Tag Archive | "IBM"

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Education for a Smarter Planet: The Future of Learning

Posted on 18 December 2009 by jrobes

Schon der Titel lässt vermuten, dass hier ein Global Player seine Botschaft verschickt. IBM also. Hier hat man “five signposts for the future of education” entdeckt und beschrieben: “Technology Immersion”, “Personal Learning Paths”, “Knowledge Skills”, “Global Integration” und “Economic Alignment”. Folgt man diesen Wegweisern, entsteht etwas, das die IBM-Autoren “educational continuum” nennen und dem sehr nahe kommt, was man auch als lebenslanges Lernen bezeichnen könnte: “… a more instrumented, intelligent and interconnected educational system”.

Die Thesen greifen aktuelle Stichworte und Entwicklungen auf, vom Digital Native, Online Learning bis zur Cloud Technology. Man versucht, Technologie, Gesellschaft und Business auf hohem Abstraktionsniveau zusammenzubringen. Viele Beschreibungen bleiben daher vage und appellativ. Ein schönes Beispiel sind die “knowledge skills”, die mehrmals als “21st century skills” übersetzt werden, bevor sich zaghafte Hinweise auf “adaptable skills, global awareness, language learning, and information technology proficiencies” finden.
IBM Global Education, 2009

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IBM’s Smart Work Jam Under Way Already – Are You Jamming?

Posted on 18 September 2009 by jrobes

Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009 

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Social Everywhere

Posted on 21 July 2009 by jrobes

14 kurze Videoepisoden, in denen Peter Schütt, Social Software-Evangelist bei IBM, dafür wirbt, Unternehmens- und Kommunikationsprozesse einmal ganz anders zu denken: nicht hierarchisch, sondern sozial und vernetzt. Er erzählt von Reisekostenabrechnungen am Wochenende, Social Tagging, der deutschen Angst vor Veränderung, twitternden IBM-Mitarbeitern und kleinen Jungs, die den Ball nicht abspielen. In der letzten Episode geht es konkret um Weiterbildung und hier lautet seine Botschaft: “Wir müssen alle abschreiben lernen!” Wer heute Fragen alleine löst und nicht “social” denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. So ungefähr jedenfalls.
Peter Schütt im Gespräch mit Ulrike Reinhard, SCOPE 09, 9. Juli 2009 

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Web 2.0-Strategie (IBM)

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Gestern lagen die IBM e-News in meinem Briefkasten und ich habe mir das Kapitel “Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0″ einmal näher angeschaut. Bzw. das kurze White Paper zur Web 2.0-Strategie. Vorneweg: Vier Seiten, nichts Neues, aber eine interessante “Verpackung”. Denn die IBM-Autoren kommen hier ganz ohne die Schlüsselworte “Kultur” und “digital natives” aus. Stattdessen soll man auf Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 setzen, um Wissensmanagement, Kommunikation und Zusammenarbeit und damit Produktivität und Effizienz zu verbessern. Wobei der Einsatz einer Software wie das IBM Mashup Center sicher für viele Unternehmen und ihre IT einen Quantensprung bedeutet.
IBM, Januar 2009 

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Rheinmetall: Exzellenz und bessere Projektprozesse durch integrierte Collaboration Suite

Posted on 15 December 2008 by jrobes

Unternehmen nähern sich dem Thema “Web 2.0″ auf unterschiedliche Art und Weise. Ich habe vor einigen Wochen zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” präsentiert und dabei folgende Ansätze unterschieden:

- den anarchistischen Ansatz: Web 2.0, z.B. in Form von Wikis, findet statt, ist aber nicht Teil der offiziellen IT-Infrastruktur und steht auf keiner offiziellen Projektagenda. Jedes DAX 30-Unternehmen und viele KMUs im IT- und Dienstleistungssektor fallen z.B. in diese Kategorie.
- den pragmatischen Ansatz: Im Rahmen eines Projekts, eines Unternehmensbereichs oder einer expliziten Problemstellung wird Web 2.0 eingesetzt. Hier gibt es Management-Support, Ressourcen und darüber spricht man auf Konferenzen und Fachtagungen.
Beispiel: Fraport’s „Skywiki”
- den strategischen Ansatz: Hier existiert eine Web 2.0-Strategie für das ganze Unternehmen. Diese Unternehmen führen z.B. eine Web 2.0-Suite mit Schnittstellen zur bestehenden IT-Infrastruktur ein und entwickeln zum Teil Web 2.0-basierte Geschäftsmodelle.
Beispiel: IBM
- den radikalen Ansatz: Eine kleine, exklusive Zahl von Unternehmen versucht, die hinter Web 2.0 stehenden Prinzipien auch in ihren Organisationsstrukturen zu verankern: flache Hierarchien, weitgehende Informationstransparenz, weitreichende Möglichkeiten der Mitwirkung für alle Mitarbeiter.
Beispiel: Synaxon AG

Bei Unternehmen, die den strategischen oder radikalen Ansatz verfolgen, kann man vermuten, dass sie auf dem Weg zur “enterprise 2.0″ sind.

Diese Einteilung macht hoffentlich den folgenden Link transparent. Er führt zu einer IBM Kundenreferenz (nein, ich bekomme leider kein Honorar dafür!), die kurz und werblich beschreibt, wie man Rheinmetall zu einer Web 2.0-basierten Kollaborationsplattform verholfen hat. Für mich ein Unternehmen, das den strategischen Ansatz verfolgt (via Tim Schlotfeldt).
Eine letzte Anmerkung: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie Projekte bereits bei Vertragsabschluss oder, wie im vorliegenden Fall, bei Rollout (Oktober 2008) als Erfolg gefeiert werden, also bevor valide Informationen über Akzeptanz und Nutzung durch die Mitarbeiter vorliegen.
IBM Kundenreferenz,  2008 (pdf)

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Erschließung der Zukunft: Culture Technologies

Posted on 05 December 2008 by jrobes

Am 14. November 2008 fand in Berlin unter dem Titel “Klicken und Lernen - Bildung im Wandel” der diesjährige Jahreskongress der Initiative D21 statt. Rund 600 Teilnehmer sollen dort gewesen sein, unter ihnen auch Gunter Dueck, Chief Technologist (und vieles mehr) bei IBM. Seine Rede steht online. Es ist eine originelle Sicht auf die Dinge im alllgemeinen, Internet und Bildung im besonderen. Gunter Dueck sagt, dass wir noch lange nicht angekommen sind im Internet-Zeitalter. Wo ist das Internet, das einfach da ist wie Strom!? Wo sind die notwendigen Infrastrukturen? Denn: “Infrastrukturen erschließen die Zukunft”. Und: “Es geht nicht darum, dass mehr Leute Abitur machen, sondern wir sollten vielleicht einmal überlegen, ob wir nicht dreimal soviel lernen könnten bis zum Abitur.” Unbedingt anschauen bzw. zuhören!
Gunter Dueck, D21 2008 Jahreskongress/ zaplive.tv, 14. November 2008

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“Web 2.0 ist heute ein Eckpfeiler”. Wissensmanagement in Unternehmen

Posted on 30 October 2008 by jrobes

MFG ist die Innovationsagentur im Südwesten der Republik und do it! ihr Magazin, mit dem sie mehrmals jährlich über “aktuelle Entwicklungen am IT- und Medienstandort Baden-Württemberg” informiert. In der aktuellen Ausgabe findet sich u.a. ein Interview mit Martin Jetter (IBM) und Gerald Lamatsch (USU). Wie in vielen Interviews werden auch hier vor allem plakative Bekenntnisse zum Wissensmanagement ausgetauscht und wie in manchen guten Interviews finden sich auch hier einzelne Hinweise zum Weiterdenken. So z.B., wenn Gerald Lamatsch insistiert, dass der größte Feind eines erfolgreichen Wissensmanagements “unorganisierte Prozesse, unklare Rollen und Spielregeln, an die sich niemand hält”, sind. Sind das mit Blick auf heutige Netzwerkstrukturen und Web 2.0 wirklich die größten Probleme?

Oder Martin Jetter, der die neue Lernkultur wie folgt beschreibt: “Heute findet weniger als die Hälfte der Schulungsstunden in Klassenräumen statt. Auch das Blended Learning, eine erfolgreiche Mischform aus E-Learning und Klassenraumschulung, wird langsam durch unmittelbares Voneinanderlernen über Web 2.0-Möglichkeiten abgelöst. Insbesondere jüngere Mitarbeiter haben in diesem Kontext ganz neue Lernkomptenzen ausgebildet.” Doch wie viele Unternehmen unterschreiben diesen Trend heute schon?
Im Gespräch mit Martin Jetter und Gerald Lamatsch, do it!, Oktober 2008 

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Thinking outside the Inbox

Posted on 29 October 2008 by jrobes

Luis Suarez hat vor neun Monaten ein Experiment gestartet, das ihm bis heute einige Aufmerksamkeit (z.B. in der New York Times) beschert: Er hat Schluss mit Emails gemacht. Konsequent. Dazu muss man wissen, dass Luis Suarez bei IBM angestellt ist, einem Unternehmen mit knapp 400.000 Mitarbeitern. Dazu lebt er auf den Kanarischen Inseln und arbeitet mit Teams und Kollegen in den Staaten und in den Niederlanden. Geht das so ohne weiteres? Nun, Suarez ist “Social Media Evangelist” bei IBM und seine Aufgabe ist es, Mitarbeiter mit den neuen technischen Möglichkeiten des Zusammenarbeitens vertraut zu machen. Insofern war er vielleicht prädestiniert für diesen Schritt.

In diesem unterhaltsamen Interview erzählt er über seine Hintergründe und Motivation: dass er für die vielen Möglichkeiten werben möchte, mit denen heute effektiver kommuniziert werden kann; dass er eine Generation kommen sieht, die “always connected” ist und diese Vernetzung auf vielen Wegen lebt, zu denen Emails definitiv nicht gehören; und dass er natürlich niemanden hindert bzw. hindern kann, ihm Emails zu schicken, dass er aber für sich intelligentere Wege gefunden hat, darauf zu antworten.

Ich kann das Interview, auch wenn es 40 Minuten dauert, unbedingt empfehlen! Auch wenn bei vielen Blog-Lesern und Twitter-Fans die Anzahl der Emails heute nicht mehr das zentrale Problem darstellen mag. Aber es gibt kaum einen spannenderen Weg, für Social Media zu werben, als die “Story”, die Luis Suarez erzählt!
Luis Suarez, interviewt von Ulrike Reinhard, Björn Bauer und Dominic Wind, whois blog, 25. Oktober 2008

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Social networking, recruitment and HR

Posted on 07 August 2008 by jrobes

Ein 17 Minuten-Podcast des CIPD, ergänzend zum Web 2.0-Diskussionspapier aus dem Juni. Nach wie vor geht es darum auszuloten, was Web 2.0 für das Personalmanagement bedeuten kann. Von daher ist es vielleicht schade, dass sich die Beispiele hauptsächlich auf das Thema Recruiting (T-Mobile, The Royal Opera House) konzentrieren, während das Stichwort “creating the attractive workplace” (wieder) bei IBM hängen bleibt.
Podcast, episode 22, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), August 2008

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Everything is fragmented — Building CoPs for knowledge flow

Posted on 28 July 2008 by jrobes

Wenn das nicht neugierig macht: “As promised, I am presenting a step-by-step approach to a low-cost knowledge management (KM) program using social computing, and will focus on the functionality that has been touted but rarely delivered by communities of practice (CoPs).” Schreibt kein Geringerer als Dave Snowden, ehemals Direktor des IBM Institute for Knowledge Management. Er skizziert - mit Blick auf die gegenwärtige Wiki-Euphorie - fast etwas gegen den Trend einen “bottom-up, naturalizing approach to building communities for knowledge flow using blogs”. Pragmatisch, aber nicht anspruchslos, da Geduld (”Now be patient”) und Engagement (”sit next to them and help them”) empfohlen werden.
Dave Snowden, KM World, 11 Juli 2008

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Das Unternehmen der Zukunft

Posted on 10 July 2008 by jrobes

Die internationale Ausgabe gibt es bereits seit einigen Wochen, jetzt liegt die IBM Studie auch auf deutsch vor. Mehr als 1.000 CEOs weltweit wurden befragt, so dass sich, aus IBM-Sicht, “ein eindeutiges Bild vom Unternehmen der Zukunft” abzeichnet. Darüber lässt sich diskutieren. Denn was in der Studie dem Unternehmen der Zukunft zugeschrieben wird, “Change”, “Innovation” und “Globalität”, sind nun wahrlich keine überraschenden Stichworte. Und auch der Hinweis auf den Kunden als “Prosumenten” ist heute schon an vielen Stellen zu lesen. Aber hier sagt es halt IBM, mit vielen Details und grafisch schön aufbereitet.
IBM, Global CEO Study, Juli 2008

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Openness and learning in today’s world

Posted on 16 May 2008 by jrobes

“Openness” ist der rote Faden dieser achten Ausgabe der elearning papers. Richard Straub fragt z.B. einleitend “Is the world open?” und wenn er auch die selbst gestellte Frage heute noch nicht vorbehaltlos bejahen kann, so gibt es doch für ihn nur eine Richtung. “Great opportunity and challenge”, heißt es. Das ist, wie immer bei Richard Straub, komprimiert und eloquent auf den Punkt gebracht. Nun ist er aber nicht nur wortgewandter Autor, sondern auch Secretary General eines Industriekonsortiums, der European Learning Industry Group (ELIG), und zudem noch Advisor to the Chairman von IBM Europe, Middle-East and Africa. Und ich frage mich, warum er nicht einmal darüber schreibt, wie “openness” (open source, open innovation, open architectures) in diesen Zusammenhängen diskutiert wird. Das könnte doch auch spannende Einsichten bringen!

Vier weitere Artikel, in denen es unter anderem um “Web 2.0 and New Learning Paradigms” (Antonio Bartolomé) und “Universities and Web 2.0: Institutional challenges” (Juan Freire) geht, runden diese Ausgabe ab.
eLearning Papers, Nr. 8, April 2008

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LEARNTEC (I): Web 2.0-gestütztes Wissensmanagement

Posted on 01 February 2008 by jrobes

Drei Tage LEARNTEC liegen hinter mir; viele Begegnungen, Gespräche und Vorträge, eine verschleppte Erkältung und wie immer das Gefühl, auf vielen interessanten Präsentationen und Orten nicht gewesen zu sein. Natürlich waren auch Messe und Kongress selbst wieder ein Thema, die Zahl der Aussteller, der Besucher und die Schatten, die die CeBIT mit ihrem neuen Forum Learning & Knowledge Solutions heute schon auf die LEARNTEC wirft. Aber das wird sicher an anderer Stelle noch intensiv diskutiert und bewertet werden. Also zur Sache.

Am ersten Tag durfte ich ja selbst den Workshop “Web 2.0-gestütztes Wissensmanagement” moderieren und mich darüber freuen, dass das Thema bei Simon Dückert (Cogneon), Gabi Reinmann (Uni Augsburg) und Peter Schütt (IBM) in besten Händen lag! Zuerst stellte Simon Dückert (”Enterprise 2.0 – eine Revolution im Denken ist gefragt”) auf einer Zeitachse wichtige Management-Modelle vor, um schließlich zu einer Arbeitsdefinition von Enterprise 2.0 sowie einer Reihe von Leitthesen zu gelangen. Sehr interessante Thesen übrigens, da sie teilweise das Profitinteresse unmittelbar an ethisch-moralische Werte koppeln! (hier nachzulesen)

Gabi Reinmann widmete sich in ihrem Vortrag (”Knowledge Blogs zwischen Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit”) der psychologischen Dimension des Bloggens. Konkret: Welche Motive treiben eigentlich Knowledge Blogger? Ihre Antwort: das Bedürfnis nach Kompetenzerfahrung, nach sozialer Eingebundenheit sowie nach Autonomieerleben. Aber wie selbstbestimmt muss, wie fremdbestimmt kann Bloggen sein? (einige Antworten, Hintergründe und offene Fragen sind dankenswerter Weise bereits im aktuellen Arbeitsbericht des Instituts für Medien und Bildungstechnologie nachzulesen!). Aber Vorsicht, denn wenn man einmal die psychologische Brille aufgesetzt hat, ist es mit der Leichtigkeit des Bloggens vorbei!!

Im Anschluss steuerte Peter Schütt (”Erfahrungen mit Web 2.0-orientiertem Business Social Networking bei IBM”) noch eine interessante Perspektive bei. Natürlich berichtete er über die vielfältigen Web 2.0-Initiativen in der IBM. Aber dann “riskierte” er auch den expliziten Hinweis, dass die Einführung von Social Networking in Unternehmen nicht an eine bestimmte Unternehmenskultur gebunden ist: Social Networking auf Web 2.0-Grundlage ist vielmehr, so Peter Schütt, eine wirtschaftliche Notwendigkeit, wenn man den Anforderungen gerecht werden will, die Netzwerkökonomie, Demographie und Innovationsmanagement im globalen Wettbewerb heute stellen.
LEARNTEC, 29 Januar 2008

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Unlocking the DNA of the Adaptable Workforce

Posted on 19 November 2007 by jrobes

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Über Richard Straub’s Vortrag auf der “Corporate Learning”-Konferenz bin ich auf IBM’s umfangreiche “Global Human Capital Study 2008″ gestoßen. Für alle, die ihre Learning- und HR-Aktivitäten in einen größeren, strategischen Zusammenhang einordnen wollen, liefert diese Studie viele entsprechende Anker. Über 400 HR Experten in über 40 Ländern haben die IBM Researcher dafür interviewt.

Nun sind die vier zentralen Themen, die IBM der Management-Community ans Herz legt und die im Mittelpunkt der Studie stehen, auf den ersten Blick zwar wenig überraschend:
“- Developing an adaptable workforce – A critical capability
- Revealing the leadership gap – Future growth at risk
- Cracking the code for talent
- Driving growth through workforce analytics”

Workforce, Leadership, Talent, Analytics - an dieser Gliederung kommt schon seit Jahren kein Strategie-Report vorbei. Das Weiterlesen lohnt sich dennoch, denn die Empfehlungen der Autoren bieten einige wichtige Anknüpfungspunkte, wenn man sich näher mit Skill/ Knowledge Management und Enterprise 2.0 beschäftigt. Dazu einige Zahlen aus dem Kapitel “Developing an adaptable workforce”:

“Only 13 percent of organizations interviewed believe they have a very clear understanding of the skills they will require in the next three to five years.”
“Only a small minority (13 percent) believe they are very capable of identifying individuals with specific expertise within the organization.”
“Only 15 percent of those interviewed are using technology that enables
the automatic profiling of skills, expertise and relationships.”
“Yet, only 8 percent of companies interviewed believe they are very effective at
fostering collaboration across the enterprise.”

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Was schlagen nun die IBM-Autoren vor? Ganz konkret auch den Einsatz von Web 2.0-Technologien und Social Networking-Diensten; dann informelle Communities of Practice, “a leading practice in maintaining the flow of knowledge across the organization and serve as a vehicle for preserving organizational memory” (14); daneben Suchergebnisse, die nicht nur Dokumente, sondern auch Experten und ihren Online-Status anzeigen.

Im Kapitel “Cracking the Code for Talent” nimmt dann das Thema “Qualifizierung” etwas Raum ein. Nur soviel: Es gibt eine schöne Übersicht, auf der allerdings e-Learning nicht gut wegkommt. Denn die “klassischen” Bildungsangebote wie “On-the-job-training” und “Classroom instruction” werden nach wie vor (und durchaus im Widerspruch zu anderen Zielen der Befragten) als weit effektiver eingeschätzt. “… companies relying on resource-intensive learning strategies … may find themselves struggling to keep up with demand”, meinen dazu die IBM Researcher mit viel Einfühlungsvermögen.
IBM Global Business Services, Oktober 2007 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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