Posted on 28 January 2010 by jrobes
Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010
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Posted on 21 September 2009 by jrobes
Joachim Niemeier hat sich durch die Enterprise 2.0-Beiträge der letzten Tage gearbeitet (es waren wirklich einige!) und diese zusammengefasst. Es lohnt sich, kurz vorbeizuschauen! Es finden sich Hinweise auf Andrew McAfee und die aktuelle McKinsey-Studie; die Frage, was im Zentrum von Enterprise 2.0 stehen sollte (sehr schön: “unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich zu machen”); wie man den Nutzen oder ROI von Enterprise 2.0 misst; und wie “Best Practices” bei der Einführung von Enterprise 2.0 aussehen könnten (Dion Hinchcliffe) oder ob man nicht lieber von “lessons learned” oder “Fallstudien” sprechen sollte (Ross Dawson).
Joachim Niemeier abschließend: “Die Diskussion zwischen Dion Hinchcliffe und Ross Dawson erinnert mich an das alte Wortspiel „Die Dinge richtig tun” und „Die richtigen Dinge tun”. Eben die Frage nach der Effektivität, die nicht durch eine reine Input-Output-Betrachtung zu beantworten ist. „Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man mit Enterprise 2.0 nicht weit”! - damit könnte man aus meiner Sicht die Ergebnisse des Wochenrückblicks auf die einfache Formel bringen.”
Joachim Niemeier, centrestage, 20. September 2009
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Posted on 22 August 2008 by jrobes
Eine interessante Standortbestimmung, die hilft, eine möglicherweise drohende Web 2.0-Müdigkeit abzuschütteln. Was hervorsticht, ist nicht die ungebrochene Popularität des Begriffs, die Dion Hinchcliffe ausführlich dokumentiert und einordnet. Sondern die darauf aufsetzenden Analysen und Trendberichte: Zum einen Gartner’s 2008 Hype Cycle, in dem festgehalten wird, dass viele Web 2.0-Technologien sich zwar im “trough of disillusionment” befinden, der aber auch voraussagt, dass “it will emerge within two years to have transformational impact, as companies steadily gain more experience and success with both the technologies and the cultural implications”.
Und zum anderen ist sicher viel dran an der Feststellung, dass die “localization” von Web 2.0 in verschiedenen Anwendungsfeldern und Geschäftsbereichen gerade erst begonnen hat: “In fact, I find that non-technologists and those whose professions are not spent in the world of software or in Internet businesses have a hard time incorporating, indeed translating, the Web 2.0 body of knowledge to their line of work. … It took us almost 10 years to figure out how to begin to use the Web properly and it may take another 10 years from now before most of us are incorporating the lessons of web 2.0 deeply into how we run their businesses.” Und dazu gehören auch Weiterbildung und Wissensmanagement.
Dion Hinchcliffe, Dion Hinchcliffe’s Web 2.0 Blog, 18 August 2008

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Posted on 25 October 2007 by jrobes
Wenn es um e-Learning 2.0 in Unternehmen, wenn es um Web 2.0 in der betrieblichen Weiterbildung geht, reden wir in der Regel über ein ganzes Unternehmen und seine Kultur, die sich verändern. Denn, was sich hinter der Versionsnummer “2.0″ verbirgt, zielt auf einen anderen Umgang mit der Ressource Wissen und der macht nun einmal nicht an den Grenzen der Bildungsabteilungen halt.
Wir reden also, um den Bogen zu diesem Artikel von Dion Hinchcliffe zu spannen, über Enterprise 2.0. Den Begriff hat vor einem guten Jahr Harvard-Professor Andrew McAfee in die Runde geworfen und seitdem hat sich eine lebhafte Diskussion zwischen Befürwortern und Skeptikern entwickelt. Grund genug für Dion Hinchcliffe zu fragen, ob wir bereits Lehren aus den ersten Gehversuchen mit Enterprise 2.0 ziehen können. Können wir, behauptet er:
- Lesson #1: Enterprise 2.0 is going to happen in your organization with you or without you.
- Lesson #2: Effective Enterprise 2.0 seems to involve more than just blogs and wikis.
- Lesson #3: Enterprise 2.0 is more a state of mind than a product you can purchase.
- Lesson #4: Most businesses still need to educate their workers on the techniques and best practices of Enterprise 2.0 and social media.
- Lesson #5: The benefits of Enterprise 2.0 can be dramatic, but only builds steadily over time.
- Lesson #6: Enterprise 2.0 doesn’t seem to put older IT systems out of business.
- Lesson #7: Your organization will begin to change in new ways because of Enterprise 2.0. Be ready.”
Und, einmal in Schwung gekommen, bringt er die Merkmale von Enterprise 2.0 auf einen einprägsamen Begriff: FLATNESSES!

Dion Hinchcliffe, ZDNet, 22 Oktober 2007
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