Tag Archive | "IBM"

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KoA #009 – IBM auf dem absteigenden Ast?

Posted on 06 August 2014 by jrobes

Dieser Link hat für mich zwei Funktionen: zum einen ist er eine Erinnerung an das Format “Podcast”, das in den letzten Jahren, zu Unrecht etwas in den Hintergrund gerückt ist; und zum anderen gibt es natürlich auch eine inhaltliche Seite, denn Simon Dückert und Ulrich Schmidt unterhalten sich in dieser 9. Episode von “Knowledge on Air” (KoA) vor allem über IBM und einen aktuellen Artikel von Steve Denning (”Why IBM Is In Decline”). Sehr informativ, mit viel Hintergrundwissen und kurzweilig.
Simon Dückert und Ulrich Schmidt, Knowledge on Air, #009, 31. Juli 2014

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The Business of Social Business: What Works and How It’s Done

Posted on 19 November 2012 by jrobes

Aus “Enterprise 2.0″ ist inzwischen “Social Business” geworden. Das IBM Institute for Business Value steckt in diesem Report das neue Spielfeld ab (das natürlich irgendwie das alte ist) und fasst die Ergebnisse aktueller Untersuchungen und Befragungen zusammen. Darauf aufbauend liefern die Experten Definitionen (”We define social business as embedding social tools, media, and practices into the ongoing activities of the organization”), identifizieren Schwerpunkte und erläutern diese. Unterstrichen wird dabei besonders der Zusammenhang von “social practices” und “innovation” als strategisches Unternehmensziel. Eine interessante Aufzählung findet sich unter dem Stichwort “finding and building expertise”:

“Lifetime learning has increasingly become a necessity – both for employees and their employers. To support this, organizations are building social practices into their formal and informal learning efforts as this can help reduce the time it takes to develop needed skills. Our research shows that organizations are applying social capabilities to enhance learning through: 

- Sharing comments and insights on learning materials
- Building teaming dynamics into learning situations
- Using gaming techniques, such as rating and scoring
- Incorporating modern simulations methods to provide practice and testing
- Providing access to subject matter experts relevant to a topic
- Involving increasing numbers of experienced employees in teaching each other
- Using tools such as video and multimedia to capture attention and improve retention
- Tracking learning progress and effectiveness.”

IBM Institute for Business Value, November 2012

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How connect.BASF Helped BASF Become a Social Business

Posted on 22 June 2011 by jrobes

Meine Referenz an den 100. Geburtstag, den IBM in diesen Tagen feiert: Hier ist die Erfolgsgeschichte von “connect.BASF”, einer Community-Plattform, die BASF vor ca. einem Jahr startete und die heute ein IBM/ Social Business “Show Case” ist. Denn BASF ist kein weltweit agierendes IT-Unternehmen, dem man leichtes Spiel in dieser Sache unterstellt, und somit ein glaubwürdiger Kronzeuge. Das Video mit BASF-Community Manager CheeChin Liew ist die drei Minuten wert und die Frage, die ich mir aus der Perspektive von Learning & Development hier - wieder einmal - stelle: Was bedeuten solche Plattformen für Lernangebote und -prozesse? Ist “connect.BASF” einfach eine weitere Plattform, die jetzt neben dem LMS des Unternehmens steht? Oder ist es auch ein Spielfeld für die Weiterbildung und Personalentwicklung? Und ist es nicht sinnvoll, Lernangebote zu entwickeln, die die Vorteile beider Welten, des formalen und informellen Lernens, nutzen?
Luis Suarez, elsua.net, 26. Mai 2011

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Der verborgene Schatz

Posted on 29 November 2010 by jrobes

Pünktlich zum Monatsende gibt ja brand eins die Artikel der letzten Ausgabe frei. So können wir im November-Heft mit dem Schwerpunkt “Vergessen lernen” auch diese kurze Geschichte des Wissensmanagements lesen. Von den Anfängen Mitte der 1990er Jahre, als man mit großem Elan versuchte, das KnowHow der Mitarbeiter in Datenbanken zu erfassen; über die schnell folgende Ernüchterung, weil niemand mitspielte, an die sich eine “Zeit der Besinnung” anschloss, als man den Begriff “Wissensmanagement” zu vermeiden suchte; bis zu den Lehren, die man heute daraus gezogen hat. Hier zählt der Autor auf: Communities of Practice, KnowHow-Tandems aus Jung und Alt, durch semantische Technologien unterstützte Lessons Learned sowie gelebtes Enterprise 2.0.

Der Artikel mäandert leider etwas beliebig durch die Themen. Mal sind persönliche Treffen gut, mal hilft die IT. Hauptsache, der Austausch bleibt informell. Dabei wird im zweiten Absatz Peter Schütt (IBM) mit einem interessanten Satz zitiert: “Wir verfügen inzwischen über gute Werkzeuge, mit denen wir die Produktivität von Wissensarbeitern steigern können.” Darüber hätte ich gerne mehr erfahren: über die “Produktivität von Wissensarbeitern”! Am Besten gleich aus der Sicht dieser Zielgruppe: Was bedeutet Wissensmanagement für sie? Was hat ihnen geholfen, produktiver zu werden? Woran machen sie ihre Produktivität überhaupt fest? Ohne diese Erfahrungen bzw. Rückmeldungen ist es heute genauso schwer wie vor 15 Jahren, über den Erfolg einzelner Maßnahmen und Instrumente zu urteilen.
Mischa Täubner, brand eins, 11/2010

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A World Without Email — Year 3, Weeks 24 to 28 (Email Is Where Knowledge Goes to Die – The Presentation)

Posted on 26 August 2010 by jrobes

Vor über zweieinhalb Jahren hat Luis Suarez (IBM) das Experiment gestartet, das genau an der Nahtstelle von persönlichem Wissensmanagement und Enterprise 2.0 angesiedelt ist: “… where one day I decided to give up on corporate email altogether and, instead, make heavier use of social networking tools to collaborate and share knowledge with other fellow knowledge workers.”
Sein ausführlicher, zuweilen enthusiastischer Statusbericht enthält zwei Informationen: zum einen die, dass er heute bei unter 20 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch erhält; und zum anderen, dass er mehr und mehr Zeichen dafür zu erkennen glaubt, dass Emails wieder ihrem ursprünglichen Zweck als “messaging/ notification system” zugeführt werden.
Luis Suarez, Elsua, 25. August 2010

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Learning on the job

Posted on 24 June 2010 by jrobes

Es ist eine Sache, wenn in den Blogs und Communities über einen Trend berichtet wird. Es ist eine andere, wenn dieser Trend auch in den Business Schools und Standesvereinigungen der Branche angekommen ist. Hier ist es das Global Focus Magazine des EFMD, der European Foundation for Management Development, in dem Charles Jennings vom “return of workplace learning” berichtet. Jennings beschreibt kurz und knapp, wie das “classroom model” in den letzten Jahrzehnten zum vorherrschenden Paradigma in Corporate Training wurde, wie damit aber auch “the vital link between learning and work” verloren ging. Jetzt scheinen die Zeichen günstig zu stehen, um wieder zum alten Ideal zurückzukehren: denn die neuen Netztechnologien und “the rise of knowledge work” machen workplace learning attraktiv und notwendig zugleich. “The use of effective workplace learning approaches is not a desirable but an essential in 21st century knowledge work.” Es folgt ein interessanter Hinweis auf IBM’s “learning maturity”-Modell.

Schön, dass das EFMD alle Artikel des Magazins online zugänglich macht! Auch die der älteren Ausgaben!
Charles Jennings, Global Focus Magazine, Volume 4, Issue 1, 2010 (pdf)

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Microblogging Inside and Outside the Workplace

Posted on 02 April 2010 by jrobes

“Yet very little is known about how corporate employees use microblogging tools.” Es gibt also gute Gründe, einen Blick auf diese Studie zu werfen, in der untersucht wird, ob IBM-Mitarbeiter das unternehmensinterne Microblogging-Tool anders nutzen als das offene Twitter. Um diese Frage zu beantworten, haben die Autoren Posts in verschiedene Kategorien (”status”, “provide information”, “retweet”, “ask question”, “directed posts” und “directed question”) eingeteilt, die sicher auch in anderen Zusammenhängen nützlich sein können. Das Ergebnis in Kurzform: “In both settings, posts that provided information or were directed to others were more common than posts on status.” Weitere Details finden sich im Artikel, der zugleich eine Ahnung davon vermittelt, welche Möglichkeiten der social network analysis hier noch vor uns liegen (via Tim Schlotfeldt und Bill Ives).
Kate Ehrlich und N. Sadat Shami, 2010 (pdf)

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Smartphones Make IBM Smarter, But Not As Expected

Posted on 31 March 2010 by jrobes

Wenn es denn noch eines Beweises bedurfte, hier ist er: IBM und Columbia University haben untersucht, wie Mitarbeiter ihre Smartphones nutzen. Denn 25.000 IBM-Mitarbeiter sind schon Besitzer eines solchen Endgerätes und jeden Monat kommen 1.000 neue hinzu. Grund genug also, einmal genauer hinzuschauen. Vor allem, da man bei IBM Learning bereits eine Reihe von Mini-Kursen extra für Smartphones entwickelt hatte. Bei der Befragung von 400 Mitarbeitern kam nun heraus, dass an diesen Kursen niemand richtig interessiert war. Wer unterwegs ist, hat vor allem zwei Interessen: “in-field performance support from colleagues and access to late-breaking information”.

Ob eine Anwendung von den Nutzern akzeptiert wird oder nicht, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Die Autoren zählen auf: “Usability is crucial”, “Less is more”, “30 seconds or less”, “improving job performance” und “a few degrees of separation”: Gerade die Ausführung des letzten Punktes ist interessant, weil sich hier Smartphone- und Web 2.0-Nutzung treffen: “Another unexpected finding is that through mobile technology, employees made far more use of one another’s hierarchical connections than they did via desktop access. … In other words, the individual connection via the mobile phone was more of a jumping-off point for increased connections and for better expertise and insight from secondary and tertiary connections than from the primary connection.” Grüße an Mark Granovetter!

Zum Schluss noch der Hinweis auf die Konsequenzen, die IBM aus diesen Ergebnissen zieht: “As a result of the study, IBM has shifted its focus for mobile learning from delivering formal learning modules to just-in-time performance support systems.”
Nabeel Ahmad und Peter Orton, Training & Development, Januar 2010 (via BNET)

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Education for a Smarter Planet: The Future of Learning

Posted on 18 December 2009 by jrobes

Schon der Titel lässt vermuten, dass hier ein Global Player seine Botschaft verschickt. IBM also. Hier hat man “five signposts for the future of education” entdeckt und beschrieben: “Technology Immersion”, “Personal Learning Paths”, “Knowledge Skills”, “Global Integration” und “Economic Alignment”. Folgt man diesen Wegweisern, entsteht etwas, das die IBM-Autoren “educational continuum” nennen und dem sehr nahe kommt, was man auch als lebenslanges Lernen bezeichnen könnte: “… a more instrumented, intelligent and interconnected educational system”.

Die Thesen greifen aktuelle Stichworte und Entwicklungen auf, vom Digital Native, Online Learning bis zur Cloud Technology. Man versucht, Technologie, Gesellschaft und Business auf hohem Abstraktionsniveau zusammenzubringen. Viele Beschreibungen bleiben daher vage und appellativ. Ein schönes Beispiel sind die “knowledge skills”, die mehrmals als “21st century skills” übersetzt werden, bevor sich zaghafte Hinweise auf “adaptable skills, global awareness, language learning, and information technology proficiencies” finden.
IBM Global Education, 2009

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IBM’s Smart Work Jam Under Way Already – Are You Jamming?

Posted on 18 September 2009 by jrobes

Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009 

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Social Everywhere

Posted on 21 July 2009 by jrobes

14 kurze Videoepisoden, in denen Peter Schütt, Social Software-Evangelist bei IBM, dafür wirbt, Unternehmens- und Kommunikationsprozesse einmal ganz anders zu denken: nicht hierarchisch, sondern sozial und vernetzt. Er erzählt von Reisekostenabrechnungen am Wochenende, Social Tagging, der deutschen Angst vor Veränderung, twitternden IBM-Mitarbeitern und kleinen Jungs, die den Ball nicht abspielen. In der letzten Episode geht es konkret um Weiterbildung und hier lautet seine Botschaft: “Wir müssen alle abschreiben lernen!” Wer heute Fragen alleine löst und nicht “social” denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. So ungefähr jedenfalls.
Peter Schütt im Gespräch mit Ulrike Reinhard, SCOPE 09, 9. Juli 2009 

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Web 2.0-Strategie (IBM)

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Gestern lagen die IBM e-News in meinem Briefkasten und ich habe mir das Kapitel “Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0″ einmal näher angeschaut. Bzw. das kurze White Paper zur Web 2.0-Strategie. Vorneweg: Vier Seiten, nichts Neues, aber eine interessante “Verpackung”. Denn die IBM-Autoren kommen hier ganz ohne die Schlüsselworte “Kultur” und “digital natives” aus. Stattdessen soll man auf Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 setzen, um Wissensmanagement, Kommunikation und Zusammenarbeit und damit Produktivität und Effizienz zu verbessern. Wobei der Einsatz einer Software wie das IBM Mashup Center sicher für viele Unternehmen und ihre IT einen Quantensprung bedeutet.
IBM, Januar 2009 

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Rheinmetall: Exzellenz und bessere Projektprozesse durch integrierte Collaboration Suite

Posted on 15 December 2008 by jrobes

Unternehmen nähern sich dem Thema “Web 2.0″ auf unterschiedliche Art und Weise. Ich habe vor einigen Wochen zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” präsentiert und dabei folgende Ansätze unterschieden:

- den anarchistischen Ansatz: Web 2.0, z.B. in Form von Wikis, findet statt, ist aber nicht Teil der offiziellen IT-Infrastruktur und steht auf keiner offiziellen Projektagenda. Jedes DAX 30-Unternehmen und viele KMUs im IT- und Dienstleistungssektor fallen z.B. in diese Kategorie.
- den pragmatischen Ansatz: Im Rahmen eines Projekts, eines Unternehmensbereichs oder einer expliziten Problemstellung wird Web 2.0 eingesetzt. Hier gibt es Management-Support, Ressourcen und darüber spricht man auf Konferenzen und Fachtagungen.
Beispiel: Fraport’s „Skywiki”
- den strategischen Ansatz: Hier existiert eine Web 2.0-Strategie für das ganze Unternehmen. Diese Unternehmen führen z.B. eine Web 2.0-Suite mit Schnittstellen zur bestehenden IT-Infrastruktur ein und entwickeln zum Teil Web 2.0-basierte Geschäftsmodelle.
Beispiel: IBM
- den radikalen Ansatz: Eine kleine, exklusive Zahl von Unternehmen versucht, die hinter Web 2.0 stehenden Prinzipien auch in ihren Organisationsstrukturen zu verankern: flache Hierarchien, weitgehende Informationstransparenz, weitreichende Möglichkeiten der Mitwirkung für alle Mitarbeiter.
Beispiel: Synaxon AG

Bei Unternehmen, die den strategischen oder radikalen Ansatz verfolgen, kann man vermuten, dass sie auf dem Weg zur “enterprise 2.0″ sind.

Diese Einteilung macht hoffentlich den folgenden Link transparent. Er führt zu einer IBM Kundenreferenz (nein, ich bekomme leider kein Honorar dafür!), die kurz und werblich beschreibt, wie man Rheinmetall zu einer Web 2.0-basierten Kollaborationsplattform verholfen hat. Für mich ein Unternehmen, das den strategischen Ansatz verfolgt (via Tim Schlotfeldt).
Eine letzte Anmerkung: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie Projekte bereits bei Vertragsabschluss oder, wie im vorliegenden Fall, bei Rollout (Oktober 2008) als Erfolg gefeiert werden, also bevor valide Informationen über Akzeptanz und Nutzung durch die Mitarbeiter vorliegen.
IBM Kundenreferenz,  2008 (pdf)

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Erschließung der Zukunft: Culture Technologies

Posted on 05 December 2008 by jrobes

Am 14. November 2008 fand in Berlin unter dem Titel “Klicken und Lernen - Bildung im Wandel” der diesjährige Jahreskongress der Initiative D21 statt. Rund 600 Teilnehmer sollen dort gewesen sein, unter ihnen auch Gunter Dueck, Chief Technologist (und vieles mehr) bei IBM. Seine Rede steht online. Es ist eine originelle Sicht auf die Dinge im alllgemeinen, Internet und Bildung im besonderen. Gunter Dueck sagt, dass wir noch lange nicht angekommen sind im Internet-Zeitalter. Wo ist das Internet, das einfach da ist wie Strom!? Wo sind die notwendigen Infrastrukturen? Denn: “Infrastrukturen erschließen die Zukunft”. Und: “Es geht nicht darum, dass mehr Leute Abitur machen, sondern wir sollten vielleicht einmal überlegen, ob wir nicht dreimal soviel lernen könnten bis zum Abitur.” Unbedingt anschauen bzw. zuhören!
Gunter Dueck, D21 2008 Jahreskongress/ zaplive.tv, 14. November 2008

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“Web 2.0 ist heute ein Eckpfeiler”. Wissensmanagement in Unternehmen

Posted on 30 October 2008 by jrobes

MFG ist die Innovationsagentur im Südwesten der Republik und do it! ihr Magazin, mit dem sie mehrmals jährlich über “aktuelle Entwicklungen am IT- und Medienstandort Baden-Württemberg” informiert. In der aktuellen Ausgabe findet sich u.a. ein Interview mit Martin Jetter (IBM) und Gerald Lamatsch (USU). Wie in vielen Interviews werden auch hier vor allem plakative Bekenntnisse zum Wissensmanagement ausgetauscht und wie in manchen guten Interviews finden sich auch hier einzelne Hinweise zum Weiterdenken. So z.B., wenn Gerald Lamatsch insistiert, dass der größte Feind eines erfolgreichen Wissensmanagements “unorganisierte Prozesse, unklare Rollen und Spielregeln, an die sich niemand hält”, sind. Sind das mit Blick auf heutige Netzwerkstrukturen und Web 2.0 wirklich die größten Probleme?

Oder Martin Jetter, der die neue Lernkultur wie folgt beschreibt: “Heute findet weniger als die Hälfte der Schulungsstunden in Klassenräumen statt. Auch das Blended Learning, eine erfolgreiche Mischform aus E-Learning und Klassenraumschulung, wird langsam durch unmittelbares Voneinanderlernen über Web 2.0-Möglichkeiten abgelöst. Insbesondere jüngere Mitarbeiter haben in diesem Kontext ganz neue Lernkomptenzen ausgebildet.” Doch wie viele Unternehmen unterschreiben diesen Trend heute schon?
Im Gespräch mit Martin Jetter und Gerald Lamatsch, do it!, Oktober 2008 

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Thinking outside the Inbox

Posted on 29 October 2008 by jrobes

Luis Suarez hat vor neun Monaten ein Experiment gestartet, das ihm bis heute einige Aufmerksamkeit (z.B. in der New York Times) beschert: Er hat Schluss mit Emails gemacht. Konsequent. Dazu muss man wissen, dass Luis Suarez bei IBM angestellt ist, einem Unternehmen mit knapp 400.000 Mitarbeitern. Dazu lebt er auf den Kanarischen Inseln und arbeitet mit Teams und Kollegen in den Staaten und in den Niederlanden. Geht das so ohne weiteres? Nun, Suarez ist “Social Media Evangelist” bei IBM und seine Aufgabe ist es, Mitarbeiter mit den neuen technischen Möglichkeiten des Zusammenarbeitens vertraut zu machen. Insofern war er vielleicht prädestiniert für diesen Schritt.

In diesem unterhaltsamen Interview erzählt er über seine Hintergründe und Motivation: dass er für die vielen Möglichkeiten werben möchte, mit denen heute effektiver kommuniziert werden kann; dass er eine Generation kommen sieht, die “always connected” ist und diese Vernetzung auf vielen Wegen lebt, zu denen Emails definitiv nicht gehören; und dass er natürlich niemanden hindert bzw. hindern kann, ihm Emails zu schicken, dass er aber für sich intelligentere Wege gefunden hat, darauf zu antworten.

Ich kann das Interview, auch wenn es 40 Minuten dauert, unbedingt empfehlen! Auch wenn bei vielen Blog-Lesern und Twitter-Fans die Anzahl der Emails heute nicht mehr das zentrale Problem darstellen mag. Aber es gibt kaum einen spannenderen Weg, für Social Media zu werben, als die “Story”, die Luis Suarez erzählt!
Luis Suarez, interviewt von Ulrike Reinhard, Björn Bauer und Dominic Wind, whois blog, 25. Oktober 2008

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Social networking, recruitment and HR

Posted on 07 August 2008 by jrobes

Ein 17 Minuten-Podcast des CIPD, ergänzend zum Web 2.0-Diskussionspapier aus dem Juni. Nach wie vor geht es darum auszuloten, was Web 2.0 für das Personalmanagement bedeuten kann. Von daher ist es vielleicht schade, dass sich die Beispiele hauptsächlich auf das Thema Recruiting (T-Mobile, The Royal Opera House) konzentrieren, während das Stichwort “creating the attractive workplace” (wieder) bei IBM hängen bleibt.
Podcast, episode 22, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), August 2008

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Everything is fragmented — Building CoPs for knowledge flow

Posted on 28 July 2008 by jrobes

Wenn das nicht neugierig macht: “As promised, I am presenting a step-by-step approach to a low-cost knowledge management (KM) program using social computing, and will focus on the functionality that has been touted but rarely delivered by communities of practice (CoPs).” Schreibt kein Geringerer als Dave Snowden, ehemals Direktor des IBM Institute for Knowledge Management. Er skizziert - mit Blick auf die gegenwärtige Wiki-Euphorie - fast etwas gegen den Trend einen “bottom-up, naturalizing approach to building communities for knowledge flow using blogs”. Pragmatisch, aber nicht anspruchslos, da Geduld (”Now be patient”) und Engagement (”sit next to them and help them”) empfohlen werden.
Dave Snowden, KM World, 11 Juli 2008

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Das Unternehmen der Zukunft

Posted on 10 July 2008 by jrobes

Die internationale Ausgabe gibt es bereits seit einigen Wochen, jetzt liegt die IBM Studie auch auf deutsch vor. Mehr als 1.000 CEOs weltweit wurden befragt, so dass sich, aus IBM-Sicht, “ein eindeutiges Bild vom Unternehmen der Zukunft” abzeichnet. Darüber lässt sich diskutieren. Denn was in der Studie dem Unternehmen der Zukunft zugeschrieben wird, “Change”, “Innovation” und “Globalität”, sind nun wahrlich keine überraschenden Stichworte. Und auch der Hinweis auf den Kunden als “Prosumenten” ist heute schon an vielen Stellen zu lesen. Aber hier sagt es halt IBM, mit vielen Details und grafisch schön aufbereitet.
IBM, Global CEO Study, Juli 2008

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Openness and learning in today’s world

Posted on 16 May 2008 by jrobes

“Openness” ist der rote Faden dieser achten Ausgabe der elearning papers. Richard Straub fragt z.B. einleitend “Is the world open?” und wenn er auch die selbst gestellte Frage heute noch nicht vorbehaltlos bejahen kann, so gibt es doch für ihn nur eine Richtung. “Great opportunity and challenge”, heißt es. Das ist, wie immer bei Richard Straub, komprimiert und eloquent auf den Punkt gebracht. Nun ist er aber nicht nur wortgewandter Autor, sondern auch Secretary General eines Industriekonsortiums, der European Learning Industry Group (ELIG), und zudem noch Advisor to the Chairman von IBM Europe, Middle-East and Africa. Und ich frage mich, warum er nicht einmal darüber schreibt, wie “openness” (open source, open innovation, open architectures) in diesen Zusammenhängen diskutiert wird. Das könnte doch auch spannende Einsichten bringen!

Vier weitere Artikel, in denen es unter anderem um “Web 2.0 and New Learning Paradigms” (Antonio Bartolomé) und “Universities and Web 2.0: Institutional challenges” (Juan Freire) geht, runden diese Ausgabe ab.
eLearning Papers, Nr. 8, April 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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