Tag Archive | "information overload"

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Can There Really Be TMI?

Posted on 18 March 2011 by jrobes

TMI steht für “Too Much Information”. Viele suchen nach Orientierung und Antworten, nicht nur im Rahmen unseres aktuellen Blog Carnivals. Auch z.B. James Gleick, der ein offensichtlich spannendes Buch zum Thema geschrieben hat (”The Information: A Theory, a History, a Flood”), und Internet-Philosoph David Weinberger, der in Kürze eines veröffentlichen wird (”Too Big to Know“). Deshalb gibt es hier fünf Experten mit kurzen Antworten auf die Frage “Can There Really Be TMI?” - und eine Anmerkung von David Weinberger:

“And underneath these interesting-in-themselves essays runs a different question when they are taken together: What the heck do we mean by “information” anyway? I’m not sure any of the respondents is defining it in the same way. The ways include: opinions, raw data, words, ideas, photos, switches and dials, and books. Of course, some of these are containers of information or examples of information. But they do not reduce to a single definition. (David Weinberger)
Zocalo, März 2011

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Situational overload and ambient overload

Posted on 10 March 2011 by jrobes

Clay Shirky hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass der Information Overload vor allem ein Filter-Problem sei (“It’s not information overload. It’s filter failure”). Hier widerspricht Nicholas Carr. Er möchte lieber zwischen “situational overload” und “ambient overload” unterscheiden. Beim ersten Problem helfen uns Filter. Sie helfen uns, so Carr, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Aber die Geschichte hat eine Kehrseite, denn dieselben Filter führen dazu, dass wir es mit immer mehr Nadeln zu tun haben, mit Informationen, die via RSS, Alerts und andere Mechanismen, genau auf unsere Interessen zugeschnitten sind:

“It’s a mistake, in short, to assume that as filters improve they have the effect of reducing the information we have to look at. As today’s filters improve, they expand the information we feel compelled to take notice of. Yes, they winnow out the uninteresting stuff (imperfectly), but they deliver a vastly greater supply of interesting stuff. And precisely because the information is of interest to us, we feel pressure to attend to it. As a result, our sense of overload increases. This is not an indictment of modern filters. They’re doing precisely what we want them to do: find interesting information and make it visible to us. But it does mean that if we believe that improving the workings of filters will save us from information overload, we’re going to be very disappointed. The technology that creates the problem is not going to make the problem go away. If you really want a respite from information overload, pray for filter failure.”
Nicholas Carr, Rough Type, 7. März 2011

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Wie gehen wir mit dem Information Overload um?

Posted on 04 March 2011 by jrobes

Auf den Seiten von McKinsey Quarterly hieß es gerade “Recovering from information overload”. Und das Fachmagazin Wissensmanagement titelte im Februar “Wider der Informationsflut: Intelligente Suche in den endlosen Wissenswelten”. Da aber beide Diskussionen nicht ohne weiteres zugänglich sind, haben wir, Andrea Back und ich, den Ball aufgenommen und den WissensWert Blog Carnival im März dem Thema gewidmet, das vielen auf den Nägeln brennt. Immerhin schon seit 1970, als Alvin Toffler das Phänomen zum ersten Mal beschrieb (Wikipedia).

“Was uns interessiert: Ist der Information Overload für Euch ein Thema? Und wenn ja, wie geht Ihr mit ihm um? Welche persönlichen Strategien habt Ihr entwickelt, um mit der Fülle an Nachrichten und Inhalten fertig zu werden? Und was tun Unternehmen und Organisationen, um Euch dabei zu unterstützen?”

Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Beiträge! Außerdem: Wer ist hier nicht betroffen!?
Andrea Back und Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 18, 4. März 2011

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Informationsüberflutung: Was uns wirklich krank macht

Posted on 24 June 2010 by jrobes

„Der Cyberspace ist theoretisch unendlich, die Cyberzeit ist es nicht. Als Cyberzeit bezeichne ich die Fähigkeit des bewussten Organismus, Informationen (aus dem Cyberspace) zu verarbeiten.“ So zitiert Geert Lovink den italienischen Medientheoretiker Franco „Bifo“ Berardi. Offensichtlich winkt die FAZ in der Kultur gerne mal Artikel durch, die den Wirtschaftsteil nicht schaffen würden. Zwar ruft der Artikel nicht unmittelbar zur revolutionären Tat, sondern “nur” zu mehr Analyse auf, doch die Richtung ist sympathisch. Noch einmal Berardi, um dessen Philosophie es hier geht:

„Nicht die Technologie ist das Problem. Damit müssen wir leben. Problematisch ist die Kombination von Informationsstress und Konkurrenz. Im Marktwettbewerb müssen wir stets die Ersten und Besten sein. Was wirklich krank macht, ist nicht die Informationsüberflutung, sondern der neoliberale Druck mit seinen unmöglichen Arbeitsbedingungen.“
Geert Lovink, FAZ.net, 22. Juni 2010

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Why We Don’t Care About Information Overload

Posted on 07 January 2010 by jrobes

Seit Jahrzehnten wird über die Informationsüberflutung geklagt und jetzt noch Blogs, Twitter, RSS und Social Networking! Andererseits suchen wir Neuigkeiten und Kontakte, lassen alle Kanäle offen, um ja nichts zu verpassen. Thomas Davenport, Autor u.a. von “Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers”, bietet drei Erklärungen an, um diesen Widerspruch zu verstehen: Wir leben in der fortwährenden Hoffnung auf etwas Neues und Aufregendes, das unsere Routinen unterbricht. Wir sind zu träge, unsere Informationsroutinen anzupassen. Und wir gehen schlampig mit einer unserer wichtigsten Ressourcen, unserer Aufmerksamkeit, um. Also:

“So the next time you hear someone talking or read someone writing about information overload, save your own attention and tune that person out. Nobody’s ever going to do anything about this so-called problem, so don’t overload your own brain by wrestling with the issue.”
Thomas Davenport, Harvard Business Review Blog Network, 8. Dezember 2009

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How are you dealing with TMI? (Too Much Information)

Posted on 08 July 2009 by jrobes

Ein Punkt, eine Frage, die immer wieder auftauchen: Wie geht man eigentlich mit der Fülle an Informationen um? Es ist eine Sache, auf die entsprechenden (Web 2.0-) Tools zu verweisen, die beim Suchen, Filtern, Teilen und Zusammenarbeiten helfen. Doch auch die Zahl der Tools und Applikationen selbst wächst unaufhörlich. Wesley Fryer präsentiert keine Antworten, eher Assoziationen und eine Reihe von Links. Und Tony Karrer kommentiert wie folgt:

“Great post and tough subject. I think what you are describing is not just Too Much Information, but also a likely growing skills/knowledge/performance gap as tools, methods emerge, but we don’t have time (or spend the time) to learn how to use them effectively. I actually think this is one of the biggest issues we face in corporate learning and why I started Work Literacy a year ago. Sometimes I feel like I’m shouting in the forest.”
Wesley Fryer, Moving at the Speed of Creativity, 7. Juli 2009

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Information overload: Is it time for a data diet?

Posted on 02 September 2008 by jrobes

Wer es bis zu dieser Nachricht geschafft hat, für den enthält der Artikel wahrscheinlich wenig Neues. Er beschreibt das wachsende “digitale Universum” und Wege, wie man Web 2.0-Technologien wie Newsreader, Blogs und Social Bookmarking nutzen kann, um sich heute zu orientieren. Und vielleicht ist die wichtigste Botschaft, dass alles am Ende eine Frage der  Einstellung ist: zu akzeptieren, dass man immer irgendetwas verpasst. Oder, wie George Siemens, so schön schreibt, zu akzeptieren “always being behind, always learning, always missing something. And that’s the way everyone else is. And that’s ok.”
Mary Brandel, Computerworld, 25 August 2008

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Tips For Dealing With Information Overload

Posted on 13 June 2008 by jrobes

Vom “information overload”, so steht es in Wikipedia, wurde zum ersten Mal 1970 gesprochen. Alvin Toffler war es in seinem Buch “Future Shock”. Ob er damals schon an Emails, RSS, IM, Twitter und Social Networking gedacht hat? Die Informationsüberflutung ist jedenfalls ein Dauerthema, weil unsere Fähigkeiten zum Selbstmanagement unserer Neugierde hoffnungslos hinterherhinken. Was tun also andere? Hier gibt’s einige Antworten, z.B. auch von Noam Chomsky. Aber mein Favorit ist Dave Winer: “I don’t know – I don’t have information overload. I keep wanting more. More! I want more! :-)” (via Stephan List)
Philipp Lenssen, Google Blogoscoped, 9 Mai 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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