Tag Archive | "informationskompetenz"

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Verständigung auch ohne den Kompetenzbegriff?

Posted on 09 June 2011 by jrobes

Gabi Reinmann ist gebeten worden, einen Handbuchartikel über die Beziehung zwischen persönlichem Wissensmanagement und  Informationskompetenz zu schreiben. Wer die Texte von Gabi Reinmann kennt, weiß, dass sie nicht einfach loslegt, sondern Begriffen, Definitionen und Konzepten gerne auf den Grund geht. Im Blog ist es der Kompetenz-Begriff, im Artikel mehr der Management-Begriff, die eine kritische Würdigung erfahren. Trotzdem ist Gabi Reinmann natürlich ihrer Hausaufgabe nachgekommen und liefert, wie immer, eine komprimierte und klar gegliederte Darstellung des Sachverhalts, inklusive zahlreicher Hinweise auf offene Fragen.

“Subsumiert man unter das persönliche Wissensmanagement sowohl rezeptive als auch produktive Prozesse im Umgang mit Information und Wissen, wird deutlich, dass Informationskompetenz nur eine von mehreren notwendigen Grundlagen ist. …”
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juni 2011

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Warum mich das Thema Info-Kompetenz neulich so angeätzt hat

Posted on 15 April 2011 by jrobes

Das ist nett formuliert, nachvollziehbar und leicht übertragbar. Anne Christensen sorgt sich hier aus der Sicht einer Bibliothekarin um das Thema “Informationskompetenz”. Und hat aus lauter Verzweifelung und Langeweile ein “Bullshit Bingo Informationskompetenz” gebastelt. Was ihr aber jetzt irgendwie leid tut. Anyway, ich glaube nicht, dass man lange für ein “Bullshit Bingo Medienkompetenz” braucht.
Anne Christensen, A growing organism, 11. April 2011

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Statement zur Etablierung offener Bildungsressourcen in Forschung und Lehre

Posted on 15 March 2011 by jrobes

Am 24. und 25. März 2011 findet der Medienpädagogische Kongress in Berlin statt. Das hinterlässt auch im Netz schon Spuren. So hat sich Joachim Wedekind kürzlich seine Gedanken zu einigen zentralen Begriffen des Kongresses gemacht (und damit gleich einige Kommentare losgetreten). Und Sandra Schön formuliert hier vier Forderungen, wie aus ihrer Sicht „in Bezug auf Medienbildung in Hochschulen mit dem Thema offene Bildungsressourcen und Webressourcen allgemein umgegangen werden sollte”. Das könnte ein interessanter Kongress werden …
Sandra Schön, Blog, 8. März 2011

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Auf dem Weg zur Informationskompetenz: Portale und Datenbanken als Gegenpart zu Google & Co.

Posted on 11 March 2010 by jrobes

Dass Google nicht die letzte Antwort ist, wenn es um die Suche nach Fachinformationen geht, hat sich hoffentlich mittlerweile herumgesprochen. Was also ist zu tun? Der Autor stellt - mit Hinweis auf ein Projekt “Informationskompetenz” an der Universität Konstanz - einen “Recherchefahrplan” vor, der die Schritte “Vorbereitung”, “Recherche”, “Auswertung” und “Weiterverarbeitung” umfasst. Anschließend werden einige Portale, Datenbanken und Informationssysteme im Bildungswesen aufgezählt, zum Teil kostenpflichtig, zum Teil kostenfrei wie z.B. das empfehlenswerte Angebot des Deutschen Bildungsservers. Leider macht der Artikel einen großen Bogen um den kompetenten und selbstbewussten Umgang mit den Angeboten des Social Web. Auch das sollte Teil der gewünschten Informationskompetenz sein.
Markus Linten, bildungsforschung, 6. Jg., Nr. 2/ 2009 (pdf)

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Informationskompetenz in Deutschland

Posted on 08 October 2009 by jrobes

Der Begriff der “Informationskompetenz” steht ja immer etwas im Schatten seines großen Bruders, der “Medienkompetenz”. Das hängt sicher mit seiner Herkunft aus dem bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Umfeld zusammen, in dem er auch heute noch meist anzutreffen ist. Doch Informations- wie Medienkompetenz gelten längst als Schlüsselkompetenzen, auf denen unsere aktive und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufbaut. Grund genug, einen “Überblick zum Stand der Fachdiskussion und Zusammenstellung von Literaturangaben, Projekten und Materialien zu einzelnen Zielgruppen” zu riskieren, wie es Harald Gapski und Thomas Tekster hier getan haben.

Ihre Studie besitzt zwei Schwerpunkte: Im ersten Teil stellen sie das Begriffskonzept “Informationskompetenz” näher vor, informieren kurz und anschaulich über einige wichtige Modelle und beschreiben Abgrenzungen, Entwicklungen und Trends. Im zweiten Teil stellen sie dar, was Informationskompetenz für einzelne Bildungs-, Berufs- und Sozialgruppen bedeutet. Ein Kapitel ist auch den Arbeitnehmern gewidmet. Hier heißt es wenig überraschend: “Bislang fördern nur wenige Unternehmen die Informationskompetenz ihrer Mitarbeiter(innen) durch entsprechende Programme und Fortbildungsangebote.” (S. 51) Hinzu kommt ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis!

Die Autoren lassen an einigen Stellen durchblicken, worin heute die Herausforderung besteht: Zum einen gilt es nach wie vor, das Konzept der “Informationskompetenz” gesellschafts- und bildungspolitisch zu verankern; und zum anderen muss es von seiner bibliothekswissenschaftlichen Vergangenheit gelöst und stetig um neue Entwicklungen (siehe z.B. user-generated content und social networks) erweitert werden. Und dann braucht es sicher mehr als eine ruhige Minute, um Konzepte der Informations-, Medien- und digitalen Kompetenz sinnvoll miteinander zu verbinden (via Beats Biblionetz).
Harald Gapski und Thomas Tekster, Hrsg. von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), August 2009 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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