Posted on 05 July 2010 by jrobes
Wenn es nicht auf ein paar Gramm und ein spezielles technisches Feature ankommt, werden wir zukünftig verschiedene Möglichkeiten haben, mobil zu lernen: laptops, netbooks, tablets, smart phones und …. Dieses Spielfeld lotet der Autor aus und lädt zum Spekulieren ein. Sein Votum: “Consumer slate tablets defeating desktops, smart phones.” Allerdings macht er einen großen Bogen um die Frage, inwieweit sich das zukünftige “e-learning on the go” von heutigen Lernangeboten unterscheiden wird.
Craig Weiss, E-Learning 24/7 Blog, 25. Juni 2010
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Posted on 01 July 2010 by jrobes
Im Moment erscheinen mehr Beiträge zum Thema “Mobile Learning”, als ich lesen und verlinken kann. Trotzdem bin ich beim vorliegenden Artikel hängen geblieben. “Ziel dieses Beitrages ist es, aufzuzeigen, wo das Thema “mobiles Lernen” Anfang 2010 steht.” Der Autor, Daniel Stoller-Schai (UBS), grenzt bei diesem Unterfangen mobiles Lernen klar vom klassischen e-Learning ab und weist ihm einen festen Platz im Tagesablauf des Wissensarbeiters bzw. homo mobilis zu: “Das mobile Endgerät ist das zentrale Medium, um formelle und informelle Aufgaben im Wechsel zwischen privaten und beruflichen Kontexten zu tätigen. Lernaktivitäten sind Bestandteil zahlreicher anderer, sich überlagernder und zum Teil parallel verlaufender Tätigkeiten. Klassische formelle Lernprozesse sind nur noch eine Komponente in einem vor allem durch informelle Lernaktivitäten geprägten Tagesablauf.” (S. 13)
Der Artikel bietet einen schönen Überblick über die möglichen Anwendungsbereiche des mobilen Lernens: Denkaufgaben, Ad-hoc-Informationen, Anleitungen, (Lern-)Spiele, Informationsaustausch, Statusabfragen, Dokumentation von Lernprozessen, Konsumption von multimedialen Lerninhalten sowie die Unterstützung physischer Aktionen. Hinzu kommen aktuelle Informationen über Endgeräte, mobile Lerntechnologien sowie die mit ihnen verbundenen didaktischen Herausforderungen: von der notwendigen Selbstlernkompetenz der Nutzer bis zur “Workplace Learning”-Strategie von Unternehmen. Lesenswert.
Daniel Stoller-Schai, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 32. Erg.-Lfg., April 2010 (via Scribd)
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Posted on 06 May 2010 by jrobes
Im Rahmen unseres aktuellen Wissenswert Blog Carnivals fragen wir ja gerade nach den besten “Apps for Learning”. Nun bin ich selbst seit ungefähr drei Monaten begeisterter iPhone-Nutzer und kann hier erste Erfahrungen beisteuern. Denn wie wahrscheinlich jeder bin auch ich erst einmal in die Welt der “Apps” eingetaucht, habe herumgestöbert, ausprobiert und dann nach Hilfen und Erfahrungsberichten gesucht. Dann habe ich verschiedene “Produktivitäts”-Tools etwas systematischer studiert (denn wenn ich auf irgendeinem Feld immer lernen will, dann hier). Heute kann ich von ersten Routinen und Vorlieben berichten. Hier sind meine aktuellen Favoriten:
1. Tweetie:
Hier habe ich investiert (2,39 €). Tweetie ist mein Zugang zu Twitter, allerdings bin ich mit dem iPhone in der Regel nur Leser und Archivar von Tweets, geschrieben wird meist am Rechner.
2. Dropbox:
“Dropbox is the easiest way to sync and share your files online and across computers.” Mit Dropbox habe ich immer Zugriff auf alle meine Daten. Und jetzt auch mit dem iPhone. Das beruhigt.
3. RTM:
RTM steht für “remember the milk” und schon dieser Name ist das Geld wert. Denn hier habe ich mir auf den Seiten von RTM einen “Pro Account” geleistet. Und dafür eine komfortable Aufgabenverwaltung bekommen!
Das waren meine Top 3. Auf den Plätzen 4-10 folgen:
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Posted on 03 May 2010 by jrobes
Als Jane Hart 2007 zum ersten Mal Learning Professionals bat, ihre Top Learning Tools aufzulisten („… tools for their own personal learning/ productivity and for creating learning solutions for others”), erblickte das iPhone gerade das Licht der Welt. Doch dann ging es los. Bis heute sind über 50 Millionen Geräte verkauft worden und mehr als 185.000 Applikationen sind für das iPhone erhältlich (Wikipedia). Und in der Liste der Top Learning Tools 2009 steht Twitter ganz oben, dessen Popularität ja ganz unmittelbar mit der steigenden Verbreitung von Smartphones verbunden ist.
Vielleicht also ein guter Zeitpunkt für die Frage unseres aktuellen Wissenswert Blog Carnivals: “Welche Apps haben Sie so begeistert, dass Sie heute auf sie nicht mehr verzichten wollen? Nennen Sie uns Ihre drei Favoriten.” Natürlich interessieren uns vor allem “Apps”, die “Ihr Arbeiten und Ihr persönliches Wissensmanagement einfacher, schneller und produktiver gemacht” haben …
Alle iPhone-Besitzer und -Fans sind herzlich eingeladen, sich mit einem Beitrag an der Diskussion zu beteiligen. Redaktionsschluss ist der 31. Mai.
Jochen Robes/ Andrea Back, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 13, 3. Mai 2010
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Posted on 19 March 2010 by jrobes
Thomas Bernhardt erzählt uns hier, welche Apps er auf seinem iPhone hat. Und wer sich jetzt fragt, was diese Nachricht auf diesem Blog zu suchen hat, dem sage ich, was Thomas Bernhardt seinen Lesern sagt: “Der eine oder die andere könnte fragen, was das im e2.0-Blog zu suchen hat? Dem sei entgegnet: das iPhone zählt m.E. ganz klar zu den “MuFuTi’s” unter den mobilen Endgeräten und ist damit in kürzester Zeit zu einem wichtigen Bestandteil meiner persönlichen Lernumgebung (PLE) avanciert.”
Genau! Was gestern noch Jane Hart’s “Top Tools for Learning” waren, das sind heute die “Top Apps”. Thomas Bernhardt hat seine übrigens in folgende “Homescreens” eingeteilt: (1) Kommunikation & Social Networking, (2) Produktivität, (3) Navigation/ Unterwegs, Fotografie, (4) Unterhaltung, Lifestyle/ Einkaufen, (5) Sport, Spiele, Reference/ Utilities, Education. Es sind viele nützliche Apps darunter!
Thomas Bernhardt, E-Learning 2.0, 5. März 2010
PS: Ganz ähnlich und mit weiteren Tipps: “My iPhone Apps for Learning Solution 2010″ (Brent Schlenker, 12. März 2010)
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Posted on 25 January 2010 by jrobes
Epic, e-Learning-Marktführer in UK, wird am 27. Januar 2010 wieder eine E-Learning-Debatte in Oxford veranstalten. So richtig als klassischer Disput mit Pro und Contro und (wahrscheinlich) ohne Netbooks, Internet-Verbindung und Twitterwall. Wer also noch etwas Zeit und Kleingeld in der Kasse und Interesse am Thema (”Smart phones: smarter learning? Or new technology, same old pedagogy?”) hat, sollte die Gelegenheit ergreifen; es soll noch einige Plätze geben. Alle anderen müssen sich mit der Online-Debatte (hier geht’s zur letzten) und anderen Dokumentationen begnügen. Oder sie lesen sich das aktuelle White Paper von Epic durch, das einen guten Überblick zum Stichwort der Debatte gibt. Ich finde es sehr gelungen, weil es schon mit dem Titel anzeigt, dass es um eine bestimmte, neue Generation von Geräten geht und dass wir nicht über “mobile learning” im Sinne von “mobile e-learning” reden, sondern über “apps for learning”, “social interaction” und eine “smart pedagogy”. Sehr schön auch die Referenz an Terry Anderson, dessen Wandel ich gut nachvollziehen kann:
“Normally I’m an enthusiast and early adopter of new educational technologies, but for years after I first heard people talk about mobile learning, I didn’t get it… [I] changed my mind with the purchase of an iPhone 3G… Every day, the app store offers me yet more ways that this phone can morph itself into a universal and ubiquitous information, education, and entertainment portal.”
Naomi Norman, Epic, 2010 (mit Registrierung)
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Posted on 11 December 2009 by jrobes
Ich werde am Montag auf dem 4. eLearning-Netzwerktag an der Goethe-Universität in Frankfurt sprechen. Da mein Thema “Trends des vernetzten Lernens” sein wird, passt dieser Beitrag von Brent Schlenker. Denn beim Stichwort Trends weist er auf die Konvergenz bestehender Technologien hin, die für ihn (und andere) viele aktuelle Entwicklungen so interessant und mächtig machen. Und für diese Konvergenz steht das “Golden Triangle” aus “mobile, social, and real-time”. Oder kurz: iPhone, Facebook und Twitter. Und dieses Muster ist, so Brent Schlenker, auch für E-Learning zutreffend. Ich stimme ihm zu, würde aber diese Trends nicht als Ablösung, sondern als Ergänzung bestehender Lernszenarien sehen. “So, can our learning content be created for mobile devices with a social element connecting us with subject matter experts that we can access in real time? I think so.”
Brent Schlenker, Corporate eLearning Strategies and Development, 7. Dezember 2009
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Posted on 31 August 2009 by jrobes
In der Diskussion um Mobile Learning 1.0 ging es um die technische Aufbereitung von Inhalten für kleinere Displays. Mobile Learning 2.0 dagegen ist ein kompletter Perspektivwechsel, ist vernetztes Lernen, das an bekannte “2.0″-Szenarien und -Möglichkeiten anknüpft. Anja C. Wagner holt in diesem interessanten Artikel (geschrieben für das Jahrbuch eLearning & Wissensmanagement) weit aus, um die Faszination des Mobilen zu beschreiben: das iPhone als Gadget, das ganz neue Nutzungserfahrungen und -gewohnheiten freigesetzt hat. Die Autorin setzt hier, ohne viel Platz für Zwischentöne zu lassen, ganz auf die Vision des Mobile Learning 2.0, auf den selbstbestimmten Lerner und user-generated content. Das sollte der Leser “aushalten” können!
Anja C. Wagner, eduFutureBlog, 26. August 2009
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