Posted on 16 December 2011 by jrobes
“Here’s my theory – the primary driver for pedagogic change is something that has changed the behaviours of learners - independently of teachers, teaching and education – the internet. Let me elaborate …” Und mit folgenden Punkten stützt Donald Clark diese Theorie bzw. Hypothese:
1. Asynchronous - the new default
2. Links - free from tyranny of linear learning
3. Search and rescue
4. Wikipedia and death of the expert
5. Facebook and friends
6. Twitter, texting and posting
7. Youtube - less is more and ‘knowing how’
8. Games
9. Tools
10. Open Source
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 7. Dezember 2011
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Posted on 08 July 2010 by jrobes
In dieser Ausgabe des ON Magazines (EMC) sind vor allem die Interviews mit Tim Berners-Lee und Bob Metcalfe lesenswert: Ersterer ist auch nach 20 Jahren voller Hoffnung, was das Internet betrifft, wirbt mit ungebrochenem Optimismus für das Daten-Web (also das semantische Web) und ist begeistert von Mash-Ups. Letzterer freut sich, dass ein Gesetz nach ihm benannt wurde, hat mit Twitter begonnen, um nicht als “alter Langweiler” dazustehen und sieht drei gesellschaftliche Probleme, die das Web (!?) lösen muss: Energie, Gesundheit und Bildung.
ON Magazine, EMC, Sommer 2010
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Posted on 12 January 2010 by jrobes
Der amerikanische Literaturagent John Brockman hat auf Edge.org mit der Frage “How is the Internet changing the way you think?” eine interessante Debatte angestoßen. 160 Antworten gibt es dort zu lesen, von Brian Eno, Clay Shirky, Kevin Kelly bis Frank Schirrmacher. Letzterer hat die Debatte ins Feuilleton der FAZ gehievt und gleich einige der Beiträge übersetzen lassen, die auch online zur Verfügung stehen. Ein Stöbern lohnt sich. Die Antworten, die ich dort gelesen habe, sind durch die Reihe intelligent, originell und persönlich. Keinen lässt das Internet kalt. Viele sind überzeugt, dass es unser Denken, unsere Wahrnehmung, unser Gedächtnis und Urteilsvermögen verändert. Und jeder hat seine persönliche Art, damit umzugehen. Die Beiträge sind so gut … dass ich sie nicht am Rechner, sondern als Buch lesen möchte!
Frank Schirrmacher, FAZ.net, 10. Januar 2010
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Posted on 08 August 2008 by jrobes
Für die KnowTech habe ich versprochen, etwas zum Stichwort “Communities” beizutragen. Bei meinen Recherchen bin ich auf diesen spannenden Artikel von Barry Wellman u.a. gestoßen. Er ist zwar schon einige Jahre alt, bringt aber viele Entwicklungen hervorragend auf den Punkt: Das Internet, so die Autoren, unterstreicht einen allgemeinen Trend, der in westlichen Industriegesellschaften zu beobachten ist: nicht mehr lokal verankerte Communities oder Gemeinschaften bilden hier das soziale Gerüst, sondern etwas, das als “networked individualism” beschrieben wird.
Technologien wie das Internet und Mobile Phones verbinden heute Menschen, nicht Orte. Jeder ist individuell erreichbar. Die Person (und nicht mehr z.B. ein Haushalt) wird zum “portal” und “switchboard”. “In effect, the Internet and other new communication technology are helping each individual to personalize his or her own community. This is neither a prima facie loss nor gain in community, but rather a complex, fundamental transformation in the nature of community.”
“Networked individualism”: Mit Hilfe des Internets tauschen sich Menschen heute in einer Reihe von Communities aus, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und unterschiedlich engagiert. Lokale Communities und arbeitsbezogene Communities (of Practice) sind Teile dieses Puzzles. “Yet in a person’s ‚glocalized’ world (!) extensive local involvements fit together with far-flung communities of friendship, kinship and shared interest.”
Die Autoren gründen ihre Thesen auf einer Reihe empirischer, in verschiedenen Ländern durchgeführter Studien. Mit vielen weiteren Literaturhinweisen.
Barry Wellman u.a., Journal of Computer-Mediated Communication (JCMC), Vol. 8, No. 3, April 2003
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Posted on 05 May 2008 by jrobes
Die ZEIT erweist dem Internet ihre Referenz. Was stellen die Autoren fest? Die Rede ist von einem “anthropologisch bedeutsamen Sprung”, der “Extension des Menschen im Netz” und dem “allgegenwärtigen Möglichkeitscharakter” des Internets. Das steht auf der Habenseite. Doch die Autoren sind aufgeklärt genug, um auch auf den Preis hinzuweisen, den wir immer zahlen, wenn ein neues Medium unseren Alltag verändert. Sind wir z.B. auch souverän genug, mit diesen Möglichkeiten umzugehen? Gibt es noch den öffentlichen Diskurs, in dem Meinungen gewogen und auf dessen Grundlage Entscheidungen gefällt werden? Locker, unterhaltsam und Teil eines “ZEIT Internet Spezial”.
Uwe Jean Heuser und Gero von Randow, ZEIT, 1 Mai 2008
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Posted on 12 November 2007 by jrobes
An diesem Wochenende habe ich endlich das neue Buch von David Weinberger zu Ende gelesen. Seine Botschaft ist so einfach wie weitreichend: Unser Denken ist noch nicht beim Internet angekommen. Denn das Internet eröffnet uns das, was Weinberger “the third order of order” nennt. Aber der Reihe nach:
“In the first order of order, we organize things themselves – we put silverware into drawers, books on shelves, photos into albums.” (S.17/18)
In der “second order of order” versuchen wir mit Hilfe von Metadaten, die Dinge zu ordnen und zu sortieren. Ein typisches Beispiel sind Katalogsysteme: “The catalog separates information about the first-order objects from the objects themselves … A code on this second-order object, the catalog card, points to the physical place where the first-order photo [sein Beispiel] is stored in the back room.” (18)
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