Posted on 18 May 2010 by jrobes
Tom Davenport berichtet hier von einer Untersuchung, in der Manager aus verschiedenen Industrien gefragt wurden, welche Art von Informationen sie benötigen und wie schnell diese vorliegen müssen. Die Antwort auf die zweite Frage hängt, wenig überraschend, von der Dienstleistung des Unternehmens und der wirtschaftlichen Lage ab. Und wenn es um Prioritäten geht, gibt es durchaus Informationen, die gar nicht so dringend benötigt werden: “Perhaps one of the most surprising findings in the survey is that not everyone wants their information faster.” Wie auch immer, ich setze meine Hoffnung ganz auf den angekündigten Folgeartikel!
Thomas Davenport, Harvard Business Review Blog Network, 13. Mai 2010
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Posted on 28 May 2008 by jrobes
Robert Darnton, Leiter der Harvard-Bibliothek, hat wie alle seine Kollegen heute einen schwierigen Job: Sie müssen etwas - Bücher, Bibliotheken - verteidigen, dessen Zukunft mit Fragezeichen versehen ist; und dabei kommen sie nicht umhin, den mit dem Internet verbundenen Wandel anzuerkennen. Also konzentriert sich Robert Darnton auf zwei Themen: Er läßt die großen Revolutionen der Informationstechnologie - die Erfindung der Schrift, des Kodex’, des Buchdrucks und des Internets - Revue passieren, um zu erläutern, dass Informationen schon immer und nicht erst heute mit Blick auf Millionen Blogs etwas Unzuverlässiges waren.
Und im zweiten Teil erklärt er in acht Punkten, warum das Internet und vor allem Projekte wie Google Book Search die Research Libraries nicht überflüssig machen. Sein Hauptargument: Prinzipiell (technisch, organisatorisch, juristisch) kann es nicht und nie gelingen, alle Bücher zu digitalisieren. Was sachlich sicher richtig sein mag, aber die Diskussion irgendwie nicht sonderlich belebt.
Robert Darnton, The New York Review of Books, Vol. 55, No. 10, 12 Juni 2008
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