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Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis

Posted on 01 July 2010 by jrobes

Im Moment erscheinen mehr Beiträge zum Thema “Mobile Learning”, als ich lesen und verlinken kann. Trotzdem bin ich beim vorliegenden Artikel hängen geblieben. “Ziel dieses Beitrages ist es, aufzuzeigen, wo das Thema “mobiles Lernen” Anfang 2010 steht.” Der Autor, Daniel Stoller-Schai (UBS), grenzt bei diesem Unterfangen mobiles Lernen klar vom klassischen e-Learning ab und weist ihm einen festen Platz im Tagesablauf des Wissensarbeiters bzw. homo mobilis zu: “Das mobile Endgerät ist das zentrale Medium, um formelle und informelle Aufgaben im Wechsel zwischen privaten und beruflichen Kontexten zu tätigen. Lernaktivitäten sind Bestandteil zahlreicher anderer, sich überlagernder und zum Teil parallel verlaufender Tätigkeiten. Klassische formelle Lernprozesse sind nur noch eine Komponente in einem vor allem durch informelle Lernaktivitäten geprägten Tagesablauf.” (S. 13)

Der Artikel bietet einen schönen Überblick über die möglichen Anwendungsbereiche des mobilen Lernens: Denkaufgaben, Ad-hoc-Informationen, Anleitungen, (Lern-)Spiele, Informationsaustausch, Statusabfragen, Dokumentation von Lernprozessen, Konsumption von multimedialen Lerninhalten sowie die Unterstützung physischer Aktionen. Hinzu kommen aktuelle Informationen über Endgeräte, mobile Lerntechnologien sowie die mit ihnen verbundenen didaktischen Herausforderungen: von der notwendigen Selbstlernkompetenz der Nutzer bis zur “Workplace Learning”-Strategie von Unternehmen. Lesenswert.
Daniel Stoller-Schai, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 32. Erg.-Lfg., April 2010 (via Scribd)

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Die Standortattraktivität europäischer Hochschulen fördern? – Der mögliche Beitrag von Open Content

Posted on 16 June 2010 by jrobes

Wenn Hochschulen ihre Bildungsinhalte im Web frei zugänglich machen, wird von “Open Content” gesprochen. Natürlich will man, dass diese Bildungsinhalte auch genutzt werden und zwar am liebsten von Zielgruppen außerhalb der eigenen Hochschule. Vor diesem Hintergrund haben sich Sandra Schaffert und Martin Ebner angeschaut, was MIT, die Open University und die TU Graz bis heute ins Netz gestellt und über Zugriffe und Downloads berichtet haben. Die Zahlen sind für die Autoren zufriedenstellend und stützen - “ganz im Sinne der Ziele des Bologna-Prozesses” (?) - den eingeschlagenen Weg. Bologna, Open Content, einige Zugriffszahlen. Ich denke, die Analyse darf hier ruhig einen Schritt weiter und tiefer gehen.
Martin Ebner und Sandra Schaffert, in: Zeitschrift für E-Learning, 2/2010, 16. Juni 2010 (via E-Learning-Blog)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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