemen”? Wie können wir Contents aufbereiten mit Lernobjekten / Repositories etc.? Wir haben versucht, Lernumwelten für die Lernenden zu definieren - und haben dabei aus dem Blick gelassen, wie und wo sich die Lernenden im Internet bewegen.
Nun wenden wir den Blick auf die Umwelt der Lernenden und schauen uns an, wie könnte eine persönliche (digitale) Umwelt von Lernenden gestaltet werden, die die Nutzungsvarianten der Lernenden aufgreift. (Ein) Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lernenden sich anders und in anderen Welten bewegen, als dies die Angebote der (Hoch-) Schule heute vorsehen. Das wird im übrigen wohl nicht heissen, einfach SchülerVZ als Lernplattform zu nutzen… Das heisst einzig: Konzepte für Schul-IT und (mediale) Lernangebote sind in Relation und als ein Beitrag zu sehen zur Gestaltung persönlicher Lernumwelten.”
Michael Kerres, Blog, 16. März 2009
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Posted on 16 February 2009 by jrobes
Nicht nur die Tweets, auch die Zeilen über Twitter füllen mittlerweile meine virtuellen Regale. Der Reihe nach: Dass erstaunlicherweise nicht alle Welt twittert, sondern “nur” 11 Prozent der Amerikaner mit Internet-Zugang, das teilte uns vor einigen Tagen das PewResearchCenter mit (”Twitterpated: Mobile Americans Increasingly Take to Tweeting”). Und: Der durchschnittliche Twitter-Nutzer ist 31 Jahre alt! Etwas über dem Durchschnitt liegen sicher die amerikanischen Politiker, die sich Barack Obama zum Vorbild genommen haben und Einblicke in ihren Alltag gewähren. Übrigens mehr Republikaner als Demokraten, wie der Economist zu berichten weiß (”Tweeting the people. Politicians on Twitter”).
Wer hier den Überblick behalten will, hat je nach Fachgebiet verschiedene Möglichkeiten: 753 Einträge enthält gegenwärtig z.B. das “Directory of Learning Professionals (& Others) on Twitter”, mit dem Jane Hart einen ersten Versuch startete, den 6 Millionen Twitter-Nutzern einige Namen zu geben. Auf 70 kommt derzeit “Weiterbildung auf Twitter”, zusammengestellt von Dörte Giebel, der Pressesprecherin des Forum DistancE-Learning. Und wer sich in der Vergangenheit verdächtig gemacht hat, mit Knowledge Management oder ähnlichen Themen zu sympathisieren, findet sich bei Patrick DiDomenico wieder (“Must-Follow Twitterers on Twitter | Knowledge Management”). Das sollte doch fürs Erste reichen.
Viele, die Twitter gerade ausprobieren. Einige, die sich dabei ertappen und fragen, was sie da eigentlich tun. Zum Beispiel Mandy Schiefner, die zwar für sich noch lange nicht alle Fragezeichen ausgeräumt hat, aber Twitter heute schon ein “Potenzial vor allem für informelles Lernen” zugestehen möchte (”Sinn und Unsinn von Twitter”). Für Michael Kerres passt Twitter “in den Zeiten dazwischen, z.B. im Wartezimmer des Kieferorthopäden meiner Tochter, beim Warten auf einen Zug oder sonst wo zwischendrin” (”The Twitter Experience”). Bei mir setzen Wartezimmer zwar nur bestimmte Phantasien frei, aber sei’s drum.
Bildungsexperten wie z.B. Tony Karrer und Tom Barrett haben Twitter längst in ihren Werkzeugkasten aufgenommen. Aber da hierzulande die Twitter-Nutzer, vor allem im Unternehmensumfeld, noch eine verschwindend geringe Minderheit darstellen, soll Minxuan Lee mit ihrer schönen Präsentation heute das letzte Wort gehören: “How Twitter changed my life”.
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Posted on 09 January 2009 by jrobes
Es war Michael Kerres, der gestern angesichts der aktuellen Begeisterung ums Microblogging meinte, dass der Mediendidaktik die Fragen wohl so schnell nicht ausgehen werden. Die Autoren dieses Artikels sind gleich zur Tat geschritten und haben sich die Twitter-Netzwerke einmal genauer angeschaut. Um die wirklichen Beziehungen zwischen Twitter-Nutzern zu erkennen, haben sie neben “followers” und “following” eine weitere Verbindung ausgemacht: nämlich die Personen, an die man direkte Nachrichten (erkennbar am @username) richtet und die sie “friends” nennen. Die Zahl dieser “friends”, so ein Ergebnis ihrer Auswertung, bestimmt, wie aktiv ich in Twitter bin. Und sie gibt den Blick auf ein zweites und vielleicht interessanteres Netzwerk frei:
“Many people, including scholars, advertisers and political activists, see online social networks as an opportunity to study the propagation of ideas, the formation of social bonds and viral marketing, among others. This view should be tempered by our findings that a link between any two people does not necessarily imply an interaction between them. As we showed in the case of Twitter, most of the links declared within Twitter were meaningless from an interaction point of view. Thus the need to find the hidden social network; the one that matters when trying to rely on word of mouth to spread an idea, a belief, or a trend.”
Bernardo Huberman, Daniel M Romero und Fang Wu, First Monday, Vol. 14, Number 1, 5. Januar 2009
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Posted on 01 September 2008 by jrobes
“Good teaching is good teaching and teachers don’t need to adjust their teaching to individual students learning styles.” So schließt Daniel Willingham von der University of Virginia auf YouTube seine Ausführungen. Clive Shepherd hat das Video zum Anlass genommen, noch einmal nachzulegen: “No-one doubts that learners differ in terms of personality and preferences, but whether these can be usefully categorised as learning styles is highly debatable and certainly unproven. Teachers and trainers do, anyway, have far more important issues to consider when considering their interactions with learners. By far the most important of these, as far as I’m concerned, is the nature of the learning to be achieved (concepts, principles, rules, facts, social skills, psychomotor skills, problem-solving skills, attitudes, etc.).”
Wichtiger als Lernstile sind, so Clive, z.B. die Motivation des Lerners, sein Vorwissen und seine Kompetenz “zu lernen”. Von anderen Rahmenbedingungen wie Zeit und Kosten ganz zu schweigen. Das trifft ziemlich genau meine Haltung zum Thema. Von daher überrascht mich die Fülle der Kommentare und weiteren Beträge (siehe z.B. Stephen Downes) etwas.
Clive Shepherd, Clive on Learning, 28 August 2008
Nachtrag (19.09.2008): Auch Michael Kerres, Universität Duisburg - Essen, hat inzwischen das Video von Daniel Willingham entdeckt und kommentiert (hier).
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Posted on 27 August 2008 by jrobes
Auch wenn der Fokus dieses Beitrags auf dem Online-Lernen im Hochschulkontext liegt, so sind die Schlussfolgerungen von Peter Baumgartner leicht in andere Zusammenhänge zu übertragen:
“Die Zukunft von Online-Lernen hängt generell mit einem Perspektivenwechsel zusammen, den ich an zwei Beispielen aufzuzeigen versucht habe:
- Statt bloß die Aufmerksamkeit auf die didaktische Gestaltung der einzelnen Online-Szenarien zu richten, müssen wir in einer integrativen Sichtweise unseren Blick auf das gesamte Blended-Learning-Arrangement richten.
- Statt bloß formale Lernsettings zu untersuchen, müssen wir unsere Forschung auf informelle Lernprozesse im Arbeits- und Lebensalltag erweitern.”
Und der letzte Punkt kann, so Peter Baumgartner, zum Beispiel bedeuten, sich intensiver mit den Möglichkeiten von Social Software in der Lehre auseinanderzusetzen.
Peter Baumgartner, in: Online-Lernen - Handbuch für das Lernen mit dem Internet. Hrsg. von Ludwig Issing and Paul Klimsa, München 2008, S. 505-513 (via Gedankensplitter)
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Posted on 14 August 2008 by jrobes
Über einige Sätze dieses Artikels könnte man diskutieren. Zum Beispiel die folgenden:
“Das zentrale Anliegen einer solchen auf Gestaltung ausgerichteten Mediendidaktik ist … die Frage, wie man ein mediengestütztes Lernangebot entwickelt, dass ein bestimmtes Bildungsanliegen einlöst. … Bei der Konzeption von Lernszenarien sollte man sich deswegen nicht an eine bestimmte theoretische Konzeption des Lernens oder Lehrens, nicht an ein bestimnmtes didaktisches Modell oder eine bestimmte (’neue’) Medientechnik binden.”
Nun sehe ich in Lerntheorien auch keine Vorgaben, aus denen sich umstandslos und für wechselnde Anforderungen Lernangebote ableiten lassen. Aber welche Rolle spielen sie dann für eine “gestaltungsorientierten Mediendidaktik”?? Welche Bedeutung haben sie überhaupt für die Bildungspraxis??
Michael Kerres, Nadine Ojstersek und Jörg Stratmann, in: Issing, L.J. & Klimsa, P. (Hrsg.): Online-Lernen – Handbuch für das Lernen mit Internet, 2008
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Posted on 18 February 2008 by jrobes
Weitere Zahlen zur Weiterbildung liegen vor. Dieses Mal ist das BMBF der Auftraggeber, ein Projektverbund unter Federführung von TNS Infratest Sozialforschung hat sich der Sache angenommen. Im Mittelpunkt des vorliegenden Berichts steht die Weiterbildungsbeteiligung der 19-64-jährigen Bevölkerung in den letzten 12 Monaten (für den besseren Überblick: am Freitag ging es um die Weiterbildungsaktivitäten von Unternehmen!). Die wichtigsten Ergebnisse:1. Der seit 1997 rückläufige Trend konnte gestoppt werden: Die Beteiligungsquote von 43 Prozent zeigt eine leicht steigende Tendenz gegenüber 2003 (41%).
2. Informelle Lernaktivitäten nehmen zu. Von 61% der Erwerbstätigen, die 2003 an Formen der informellen beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben, auf 68%.
3. Von diesem Trend profitieren auch die Lernangebote mit Hilfe computergestützter Selbstlernprogramme (plus 7 Prozentpunkte) sowie Lernangebote im Internet (plus 6 Prozentpunkte).
Schaut man sich, durch diese Zahlen neugierig geworden, gerade den Bereich des informellen Lernens genauer an, wird die Luft allerdings schnell dünn. Wie Michael Kerres anmerkt, überrascht es z.B. mit Blick auf die in der Befragung vorgegebenen Aktivitäten, dass nicht von einer 100 prozentigen Beteiligungsquote berichtet wird. Immerhin geht es um Alltägliches wie z.B. “Lernen durch Ausprobieren”!
Zum anderen: Es ist nicht deutlich, warum der Besuch eines Programmierkurses als “formalisierte Weiterbildung” gilt, das computergestützte Selbstlernprogramm zum gleichen Thema jedoch als “informelle berufliche Weiterbildung”.
So ist es sicher begrüßenswert, dass der Bereich des informellen Lernens auch im Rahmen dieser europaweiten (!) Erhebung mehr und mehr Aufmerksamkeit gewinnt. Es ist allerdings auch zu befürchten, dass das vorgestellte Untersuchungsinstrumentarium dem komplexen Gegenstand immer weniger gerecht wird.
Bernhard von Rosenbladt und Frauke Bilger, TNS Infratest Sozialforschung, Januar 2008 (pdf)
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Posted on 10 July 2007 by jrobes
Die Quintessenz dieses Artikels lautet: Die Ankunft von Web 2.0 - und Microlearning ordnet sich hier nahtlos ein - stellt das klassische Instructional Design vor neue Herausforderungen: Es wird noch komplexer, weil jetzt eine weitere Perspektive hinzukommt: “Instructional design as a user-generated activity.”
Der Artikel gibt einen Überblick über verschiedene Instructional Design-Ansätze und Traditionen, um anschließend zu fragen, was sich mit Web 2.0, e-Learning 2.0 und Personal Learning Environments ändert. 15 “Guidelines for a elearning scenario following a ‘Web 2.0′ approach” deuten die Richtung an.
Aber dann heißt es auch: “Our analysis of a typical elearning scenario that follows a “web 2.0” approach demonstrates that instructional design is not dispensable but even becomes more complex. It does not imply a completely new approach but should integrate the various views to instructional design developed in different theoretical traditions.”
Es ist das Wort “integrate”, das mich an dieser Stelle überrascht. Hier habe ich eher einen Ansatz erwartet, der das Instructional Design an konkreten Zielgruppen und Bildungsbedürfnissen orientiert, wie z.B. von Peter Baumgartner (Lehren I, II, III) beschrieben. Oder bin ich jetzt wieder in eine alte Tradition zurückgefallen?
Michael Kerres, in: In: Theo Hug und Martin Lindner (Hrsg.): Didactics of Microlearning. Muenster: Waxmann 2007 (via Universität Duisburg-Essen) (pdf)
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